Das Uniden Model 2020 ist ein vielseitiger HF-SSB-Transceiver für den Amateurfunkbetrieb, der vor allem in den 1970er Jahren gebaut wurde und heute eher als klassisches/retro Funkgerät gilt.Das Gerät unterstützt verschiedene Betriebsarten wie SSB, AM und CW und hat eine Leistung von bis zu 180 W (SSB/CW) bzw. 90 W (AM).Technisch kombiniert der Transceiver Röhren- und Transistor-Schaltungen, verfügt über analoge und digitale Anzeigen und ist für den stationären wie mobilen Einsatz geeignet. Allerdings spricht dagegen, es ist relativ groß und schwer (~18 kg) und wurde mit umfangreicher Front-Bedienelement-Anordnung sowie Zubehör-Optionen ausgeliefert.
Ich habe den Uniden 2020 ein wenig restauriert 😉 da der Zustand nicht gut war. Der Empfänger war durch den internen Generator zur eigenen Justierung gestört. Es schien so als ob dieser in Dauerfunktion war. Er lässt sich laut Anleitung ein und ausschalten. Später habe ich dann den defekten Schalter ausgemacht und den internen Generator deaktiviert. Aber hier erstmal Bilder vom Funkgerät vor der Restaurierung.
Also auch hier neue Farbe muss sein. Das Gerät hat augenscheinlich schon bissel was mit gemacht. Nach einem Blick ins innere habe ich dann festgestellt das so gut wie alle Plastikzahnräder einen Riss haben. Durch den Riss hat sich die Kette welche normalerweise in die einzelnen Verzahnungen passen aber da wo dann ein Riss ist hat es nicht mehr gepasst und somit hatten sich auch die synchronen Plattenkondensatoren verstellt. Also erstmal alles wieder in richtiger Position bringen und dann das Kettensystem anbringen. Die Kunststoffzahnräder habe ich wieder fixiert und immer da wo ein Riss war habe ich einen Zacken entfernt. So gab es keine Übersprünge mehr. Wie schon beschrieben habe ich den internen Generator deaktiviert. Das ist auch nicht weiter schlimm denn zum abstimmen gibt es andere Möglichkeiten. Die PA habe ich hier nur durchgemessen, hier stimmten alle Werte. Sendebetrieb habe ich nicht gemacht da ich die Elektroröhren ausgebaut habe und diese in einem anderen Transceiver nutzen werde. Hier ein Bilder von der Technik.
PA Röhren mit Treiberröhre.Etwas Rost …. na ja.Der Traffo.Die Empfangseinheit.Innenansicht Unterseite.Der Schalter war defekt.V6 😉Kettenzug 🙂Hier gut das Kettengetriebe zu sehen.Die Sendestufe.Steckmodule.Runtergeklappte Front.Der Hammer oder?Empfangseinheit, leider nicht voll bestückt.
Alles für sich ein toller Transceiver, aber etwas komisch wirkt die Frequenzanzeige. Die ersten drei Ziffern können digital angezeigt werden und die letzen zwei Ziffern werden analog angezeigt. Auch hier durch eine Zahnradmechanik die eine große Rolle im inneren bewegt und auf der sind die letzten beiden Ziffern dann zu sehen. Warum man zu diese Art der Anzeige gegriffen hat? Ich meine wenn schon digital dann auch gesamt oder. Allerdings bei der Signalanzeige finde ich eine analoge schöner. Das ist aber auch Geschmackssache. An sonsten macht es richtig Spass mit dem TRX auf Sendersuche zu gehen.
Schaut schon geil aus so in neuer Farbe. Ich habe erst überlegt den Transceiver wieder in Schwarz zu lackieren aber nö, so gefällt er mir besser. Wie bei den anderen Geräten drei lagen Farbe druff 😉
Und nun könnt ihr euch den TRX auch im Empfangsbetrieb anschauen. Denn na klar einen kleinen Film zu dem UNIDEN 2020 habe ich auch gefertigt. Viel Spass beim schauen.
Der Yaesu FT-902DM kam Ende der 1970er (ca.1978-1981) Jahre auf dem Markt und gehörte zur berühmten 900er-Serie von Yaesu. Die Serie und damit auch der FT-902 entstand in einer Übergangszeit der Funktechnik von reinen Röhrengeräten hin bis zu modernen transistorisierten Transceivern.
Das Konzept beim FT-902DM ist ein Hybrid. Das wurde bewusst so entschieden, Transistoren da wo es auf Stabilität und Präzision (der Empfänger, VFO) ankommt und Röhren um eine leistungsstarke und robuste PA (Endstufe) zu gewährleisten. Auch die Möglichkeit den ganzen Transceiver einmal mit Wechselspannung 220 Volt und aber auch durch einen DC DC Converter mit einer Gleichspannung von 12 Volt zu betreiben.
Somit ist der FT-902DM als High-End-Stationstransceiver und auch für Not-Funk bestens geeignet. Klar weltweite Funkverbindungen (DX-Betrieb) und Conteste sind mit dem Funkgerät (mit entsprechender Antennenanlage) kein Problem 😉 Er macht einen sehr hochwertigen Eindruck, ist aber auch ziemlich schwer. Es gibt verschiedene Versionen die FT-902DM Version ist voll bestückt. Es ist auch die Version wo der DC DC Converter direkt mit verbaut ist.
Hier der Yeasu FT-902DM (VFO modifiziert)
Technische Daten (kurz und knackig): Der Sender (die Endstufe) benutzt zwei 6146B Röhren es können auch die 6146W benutzt werden, die Endung W ist eine Militär Röhre gewesenen. Beide aber identisch. Es gibt noch weitere Röhren vom Typ 6146 die haben aber eine andere Anodenverlustleistung und werden in dem Funkgerät bei voller Ansteuerung schnell ihren Dienst an den Nagel hängen. Sendemaximum liegt bei 180 Watt. Der Empfänger arbeitet nach der Aufwärmphase frequenzstabil. Frequenzbereich geht von 160m bis 10m. Zum Stand der Produktion alle WARC-Bänder. Betriebsarten sind SSB (USB/LSB), CW (Morsetelegrafie), AM (Amplitudenmodulation), FM (Frequenzmodulation) so wie FSK (RTTY). Im Seitenbandbetrieb bis zu 180Watt PEP und bei AM/FM/FSK ca. 70-80 Watt. Nach ca. 20-30 Minuten aufwärmen ist das Gerät sehr frequenzstabil. Kein Synthesizer, sondern ein analoger VFO(variabler Frequenzoscillator). IF-Filter, APF (Audio Peak Filter), Notch-Filter. Für damalige Zeiten schon gut ausgestattet, aber wegen seinem Gewicht von 18 kg auch eine ganz schöne Wuchtbrumme 😉
So nun aber zu dem Projekt FT-902DM, ich habe dieses Gerät natürlich nicht in dem Zustand erhalten wie oben zu sehen. Das ist zum Schluss daraus geworden. Hier ein paar Bilder vor der Restauration.
Der Zustand an sich erstmal ok, habe schon schlimmeres erlebt. Bei der augenscheinlichen Kontrolle ist mir aufgefallen das der VFO nicht mehr im Originalzustand ist. Das analoge Skalenfenster ist nicht vorhanden und unterhalb des VFO Reglers befinden sich zwei zusätzlich angebrachte Schalter? Das Gehäuse ist auch in einem nicht mehr so guten Zustand und so wie ich mich kenne bedeutet das auch ein wenig schleifen, lackieren und polieren. Aber erstmal schauen wie sich der Transceiver von innen macht.
Super alle Einheiten sind noch vollständig. Und soweit auf den ersten Blick alles ok. Aber nö auf den zweiten Blick sind mir dann einige offene Lötstellen aufgefallen. Und die Drehschalter musten auch wieder ein wenig gereinigt und mit Kontaktspray bearbeitet werden. Leider sind die Röhren nicht mehr sendefähig. Schaut zwar toll aus wenn die Heizung in den Rohren glüht aber das wars. Treiberröhre bringt die Gleichspannung aber noch zum schwingen. Genug Anodenspannung bei der PA ist auch vorhanden. Heizung sieht man ja. Also ein Satz neue Röhren rein ins Gerät. Bis dahin ein toller Empfänger.
Klar nicht mit den Finger an den Glaskolben packen 😉 Aber hier legal und egal. Sind ja eh in den Fritten.
Na und nun ist er fertig der Yaesu FT-902DM. Das ganze schaut als Line sehr gut aus und kann im Radio und Telefonmuseum bei Rheda-Wiedenbrück angesehen werden. Nun ein kleines Video vom Funkgerät im Empfangsbetrieb. Sobalt ich die PA mit neuen Röhren bestückt habe kommt auch eins im Sendebetrieb. Im Video ist auch ein kleiner Auschnitt aus dem Museum zu sehen wo man die Line betrachten kann (Noch nicht eingearbeitet!) aber hinfahren und selber schauen macht mehr Spass.
Gruß an Bord ist nicht neu. Und gibt es heute noch. Aber erstmal was ist hier mit Gruß an Bord gemeint? Für Seeleute welche in der Weihnachtszeit nicht bei ihren Familien sein können. Werden auf unterschiedlichen Frequenzen auf Kurzwelle und auch im TV, Weihnachtsgrüße ausgestrahlt. Wie gesagt das ist nicht neu. Diese Sendungen finden auf Heiligabend statt und das ganze gibt es schon seit 1953. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat damals mit dieser Hörfunksendung begonnen.
Das ganze findet immer noch zu Heiligabend statt. An Heiligabend werden von 20:00 bis 22:00 Uhr auf NDR Info Grüße an die Seeleute in aller Welt gesendet. Heute wird das alles auch über UKE, DAB+ DVB-S zu hören sein aber dennoch mietet der NDR Frequenzen auf KW an damit es bei der Tradition bleibt. Für Funkinteressierte ist dies eine tolle Sache, den klar Kurzwelle macht Spaß.
Also haben mein Bruder und ich auf Heiligabend ein Kurzwellenfunkgerät auf Empfang gestellt. Den live Empfang habe ich zuvor auch noch nicht gemacht. Da wir aber Besuch hatten, sind wir nicht permanent an der Station geblieben. Und haben eine ganze Weile auch nur den Ton live mit aufgenommen.
Die Sendefrequenzen waren im Netz schnell gefunden, 6080kHz.
Zum Empfang haben wir den Icom IC-735 genommen. Und Antenne war eine Diamond 8010 (Mehrband Dipolantenne). Und als zweites Empfangsgerät haben wir ein AOR AR8000 mit einer homemade Magnetic-Loop-Antenne. Überraschenderweise war der Empfang auch mit der Magnetic-Loop-Antenne gut möglich. Wir haben zwischendurch auch die anderen Frequenzen getestet aber die,welche für Europa war, ging am besten.
Natürlich haben wir auch ein wenig mitgeschnitten und gefilmt. Aber es soll keine Kopie der Sendung sein. Wer sich die ganze Sendung anhören möchte kann das online beim NDR machen. Mir kommt es hier auf unser Hobby an, also selber mit Equipment arbeiten usw.
Wieso die 3te? Kann ich sagen, ich habe vor kurzen drei weitere Funkgeräte als Projekte ergattert. Mit dabei eine Kenwood TS-700 und zwei habe ich schon wieder ins Leben zurück geholt. Also das ist jetzt die 3te.
Von den drei Kisten sah augenscheinlich die Kenwood am schlimmsten aus. Quasi was für den Elektroschrott. Der Zustand war schlimmer als die anderen beiden vor der Restauration. Aber erstmal das Ergebniss. Das Resultat ist recht gut geworden.
Das Funkgerät ist ein sehr schöner VHF Transceiver mit Seitenbandfähigkeit. Also von Modulationsarten wie CW, FM, AM, USB und LSB (Seitenband) Betrieb ist es möglich 11 Kanäle mit eigenen Quarzen zu bestücken, quasi an den heutigen Geräten die Memoryspeicher 😉 Es gibt unterschiedliche Versionen wie TS-700, TS-700A, TS-700G und wahrscheinlich weitere, aber alle ziemlich gleich bis ausser kleine Unterschiede wie unter anderem ,einstellbare Sendeleistung an der Rückseite‘. Was ich selber praktisch finde das man an dem Funkgerät die Antennenimpendaz anpassen kann um so auch ein maximum der Sendeleistung und den Empfang einstellen kann. Neue Geräte haben diese Möglichkeit nicht. Wahrscheinlich weil man heute eh von einer angepassten Antennenanlage aus geht. Auch eine Relaisfunktion ist gegeben.
So nun aber von vorne mit der TS-700 die 3te. Hier eine kleine Bilderstrecke vom Zustand wie ich das Funkgerät bekommen habe. Dass das Funkgerät natürlich nicht mehr in Originalzustand war und schon einige Vorbesitzer die Finger im Gerät hatten war keine Übrraschung für mich. Aber dank Internet und den beiden anderen Geräten hatte ich schon das Servicemanual so wie ein wenig Plan von dem Ding.
Ja ich weiß nicht aber die hatte schon ein paar Jahre in irgend einen Keller mit etwas hoher Luftfeuchtigkeit verbracht. Aber der Verkäufer hatte das auch schon so gesagt, ich meine er sprach von um die 20 Jahre. Natürlich hatte der nette OM (Old Man = Amateurfunker) auch angemessene Preisvorstellungen. Und ich kenne mich auch aus. Bei dem Gerät hatte ich aber eigentlich nur eine äußerliche Restaurierung geplant, so als Hinkucker. Aber was soll ich sagen wenn es nicht leuchtet ist es auch blöd oder? Und da ich ja alle Schaltpläne besitze dachte ich mir so, das mach ich fertisch.
Die Spannungsversorgung für die unterschiedlichen Spannungen war leider auch defektVon einigen abgetrennten Kabeln und weiteren defekten Bauteilen.
Also messen hier messen da trallalla. Um einige Spannungen hinzubekommen fand ich es simpler einen DC DC Converter zu nutzen und diesen für die gebrauchte Spannung einzustellen, 9V hat es nicht gegeben. Damit hatte der VFO auch genug Spannung. Der eingebaute Spannungsverteiler lieferte nur um die 4 Volt. Natürlich hätte ich hier auch den einen oder anderen Kondensator austauschen können. Aber diese DC DC Converter habe ich noch genügend da und das war jetzt der simplere Weg. Störungen werden die Converter hier nicht machen (ähnlich wie ein schlechtes Schaltnetzteil) den die Converter werden hier nicht an ihre Grenzen betrieben und aufgetaktet wird ja auch nicht.
Schön SchönWie was und wo,,,So wir haben Puls.
So und nun noch das Gehäuse, leider hat der Rost schon das Blech angegriffen. Die Seitenleisten musste ich auch stark abschleifen so hat sich eine neue Struktur ergeben. Aber das ging nicht anders. Beim reinigen der Front hat mir meine Frau Christina geholfen, was sie echt gut gemacht hat. Die Front ist sogar besser als von den anderen beiden Kisten. Hm ob sie da auch mal bissel reinigen kann 😉
Gehäuse wurde so ziemlich bis auf den blanken Arsch abgeschliffen. Knöpfe und Schalte so wie das Gerät ebenfalls gereinigt. Und die Seitenleisten waren quasi auch nur durch schleifen wieder sauber zu bekommen. Dadurch musste die glatte Fläche durch eine Schleifstruktur entweichen. Was aber auch seinen Charme hat. Was erstmal richtig schlecht ist, ist die Aufschrift an der Schalterleiste. Da weiß ich noch nicht wie ich das behebe, evtl. neu bedrucken? Aber das sprengt evtl. das Projekt. Oder ein 3D Cover drucken was das ganze chic ausschauen lässt mit nem kleinen Display drin. Wo zum Beispiel Betriebsspannung angezeigt werden. Oder Frequenzen das wäre auch genital 😉
Wer solch ein Exemplar auch mal live sehen möchte der sollte mal ein Besuch beim Radio und Telefonmuseum im Verstärkeramt bei Rheda-Wiedenbrück machen.
So und nun will ich euch nicht die fertigen Bilder vom Kenwood TS-700 vorenthalten.
Und natürlich auch einen kleinen Filmbeitrag über den Kenwood TS-700 die 3te.
Thomas mein Bruder hat eine Yaesu FT-718, ein Kurzwellentranceiver mit VHF und UHF. Das Gerät hatte nach einiger Zeit einen Kurzschluss. Wir vermuten das der Akku oder die Ladefunktion des Akkus hinüber gegangen ist. Also klar erstmal augenscheinlich begutachten. Auch unsere Gewürzkolben sind zum Einsatz gekommen, geruchsmäßig war aber soweit nix festzustellen. Augenscheinlich war auch erstmal nix wahrzunehmen.
Um beide Seiten zu begutachten, muss die Hauptplatine raus.So nun ist die Hauptplatine von beiden Seiten gut zugänglich.
Da hier nicht offensichtlich was zu sehen war und wir erstmal ein paar kleine Messungen an der Ladetechnik gemacht haben, hier war erstmal nix auffälliges. Und die Hauptplatine hatte auch im ausgebauten Zustand keinen Kurzschluss mehr. Also war es schonmal naheliegend das die Zweitplatine mit der PA und den Filtern einen Kurzschluss verursachte. Dennoch habe ich mir auch den Schaltplan angeschaut um nachzuvollziehen wo die positive und negative Spannungen lang gehen. So konnte ich dann auch zwei weitere Sicherungen ausmachen die wie eher mic. SMD Widerstände ausschauen.
Wo ist was ….Aha, wer sagt es denn.
So da ich nun wusste wo die Sicherungen sich verstecken. Habe ich diese auch durchgemessen. Von den beiden war eine noch ganz und die andere ebend nicht. Unter dem Mikroskop war es dann gut zu sehen.
So klein ist dad.Hier die kaputte Sicherung. Man kann gut die Trennung sehen.So schauts dann richtig aus.
Natürlich hatte ich nicht die gleichen Sicherungen hier. Auf die schnelle sind wir dann etwas unkonvenzionell vorgegangen. Also zwei kleine Drähte aufgelötet und da dann eine Glassicherung zwischen (3A) das sollte genügen. So nun haben wir uns der anderen Platine zugewendet. Denn da ist ja immer noch ein Kurzschluss welcher gefunden werden muss. Natürlich mit der Hoffnung das es nicht an der Bedienungsunit liegt. Hier noch ein Bild von der eingelöteten Glassicherung.
Ja ich weiß, das war aber erstmal auf die schnelle eine Lösung 😉
Also die Platine mit den Filtern und der PA erstmal vom Gehäuse lösen und schauen ob ein Kurzschluss zum Gehäuse unterbrochen ist. Und siehe da, der Kurzschluss war weg. Also erstmal die PA durchgemessen. Und tadaa da war der Kurzschluss. Die PA besteht aus einer eigenen Platine mit HF Eingang und HF Ausgang und Spannungsversorgung so wie eine Aktiv Leitung (PTT). Diese gibt es komplett so zu kaufen.
Hier noch eingebaut.So nun ist die PA ausgebaut.Tja das sollte nicht so sein 😉
Damit das Gerät erstmal bis zum Eintreffen der neuen PA betrieben werden kann, na klar nur RX. Haben wir die HF Ein- und Ausgänge ersmal direkt verbunden. Da mit einer längeren Lieferzeit gerechnet werden kann. Aber die Neue ist dann auch schnell wieder eingebaut.
Enfach erstmal zwei Drähte an den HF Anschlüssen gelötet und isoliert.
Hier ist ein kleiner Filmmitschnitt. Zum Schluß ist das Resultat zu sehen. Sobald die PA da ist kommt evtl. noch eine Fortsetzung zum Yaesu FT-817. Es steht auch schon der nächste Beitrag über SDR Software Defined Radio an.
Hallo zusammen. Das Jahr geht dem Ende entgegen und die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Somit wird dies der letzte Beitrag in diesem Jahr werden. Wie in der Überschrift zu lesen, habe ich noch einen Kenwood TS-120s in einem ausgezeichneten Zustand erworben mit zugehörigen Netzteil Kenwood PS-30. Zum Jahresende gibt es natürlich auch wieder ein kleines Extra für das NRW-Funk TNG The Next Generation interessierte, dazu aber zum Schluss mehr.
Nun zum Kenwood TRX. Der TS-120s ist ein Kurzwellen Transceiver. Es gibt diesen auch als TS-120v Version, der Unterschied liegt hauptsächlich in der Ausgangsleistung, die TS-120v hat 10Watt und der TS-120s hat 100Watt. Weitere nenneswerte Unterschiede sind meiner Meinung nach nicht vorhanden. Also wenn ihr den Kenwood TS-120s mal im Betrieb sehen wollt, dann schaut euch das folgende Video an. Hier werde ich nicht nur im Amateurfunkbereich reinlauschen sondern auch mal ein wenig die Radiosender und was sonst noch so zu hören ist. Den auf Kurzwelle ist in den Abendstunden auf der Welt noch gut was los. Denn einen oder anderen Abend werde ich sicherlich mit ein paar Plätzchen und einer Tasse Kaffee an meiner Funkstation verbringen und in den weiten der Funkwellen reinhören. Natürlich auch das ein oder andere QSO führen. Aber jetzt schaut selbst ein wenig.
Ein nettes Kurzwellenfunkgerät nicht wahr? Zwei von denn Geräten sind im RTM Radio und Telefonmuseum zu sehen. Die beiden Geräte werde ich mir auch mal etwas genauer anschauen. Und das bedeutet natürlich hier wird noch mehr zum Kenwood TS-120 kommen. Also wenn man noch nicht im Radio und Telefonmuseum bei Rheda Wiedenbrück gewesen ist dann wird’s Zeit.
Im Radio und Telefonmuseum.Im Radio und Telefonmuseum.
Und nun zum Schluss möchte ich im Namen des TNG The next Generation Teams allen eine schöne Weihnachtszeit wünschen. Ich habe ein paar Jahreskalender erstellt mit wirklich schönen Motiven. Wer einen haben möchte der gebe mir Bescheid. Sind nicht mehr viele da!
Kommt gut ins neue Jahr 2026. Und habt gute Vorsätze, wie wenig ist gut noch weniger ist besser oder wir machen alles, heute, morgen, übermorgen oder garnicht. Okay okay bleibt gesund und lasst euch nicht stressen.
Info: Alle Jahreskalendar sind nun vergeben. Bitte keine Anfragen mehr, schaut aber regelmäßig mal vorbei. Da kommt bestimmt noch immer mal wieder eine Kleinigkeit. Im Namen des Teams, allen eine schöne Weihnachtzeit. Und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026.
Der Amateurfunk Kurzwellenempfänger oder auch Allwellenempfänger Heathkit GR-78. War natürlich nicht nur für den Amateufunkbegeisterten sondern auch was für den Kurzwellenhörer allgemein. Da dieser Empfänger auch einen schmalbandigen Filter besitzt ist er auch für CW Continues Wave und für SSB Single Side Band geeignet. Also von der Langwelle bis zur Kurzwelle deckte der Empfänger alles ab.
Peter_GyS
Weitere Besonderheiten waren ein intern verbauter Akku welcher eine Kapazität von 9.6 Volt und 500mAh hat. So war er schnell mal portabel mit dabei. Und Stromanschlüsse gibt es zwei Möglichkeiten einmal mit 12 Volt Gleichspannung und 120 Volt Wechselspannung. Die 120 Volt Wechselspannung fällt in Ländern mit 220 Volt Wechselspannung natürlich weg. Dann hat der Empfänger auch eine Rauschunterdrückung, welche mit heutigen Rauschsperren nicht zu vergleichen ist. Starke Signale konnte man abschwächen, den da kann es mal schnell zu Übermodulation kommen. Eine Muteschaltung war auch gegeben. Hier sogar mit der Möglichkeit an der Rückseite weitere Geräte anzuschließen welche die Mutefunktion automatisch aktivieren und deaktivieren können. Ich glaube heute wäre es die Stummschaltung zum Beispiel wenns Telefon klingelt. Um weitgehend Energie zu sparen war die Beleuchtung nur durch einen Tastendruck hinzuschaltbar. Beim loslassen der Light-Taste ist das Licht auch wieder ausgegangen. Das gesamte Frequenzspektrum lässt sich mit einem Bandschalter einstellen. So konnte man den großen Empfangsbereich schnell nach Sendern durchsuchen. Die automatische Rauschunterdrückung und automatische Abschwächung starker Signale so wie das analoge S-Meter waren schon was besonderes zu einer Zeit zwischen 1972 und 1976. Wer damals einen solchen HEATHKIT GR-78 sein eigen nennen konnte war bestimmt eine stolze Person.
Nun zu dem Exponart welches ich hier habe, es ist aus dem Radio und Telefon-Museum bei Rheda-Wiedenbrück. Und es hatte eine kleine Aufbereitung nötig. Denn so wie oben auf dem Bild war der Zustand nicht. Also habe ich mir den Heathkit mal genauer angeschaut.
Erste augenscheinliche Begutachtung.Leider ist die Lackierung stark angegriffen.
Ja also äußerlich ist mir der nicht so gute Zustand direkt aufgefallen. So ist es natürlich kein Hinkucker und auch gab der Empfänger keine Lebenszeichen von sich. Also natürlich auch ein scharfen Blick ins innere des Empfängers.
Blick ins Innere.OK, der muss auf den OP Tisch.
Soweit so gut. Also einpacken und ab auf den OP Tisch. Das ist nix was man in drei Stunden mal ebend fertig macht.
Womit fange ich mal an? Zum einem war die Farbe schon stark angegriffen, durch feuchte Lagerung hat sich eine Schimmelschicht gebildet. Und zum anderen finde ich es immer gut wenn die Technik und Mechanik funktioniert. Also für ein Museum ist es ja nicht unbedingt nötig das auch der funktionelle Betrieb gegeben ist sondern eher geht es um den Erhalt der Exponate und es soll ja auch nicht den Eindruck machen als wenn es nur noch auf den Elektroschrott gehört. Bei mir ist es eher so das wenn es nicht geht kanns weg. Da der jetzige Zustand eher was für den Schrott ist und mir das ganz und garnicht gefällt, habe ich mich erstmal an die Technik gemacht.
Also erstmal macht der Empfänger von innen einen guten Eindruck für sein Alter. Die Plattenkondensatoren haben keinen Kurzschluss und lassen sich auch recht gut über den Frequenzsucher bewegen. Das Röhrchen mit der angebrachten Bandskala war allerdings sehr locker. Die Mechanik wird über ein Seilzugsystem in gewünschter Position gebracht, was auch noch in einen guten Zustand ist.
Hier hatte jemand schonmal ein Draht reingefrimmelt. Diese Sicherung (Lämpchen) sollte bei anliegender Spannung glimmen.Dioden waren nur noch Brücken 😉Ja hier war mir zu viel Spiel.Leider keine Beleuchtung mehr?
Also nach dem ich einiges durchgemessen hatte und von einen Kurzschluss auf den anderen gekommen war, habe ich die zwei Dioden ausfindig gemacht. Eine war hinüber und die andere war halt alt. Dies sind übrigens nicht die originalen Dioden. Denn da waren urspünglich eine ältere Version von Dioden verlötet. Die Skalendose habe ich auch etwas besser auf der Gelenkachse justiert. Das Sicherungslämpchen wurde ersetzt, zum Glück hatte ich noch eine in einer Bastellkiste. Das komisch gedrillte Drahtstück am Antennenausgang habe ich auch entfernt, denn das ist nicht so gut. Hier kann es schnell mal bei sehr starken Sendern in der Empfangsverstärkerstufe zum Schaden kommen. Ich ahne Schlimmes. Auch die 120 Volt Wechselspannung wird mit einem normalen Stecker wie hier in Deutschland und eigentlich Europa üblich ist gespeist. Ich ahne noch Schlimmeres. Aber da ich mich für die etwas ungefährlichere Art entschlossen habe, hab ich die 12 Volt Gleichspannungsversorgung genommen. ( Bei Spannungen oberhalb 50 Volt besteht Verletzungsgefahr. Und bei z.B. 230 Volt Wechselspannung ist ein Trenntraffo, welcher am besten zusätzlich noch regelbar ist wichtig! Aber so weit in der Technik möchte ich nicht hinein gehen. Soll ja keine Anleitung zum reparieren werden)
Das Lämpchen funzelt 🙂Klar ein Schaltplan ist immer gut.5 LED’s zur Beleuchtung.Löten ist ein Muss.Kleiner Test.Ohne Löten geht garnicht.Suche nach losen Lötkontakte und Kabeln.Und auch die alten mechanischen Drehschalter bekommen wieder Kontakt.
So nach einigen Arbeiten war wieder was aus dem Lautsprecher zu hören. Schön ist anders aber das war erstmal egal. Ob ich noch einen Abgleich des Empfängers vornehme? Egal das eine oder andere Signal war zu empfangen.
Jetzt musste aber das Gehäuse dran kommen. Erst war nur geplant alles etwas sauber zu machen, aber die Farbe auf dem Gehäuse war zu stark angegriffen und löste sich schon in eine schmierige Schicht auf. Also habe ich mich dazu entschlossen den Empfänger neu zu lackieren. Prozedur war klar, schleifen, reinigen, grundieren und lackieren. Nur die Rückseite war in einem guten Zustand und die Front wurde natürlich nur gereinigt.
Gehäusedeckel lackiert.Wie toll schaut das aus.Hier von oben.Noch frisch lackiert.2 mal Grundierung und 3 mal Lackschicht.Natürlich auch der Boden.Damit es dem originalen nahe kommt, habe ich eine matte Farbe aufgetragen.
Nach dem nun die Lackierarbeiten getan sind, musste noch der Kleinkram dran. Reinigung des Tragegriffes, Flugrostentfernen um dem Chrom wieder seinen Glanz zu geben. Die Schalter so wie die Knöpfe sollen auch gereinigt werden. Und die Front auch.
Chrom Teile vom Griff.Die Schrauben sollen glänzen 😉So schaut es gut aus.Ja die Schalter so wie die Front wurden auch gereinigt.
Ich weiß jetzt wird es so langsam Zeit für Resultate. Denn Ihr wollt bestimmt das Ergebniss sehen. Und ich kann euch sagen ein sehr schöner HEATHKIT des Models GR-78 ist es geworden. Und wo ihr den tollen Allwellenempfänger sehen könnt ist ja klar. Im Radio und Telefon-Museum bei Rheda-Wiedenbrück. Dort könnt ihr natürlich auch die Aktivisten und die Museumsmitglieder antreffen. Der eine oder andere ist bestimmt vor Ort. Und fachlich seit ihr da auch gut beraten. Ich bin zu sporadischen Zeiten auch dort. Hier nochmal einen großen Dank an allen ehrenamtlichen Mitwirkenden und an den Spendern.
Schaut euch das Video gerne an. Da gibt es noch einiges mehr zu sehen. Natürlich erzähle ich noch ein wenig zum Ablauf und der Empfangsbetrieb ist auch zusehen.
Ich habe auch einen Info-Blatt Aufsteller entworfen. Dort ist nochmal eine Zusammenfassung drauf. Also über den Heathkit GR-78. Der QR – Code zu dieser Homepage ist auf dem Aufsteller nicht vorhanden.
Und nun noch eine kleine Bilderstrecke vom fertigen HEATHKIT GR-78. Ein wirklich tolles Ergebnis. Es ist ein toller Hinkucker geworden.
Ich habe vor kurzem im Internet ein Millimeterwellen-Radarsensormodul gesehen. Es dient zur Verfolgung von menschlicher Bewegung geht natürlich auch bei Tieren ab einer gewissen Größe. Erfassungsmessung soll so bei 8 m liegen. In Kombination mit einem Arduino und einem kleinen Display, das ganze auf einer Platine zusammengelötet und in einen kleinem Kästchen untergebracht. Und fertig ist das portable RADAR.
Natürlich darf man jetzt kein hochpräzises Radargerät erwarten. Aber für meine Zwecke reicht es völlig aus. Das Modul hat auch Bluetooth so das man sich auch das programmieren sparen kann. Dann einfach mit dem Handy drauf zugreifen und es funzelt auch.
Hier alle drei Module. Arduino Nano, Radarsensor und Display.
Zuerst alles zum testen auf dem Steckboard aufgebaut. Das ist erstmal am besten finde ich. So kann ich alle Module gut testen und programmieren.
Super, die ersten Tests waren nun fertig und ich konnte mir Gedanken über den Zusammenbau machen. Zuerst wollte ich alles direkt auf einer Platine löten. Aber sollte doch mal ein Modul kaputt gehen dann ist es kompliziert. Alles muss ausgelötet werden, also habe ich mich für ein Stecksystem entschieden das macht es auch recht simpel den Arduino heraus zunehmen und zu programmieren. Und später auch noch zu erweitern.
Jetzt muss das ganze noch in einem Gehäuse untergebracht werden. Ich habe noch einen kleine Holzschachtel mit einem Fenster drin. Die Holzschachtel ist groß genug um auch später noch Erweiterungen mit zu integrieren. Die Antenne habe ich oben herraus geführt. Um die Messrichtung ein wenig im Bezug auf das Display zu drehen. Als Antennenabdeckung habe ich erst an einen runden Deckel gedacht, aber das sah nicht so gut aus. Nach etwas suche in meiner Bastelkiste habe ich dann ein kleines Plastikgehäuse gefunden. Das schaut besser aus.
Das ist es noch nicht.So schauts gut aus.
Nun kam es noch zur Programmierung der Darstellung aller Daten auf den kleinen Display. Bildlich habe ich etwas an den Motion-Tracker aus dem Film Alien gedacht. Ist ja eigentlich auch das gleiche, hier in echt und nicht nur ein Filmgadget.
Das hat mir schon gut gefallen. Das Radar zeigt die Position an und rechts daneben wird die Höhe noch angegeben. Es können bis zu drei Personen gescannt werden. Hoch und runter bis zu 35 Grad und rechts bis links 60 Grad.
Im obigen Bild ist dann auch auf dem Handy die entsprechende App zu sehen wo man auch die Position sehen kann.
Dieser Teilnehmerverbinder (LPD10) hatte seinen Einsatz meist in Hotelanlagen, großen Firmen oder auch bei großen Villen mit vielen Zimmern und Angestellten. Heute ein wunderschönes Stück Technik. Zur Technikgeschichte könnt ihr mehr beim Radio und Telefonmuseum im Verstärkeramt bei Rheda-Wiedenbrück erfahren. Das Exemplar welches ich hier habe war ohne Funktion und ist irgendwann etwas abgeändert worden. Dank Typenschild kann man aber das Herstellungsjahr 1935 erkennen.
Normalerweise geht es mir hauptsächlich um Funktechnik. Und Funktechnik hat ja auch was mit Telekommunikation zu tun, ob es nun um Fonie oder anderweitige Übertragungen geht. Und alles ging erstmal durchs Kabel. So finden auch diese Geräte ihren Weg hier her 😉
Wer mit der Bezeichnung nix anfangen könnte, der weiß jetzt worum es sich dreht.
An der Optik musste ich hier nicht viel machen. Metal wurde etwas vom Schmutz befreit und die Schalter oder Knöpfe hatten auch etwas gelitten mit der Zeit. Der Wecker, heute die Klingel 😉 musste auch vom ansetzenden Rost befreit werden.
Größere Zuwendung war dann der Technik gewidmet. Leider habe ich schon beim durchmessen bemerkt das einiges kurzgeschlossen war. Viel mehr durchmessen hatte hier keinen Sinn. Wer mit Technik viel zu tun hat kennt den Spruch ‚wer viel misst, misst Mist‘.
Einige offenen Lötstellen.Was ist wo?Wat mut dat mut.Das braucht wieder etwas Glanz.Auch die Schalter nicht vergessen.Klar der Staub,, ohne geht nicht 😉Irgendwann hatte man schon mal was verändert. An diesem Gerät ist ein Sprechgeschirr angebracht worden. Dieses habe ich aber nicht mehr angebracht. Den angebrachten Anschluss habe ich entfernt. Es sah nicht wirklich toll aus.
Also hilft nix. Es mussten erstmal alle Verbindungen raus. Zuvor aber einen Plan! Den einen Schaltplan habe ich hier nicht gefunden. Auf Grund von einigen Veränderungen blieb mir nur übrig, Verbindung für Verbindung nachzuvollziehen.
Der Plan: Nach Begutachtung hätte es so bzw. so ähnlich mal gelaufen.
Die Steckverbindung an der Seite ist nicht Original. Erster offensichtlicher Defekt ist der fehlende Schalter beim Teilnehmer 10. Hinzu kamen noch einige Klappenmechanismen welche nicht funktionierten. Nach einiger Überlegung wie ich es relativ wieder in einen betriebsbereiten Zustand hin bekomme und das auch so wie ich denke das es auch mal so war. Habe ich das ganze in Bereiche eingeteilt. Oberhalb war quasi der interne Bereich, Sprechstelle von Teilnehmer zu Teilnehmer und Hauszentrale. Und der untere Bereich war dann gedacht für externe Sprechstellen. Hierzu schaut euch das Video unten an.
Nach dem ein Plan vorhanden war konnte ich nun mit der neuen Verkablung anfangen. Und hier dann auch die defekte umgehen um so einen betriebsbereiten Zustand des Hausverbinders herzustellen.
Ich habe zu 98% die alten Leitungen genutzt. Eile mit Weile…..Hier habe ich Teilnehmer 1 bis 4 angeschlossen. Im Schaltermagazin ist ein irreparabler Defekt.Löten flöten löten usw….Hier die Verbindunge von Intern mit Extern.Schritt für Schritt.Wie übersichtlich sowas ausschauen kann 🙂So langsam ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen.
Isch hob fertisch. Jetzt nach dem alles augenscheinlich verbunden ist, war ich auch sehr auf die ersten Tests gespannt. Welche ich mit Erfolg Hören und auch Spüren konnte. Damit ich später die beiden Verbindungswege testen kann hatte ich mir zwei Kurbeltelefone vom Radio und Telefonmuseum im Verstärkeramt ausgeliehen. Diese hatte ich auch aufbereitet, der Beitrag ist auch auf www.nrwfunk.de online. Und so kam es dann, alles angeschlossen und damit ich bei den ganzen Geläute hören konnte welches Telefon nun auch klingelt, habe ich mit einer Hand auf den Wecker der Hausrufanlage gepackt und mit der anderen Hand kräftig an der Kurbel gedreht. Eins kann ich sagen da ist Brie uff de Schnur, ihr könnt euch garnicht vorstellen wie hoch man so springen kann. Wahrscheinlich kann man den Kasten auch als Defibrillator nutzen? Auf jedenfall so konnte ich die Funktion auch spüren.
Und nun genug, hier ein Video wo ihr alles in Betrieb sehen könnt. Ich hoffe es gefällt euch.
Der OB 33 ist ein Fernsprechgerät welches vor allem im Bereich der Eisenbahn eingesetzt wurde. Damals noch die Deutsche Reichsbahn. Inzwischen ist der Fernsprecher OB33 ein historisches Telefongerät. Zwei dieser Geräte benötige ich für die Funktionsüberprüfung bzw. Funktionsherstellung eines Klappenschranks. Beides ist vom Radio und Telefonmuseum (Das ehemalige Verstärker Amt) zu sehen.
Die zwei Fernmeldetelefone waren schon ziemlich mitgenommen und damit ich diese zum Testen nutzen kann musste hier auch erstmal die Funktion hergestellt werden. Des weiteren habe ich diese Geräte wieder aufgewertet. Der aktuelle Zustand war nicht so gut.
Diese Geräte sind eigentlich für die Ewigkeit geschaffen. Aber es waren in ihrer einsatzaktiven Zeit halt nur Nutzgegenstände und damals war man sich der historischen Werte dieser Fernsprecher offensichtlich nicht bewusst. Also den Umwelteinflüssen überlassen.
Also ran ans Werk, putzen, schleifen, bonern und neu lackieren. Leider hat man den einen Fernsprecher vor langer Zeit schonmal grob überlackiert und dabei auch die Kunstoffe einfach mit lackiert. Was echt scheiße ausschaut. Da musste ich die Farbe erstmal runter bekommen und das nach Möglichkeit ohne Verluste. Auch hat sich der Rost ins Blech schon tiefer eingefressen. Die Kabel werde ich belassen. Gerade die Kabelschnur vom Hörer zum Gerät hin, so wird das heute nicht mehr gemacht und deswegen bleibt dies.
Hier sind beide Exponate zu sehen. Nun ein wenig zur Technik der beiden Geräte. Für mich ein großer Schritt in die Vergangenheit, da ich hauptsächlich schon in der digitalen Welt aktiv bin aber natürlich kribbelt es mir in den Finger, denn ich will die beiden Geräte schließlich in Aktion sehen.
Beide Fernsprecher sind bis auf ein paar nicht nenneswerte Unterschiede identisch. Zu meine Zeit wo ich in Kontakt mit der analogen Telefontechnik gekommen bin gab es schon Telefone mit Wählscheibe und zum Betrieb waren auch nur zwei Leitungen nötig. Bei den beiden Geräten waren es 6 Leitungen die mich anlächelten. Ok ich dachte mir, lächeln kann ich auch. Das war nix. Also erstmal aufschrauben und sehen was es zu sehen gibt. Klar welche Ader von den 6 war wofür? Wissen ist Macht und die hatte ich über diese Fernsprecher noch nicht.
Also doch kein Hexenwerk. Wenn man es richtig anstellt funktionieren die Fernsprecher auch nur mit zwei Leitungen. Um einfach mal so zwei Apparate zusammen zu schließen werden vier von den sechs Adern je zwei zusammengeschlossen und die zwei übrigen werden zur eigenen Gleichspannung benutzt. Grundfunktion für die Akkustik ist Wechselspannung zum Klingeln und Gleichspannung zum Sprechen. Ein Gespräch mit Wechselspannung würde sich wie ein Roboter zu damaligen Zeit anhören. (Die heutigen künstlichen Sprachen sind schon verdammt Realitäts nah)
Der Einsatzort dieser Fernsprecher ist sogar noch bekannt. Den die am Gerät befindlichen Schaufenster hatten noch die alten Schriftkarten. In einem hatte sich sogar noch eine Schriftkarte hinter der anderen versteckt. Diese Aufschriften und Kürzel sind für mich als Eisenbahner & Lokführer nicht fremd und werden heute noch bei der Eisenbahn benutzt.
Die Beleuchtung in meinem Netzteil war schon länger nicht mehr aktiv, das hatte mich schon eine weile gestört. Nun hat sich eine Sicherung mehr oder weniger verabschiedet und wo ich diese nun ausgetauscht habe, hab ich auch gleich das Netzteil auf dem Op Tisch geordert.
Ja, nach Geruchwahrnehmung und etwas Suche war der Übeltäter gefunden.
Die Sicherung war doppelt gesichert, mit zwei mal 30 Ampere in Parallelschaltung. So wird die schlechtere Sicherung immer etwas mehr belastet und an den Grenzwerten eher dahinschmelzen.
Da die Sicherung unmittelbar hinter dem besagten Netzteil war, habe ich quasi zwei Fliegen mit einer Klatsche erledigt. Die Sicherung wurde komplett mit einer neuen Halterung ausgetauscht und bei dem Netzteil war es etwas komplizierter, hier musste ich die Anzeige (Voltmeter & Amperemeter) zerlegen. Damit ich die kaputte Beleuchtung auslöten kann und durch neue ersetzen.
Bei diesen Arbeiten kann man ganz schnell was kaputt machen!
Die alte Beleuchtung war mir zu langweilig. Diese habe ich durch grüne und blaue LEDs ersetzt. Jeweils aussen mit blauen LEDs und mittig mit grünen LEDs.
Hallöchen zusammen, ich habe im ehrenamtlichen Auftrag einen ICOM IC-2100 zur Reparatur hier. Was hat er gemacht? Eigentlich so weit alles ok nur mit der Ausgangsleistung hat er es zu gut gemeint. Er hat sich geweigert runterzuschalten. Aufgefallen ist dies an der Klubstation im Radio und Telefonmuseum im Verstärkeramt bei Rehda-Wiedenbrück. Es hatte an einem Netzteil welches bis max 8 Ampere ausgelegt war ein starkes Brummen erzeugt. Aber laut der Anzeige nur auf 5 Watt Ausgangsleistung gestellt. An einem anderem Netzteil welches 20 Ampere und mehr liefert war kein Brummen festzustellen. Einen kleinen Moment dachte ich erst das Netzteil mit max. 8 Ampere ist in den Fritten. Hmmm, Wilfried hatte schnell ein Wattmeter rangebracht. Und da war es eindeutig der Tranceiver haut mehr Leistung raus als er überhaupt sollte. Das ist nicht gesund 😉
Also eingepackt und ans Werk. Hier bei mir im kleinen aber feinen Funkraum auf dem OP Tisch. Hier nochmal getestet und meine Herren der TRX hat über 100 Watt rausgehauen. Ja ihr müsst nicht so staunen, dass habe ich schon getan. Direkt zweimal kontrolliert ob ich überhaubt alles richtig eingestellt habe. Das Wattmeter welches ich gerade genutzt habe ist natürlich auch nur ein Schätzeisen. Aber ich schätze mal es wird mich nicht so dolle anlügen. Klar der erste Test ist erstmal über den Power Poti zu schauen ob man die Leistung dort manuell regeln kann, aber nix da. Und dieser regelt meistens die Vorstufe oder Treiberstufe. Also da ja volles Rohr (auf Sendung) alles was die PA kann, raus gekommen ist, so ist die Annahme nicht falsch das der Treiber hinüber ist. Die PA hat ja gemacht was sie soll.
So schaut er aus der Schlawiener.
Ok ab ins Netz und mal schauen was es so her gibt. Nach einiger Suche bin ich fündig geworden und konnte mir erstmal eine kleine Übersicht verschaffen. Unter anderen am Situations und Lageplan, rausfinden wo sich der Feind befindet und wenn er beseitigt ist soll er ja durch einen Kameraden ersetzt werden. Alle Uffse Stuffse wissen was ich meine.
Da ist der Feind. Unterhalb der PA.Ich sehe ihn. Er hat sich unterhalb versteckt, war ja klar.Teilliste.Okay das ist er.
Um auf sicher zu gehen ob dieser auch wirklich ein Defekt hat, habe ich ihn nochmal durchgemessen. Und hier hat sich dann bestätigt das er sein Dienst verweigert.
Um an den Dienstverweigerer ran zu kommen musste ich das Funkgerät komplett zerlegen. Also sämtliche Schrauben raus und diverse Lötverbindungen trennen. Front ab usw. So was mache ich nicht so gerne, aber ein Versuch ist es ja wert da der TRX auf lang oder kurz sonst komplett in den Elektoschrott kann. Die PA würde überhitzen.
Display ist schon runter.Löten was zu löten ist.Und klar SMD. Aber für den Treiber reicht noch der normal Kolben;-)Da ist er.Hier noch auf dem Board.Ja das ist nicht ok.Da ist der Schlingel.
So jetzt auf die Suche nach einem Ersatz. Der originale Transistor, na den habe ich nur in aussereuropäischen Ländern oder Kontinenten gefunden. Und ich habe auch in meinen Fundus nachgeschaut.
Und leider nix dabei. Das sind alles noch Reste aus meiner aktiven Zeit. Wo man noch viel gefunkt hat. CB-Funk & Amateurfunk das waren noch Zeiten. Was habe ich damals den Lötkolben geschwungen. Aber heute sind meine Zeitfenster nicht mehr so groß. Na gut wieder zurück zum Thema. Nach langen suchen habe ich einen Ersatztypen im Netz gefunden und sofort geordert. Nach einiger Zeit so drei Tage war er dann auch eingetroffen. Diesen dann auch schnell mal getestet ob seine Grundfunktion die Richtigen sind.
Ja das schaut schonmal gut aus. Natürlich ist es nur ein Vergleichstyp und er hat nicht 100% die gleichen Kennlinien usw. Aber die Grundfunktionen sind die gleichen und in etwa die gleiche Leistung kann der auch. Es sollte reichen um die PA anzusteuern. Ziel ist es ja von dieser hohen Leistung runter zu kommen. Nicht vergessen 100 Watt (es waren mehr da mein Wattmeter total ausgeschlagen hat und 100 Watt ist da die maximale Messung) das sind laut ohmschen Gesetzt mindestens bei 13.8 Volt permanent 7.25 Ampere ohne den zusätzlichen verbrauch des Funkgerätes. Am Ampermeter hatte das Funkgerät auch an die 10 Ampere gezogen wenn es auf Sendung war. Und das Netzteil welches am Brummen gewesen war hatte maximal 8 Ampere kurzfristig 6 Ampere dauer. Klar das es an die Grenzen gekommen war.
So nun kommt der Zusammenbau. und ein kleiner Test ob sich die Leistung wieder einstellen lässt.
In dem Film zusehen wie ich den neuen Transistor einbaue, das Funkgerät wieder zusammen setze. Und ein Test ob sich die PA nun wieder einstellen lässt. Normalerweise führe ich auch immer ein Test QSO. Dies hatte ich nur kurz mit Erwin machen können. Hier hat sich herrausgestellt das die Modulation nicht sauber gewesen ist. Dies war aber wohl schon ein im Vorfeld bekanntes Problem mit dem Gerät. Ob es aber jetzt an einer Einstellung im Menü liegt konnte ich bei dem kurzen Test nicht feststellen. Erwin Albatross 02 war bei den Test zu Stelle. Was er auch sonst immer ist.
Ob ich mich der Sache mit der Modulation noch annehme hmm wer weiß. Die PA lies sich auf jeden Fall wieder schalten. Im Telefon Museum hatte ich dann an der Klubstation noch ein paar nette QSO’s geführt, mit Erwin, Wilfried, Michael und Thomas. Ebenfalls an einem Icom TRX. Hier nochmal einen schönen Dank und awdh & awds (Auf Wiederhören & Auf Wiedersehen)
Aus einem Funkgerät ausgebauten defekten Encoder lag hier noch auf dem Tisch. Eigentlich war er schon abgeschrieben. Aber wie es so ist habe ich mich dafür entschieden den Encoder wieder betriebsbereit zu machen.
Da es sich um einen optischen Encoder handelt, habe ich einen optischen neuen Encoder bestellt. Im folgendem Bild ist der neue optische Encoder zu sehen, zusammen mit den defekten Encoder.
Im Vordergrund der neue optische Encoder. Die Belegung der Kabel ist Rot +5V, Schwarz ist Minus und Blau und Gelb sind die zwei Daten-/Timeausgänge. Daten weil sie halt eine Art Datenausgang zu verfügung stellen 10101010 und Time weil anhand der Geschwindigkeit des wechsels von 1 0 1 0 oder auch High und Low zu nimmt oder abnimmt. Ach ja die Drehrichtung lässt sich auch feststellen, dies geschieht dadurch welcher Kanal zuerst die Daten liefert. z.B. im Uhrzeigersinn liefert das Gelbe Kabel zuerst die Daten gefolgt vom Blauen Kabel. Und entgegen der Uhr gedreht ist es andersherum. Funktion beim Funkgerät um die Frequenz (VFO) zu steuern. 1= kommen Daten 2= in welcher Richtung wird gedreht (Frequenz hoch oder runter) und 3= wird schnell gedreht oder wird langsam gedreht (schneller Frequenzgang oder langsamer Frequenzgang).
Hier ist die Mechanik zerlegt.
Die bei dem neuen Encoder mitgelieferte Platte war so klein das der Achsaufnehmer mit seinem Messinggewicht zu groß war. Also musste eine Alternative her. Eine Schraube mit passendem Durchmesser und ein paar Muttern haben das Problem gelöst.
Hier nun die neue Achsschraube mit der optischen Platte.Passt ziemlich gut durch die Achsaufnahme.Im Kunstoffgehäuse sitzt es auch gut.
Nun muss der neue Encoder integriert werden. Damit er in die Öffnung passt werden die beiden Befestigungsösen entfernt, ein wenig musste ich oben wegschleifen.
So nun nach dem alles passt. Und die mechanischen Elemente frei beweglich sind (es lässt sich drehen 😉 können wir es am Oszillator testen.
Ich bin da mal gespannt ob es so funktioniert wie ich mir das vorstelle.
Ich habe hier ein Yaesu 736R vom Radio und Telefon Museum. Das Funkgerät habe ich zur reparatur in meiner Obhut genommen. Und mit der guten Hoffnung es wieder hin zu bekommen.
Das obige Bild zeigt das Ergebnis. Im großen und ganzen war der Transceiver betriebsbereit. Die technischen Defekte waren der VFO-Drehknopf welcher sich nicht mehr bedienen lies. Er hatte quasie ein Eigenleben entwickelt. Und die Beleuchtung der Signalanzeige. Natürlich im dem Alter etwas Rost angelegt. Auch ist das Gehäuse etwas mitgenommen.
Die Beleuchtung war natürlich kein Problem. Bei der größe des Funkgerätes ist genug Platz und ich habe auf LED’s umgerüstet. Das Licht findet den Weg in der Anzeige durch Plastikführung, ähnlich wie bei Lichtleiterkabel. Und da eine LED meist ein Lichtspot ab gibt, musste ich diese etwas anschleifen um eine akzeptable Ausleuchtung der analog Anzeige hin zu bekommen.
Der VFO lässt sich hier durch ein Encoder (Infrarot coder) einstellen. Dieser Encoder, im folgenden zu sehen, hat sein Dienstzeitende erreicht. Warum, kann man auf den Bildern welche unter dem Mikroskop gemacht worden sind erkennen. Erst dachte ich es ist in laufe der Zeit eine schwache Lötstelle, aber das war halt nicht so.
Wo ist er hin?Hier der Encoder.So schaut das gute Stück aus.Jetzt mal genau hingeschautDas kann man nicht mehr heile machen.Leider alle Lötkontakte OK, also war das Problem weiter im Deteil.
Hatte den Encoder dann am Oszilloskop nochmal getestet.
Ein Kanal hatte nur Daten geliefertDa, genau da juckt es.
Nun musste ein Ersatz her. Dieser wurde relativ schnell aufgetrieben. Ich hatte Wilfried informiert, er wollt sich umhören, und das hat wunderbar geklappt. Hubert hatte ein Ersatz zur Spende abgegeben. Dieser scheint aus einem etwas jüngeren Model zu sein. Laut den Daten ist der feiner in den Daten. Also er reagiert schneller. Was aber kein Problem darstellt. Für Funker sowieso nicht 😉 Im Video habe ich den Encoder so weit wie möglich zerlegt und da zeige ich dann auch die Messung. Ich werde mal versuchen den alten Encoder zu reparieren. Ob das gelingt?
Hier sind beide Encoder zu sehen. Der von Hubert hatte dann eine gute Messung am Oszilloskop abgegeben. So konnte ich den auch mit ruhigen Gewissen einbauen.
Hier noch ein Bild von einem funktionierendem Encoder. Es gibt welche die sind innen mechanisch geschaltet und welche die funktionieren mit einer Optik z.B. Infrarot oder einer roten LED wie bei der Computermaus oft zu sehen.
Es gibt auch Encoder mit mehreren Datenausgängen. Aber die meisten haben zwei. Die Funktion einer von beiden Kanälen wird je Drehrichtung zu erst geschaltet und dementsprechend weiß das System in welcher Richtung man dreht. Auch lässt sich die Geschwindigkeit erkennen. Das kann man im Video gut erkennen. Im obigen Bild läuft der blaue Kanal dem gelben Kanal nach.
So dann noch ein wenig Innenreinigung. Etwas Rost entfernt aber der kommt schnell wieder. Da muss man evtl Lack auftragen damit die Schirmbleche etwas besser geschützt werden.
Total normal 😉Hier auch 🙂Die Schrauben haben auch etwas Pflege bekommen.Dad Muss so!
Das Gehäuse wollte ich erstmal nicht umlackieren. Wenn es da noch zu kommt, dann gibt es da bestimmt auch Bilder von.
So und nun schaut euch das Video an. Das Gerät wird dann demnächst im Radio und Telefon Museum zu sehen sein. Und wer weiß evtl. hören wir uns von dort auch mal. 55 & 73
In einem Internetportal wurden beide Funkgeräte zum Verkauf angeboten. Der Zustand dieser beiden Geräte war unbekannt. Angeboten wurden diese ohne Stromkabel und auch ohne Mikrofon. Nach einer freundlichen Kontaktaufnahme ist man sich schnell einig geworden. Und ein Tag später stand ich vor dem RADIO und TELEFON MUSEUM bei Rheda-Wiedenbrück. Das Museum wollte sich von den beiden trennen. Da diese Geräte mehrfach vorhanden waren.
Dort haben meine Frau Christina und ich, dann auch Wilfried kennen gelernt und seinen Hund, der Name des Hundes ist mir gerade entfallen. Ich kannte das Museum nur aus dem Internet und war ganz gespannt was ich da jetzt alles zu sehen bekomme. Wer mich kennt weiß das ich ein großer Technik Nörd bin. Wilfried hat mit uns eine Rundführung durch das Museum gemacht. Und ich bin sehr begeistert gewesen. Es war ein wenig Zeitreise. Wir habe einige Gerätschaften gesehen welche an vergangene Zeiten erinnert haben und bis zum Stand der Dinge. Ein Gang durch den Generatorraum und den Tankraum, puh das ist mal ein Generator. Na ja musste ja alles damals unter allen Umständen in Betrieb bleiben.
Ich möchte mich hier nochmal beim Wilfried bedanken und auch ein netten Dank an die zwei weiteren OMs welche dort mit amtlichen 😉 Arbeiten zu tun hatten. Hier hatte ich auch ein kleines Gespräch über Satellitenbetrieb, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe. Aber nun gut da werde ich einen seperaten Bericht mal verfassen. Denn eins steht fest die haben mich nicht das letzte mal dort gesehen.
So hier sind nun die beiden Geräte. Natürlich haben die beiden schon einige Jahrzehnte hinter sich und standen ohne Pflege lange rum bis sie ihren Weg ins Museum und dann zu mir gefunden haben.
Erstmal augenscheinlich betrachtet alles so wie ich es auch erwartet hatte. Schalter und Drehelemente waren an der Front alle vorhanden. Später stellte sich heraus das an dem einem TRX hinten nicht alles vorhanden war.
Jetzt musste ich mich für eins von beiden entscheiden welches zu erst auf dem OP Tisch kommt. Der TS700G sah schlimmer aus und darum habe ich mich für diesen entschieden.
Also ran ans Werk. Der andere durfte brav zuschauen 😉
Erstmal auspacken und schauen was drin ist. Nach der ersten Reinigung des Innenbereichs. Sah das ganze schonmal besser aus. Leider war die gesamte Beleuchtung defekt und musste ausgetauscht werden. Alles durch LED’s die kann man natürlich nicht ohne weiteres anlöten. Hier ist ein Vorwiederstand nötig. Ich hatte noch vier Multicolor LEDs welche hier auch in Einsatz gekommen sind. Dann gab es zum Glück, im Netz leicht zu finden, einen Schaltplan. Ohne den wäre es eher schwer geworden. Was aber nicht schlim wäre da ich mir (Plan B) die Geräte eh nur als Hinkucker auf den Schrank stellen wollte.
Also erstmal stromlos alles durchprüfen. Dioden, Verbindungen, Kondensatoren oder ein Kurzschluss? Bis ausser zwei Dioden und ein paar Kondensatoren so wie die Beleuchtung war noch nix auffälliges. Also ab ans Labornetzteil wenig Ampere erstmal und das Minimum an Spannung. Wie zu erwarten kein Ton.
Nach Entstaubung war sogar was zu erkennen 😉Mit 13 Jahren habe ich auch so angefangen.Werden alle gegen LEDs ersetzt.Her mit das ganze innen mehr oder weniger gereinigt .Dank Schaltplan konnte ich hier die DC Spannung nutzen.
Also alles mit Spannung prüfen. Und nach ein paar Lötarbeiten war ein Rauschen zu hören. Dann habe ich festgestellt das der VFO nicht arbeitet. Also kein Empfangen und Senden möglich. Nach einiger Arbeit am VFO bemerkte ich das die Beleuchtung am Drehschalter für den VFO anfing zu leuchten. Hier bemerkte ich das diese Beleuchtung unmittelbar mit dem VFO geschaltet war. Was im Funkbetrieb sehr praktisch ist denn wenn diese Lampe nicht leuchtet arbeitet auch der VFO nicht. Zum Glück hatte ich gegenwärtig den Schalter in Stellung VFO gestellt. Da die anderen Stellungen für feste Quarze sind also quasi feste Kanäle. Und die Steckplatze waren alle, bis ausser einen leer. So kann man auch erkennen ob diese belegt sind und ob der jeweils geschaltete Quarz arbeitet.
Mit neuer Beleuchtung.Hier natürlich auch.
Okay ich war nun mit dem ersten TRX soweit fertig. Natürlich fehlte noch die Grundreinigung und das Abgleichen des Senders und Empfängers. Aber das wollte ich erst machen nach dem beide wieder etwas Leben in sich haben. Der erste TRX TS-700G hatte seine ersten Tests hinter sich. Jetz kommt der zweite TS-700 auf dem OP Tisch.
Hier erstmal das gleiche, kein Lebenszeichen.
Auch hier hat es mit der Farbe nachgelassen. Ach du je was ist denn da passiert. Wo ist den der Stromanschluss hin????
Okay nun war mir klar das hier nun doch bissel mehr auf mich zu kommt. Also da hilft nix, das Gehäuse muss runter um zu sehen was drunter steckt. So nach dem der Fummel weg war konnte ich anfangen Staub zu putzen. An dem einen oder anderen Kabel hatte sich schon eine neue Kultur gebildet.
Sowas kennt der Funker 😉Da hat schon jemand rumgedreht. Meinen Erfahrungen nach ist das nicht gut.Und hier? Da wurde irgendwann mal ein Ersatzteil gebraucht. Also auch hier blieb der Blick auf dem Schaltplan nicht aus. Ich wollte es mir leicht machen und zum Vergleich die andere Kiste aufschrauben. Aber es ist doch nicht gleich gewesen. Also Schaltplan!Ein Glück damit kann das Funkgerät wieder repariert werden. Und die Auflösung war auch gut. Damit ich die entsprechenden Bauteile und Verbindungen sehen kann muss ich aber die Platinen bissel mehr reinigen.Gute Aussicht.Hier auch.
Nun konnte ich mit dem stromlosen prüfen beginnen und anschließen mit Spannung. Da diese Geräte maximal so 5 Ampere ziehen, kann man hier mit einem kleinen DC Plug arbeiten diesen hatte ich noch zum einbauen in meiner Bastelkiste und einen Stecker war auch vorhanden.
Hier direkt neben den ursprünglichen Stromanschluss.
Im Empfang liegt der TRX bei unter 0.5Ampere. Also das ist auf jedenfall OK.
Beim Bohren muss man allerdings ein wenig aufpassen, denn es ist schon wenig Platz da und es befinden sich einige Kabel hinter der Abdeckung. Die sollte man natürlich nicht noch beschädigen.
Die Sicherung welche hier zu sehen ist wird für eine 110 Volt bzw. 220 Voltversorgung zu sein. Im inneren des Funkgerätes gits noch eine Sicherung für den DC bereich. Diese ist laut Schaltplan auf 2 Ampere ausgeschrieben. Ich hatte eine 3 Ampere Sicherung hier rumfliegen und diese eingesetzt. Also alles im grünen Bereich. Ich meine die PA sendet eh mit nur maximal 10 Watt in FM. Was ja auch völlig ausreicht.
So nun ist der TS-700 auch wieder beding betriebsbereit. Hier musste ich noch einige Abgleicharbeiten vor nehmen. Mit Hilfe von unserem WEBSDR ging das sendeseitig schonmal gut einzustellen. Und am Wasserfalldiagramm kann man gut die Bandbreite sehen. So konnte ich den TX recht zufriedenstellend justieren. Für den Empfang diente ein Generator. Dank Service Manual ging auch hier das einstellen zufriedenstellend. Da meine freie Zeit aber knapp ist wollte ich hier erstmal nicht mehr Zeit investieren. Und sind wir mal ehrlich bei den Gerät wird eh mit dem VFO gespielt 😉 so gehört sich das auch.
Und hier im Betrieb. Hier noch auf dem OP Tisch.Meteranzeige mit Multi Color LED.Auch hier beim Band Drehschalter eine Multi Color LED und im FIX.CH eine gelbe LED.
So nun war das Gehäuse dran, reinigen was zu reinigen war, schleifen was zu schleifen war. Neue Farbe auf das Gehäuse, ich hatte noch so ein matt Grau da, was auch super zu den Geräten aus der alten Zeit passt.
Hier kann man schön erkennen wie der Flugrost entfernt wird.Blank soll es sein.Das schaut doch mal gut aus.
Ein kleines Video habe ich mal zusammen gepackt wo auch Funkbetrieb gemacht wird. Mein Bruder Thomas und meinereiner dann zu sehen.
Nach dem ich mir einen Yaesu FT-101 zugelegt und diesen wieder voll betriebsbereit gemacht habe, hatte ich mich mit einem kleinen Arduino beschäftigt. Und dachte mir in Kombination mit einem kleinen Display kann ich mir ja eine nette kleine Anzeige für den FT-101 fertig machen. Ursprünglich war nur was ganz schlichtes gedacht, Rufzeichen und Gerätename. Ach ja das Programm musste ja auch noch getippelt werden. Dank Internet habe ich schnell für das Display die passenden Ansprechcodes gefunden. Und dann durch einer Loop Funktion zwischen zwei Displayanzeigen hin und her geswitcht.
Hier das OLED Display zum Testen der Darstellung.
Nun musste das Display aber noch vernünftig ans Funkgerät gebracht werden. Also musste ein passendes Gehäuse her. Dank 3D Drucker ist dies heute gut möglich. Jetzt hieß es alle Maße von bzw. an der Stelle zu messen wo ich das Display am Funkgerät anbringen möchte. Hier sollte man schon sehr genau messen damit nachher das Gehäuse gut am TRX passt.
So sah der Entwurf am PC aus.Und hier dann zwei fertige Gehäuse, Eins ist für meinen Bruder der sich ja auch eine FT-101 gekauft hatte. Ja nach dem ersten Begutachten und mal am Funkgerät drangehalten, muss ich sagen alles super. Ich hatte erst gedacht das ich eine zu dünne Schicht für das Gehäuse programmiert hatte. Aber alles ist gut geworden, Kanten haben sich verbunden und es ist stabil.Nun die Technik integrieren. Im Funkgerät ist genügent Platz um ein kleines GFK Gehäuse einzubauen. Hier ist der Arduino Nano zu sehen, welcher für dieses Projekt völlig ausreichend ist. Es geht natürlich auch ein Arduino UNO oder ähnliche. Das einzige was mir nicht ganz so gefallen hat, ist dass ich ein kleines Loch durch die Front bohren musste. Aber WAT MUT DAT MUT. Das Display ins neue Gehäuse angebracht und am TRX befestigt. Die Spannungsversorgung für den Arduino habe ich mit einen DC Converter realisiert. Als Spannungsquelle würden laut Schaltplan mehrere Möglichkeiten in Frage kommen. Das simpelste war aber die Beleuchtung vom S-Meter bzw. von der Frequenzanzeige anzuzapfen. Diese ist sehr leicht zugänglich.
Inzwischen habe ich mir gedacht, dass ich ja noch einen Temperatursensor nutzen kann um mir auch die Gerätetemperatur anzeigen zu lassen und hier bestimmte automatische Aktionen programmieren kann.
Ja so schauts am Ende aus. Jetzt ergeben sich natürlich weitere Ideen. Erst dachte ich an einer digitalen Frequenzanzeige. Aber der Arduino würde hier erstmal nur bis ca. 6MHz funktionieren, na mal sehen. Dann denke ich an eine Waveanzeige vom besprochenen Mikrofon und dem was der Lautsprecher so von sich gibt. Diese niedrigen Frequenzen sind mit dem Arduino leicht machbar. Ein Squelch könnte man auch realisieren.
Ja mit dem TRX werde ich noch ne menge Spass am Hobby haben.
Die FT-101 ein Funkgerät aus alter Zeit, also Nostalgie. In meiner Jugend hatte ich mir solch ein Gerät angeschafft. Ich hatte damals echt Glück. Der FT-101E stand in einem Funkladen hinter der Theke. Und als ich denn da sah hatte ich gefragt was der kosten sollte. Mein Glück war, das die absolut keine Ahnung hatten. Der Verkäufer meinte nur dass das Funkgerät alt und nur am rauschen ist, man verkauf ihn im Auftrag. Er fragte mich ob 50 Mark für mich okay sind. Tja was soll ich da sagen so schnell hatte ich noch nie 50 Mark also heute 20€ auf den Tisch gelegt. Und mit dem tollen Gerät ab nach Hause. Und große Überraschung alles funktionierte. Selbst die Röhren brachten 160Watt. Mit dem Teil hatte ich viele Nächte verbracht. Damals noch die Zahlensender empfangen und viele KW Sender. Dann habe ich den FT-101E später verkauft. Ich habe da 300€ für bekommen. Der Käufer, ein Funker aus Büren, war sehr zufrieden mit dem Funkgerät. Ich hatte mit dem nach dem Kauf noch ein Funkgespräch (QSO) gehabt.
Mein Bruder hat sich nun auch wieder ein FT-101 angeschafft. Das Gerät hatte er die Tage hier mal mit hingebracht. Und da kamen natürlich wieder Erinnerungen zum vorschein. Natürlich muss heute einiges an solchen Geräten gemacht werden. Viele haben da auch keine Wertschätzung. Also meisten sind die Senderöhren hinüber und die Mechanik muss etwas überarbeitet werden, auch werden die alten Kondensatoren nicht mehr ihre volle Kapazität haben.
Hier der Yaesu FT-101 von meinem Bruder. An einer Homemade Magnetik-Loop. Stromversorgung aus dem Akku.
Ich habe mich anstecken lassen und konnte ebenfalls ein Yaesu FT-101 ergattern. Laut Verkäufer hatte der FT-101 zum Schluss noch funktioniert und stände seit dem, 20 Jahre im Schuppen. Na ja dass der TRX tatsächlich ohne Probleme daher kommt konnte ich mir nicht vorstellen. Allerdings habe ich den nicht so günstig bekommen wie mein erster Yaesu FT101E.
Nun gut zu Hause angekommen und mal so ein genaueren Blick ins Gerät gemacht, beim Kauf hatte ich es nur augenscheinlich begutachtet. Ein kaputtes Relais ist mir mal direkt aufgefallen. Also erste Tests mit dem TRX sind komplett negativ ausgefallen. Beleuchtung ging nur am VFO (Frequenzeinsteller) Power anzeige Dunkel und ohne Funktion. Also komplett zerlegen war angesagt.
Den hats zerlegtTreiber RöhreHier die BeleuchtungRost hier und daSchimmelDas Mic. war uppeDas gelbe Kabel gehört an den Kondensator.Defektes Relais
Ja so war das. Von Kleinigkeiten bis zu etwas größeren, Also ran ans Werk. Beleuchtung durch LEDs ersetzt, Relais in Ordnung gebracht. Kondensator neu. Diverse Lötarbeiten. Das Mikrofon war mal voll für’n Arsch. Große Dose Kontaktspray und Rostentferner. Dann Gehäuse, Deckel und Boden schleifen und neu lackieren. Ich hatte noch ein Standmikrofon im Regal stehen welches ich auch in der gleichen Farbe lackiert habe. Stecker noch schnell anlöten. Und zum Glück haben die Röhren noch ein wenig Leistung gebracht. Hier und da kommen später noch ein paar neue Bauteile ins Funkgerät.
Nebenbei sind mir ein paar kleine Unterschiede vom FT101 und meinen alten FT-101E aufgefallen. Der erste war total ok und günstiger lach. Der FT-101E konnte auch auf 160 Meter Band, der FT-101 nicht. Dafür kann der FT-101 aber im 11 Meter Band ON AIR sein. Der Clairfier war mit einen extra Schalter abschaltbar. Bei dem Gerät von meinen Bruder war ein Schalter nachgerüstet worden. Bei meinen Gerät wird diese Funktion in unterster Stellung ausgeschaltet. Und noch ein paar unwichtige Unterschiede.
Habe nach einiger Zeit mal wieder den ICOM IC-735 in Betrieb genommen. Und musste feststellen das kein Empfang gegeben war. Wie ich mir schon dachte, lag der Fehler am Antenneneingang. Also das ganze erstmal auf den OP Tisch. Nach abnahme des Gehäuses und Freilegung der PA konnte man auch den PL Anschluss sehen. Sah auf den ersten Blick ok aus.
ICOM IC-735
Bei genaueren hinschauen konnte ich feststellen das die Verbindung von der Platine zum PL Anschluss gebrochen war. Na gut also die Platine muss raus.
Blick auf die Bandpässe und der PA.Hier die Empfangseinheit.Hier kan man die gelbe Verbindung am PL sehen.
Nach dem ausbau der Platine habe ich eine neue Verbindung eingelötet. Gut das die Kabel alle gesteckt waren. Aber einiges an Schrauben. Und nach dem alles wieder zusammengeschraubt ist, folgt ein kleiner Empfangstest.
Mobiler Hotspot für Digimods, Echolink FRN und ähnliches
Damit ich auch im Urlaub oder von unterwegs aus einen eigenen HF-Zugang hab. Habe ich einen Portablen Hotspot kompakt und praktisch in einen Kunstoffkoffer untergebracht. Bis jetzt hatte ich immer meinen Laptop genutzt. Alles im Hotel oder am Urlaubsort zusammen gewuschelt. Das ging auch ganz gut aber so im Koffer ist es doch praktischer. Er lässt sich gut im Auto verstauen und im Hotelzimmer ist er auch unscheinbar in der Ecke gestellt.
Weitere Bilder und bissel Text dazu gibt es im Homemade Bereich.
Home made Dipolantenne. Quasi 20 Meter Kabel auf ein Kunststoffrohr gewickelt;-) Ihr wisst was ich meine. Das ganze ist 1.15 Meter lang und hat 4 cm Durchmesser. Mechanische Länge ist Lamda Halbe für’s 40 m (x VK für Kupfer) Band. Natürlich muss ein Tuner dran. Ich hatte die Antenne als RX Antenne gedacht. Sie lässt sich durchaus auch zum Senden benutzen.
Beim späteren Test habe ich die Antenne in meiner Funkbude einfach hochkant in die Ecke gestellt und auch hier konnte ich mit der Antenne auf 40, 20, 10 Meter arbeiten. 80/160 Meter leider nicht. Aber sie stand auch nur in der Ecke.
Also werde ich die Antenne die Tage mal mit ins Auto packen und auf unserem Hausberg „der Haarstrang“ mal bissel testen. Der erste Empfangstest mit einen Handscanner AOR AR8000 ist im Video zu sehen.
Beim Test auf dem Berg, werde ich auch bissel Material aufnehmen und hier einstellen.
RX mit der Antenne am TRX.
ich war zum Testen auf dem Berg, die Videos sind leider gelöscht worden. Ich hatte die glorreiche Idee mein DVD Camcorder zu nutzen. Das hat auch super geklappt. Leider ist es eine DVD-RW (löschbar & wiederbeschreibbar) gewesen und diese wurde ausversehen ( grrrrr ) Formatiert (gelöscht).
Also von Heimat QTH nochmal bissel getestet. Senderseitig müsste man den Dipol z.B. mit einer Gamma-Anpassung anpassen. Hiervon sehe ich aber erstmal ab, da der Wirkungsgrad viel zu klein ist. Auf Grund der Größe wäre es auch nur eine Behelfsantenne für KW. Und durch das tunen wird ne menge an Sendeleistung in Hitze umgewandelt. Was ja nicht wirklich sinnig ist. Nur für welche mit wenig Platz. Da tendiere ich aber eher zu einer Loop-Antenne. Hier das Video vom Heimat QTH.
QO-100 ist ein Amateurfunksatellit der in Kooperation von Amateurfunksatelliten-Vereinigung Radio Amateur Satellite Corporation-Deutschland e.V. (AMSAT-DL e.V.) und Es’hailSat Qatar Satellite Company, der katarischen Amateurfunkvereinigung Qatar Amateur Radio Society (QARS) entstanden ist.
Er ist der erste geostationäre Satellit für Amateurfunk. Mit einen Uplink bei 2GHz und einen Downlink bei 10GHz. Also zum Hören muss man auf 10GHz gehen. Da gibt es aber schon einige Anbieter im Internet welche entsprechendes Equipment anbieten. Ein Hersteller ich glaube Icom hat sogar ein Funkgerät im Angebot welches ohne weiteres Equipment über den Satellit betrieb machen kann.
Man kann zu jeder Tageszeit große Distanzen überbrücken. Vorausgesetzt man befindet sich quasi im Sichtfeld des Satelliten. Unter Links habe ich eine Verlinkung zu einem QO-100LiveStream (WebSDR) und die Seite der AMSAT-DL eingestellt. Es lohnt sich da mal rein zu schauen. Auch sehr zu empfehlen Lutz-Electronics. Werde ich auch im im Linkbereich verlinken.
Die Notstromversorgung in meinem Funkraum wird zusätzlich über ein NF Filter zugeführt. Um niederfrequente Störungen z.B. vom Inverter oder dessen Spannungsversorgung zu unterdrücken. Gerade im Kurzwellenbereich schleichen sich hier mal gerne Störquellen rein.
Notstrom Anschluss
Hier im obigen Bild ist die Box in der die Leitung von der Notstromversorgung hineingeführt ist. Dort dann über einen NF-Filter an einen kleinen Überwachungsmonitor (Volt, Ampere und Hz) und wieder hinaus um die Gerätschaften zu versorgen.
FilterBox, Hier hatte ich zum Testen ein Netzteil angeschlossen und dessen Ausgänge über ein Oszilloskop überwacht.
Ähnlich wird auch der Hauptsrom gefiltert. Allersdings mit mehr Leistung.