28.08.2026 – Funkbetrieb in Spanien.
Vom 15.08.2026 bis zum 28.08.2026 sind wir mit dem Auto nach Spanien gefahren, genau genommen mit zwei Autos. Und was ist da naheliegend? Na klar, Funk ist mit an Bord.
Wir sind insgesamt über 5.000 km gefahren, und da ist es wirklich gut, wenn man Funk dabei hat. Wenn man mal das Führungsfahrzeug nicht mehr sieht, kann man über Funk einfach nachfragen. Und wenn die anderen im Auto ruhig geworden sind, konnte man sich immer noch über Funk mit dem zweiten Fahrer unterhalten.
Auch sind Funkverbindungen nach Deutschland zustande gekommen. Unterwegs waren wir hauptsächlich auf den Jedermannfrequenzen QRV. Aufgrund der Technik aber meist nur spontan. 😉



Auf der Strecke zu unserem Haus in Spanien durchfahren wir Belgien und Frankreich. Ziel ist Galicien genauer Xinzo de Limia. Ja – und Xinzo de Limia ist tatsächlich ein ziemlich interessanter Ort, gerade wenn man sich nicht nur für klassische Touristenorte interessiert. Unser Haus ist in Vilar de Barrio die Gegend um Xinzo. Die beiden Orte liegen in derselben besonderen Landschaft: A Limia in der Provinz Ourense, im südlichen Galicien. Xinzo liegt ungefähr 620 m über dem Meeresspiegel und ist mit knapp 10.000 Einwohnern das Zentrum der Comarca A Limia. Die Gegend liegt zwischen Ourense und der portugiesischen Grenze. Die Stadt ist deshalb auch ein wichtiges Einkaufs- und Versorgungszentrum für die umliegenden kleineren Orte.Und genau diese Landschaft ist etwas Besonderes: Heute sieht man eine große, relativ flache landwirtschaftliche Ebene. Früher lag hier die Lagoa de Antela, eine riesige natürliche Lagune – zeitweise die größte Binnenlagune der Iberischen Halbinsel. Sie wurde im 20. Jahrhundert trockengelegt, insbesondere ab 1958, um die Fläche landwirtschaftlich zu nutzen.






Ein muss ist Santiago de Compostela, wenn wir in Spanien sind verbringen wir immer ein paar Tage in Santiago de Compostela. Santiago de Compostela ist die Hauptstadt Galiciens und vor allem als Ziel des berühmten Jakobswegs bekannt.
Das Herz der Stadt ist die historische Altstadt, die seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Im Mittelpunkt steht die beeindruckende Kathedrale von Santiago de Compostela, in der sich der Überlieferung nach das Grab des Apostels Jakobus befindet.
Rund um die Kathedrale liegen große historische Plätze wie der Praza do Obradoiro, der von prächtigen Gebäuden aus verschiedenen Epochen umgeben ist.
Besonders auffällig sind die vielen Gebäude aus hellem Granit, die der Altstadt ihr einheitliches und zugleich sehr charakteristisches Aussehen verleihen.
Enge, verwinkelte Gassen führen durch die Altstadt und sind gesäumt von alten Häusern, kleinen Geschäften, Cafés und Restaurants.
Zu den bedeutenden Bauwerken gehören außerdem das Hostal dos Reis Católicos, das ehemalige Pilgerhospital, sowie das Pazo de Raxoi gegenüber der Kathedrale.
Viele Häuser besitzen kunstvoll verzierte Fassaden, Arkaden und typische galicische Glasbalkone.
Besonders am Abend wirkt die Altstadt durch die Beleuchtung der historischen Gebäude sehr stimmungsvoll.
Santiago verbindet dadurch religiöse Geschichte, mittelalterliche Stadtstruktur und typisch galicische Architektur auf engem Raum.
Wer durch die Altstadt geht, erlebt deshalb nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern eine Stadt, deren Geschichte an fast jeder Ecke sichtbar ist.


























A Coruña ist eine wunderschöne Hafenstadt an der Atlantikküste Galiciens und besitzt mehrere lange Sandstrände direkt im Stadtgebiet.
Besonders bekannt sind die Playa de Riazor und die Playa de Orzán, die durch ihre Lage mitten in der Stadt sehr beliebt sind.
Die Strände liegen an einer weit geschwungenen Bucht und bieten einen schönen Blick auf den Atlantik.
Das Wahrzeichen der Stadt ist der Torre de Hércules, der auf einer Landzunge über dem Meer steht.
Der fast 2.000 Jahre alte römische Leuchtturm ist der älteste noch betriebene Leuchtturm der Welt und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Von der Umgebung des Turms hat man einen beeindruckenden Blick über den Atlantik und die Küste Galiciens.











Ja, wir sind immer viel unterwegs. Es gibt noch viele weitere Orte in meiner zweiten Heimat, wie Vigo, Ourense usw.
Hier noch ein paar Bilder, und dann geht es zum Funkbetrieb. Ich habe hier bewusst nicht jeden Funkbetrieb, den wir geführt haben, eingestellt. Aber ein bissel was schon. 😉
















Funkbetrieb vom Torre de Pena, unserem Haus und unterwegs. Zu Torre de Pena noch ein wenig Info. Die Torre de Pena ist ein mittelalterlicher Wehrturm aus dem 12. Jahrhundert und gehört zu den markanten historischen Bauwerken der Region A Limia.
Er steht auf einer Anhöhe und diente früher zur Überwachung und Verteidigung der umliegenden Landschaft.
Von der Anlage aus hat man einen beeindruckenden Blick über die weite Ebene von A Limia und die ehemalige Landschaft der Lagoa de Antela.
Der Turm ist heute ein wichtiges Zeugnis der mittelalterlichen Geschichte Galiciens und ein beliebtes Ausflugsziel.
Besonders reizvoll ist die Verbindung zwischen dem alten Turm, der ländlichen Landschaft und den Bergen rund um Xinzo de Limia.

Im Haus bei uns habe ich eine President Lincoln und eine Albrecht mit Meinungsverstärker sowie eine Hochantenne.
Zum Funkbetrieb: Das Ganze ist sporadisch aufgebaut und bleibt vor Ort. Da ich nicht immer, wenn wir mit dem Flugzeug fliegen, eine Funkausrüstung mitnehmen möchte. Im Auto ist ja eh Funk drin. Ein Auto ohne Funk gibt es bei mir nicht. Alle Autos von mir haben Funk. Standardmäßig ein Duobander, und für den Urlaub kommt immer ein KW-Gerät mit.










Und zum Schluss ein Videobeitrag, wie gewohnt, wenn vorhanden. 😉
Somit im Namen unserer Funkgruppe schon mal die besten 73 und bis zum nächsten Abenteuer!

Spontan, nach längerer Zeit, haben wir uns auf der Haar getroffen. Wir haben Funkbetrieb gemacht, und etwas zu essen und zu trinken ist bei uns ja ohnehin schnell organisiert.
Lukas als Newcomer hatte das Privileg, die Funkstation aufzubauen. Er hat die Antenne aufgebaut und auch abgestimmt. Zudem gab es eine Einweisung an der President Lincoln und später auch an der Superstar 9900.
Wir haben sowohl CB- als auch Amateurfunk betrieben. Der Empfang an dem Tag war super – so ziemlich ganz Europa war zu hören. Thomas war von zu Hause aus QRV und für die ersten QSOs sofort behilflich.
Die Funkstation wurde über eine mobile Spannungsversorgung betrieben. Und natürlich gab es einiges zu schnacken. Unter anderem haben wir über den letzten Spanienurlaub gesprochen, bei dem Annemarie und Erwin mit in Spanien waren. Da fällt mir ein: Das ist auf jeden Fall auch einen eigenen Beitrag wert. Der kommt in den nächsten Tagen noch.
Das Wetter hat soweit gut mitgespielt, nur der Wind war an dem Tag etwas hartnäckig.
Ich werde hier auch noch einige weitere Aktivitäten einstellen. Auf jeden Fall war es ein gelungener Tag – aber sicherlich nicht der letzte.
Zum Schluss möchte ich alle grüßen, die leider nicht dabei sein konnten, und natürlich auch alle Besucher.
Im Namen der NRWFUNK-TNG-Gruppe: 73!
Wenn es mal zu Warm ist.
Vor ein paar Tagen hatte es an die 40° und zum Glück musste ich nicht arbeiten. Also da ich frei hatte und es tagsüber draußen einfach zu warm war, okey es war auch im Haus zu warm für große Projekte, da habe ich mir gedacht das es im Hausflur eigentlich temperaturmäßig angenehm ist. Die Klimaanlage hatte ihren Teil mit beigetragen 😉
Also habe ich mir ein paar von den Funkgeräten, älteres Kaliber, geschnappt und die Tage zum funken genutzt. Ich war echt erstaunt, so viele Verbindungen in Europa und drüber hinaus, habe ich schon länger nicht mehr gehabt. Auch auf CB Funk tolle QSOs gehabt.

Also die drei freien Tage gingen schnell um. Und immer bissel was zum Trinken dabei. Es kam mir so vor als wenn ich auf einem Field Day gewesen bin. Alles war schön abgedunkelt. Und der Kontakt zur Aussenwelt stand auch 🙂 Naja viel weiteres gibt es da nicht zu sagen. Ich habe ein paar kleine Mitschnitte gemacht und diese kann man sich hier anschauen.
QRV in Spanien. 2024:
Ja, 2024 sind wir mit dem Auto nach Spanien gefahren. Also Erwin und Annemarie mit ihrem Camper, Josef, Christina und ich mit dem Auto. Annemarie und Erwin sind einen Tag früher losgefahren, sodass wir uns in Spanien, in der Nähe von Burgos, getroffen haben.
Ich fand es toll, dass die beiden auch in meiner zweiten Heimat Urlaub gemacht haben. Denn wir haben uns vor vielen Jahren über den Funk kennengelernt, und ich habe immer von dem schönen Galicien gesprochen. Nun konnten die beiden den Ort und die Umgebung kennenlernen, in der ich ebenfalls viele schöne Urlaube in meiner Kindheit erlebt habe.
Das Dorf ist sehr idyllisch, und die Freundlichkeit der Menschen dort ist einfach großartig.







Wir haben natürlich nicht permanent aufeinandergehockt – nein, nein. Mir war es auch wichtig, dass die beiden alles selbst erkunden. Deshalb fand ich es immer schön, wenn wir den einen oder anderen Abend zusammengesessen haben und sie erzählt haben, was ihnen besonders gefallen hat.
Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei, sodass einige schöne Orte in Galicien erst einmal auf der Strecke geblieben sind. Aber ich habe gesehen, dass die beiden dennoch viel herumgefahren sind, und muss sagen: Die Zeit wurde wirklich gut genutzt.
Alles hier einzustellen, wäre jetzt etwas zu viel. Aber ich habe schon ein bisschen als Video fertig gemacht. Und zum Schluss ist auch noch etwas Funkbetrieb zu sehen – direkt aus dem Auto heraus, von Spanien bis nach Deutschland.




















