Für den Fall der Fälle vorbereitet sein.
In diesem Bericht geht es ausschließlich um die Kommunikation in einem Ausnahmefall. Das Thema ist umfangreich, und es gehören weitere Maßnahmen dazu, wie unter anderem Notrationen, Erste-Hilfe-Ausrüstung und einiges mehr.
Hier geht es aber nur um einen Weg, der beschreibt, wie man im Ausnahmefall weiterhin mit anderen in Kontakt kommen kann, um Informationen auszutauschen oder koordinativ aktiv Unterstützung und somit Hilfe zu leisten. Oder man benötigt selbst Hilfe..

Karl kommt nach der Arbeit nach Hause und denkt sich:
Man sitzt gerade gemütlich im Sessel in der Stube und schaut einen schönen alten Film im Fernseher. Auf dem kleinen Beistelltisch stehen ein geschmeidiger Wein und eine kleine Schale mit Nüssen. Eine Stehlampe beleuchtet den Raum sanft.
Seine Frau Tina hat es sich auf dem Sofa bequem gemacht und hält eine Zeitschrift in der Hand, in der sie gemütlich schmökert.
Draußen ist der Himmel dunkelblau und sternenklar. Durch das Fenster kann man die nahe gelegenen Häuser sehen, in denen ebenfalls die Lichter brennen und die Fernseher flimmern.
Vom Wohnzimmer aus kann man durch das Fenster auch die Straßenbahn oben auf der Brücke sehen und den Teich mitten in der Siedlung.
Alles zusammen sorgt für einen schönen, ruhigen Abend, den man einfach genießen kann.
Aber dann passiert es: Plötzlich ist alles dunkel.
Karl vermutet zunächst, dass eine Sicherung durchgebrannt ist, und macht sich in der Dunkelheit auf die Suche nach dem Sicherungskasten, der sich im Keller des Hauses befindet. Tina, seine Frau, gibt ihm noch schnell ihr Handy mit, auf dem sie die Taschenlampenfunktion eingeschaltet hat.
Tina wartet im dunklen Wohnzimmer und geht zum Fenster. Sie bemerkt, dass überall das Licht ausgefallen ist. Oben am Hang, am Waldrand, steht das Kraftwerk in Flammen.
Karl kommt zurück und erzählt ihr, dass alle Sicherungen in Ordnung sind. Tina zeigt auf das brennende Kraftwerk.
Karl überlegt kurz. Dann sagt er: „Ich rufe schnell unseren Freund Dirk und seine Frau Martina an. Sie wohnen gegenüber vom Teich, in dem Haus am Spielplatz.“
Tina stimmt ihm zu. Karl versucht, sie anzurufen, bekommt mit seinem Telefon aber keine Verbindung.
Tina sagt zu ihm: „Nimm doch das Festnetztelefon!“
Aber auch das ist ohne Funktion.
Tina kramt in einer alten Schublade und holt eine Kerze heraus, die sie anzündet.
Zur gleichen Zeit bei Dirk und Martina, den Freunden von Karl und Tina:
Dirk hat bereits bemerkt, dass es sich um einen Ausnahmezustand handelt. Er sagt zu Martina: „Hol mal unseren Notfallrucksack aus dem Flurschrank.“
Martina holt ihn. Unter anderem befinden sich darin ein Erste-Hilfe-Kasten, Taschenlampen, Kerzen, ein Feuerzeug, Batterien, ein Radio, zwei Handfunkgeräte und ein Multitool (ein Kombinationswerkzeug mit Messer, Zange, Schraubendreher und vielem mehr).
Dirk schaltet die Taschenlampen und auch das Radio ein, das mit einem Akku läuft.
Martina meint: „Zum Glück ist es ein Kurbelradio. Der Akku ist bestimmt nicht mehr besonders voll, und im Notfall können wir das Radio damit wieder aufladen.“
Dirk sagt zu Martina: „Gut, dass wir uns damals auf der Homepage www.nrwfunk.de den Beitrag von Peter angesehen und uns so ein wenig auf diese Situation vorbereitet haben.“
Martina schaut Dirk an und meint: „Mensch, ob Tina und Karl sich wohl auch vorbereitet haben?“
Dirk beschließt, zu den beiden hinüberzugehen. Er sagt: „Wir halten Funkkontakt, und ich gebe dir eine Meldung, sobald ich etwas weiß. Hier bei uns ist ja soweit alles in Ordnung.“
Martina nickt und meint: „Ich hole den Campinggaskocher und mache uns schon mal einen Kaffee. Sollte ich etwas über das Radio hören, gebe ich dir ebenfalls Bescheid.“

Dirk funkt: „So, ich bin jetzt am Teich. Von hier aus kann ich das brennende Kraftwerk oben am Waldrand sehen. Das wird wohl ein paar Tage dauern, bis es hier wieder Strom gibt.“
Martina antwortet aus der Wohnung: „Okay, zum Glück zieht der Wind in die andere Richtung und nicht hier in die Siedlung hinein. Sonst müsste ich die Fenster und Türen schließen. Aber ich rieche noch nichts. Dafür kann ich schon die Sirenen der Feuerwehr hören.“
Dirk ist inzwischen bei Karl und Tina angekommen.
Die Klingel funktioniert nicht, aber die Haustür des Mehrfamilienhauses steht offen. Dirk geht nach oben und klopft an die Wohnungstür. Karl macht auf und bittet Dirk herein.
Dirk informiert Martina über Funk. Karl und Tina erklären, dass sie auf eine solche Situation nicht ganz so gut vorbereitet sind. Kurzerhand lädt Dirk die beiden ein, mit zu sich zu kommen. Die beiden nehmen das Angebot an und ziehen sich warm an, denn inzwischen ist es draußen schon kalt geworden.
Dirk nimmt noch einmal kurz Kontakt mit Martina auf. Sie freut sich schon, dass die beiden auch mit herüberkommen.
Inzwischen ist die Feuerwehr am Brandort eingetroffen und trifft erste Maßnahmen zur Brandbekämpfung. Das Feuer am Kraftwerk haben die Einsatzkräfte bereits unter Kontrolle bekommen.
Doch auf der anderen Seite der kleinen Stadt oder Siedlung ist ein weiteres Feuer ausgebrochen, das ebenfalls ein großes Ausmaß annimmt. Das Problem dabei ist, dass diese Straße die einzige Zufahrt zum Ort ist.
Deshalb müssen die Vorräte in den kleinen Läden zunächst rationiert werden, damit die Versorgung der Menschen im Ort sichergestellt werden kann. Auch die Feuerwehr und die Polizei sind auf Unterstützung angewiesen.

Bei Dirk und Martina zu Hause
Martina hat den Kaffee fertig und bereitet eine warme Suppe für alle zu. Sie sitzen gemeinsam im Wohnzimmer und hören gespannt auf die Neuigkeiten im Radio.
Dort ist bereits im Lokalsender zu hören, dass man im Ort Takatuka – so heißt der Ort nämlich – mit einem längeren Stromausfall rechnen muss und sich auf die Situation einstellen sollte. Es werden Tipps zur Wasserrationierung, zur Lebensmittelversorgung und zu weiteren wichtigen Maßnahmen durchgegeben. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Feuerwehrleute so bald wie möglich vor Ort sein werden.
Bei dringenden Fällen sollte man die Nachbarn aufsuchen, da sowohl das Telefonieren als auch die Internetverbindungen ausgefallen sind. Die Internetverbindung wurde über einen Funkmast in der Nähe des Ortes bereitgestellt dieser ist auch ausgefallen. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, Ruhe zu bewahren und nicht zu versuchen, die Stadt zu verlassen, da die Zufahrtsstraße durch einen weiteren Großbrand blockiert ist.
Martina hat sich alle wichtigen Punkte notiert. Zum Glück befinden sich ein Notizblock und ein Stift im Notfallrucksack.
Die mobile Funkzentrale in Takatuka
Inzwischen haben aktive Funker eine mobile Funkzentrale aufgebaut. Auch das Team der TNG wohnt in Takatuka und ist gut ausgerüstet. Von einem Notstromaggregat über eine Feldküche bis hin zu einer leistungsfähigen Antennenanlage ist alles vorhanden. Damit können sie Kontakt zu Funkstationen außerhalb der Gefahrenbereiche halten.
Die Funker übernehmen eine wichtige Aufgabe. Dazu gehören unter anderem die Koordination der Hilfe und die Einrichtung einer Anlaufstelle für Hilfesuchende.
Den Funkern ist sofort klar, dass die Bewohner des Ortes keine ausgebildeten Amateurfunker sind. Wenn überhaupt, kommt für sie zunächst der Jedermannfunk infrage. Deshalb werden von den aktiven Funkern alle wichtigen Frequenzen des CB-Funks, PMR-Funks und Freenet-Funks ständig abgehört.
Besonders konzentrieren sie sich auf Kanal 9 AM im CB-Funk. Dieser Kanal wird häufig von Lkw-Fahrern genutzt. Daher liegt es nahe, die Lkw, die sich in der Stadt befinden, ebenfalls als Anlaufstellen für die Kontaktaufnahme einzubeziehen.
Auch der Amateurfunk ist eine Möglichkeit, allerdings nur für lizenzierte Funkamateure beziehungsweise für einen kleinen Personenkreis, der sich mit dieser Technik auskennt und sie bedienen kann.
Für die Jedermannfunkgeräte ist keine Amateurfunklizenz erforderlich. Sie sind relativ einfach zu bedienen und können auch von Menschen genutzt werden, die bisher noch nichts mit Funk zu tun hatten. So lässt sich die Kommunikation im Ort auch ohne besondere Vorkenntnisse aufrechterhalten.

Zurück bei Dirk und Martina
Karl und Tina sind noch bei Dirk und Martina. Inzwischen haben die vier etwas gegessen und über das Handfunkgerät auf PMR-Kanal 3 Kontakt zur Notfunkzentrale aufgenommen.
In der mobilen Zentrale haben sich Erwin und Lucas zum Dienst gemeldet.
Martina funkt die Notfunkzentrale an:
„Hier ist Martina. Können Sie mich hören?“
Lucas antwortet:
„Ja, ich kann dich hören. Hallo, Martina! Wie ist die Situation bei dir und wo ist dein momentaner Aufenthaltsort? Benötigst du akute Hilfe?“
Martina antwortet:
„Wir sind hier insgesamt vier Personen. Die Lage ist den Umständen entsprechend ruhig. Wir befinden uns in dem Gebäude am Spielplatz. Bitte kommen.“
Lucas meldet sich zurück:
„Okay, ist bei euch soweit alles in Ordnung? Wir nehmen dich mit in die Nebenmeldestelle auf. Ist das okay? Ende.“
Martina fragt die anderen, was damit gemeint ist. Lucas erklärt ihr daraufhin, dass sie die Nachbarn im Haus und in der näheren Umgebung darüber informieren soll, dass sie mit der Notfunkzentrale in Verbindung steht und man über sie Hilfe anfordern kann.
Dabei gibt es allerdings eine wichtige Regel: Sie soll keine fremden Personen in ihre Wohnung lassen. Der Austausch soll möglichst mündlich über ein Fenster erfolgen.
Martina und die anderen drei, die gespannt zugehört haben, verstehen sofort, worum es geht.
Martina funkt zurück:
„Alles klar. Ich melde mich dann, wenn jemand Hilfe benötigt.“
Lucas antwortet:
„Alles klar. Wir sind auf Empfang und melden uns, wenn sich etwas ergibt. Ende.“
Karl und Tina möchten so langsam wieder nach Hause.
Dirk sagt: „Hier, nehmt ein Handfunkgerät mit. So können wir in Kontakt bleiben.“
Gesagt, getan. Zu Hause angekommen, suchen Karl und Tina noch schnell alles Wichtige zusammen. Anschließend melden sie sich über Funk zum Schlafen ab.
Auch in der Notfunkzentrale ist Lucas inzwischen schon in seiner Koje verschwunden. Erwin hat über Funk mitgehört, wie sich die vier zum Schlafen abgemeldet haben. Er teilt ihnen noch kurz mit, dass sie sich wieder über Funk melden sollen, sobald sie erreichbar sind.
Karl und Tina haben außerdem ihre Nachbarn in der Umgebung informiert, dass sie nun ebenfalls mit der Notfunkzentrale in Verbindung stehen und über diesen Weg Hilfe anfordern können.
Schnell wurden einige Häuser mit Funkgeräten ausgestattet. Man half sich gegenseitig, und schon bald stand eine mobile Relaisstation auf dem Plan, die Peter in den frühen Morgenstunden in Betrieb nehmen sollte.
Peter war bei sich zu Hause und gehörte ebenfalls zum TNG-Team. Natürlich war auch er bereits auf die Situation vorbereitet und stand über Funk permanent mit der Notfunkzentrale in Verbindung.
Erwin und Peter unterhielten sich noch eine Weile über den geeigneten Standort für die Relaisstation. Außerdem besprachen sie einen Dienstplan, der sicherstellen sollte, dass die Funkzentrale und die Relaisstation zuverlässig besetzt beziehungsweise betriebsbereit blieben.

Am Folgetag
Das heutige Ziel ist der Aufbau einer Relaisfunkstelle an einem höher gelegenen Ort. Von dort aus soll eine Funkverbindung zu einer Station hergestellt werden, die mit dem Internet verbunden ist. Dafür ist das FRN-System (Free Radio Network) vorgesehen.
Schließlich machen sich die Angehörigen und Verwandten einiger Bewohner bestimmt Sorgen um ihre Lieben im Gefahrengebiet. Über diese Verbindung könnten Informationen ausgetauscht und Nachrichten an Familienangehörige weitergeleitet werden.
Helmut und Jürgen vom TNG-Team stehen bereits mit dem FRN-System in Verbindung. Sie bauen eine Feldstation auf, von der aus sie die Relaisstation erreichen und den Funkbetrieb darüber abwickeln können.


Die Verbindung steht
Die Verbindung steht! Michaela und Conny, die ebenfalls zum TNG-Team gehören, sind inzwischen auch an der Feldstation eingetroffen. Sie versorgen Helmut und Jürgen zunächst mit Essen und Trinken, damit die beiden gestärkt ihre Arbeit fortsetzen können.
Da meldet sich Elke vom TNG-Team. Sie ist mit ihrem Auto, das ebenfalls mit Funktechnik ausgerüstet ist, auf eine nahe gelegene Anhöhe gefahren. Auch Elke hat FRN auf ihrem Handy installiert und steht nun darüber mit den anderen in Verbindung.
Elke gibt alle wichtigen Informationen an Thomas weiter, der ebenfalls zum TNG-Team gehört und dadurch nun auch auf dem aktuellen Stand ist.
In der Notfunkzentrale
Zurzeit sind Peter und Lucas in der Notfunkzentrale im Dienst. Auch Erwin ist vor Ort. Er befindet sich mit seinem Mobilfahrzeug in Takatuka.
Er hat Annemarie, seine Frau, und Christina, Peters Frau, mit in die Stadt genommen. Beide gehören natürlich ebenfalls zum TNG-Team und unterstützen die anderen bei ihren Aufgaben.

Die drei haben vor Ort noch weitere Hilfe geleistet. Erwin hat außerdem bei Karl und Tina sowie bei Dirk und Martina vorbeigeschaut. Das hatten sie zuvor bereits über Funk abgesprochen.
Später, am darauffolgenden Abend, also am dritten Tag, war das Feuer inzwischen gelöscht und der Strom wieder da. Lucas, Erwin und Peter saßen gemütlich zusammen und unterhielten sich über die vergangenen drei Tage.
Dabei sprachen sie unter anderem darüber, welche Geräte man für solche Situationen immer bereithalten sollte. Es ging um Feststationen, Mobilstationen und Handfunkgeräte. Wichtig war ihnen vor allem, dass sich die Geräte schnell und einfach bedienen lassen, ohne dass man sich erst lange mit komplizierten Einstellungen beschäftigen muss.
Eine weitere Idee war, auf einer Internetseite ein solches Szenario zu beschreiben und dazu Empfehlungen zu geben, welche Funkgeräte für die unterschiedlichen Situationen infrage kommen.
Peter meinte: „Das ist eine gute Sache! Das sollten wir machen. Ich setze mich gleich morgen hin und erstelle auch ein paar Videos zu bestimmten Funkgeräten, die dafür infrage kommen. So können sich Interessierte schon einmal schlau machen.“

Gesagt, getan! Denn kommt Zeit, kommt Rat – und manchmal kommt auch das Attentat! 😉
Also, meine lieben Leser, ich hoffe, euch hat dieses Szenario gefallen. Ich habe nun ein paar kleine Videos passend zu diesem Beitrag erstellt. Diese könnt ihr euch im Folgenden ansehen.
Vorab möchte ich noch einiges sagen.
Alles, was ich hier vorstelle, sind lediglich Empfehlungen. Wenn sich jemand ein Gerät zulegen möchte, kann ich keine Verantwortung dafür übernehmen, ob er damit zufrieden ist.
In den letzten paar Tagen wurde ich von einigen Leuten gefragt, welche Funkgeräte für den Fall der Fälle infrage kommen. Deshalb gibt es auch diesen Beitrag. Eine gewisse Vorbereitung kann schließlich nie schaden.
Jeder muss selbst wissen, was ihm wichtig ist und worauf es ihm ankommt. Ich habe mir dazu drei Kategorien überlegt. Jede hat ihre Vor- und Nachteile. Ich werde allerdings nur einige wichtige davon nennen.
Dabei geht es ausschließlich um die Vorbereitung für den Fall der Fälle. Für Funker, die regelmäßig Funkbetrieb machen möchten, würde ich die Sache etwas anders angehen.
Kategorie 3: Die Feststation
Nachteile:
- Sie kann nur an einem festen Standort betrieben werden.
- Eine feste Antenneninstallation ist erforderlich.
- Besonders beim CB-Funk wird eine relativ große Antenne benötigt.
- Feststation, Antennenkabel und Antenne müssen zusätzlich angeschafft werden.
- Zugelassene Feststationen für PMR446 und Freenet sind mir nicht bekannt.
- Bei einem Stromausfall wird eine alternative Stromversorgung benötigt.
Vorteil:
Große Reichweite durch eine geeignete Antennenanlage und einen guten Standort.
Kategorie 2: Die Mobilstation
Nachteile:
- Die Installation in einem Fahrzeug, zum Beispiel in einem Auto, ist erforderlich.
- Eine Mobilantenne muss installiert werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.
- Antennenkabel, Stecker und Antenne müssen zusätzlich angeschafft werden.
Vorteile:
Im Auto steht in der Regel eine Stromversorgung zur Verfügung. Bei einem Stromausfall kann die Fahrzeugbatterie zunächst als Energiequelle dienen.
Kein fester Standort erforderlich. Die Station kann an verschiedenen Orten eingesetzt werden.
Mittlere Reichweite. Zwar ist die Sendeleistung oft ähnlich wie bei einer Feststation, allerdings ist die Antenne meist kleiner.
Kategorie 1: Die Portabelstation
Nachteile:
- Meist geringere Reichweite als bei einer Mobil- oder Feststation, da die Antenne kleiner ist und die Sendeleistung begrenzt sein kann.
Vorteile:
Klein, leicht und gut zu verstauen.
Batteriebetrieben und dadurch unabhängig vom Stromnetz.
Schnell einsatzbereit.
Überallhin mitnehmbar.
Mein Vorschlag
Ich empfehle eine Mobilstation und zusätzlich ein bis zwei Handfunkgeräte.
Beim CB-Funk würde ich darauf achten, dass das Gerät – egal, ob Mobil- oder Handfunkgerät – über 80 Kanäle sowie FM und AM verfügt. Bei einem Mobilgerät müssen zusätzlich eine Antenne, ein Antennenkabel und die passenden Stecker angeschafft werden.
Als Handfunkgeräte eignen sich einfache PMR446-Geräte. Diese gibt es mittlerweile fast überall zu kaufen.
Handfunkgeräte benötigen außer Batterien oder einem Akku keine weitere Stromversorgung und sind schnell einsatzbereit. Bei PMR446-Handfunkgeräten ist es praktisch, gleich einen Satz Ersatzakkus oder Ersatzbatterien bereitzuhalten. So bleibt die Kommunikation auch dann möglich, wenn der Strom länger ausfällt.
Hier sind ein paar Geräte, die infrage kommen.
Diese Geräte bieten meiner Meinung nach ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Außerdem kann man sie geschützt aufbewahren, sodass sie für den Fall der Fälle auch über längere Zeit bereitliegen.
Batterien sollte man immer in Reserve haben. Bei längerer Nichtbenutzung sollten sie aus dem Gerät entfernt werden.
Bei den von mir vorgeschlagenen Geräten habe ich mich an folgenden Punkten orientiert:
Radioempfang: Nach Möglichkeit sollte ein UKW-Radio integriert sein. Alternativ kann ein separates Radio verwendet werden, das ebenfalls die genannten Anforderungen erfüllt.
Einfache Bedienung: Die Geräte sollten leicht verständlich sein.
Schnelle Einsatzbereitschaft: Sie sollten ohne großen Aufwand sofort genutzt werden können.
Mobilität und Portabilität: Möglichst flexibel und leicht transportierbar bleiben.
Einfacher Aufbau: Falls ein Aufbau erforderlich ist, sollte dieser unkompliziert sein.
CB-Funk: 80 Kanäle sowie FM- und AM-Betrieb.
Gelegentliche Nutzung: Die Geräte sollen vor allem für den seltenen Einsatz im Notfall geeignet sein.
Wichtig! Wenn die Geräte längere Zeit eingelagert, sind zusätzlich das regelmäßige Prüfen der Batterien und Akkus sowie ein gelegentlicher Funktionstest das ist sinnvoll. So stellst man sicher, dass im Ernstfall alles einsatzbereit ist.

| Midland Alan 42 DS | Der bewährte Klassiker • Enorm viel Zubehör im Lieferumfang • Digitale Rauschsperre (DS) • Dual Watch (2 Kanäle überwachen) |

| PNI Escort HP 62 | Preishit & Hybrid-Künstler • Sehr kompakt • Lässt sich mit Kfz-Adapter blitzschnell im Auto nutzen |

| Silvergear PMR446 Funkgeräte | • 16 Kanäle & 99 Subtöne (reiner Audio-Funk) • Bis zu 3 km Reichweite (Herstellerangabe) • Integrierte LED-Taschenlampe & VOX-Funktion • Batteriebetrieb (4x AAA pro Gerät) (Zwei Geräte im Paket) |
Ich hoffe, dass dieser Beitrag dem einen oder anderen weiterhelfen kann. Ich habe mich bemüht, beim Thema zu bleiben und nicht zu weit abzuschweifen.
Das dargestellte Szenario ist vollkommen ausgedacht und soll lediglich einen möglichen Grund für die Verwendung unabhängiger Kommunikationsmöglichkeiten aufzeigen.
Außerdem habe ich versucht zu erklären, warum die Geräte nicht zu kompliziert sein sollten. Die hochtechnischen Geräte aus dem Amateurfunk sollten nur von lizenzierten Funkamateuren oder Personen mit entsprechenden Kenntnissen bedient werden.
Ich bin überzeugt, dass sich die Amateurfunker im Fall der Fälle ebenfalls mit den verfügbaren Möglichkeiten auseinandersetzen und in der Lage sind, Notfunkstationen zu unterstützen und bei Bedarf Hilfe zu leisten.
Vielen Dank & 73 de TNG-Team
