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Die DTMF -Telefonzelle

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Die DTMF -Telefonzelle

„Im vorherigen Projekt ging es um DTMF-Töne. Um diese zu erzeugen, hatte ich ein Programm und eine Schaltung – das DTMF-Modul – entwickelt. Das Programm wurde auf einen AVR-Chip geladen. Um zu testen, ob das Programm auch funktioniert, habe ich die DTMF-Telefonzelle erstellt. ;-)“

„Das war mal ein schnelles Projekt. Als Erstes hatte ich die Schaltung – also das DTMF-Modul – noch einmal gebaut. Aus dem Radio- und Telefonmuseum konnte ich zudem noch eine Wählscheibe ergattern. Einen kleinen Lautsprecher hatte ich auch noch in meiner Bastelkiste.“

„Auf dem ersten Bild sind die ATtiny2313 zu sehen, auf die ich das Programm geladen habe. Auf dem anderen Bild sind die Wählscheibe und das selbst gebaute DTMF-Modul zu erkennen – ach ja, der Lautsprecher ist auch mit drauf. Um zu testen, ob die Programmierung der ICs geklappt hat, reicht das ja auch schon. Es sieht nur noch nicht so toll aus. Also, wo baue ich die Schaltung nun ein, sodass sie auch gut zu bedienen ist?“

„Da ist mir eingefallen, dass es diese kleinen Holzkisten sehr günstig zu kaufen gibt – meist unter 5 Euro. Die Kiste, an die ich gedacht hatte, hat die Form einer kleinen Truhe. Aber hochkant gestellt, mit der Wählscheibe oben drauf und etwas bearbeitet … hm. Na, ihr wisst ja, was geschehen ist. Das Titelbild hat es ja schon verraten!“ 😉

„Ja, ein bisschen gehandwerkelt, hier und da ein wenig gebohrt, gesägt, geschraubt – und schon war die Schaltung im Kasten untergebracht. Nun dachte ich mir: Wenn es jetzt etwas wie eine Telefonzelle aussieht, würde das doch super zu diesem Projekt passen. Also habe ich ein Bild von einer Telefonzelle erstellt, das in etwa so aussieht, wie die Telefonzellen damals ausgesehen hatten. Damit es etwas stabil ist, habe ich es einlaminiert. So konnte ich es sogar mit kleinen Schrauben am Kasten befestigen.“

„Und taddaa – fertig! Ich finde es absolut cool und es macht auch Spaß. Ob man damit jetzt auch von unterwegs seinen Anrufbeantworter von damals abhören kann? Ich kann mich noch daran erinnern, dass es einige Anrufbeantworter mit Fernabfrage gegeben hat, und das wurde mit einem kleinen DTMF-Geber gemacht.“

„Aber dieses Exemplar ist für das RTM gedacht, um zu zeigen, wie sich die DTMF-Töne anhören und um zu kontrollieren, ob die ICs richtig programmiert wurden. Das ist dann auch für eine Bastel-AG toll, denn die Teilnehmer wissen dann auch, was beim Einbau ins alte Telefon eigentlich passiert. Wer sich selbst dafür interessiert, der kann hier auf der Seite beim vorherigen Projekt schauen oder einfach mal beim Radio- und Telefonmuseum in Rheda-Wiedenbrück vorbeischauen. Vielleicht sieht man sich dort ja auf einen Plausch. So, und wie gewohnt hier noch ein kleines Video zu diesem Beitrag.“


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