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Category : Telefon

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Infotelefon

Hier das Projekt, Infotelefon. Wer ein altes Telefon, also genau genommen Wählscheibentelefon zu Hause hat, für den könnte dieses Projekt interesant sein. Als Infotelefon oder Begrüßungstelefon was auch immer. Da ich schon einige Projekte mit Telefonen hinter mir habe, kam mir die Idee eine Schaltung zu bauen wo man ein altes Wählscheibentelefon anschließen kann. Welche das Telefon klingeln lässt sobald sich eine Person dem Telefon nähert. Und wenn die Person weiter geht soll das Wählscheibentelefon wieder stumm sein. Nimmt man aber den Hörer ab so soll eine Audiodatei zu hören sein. Das kann natürlich alles mögliche sein. Da ich das Projekt für das Radio und Telefonmuseum in Rheda- Wiedenbrück entworfen habe, habe ich als Audiodatei eine kurze Geschichte zum Telefon aufgespielt.

Realisieren werde ich das ganze mit einen Arduino. Damit habe ich schon einige Projekte realisiert und ein Arduino lässt im nachhinein immer noch einige Erweiterungen zu. Hinzu kommt ein DFPlayer welcher die Audiodatein von einer SD lesen kann. Der wird über den Arduino gesteuert und liefert dann die Audioausgabe ans Telefon. Damit das Telefon klingeln kann benötigt man ca. 60 bis 90 Volt Klingelspannung (Impuls- oder Wechselspannung keine Gleichspannung!) Diese erreicht man zum Beispiel mit einen Trafo welcher Impulse von einem Mosfet Modul bekommt und diese kleine Impulsspannung hoch transformiert. Das Mosfet Modul wird auch durch den Arduino gesteuert. Um zwischen Klingelspannung und Audiospannung hin und her zuschalten wird ein 5 Volt Relais eingesetzt. Rate mal wer dieses Relais steuert? Na klar der Arduino. Nun fehlt noch eine kleine Schaltung zur Erkennung ob der Hörer abgehoben wird oder aufgelegt. Das habe ich mit einen Optokoppler geschaltet. Dieser trennt das nochmal galvanisch vom Arduino. Und man kann auch für spätere Erweiterungen die Wählscheibe auswerten. Ich hab es ja gesagt mit so einen Arduino geht einiges. Da kommen mir schon die nächsten Ideen;-)

Damit auch Aussenstehende was hören können wurde noch ein Lautsprecher mit integriert. Ich habe da mal eine Grafik zusammengestellt mit den Verbindungen. Soll auch nur für die Verständlichkeit sein. Darum habe ich hier auch kein Schaltplan für den studierten Techniker eingefügt. Es sollte ja jeder nachbauen können. Normalerweise stelle ich nur die Projekte von mir ein aber viele haben halt noch Spass daran ein altes Telefon als Begrüßungstelefon, Hobbyraum oder just for fun zu nutzen.

Hier oben ist zu sehen wie alles miteinander verbunden ist. Der PC817C ist ein standart Optokoppler. Am Relais kann man gut erkennen das die Klingelspannung vom Trafo im NC (Normal Clost) nicht mit dem Arduino in Kontakt kommen kann. Das kann den Arduino schnell mal zerstören! Da also bitte drauf achten. Den Quellcode (Arduino Sketch) kommt am Ende des Beitrags.

Ok wir machen dann mit dem Projekt weiter. Als erstes habe ich eine Versuchsschaltung auf dem Steckboard aufgebaut. Hier kann man auch schnell mal was umbauen zum Testen.

Nach dem der Testaufbau dann mit entsprechenden Programm so gearbeitet hat wie ich mir das vorgestellt habe. Was bestimmt nicht sofort hingehauen hat. (Aber einfach kann ja jeder.) Nun habe ich alles auf einer Platine gebracht. Also löten löten und löten, ach ja und aufpassen beim löten. Zur Hilfe habe ich dann einen selbstgestrickten oder eher gekritzelten Schaltplan genommen. Den will aber keiner sehen 😉 Er entspricht aber den, welcher oben zu sehen ist.

So nun musste das ganze noch irgend wo hineingebaut werden. Schaut ja sonst blöde aus. Damit das ganze auch ohne Netzteil betrieben werden kann, habe ich noch einen DC-DC Konverter mit eingebaut. Und ein Batteriepack mit 12-15Volt. Der DC-DC Konverter regelt dann eine Spannung von 5 Volt. Zusätzlich zur Spannungsüberprüfung ist noch ein Voltmeter und ein AN / AUS Schalter hinzugekommen. Die TAE Telefonbuchse habe ich mit ins Gehäuse untergebracht. Aussen an der Holzbox sah das nicht gut aus. Die Box ist so groß dass man ein Telefon ohne Probleme obendrauf stellen kann. Der Ultraschallsensor ist durch zwei gebohrte Löcher an der Front der Box eingebaut.

Fertig 😉 Schaut doch gut aus, damit das Kabel vom Telefon nicht gequetscht wird ist bei der Öffnung eine kleine Kerbe drin. Na gut nun wird es Zeit das man alles auch mal sehen kann, darum habe ich hierzu auch ein Video gemacht. Und wie schon gesagt im Radio und Telefonmuseum bei Rheda Wiedenbrück kann man sich das Infotelefon dann auch live ansehen und hören 😉

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Für die welche dann doch mal genauer sehen möchten was passiert kommt jetzt der Arduino Code. Für alle anderen, bis zum nächsten Projekt. AWDH, AWDS & 73

Infotelefon

#include <SoftwareSerial.h>

#include <DFRobotDFPlayerMini.h>

// Pins

const int mosfetPin = 6;

const int relayPin  = 7;

const int hookPin   = 2;

// Ultraschall

const int trigPin = 8;

const int echoPin = 9;

// DFPlayer

SoftwareSerial mp3Serial(10, 11);

DFRobotDFPlayerMini player;

// Status

bool offHook = false;

bool isPlaying = false;

bool presenceDetected = false;

unsigned long cooldownStart = 0;

long distance = 0;

void setup() {

  pinMode(mosfetPin, OUTPUT);

  pinMode(relayPin, OUTPUT);

  pinMode(hookPin, INPUT);

  pinMode(trigPin, OUTPUT);

  pinMode(echoPin, INPUT);

  digitalWrite(mosfetPin, LOW);

  digitalWrite(relayPin, LOW);

  mp3Serial.begin(9600);

  if (player.begin(mp3Serial)) {

    player.volume(20);

  }

}

void loop() {

  // ☎️ Hörer abgehoben → Sensor deaktiviert

  if (offHook) {

    if (digitalRead(hookPin) == HIGH) {

      // Hörer aufgelegt → Cooldown starten

      cooldownStart = millis();

      offHook = false;

      isPlaying = false;

    }

    return;

  }

  // ⏳ Cooldown 20 Sekunden

  if (millis() – cooldownStart < 20000) {

    return;

  }

  // 📡 Abstand messen

  distance = measureDistance();

  // ❌ ungültige Werte ignorieren

  if (distance < 5 || distance > 200) {

    return;

  }

  // 🔁 Hysterese (50 / 70 cm)

  if (!presenceDetected && distance < 50) {

    presenceDetected = true;   // Einschalten

  }

  if (presenceDetected && distance > 70) {

    presenceDetected = false;  // Ausschalten

  }

  // ❌ Niemand da → alles aus

  if (!presenceDetected) {

    digitalWrite(mosfetPin, LOW);

    digitalWrite(relayPin, LOW);

    return;

  }

  // ☎️ Hörer abgehoben?

  if (digitalRead(hookPin) == LOW) {

    offHookDetected();

    return;

  }

  // 🔔 Klingeln

  ringCycle();

}

// 📡 Abstand messen (robust)

long measureDistance() {

  digitalWrite(trigPin, LOW);

  delayMicroseconds(5);

  digitalWrite(trigPin, HIGH);

  delayMicroseconds(10);

  digitalWrite(trigPin, LOW);

  long duration = pulseIn(echoPin, HIGH, 30000);

  if (duration == 0) return 999;

  long dist = duration * 0.034 / 2;

  return dist;

}

// 🔔 Klingeln (1 Zyklus)

void ringCycle() {

  digitalWrite(relayPin, HIGH);

  // 1 Sekunde klingeln (~25 Hz)

  for (int i = 0; i < 25; i++) {

    digitalWrite(mosfetPin, HIGH);

    delay(20);

    digitalWrite(mosfetPin, LOW);

    delay(20);

  }

  digitalWrite(mosfetPin, LOW);

  digitalWrite(relayPin, LOW);

  // Pause (3 Sekunden)

  for (int i = 0; i < 30; i++) {

    // Wenn Person weg → abbrechen

    if (measureDistance() > 70) return;

    // Hörer abgehoben?

    if (digitalRead(hookPin) == LOW) {

      offHookDetected();

      return;

    }

    delay(100);

  }

}

// ☎️ Hörer abgehoben

void offHookDetected() {

  offHook = true;

  digitalWrite(mosfetPin, LOW);

  digitalWrite(relayPin, LOW);

  delay(300);

  if (!isPlaying) {

    player.play(1); // 0001.mp3

    isPlaying = true;

  }

}

Kopieren anpassen was auch immer ist erlaubt nur bitte die Herkunft immer mit angeben!

Infotelefon
Ring Ring Ring

Telefonanlage für Wählscheibentelefone

Auf mein vorheriges Projekt aufbauend, eine Erweiterung. Ich hatte ja schon im Projekt Telefonklingel erwähnt das ich noch ein paar Ideen habe. Da ich eh schon ein Arduino zur Ansteuerung des Trafos benutze, ergeben sich noch weitere Möglichkeiten, als zwei Telefone das ist eher langweilig. Aber mehrere Telefone anschließen und dann soll es auch kein Kuddelmuddel geben. Denn man soll ja jedes Telefon anrufen können.

Was soll nun passieren. Der Arduino soll die drei Telefone überwachen. Er prüft ob ein Hörer abgehoben ist dann wird überprüft welche Zahl über die Wählscheibe gewählt wird, danach soll das angerufene Telefon klingeln. Das angerufene Telefon wird nun überwacht, ob dort der Hörer abgehoben wird. Ist das der Fall dann werden beide Telefonen mit einander verbunden. Nun wird überwacht ob einer von beiden Teilnehmer auflegt. Ist dass der Fall dann wird die Verbindung wieder getrennt und die Überwachung der drei Telefone ist wieder aktiv.

Und es soll die maximale Nutzung auf eine Minute begrenzt werden. Wenn man einen Teilnehmer anruft, der aber nicht anwesend ist, spätestens nach einer Minute alles wieder im Überwachungsmodus schaltet. Auch Gespräche werden bei einer maximalen Länge von einer Minute getrennt. Ich denke das dies völlig ausreichend ist, da bei einer Hausanlage nur kurze Infos abgesprochen werden. Zum Beispiel ‚Das Essen ist fertig oder Der Besuch ist da‘. Und wenn die Minute nicht ausreichend ist kann man ja nochmal wählen 😉

Als nächstes kommt noch ein Freiton und Besetztton hinzu. Aber erstmal das Programm welches auf den Arduino kommt. Hier muss schon einiges beachtet werden, den drei Relais je Telefon und ein Klingelrelais müssen gesteuert werden hinzu kommt die Überwachung die über Optokoppler realisiert wird. Dann muss alles richtig verbunden werden und das alles soll über die a/b Leitung der Telefone geschehen.

Oben zu sehen ist die Schaltung. Die Anschlüsse sind natürlich abhängig von der Programmierung. Aber es lassen sich noch mehr Telefone in die Anlage integrieren. Also man kann die Anlage mit einer Telefonschaltung erweitern. Mit einem Arduino Nano geht das dann so weit, wie noch freie IO Pins vorhanden sind. Lässt sich aber auch mit entsprechenden Erweiterungen noch mehr ausbauen. Für mich sind aber drei Telefone ausreichend.

Oben zu sehen, die Schaltung ist soweit erstmal als Versuchsaufbau mit einem Steckboard realisiert. Nicht so leicht alle Steckverbindungen in den richtigen Reihen einzuordnen. Aber mit einem Adlerauge bekommt man dass auch hin 😉 Nach dem alles mit entsprechendem Programm zu meiner Zufriedenheit funktioniert, wird es auf eine Platine aufgebaut. Und anschließend alles in einem Gehäuse unter gebracht. Zu dem kommt noch proTelefon ein Batteriefach mit ins Gehäuse. Damit werden die Telefone versorgt. Denn wenn die Telefone zusammengeschaltet sind müssen die ja eine Gleichspannung haben um auch Gespräche zuzulassen. Die Batterien halten ewig, da im Leerlauf kein Spannungskreislauf besteht. Die Schaltung kommt ohne weiteres mit 5V & 1A aus. Also die USB Versorgung des Arduino’s reicht völlig aus. Besser aber ein Netzteil mit 5V & 2A benutzen.

Ja ich denke das könnte auch viele interessieren die noch ein paar Wählscheibentelefone zu Hause haben und diese gerne als Haustelefon betreiben möchten. Also mit Wählscheibenfunktion und die Möglichkeit noch mehr Telefone anzuschließen. Mein nächstes Projekt steht auch schon an. Eine Telefonbox welche ein Telefon klingeln lässt wenn man sich dem annähert, und beim abheben des Hörers wird eine Audiodatei mit Begrüßung, oder was auch immer, abgespielt. Das gute, es wird eine Telefonbuchse TAE oder wie die sich nennt angeschlossen. So kann man dann auch andere Telefone einstecken. Das Projekt wird dann sehr wahrscheinlich ans Radio und Telefonmuseum in Rheda-Wiedenbrück gehen. Denn genau da gehört sowas hin 😉 Aber hier eine kleines Video zu diesem Projekt.

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Für die jenigen welche den Sketch haben möchten. Und sich bissel auskennen. Habe ich nun Folgend das Programm angehängt. Das Programm darf gerne kopiert werden. Eine Abänderung zur Anpassung der Belegung und Erweiterungen sind auch gestattet. Nur der Hinweiß zu dieser Homepage sollte bei Weitergabe mit inbegriffen sein.

Für die anderen die mit programmieren nicht so viel an der Mütze haben, wir sehen uns im nächsten Projekt.

// ================== PIN BELEGUNG ==================

//================ WWW.NRWFUNK.DE =================

#define RELAY_T1 8
#define RELAY_T2 9
#define RELAY_T3 10
#define RELAY_RING 7
#define MOSFET 6

#define DIAL1 2
#define DIAL2 3
#define DIAL3 4

// ================== VARIABLEN ==================
volatile int pulseCount = 0;
volatile int activeDial = 0;
unsigned long lastPulseTime = 0;

// ================== SETUP ==================
void setup() {

pinMode(RELAY_T1, OUTPUT);
pinMode(RELAY_T2, OUTPUT);
pinMode(RELAY_T3, OUTPUT);
pinMode(RELAY_RING, OUTPUT);
pinMode(MOSFET, OUTPUT);

pinMode(DIAL1, INPUT_PULLUP);
pinMode(DIAL2, INPUT_PULLUP);
pinMode(DIAL3, INPUT_PULLUP);

attachInterrupt(digitalPinToInterrupt(DIAL1), pulse1, RISING);
attachInterrupt(digitalPinToInterrupt(DIAL2), pulse2, RISING);
attachInterrupt(digitalPinToInterrupt(DIAL3), pulse3, RISING);

allIdle();
}

// ================== RESET ==================
void allIdle() {
digitalWrite(RELAY_T1, LOW);
digitalWrite(RELAY_T2, LOW);
digitalWrite(RELAY_T3, LOW);
digitalWrite(RELAY_RING, LOW);
}

// ================== IMPULSE ==================
void pulse1() { handlePulse(1); }
void pulse2() { handlePulse(2); }
void pulse3() { handlePulse(3); }

void handlePulse(int phone) {
static unsigned long last = 0;

if (millis() – last > 10) {
pulseCount++;
activeDial = phone;
lastPulseTime = millis();
}
last = millis();
}

// ================== EINSTELLIGE WAHL ==================
int readDial(int &caller) {

pulseCount = 0;
activeDial = 0;

while (pulseCount == 0);
while (millis() – lastPulseTime < 800);

int number = pulseCount;
if (number == 10) number = 0;

caller = activeDial;
return number;
}

// ================== KLINGEL ==================
void ringSignal(int duration_ms) {

unsigned long start = millis();

while (millis() – start < duration_ms) {
digitalWrite(MOSFET, HIGH);
delay(20);
digitalWrite(MOSFET, LOW);
delay(20);
}
}

// ================== HOOK ÜBER a/b ==================
bool checkOffHook(int dialPin) {
return digitalRead(dialPin) == LOW;
}

// ================== KLINGELN ==================
bool callPhone(int targetRelay, int dialPin) {

for (int i = 0; i < 20; i++) {

digitalWrite(targetRelay, HIGH);

digitalWrite(RELAY_RING, HIGH);

ringSignal(1000);

digitalWrite(RELAY_RING, LOW);

digitalWrite(targetRelay, LOW);

delay(150);

if (checkOffHook(dialPin)) {

  return true;

}

delay(2850);

}

return false;
}

// ================== VERBINDEN ==================
void connectPhones(int r1, int r2) {

allIdle();
delay(50);

digitalWrite(r1, HIGH);
digitalWrite(r2, HIGH);

unsigned long start = millis();

while (millis() – start < 20000) {
delay(50);
}

digitalWrite(r1, LOW);
digitalWrite(r2, LOW);
}

// ================== LOOP ==================
void loop() {

int caller = 0;
int number = readDial(caller);

// ===== ROUTING (4 / 5 / 6) =====

if (caller == 1 && number == 5) {
if (callPhone(RELAY_T2, DIAL2)) {
connectPhones(RELAY_T1, RELAY_T2);
}
}

if (caller == 1 && number == 6) {
if (callPhone(RELAY_T3, DIAL3)) {
connectPhones(RELAY_T1, RELAY_T3);
}
}

if (caller == 2 && number == 4) {
if (callPhone(RELAY_T1, DIAL1)) {
connectPhones(RELAY_T2, RELAY_T1);
}
}

if (caller == 2 && number == 6) {
if (callPhone(RELAY_T3, DIAL3)) {
connectPhones(RELAY_T2, RELAY_T3);
}
}

if (caller == 3 && number == 4) {
if (callPhone(RELAY_T1, DIAL1)) {
connectPhones(RELAY_T3, RELAY_T1);
}
}

if (caller == 3 && number == 5) {
if (callPhone(RELAY_T2, DIAL2)) {
connectPhones(RELAY_T3, RELAY_T2);
}
}
}

Bis zur letzten geschweiften Klammer kopieren und in euer Projekt einfügen. Viel Spass beim Projekt.

Telefonklingel

Mir wurde vor kurzem die Frage gestellt “ Wie kann ich zu Hause ein altes Telefon klingeln lassen ? “ Ja da gibt es mehrere Möglichkeiten. Aber so als Schaltung habe ich erst an einen Timer IC gedacht und da ich noch ein paar von den NE555 in der Bastelkiste hab, habe ich damit eine Schaltung auf das Steckboard aufgebaut.

Also das Prinzip ist mit dem Timer NE555 ein Interwall auszugeben und damit einen Transistor zusteuern, welcher ein 5Volt Relais schaltet und so eine Spannung auf ein Trafo gibt (Trafo z.B. 220~V auf 12~V) diesen rückwärts betrieben um so eine kleine Spannung, hoch auf ca. 60 bis 90 Volt zu transformieren. Da die alten Telefone eine Klingelspannung von ca. 60 – 90 Volt benötigen. Um einen guten Klingelton hin zubekommen sollte man 25Hz (25 Impulse pro Sekunde) schaffen.

Das funktioniert schon sehr gut. Aber damit das ganze noch besser funktioniert habe ich Mosfet Transistoren Module (schneller in den Zyklen und leistungsstark) mit einen Arduino angesteuert und damit einen Trafo. Das geht dann mal richtig gut. Denn das Relais wird hier an seine Schaltinterwallgrenze betrieben und das geht nicht wirklich lange gut! Vorteil ist, es ist einfach man kommt mit einer USB Versorgung aus und durch den Arduino ergeben sich noch weitere Möglichkeiten. Der Arduino hat aber erstmal nur ein ganz simples Programm welches PWM Signal an das Mosfetmodul sendet.

Na das schaut doch schonmal viel besser aus und kann einfach auf einer Grundplatine aufgebaut werden. Das mache ich aber erst nach dem, meine weiteren Ideen mit eingearbeitet sind. Mehrere Telefone betreiben, Impulsverfahren auswerten und wenns mal klingelt, Audiodatein abspielen lassen 😉

Und wenn man sich das mal ansehen bzw anhören möchte so kann man das Video zum Beitrag hier anschauen.

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Fernsprecher OB33

Der OB 33 ist ein Fernsprechgerät welches vor allem im Bereich der Eisenbahn eingesetzt wurde. Damals noch die Deutsche Reichsbahn. Inzwischen ist der Fernsprecher OB33 ein historisches Telefongerät. Zwei dieser Geräte benötige ich für die Funktionsüberprüfung bzw. Funktionsherstellung eines Klappenschranks. Beides ist vom Radio und Telefonmuseum (Das ehemalige Verstärker Amt) zu sehen.

Die zwei Fernmeldetelefone waren schon ziemlich mitgenommen und damit ich diese zum Testen nutzen kann musste hier auch erstmal die Funktion hergestellt werden. Des weiteren habe ich diese Geräte wieder aufgewertet. Der aktuelle Zustand war nicht so gut.

Diese Geräte sind eigentlich für die Ewigkeit geschaffen. Aber es waren in ihrer einsatzaktiven Zeit halt nur Nutzgegenstände und damals war man sich der historischen Werte dieser Fernsprecher offensichtlich nicht bewusst. Also den Umwelteinflüssen überlassen.

Also ran ans Werk, putzen, schleifen, bonern und neu lackieren. Leider hat man den einen Fernsprecher vor langer Zeit schonmal grob überlackiert und dabei auch die Kunstoffe einfach mit lackiert. Was echt scheiße ausschaut. Da musste ich die Farbe erstmal runter bekommen und das nach Möglichkeit ohne Verluste. Auch hat sich der Rost ins Blech schon tiefer eingefressen. Die Kabel werde ich belassen. Gerade die Kabelschnur vom Hörer zum Gerät hin, so wird das heute nicht mehr gemacht und deswegen bleibt dies.

Hier sind beide Exponate zu sehen. Nun ein wenig zur Technik der beiden Geräte. Für mich ein großer Schritt in die Vergangenheit, da ich hauptsächlich schon in der digitalen Welt aktiv bin aber natürlich kribbelt es mir in den Finger, denn ich will die beiden Geräte schließlich in Aktion sehen.

Beide Fernsprecher sind bis auf ein paar nicht nenneswerte Unterschiede identisch. Zu meine Zeit wo ich in Kontakt mit der analogen Telefontechnik gekommen bin gab es schon Telefone mit Wählscheibe und zum Betrieb waren auch nur zwei Leitungen nötig. Bei den beiden Geräten waren es 6 Leitungen die mich anlächelten. Ok ich dachte mir, lächeln kann ich auch. Das war nix. Also erstmal aufschrauben und sehen was es zu sehen gibt. Klar welche Ader von den 6 war wofür? Wissen ist Macht und die hatte ich über diese Fernsprecher noch nicht.

Also doch kein Hexenwerk. Wenn man es richtig anstellt funktionieren die Fernsprecher auch nur mit zwei Leitungen. Um einfach mal so zwei Apparate zusammen zu schließen werden vier von den sechs Adern je zwei zusammengeschlossen und die zwei übrigen werden zur eigenen Gleichspannung benutzt. Grundfunktion für die Akkustik ist Wechselspannung zum Klingeln und Gleichspannung zum Sprechen. Ein Gespräch mit Wechselspannung würde sich wie ein Roboter zu damaligen Zeit anhören. (Die heutigen künstlichen Sprachen sind schon verdammt Realitäts nah)

Der Einsatzort dieser Fernsprecher ist sogar noch bekannt. Den die am Gerät befindlichen Schaufenster hatten noch die alten Schriftkarten. In einem hatte sich sogar noch eine Schriftkarte hinter der anderen versteckt. Diese Aufschriften und Kürzel sind für mich als Eisenbahner & Lokführer nicht fremd und werden heute noch bei der Eisenbahn benutzt.

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In dem Video auch ein kleiner Ausflug zu den Örtlichkeiten bzw. Betriebsstellen.

In Aktion werde ich die Fernmelder mit einen Klappenschrank welcher als Verbindung mit anderen Gesprächsstellen agiert zeigen. Ich werde berichten.

Fertig, schaut gut aus und ich kann ans nächste Projekt gehen.