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Kenwood TS-700 ‚Die 3te‘

Wieso die 3te? Kann ich sagen, ich habe vor kurzen drei weitere Funkgeräte als Projekte ergattert. Mit dabei eine Kenwood TS-700 und zwei habe ich schon wieder ins Leben zurück geholt. Also das ist jetzt die 3te.

Von den drei Kisten sah augenscheinlich die Kenwood am schlimmsten aus. Quasi was für den Elektroschrott. Der Zustand war schlimmer als die anderen beiden vor der Restauration. Aber erstmal das Ergebniss. Das Resultat ist recht gut geworden.

Kenwood TS-700

Das Funkgerät ist ein sehr schöner VHF Transceiver mit Seitenbandfähigkeit. Also von Modulationsarten wie CW, FM, AM, USB und LSB (Seitenband) Betrieb ist es möglich 11 Kanäle mit eigenen Quarzen zu bestücken, quasi an den heutigen Geräten die Memoryspeicher 😉 Es gibt unterschiedliche Versionen wie TS-700, TS-700A, TS-700G und wahrscheinlich weitere, aber alle ziemlich gleich bis ausser kleine Unterschiede wie unter anderem ,einstellbare Sendeleistung an der Rückseite‘. Was ich selber praktisch finde das man an dem Funkgerät die Antennenimpendaz anpassen kann um so auch ein maximum der Sendeleistung und den Empfang einstellen kann. Neue Geräte haben diese Möglichkeit nicht. Wahrscheinlich weil man heute eh von einer angepassten Antennenanlage aus geht. Auch eine Relaisfunktion ist gegeben.

So nun aber von vorne mit der TS-700 die 3te. Hier eine kleine Bilderstrecke vom Zustand wie ich das Funkgerät bekommen habe. Dass das Funkgerät natürlich nicht mehr in Originalzustand war und schon einige Vorbesitzer die Finger im Gerät hatten war keine Übrraschung für mich. Aber dank Internet und den beiden anderen Geräten hatte ich schon das Servicemanual so wie ein wenig Plan von dem Ding.

Ja ich weiß nicht aber die hatte schon ein paar Jahre in irgend einen Keller mit etwas hoher Luftfeuchtigkeit verbracht. Aber der Verkäufer hatte das auch schon so gesagt, ich meine er sprach von um die 20 Jahre. Natürlich hatte der nette OM (Old Man = Amateurfunker) auch angemessene Preisvorstellungen. Und ich kenne mich auch aus. Bei dem Gerät hatte ich aber eigentlich nur eine äußerliche Restaurierung geplant, so als Hinkucker. Aber was soll ich sagen wenn es nicht leuchtet ist es auch blöd oder? Und da ich ja alle Schaltpläne besitze dachte ich mir so, das mach ich fertisch.

Also messen hier messen da trallalla. Um einige Spannungen hinzubekommen fand ich es simpler einen DC DC Converter zu nutzen und diesen für die gebrauchte Spannung einzustellen, 9V hat es nicht gegeben. Damit hatte der VFO auch genug Spannung. Der eingebaute Spannungsverteiler lieferte nur um die 4 Volt. Natürlich hätte ich hier auch den einen oder anderen Kondensator austauschen können. Aber diese DC DC Converter habe ich noch genügend da und das war jetzt der simplere Weg. Störungen werden die Converter hier nicht machen (ähnlich wie ein schlechtes Schaltnetzteil) den die Converter werden hier nicht an ihre Grenzen betrieben und aufgetaktet wird ja auch nicht.

So und nun noch das Gehäuse, leider hat der Rost schon das Blech angegriffen. Die Seitenleisten musste ich auch stark abschleifen so hat sich eine neue Struktur ergeben. Aber das ging nicht anders. Beim reinigen der Front hat mir meine Frau Christina geholfen, was sie echt gut gemacht hat. Die Front ist sogar besser als von den anderen beiden Kisten. Hm ob sie da auch mal bissel reinigen kann 😉

Gehäuse wurde so ziemlich bis auf den blanken Arsch abgeschliffen. Knöpfe und Schalte so wie das Gerät ebenfalls gereinigt. Und die Seitenleisten waren quasi auch nur durch schleifen wieder sauber zu bekommen. Dadurch musste die glatte Fläche durch eine Schleifstruktur entweichen. Was aber auch seinen Charme hat. Was erstmal richtig schlecht ist, ist die Aufschrift an der Schalterleiste. Da weiß ich noch nicht wie ich das behebe, evtl. neu bedrucken? Aber das sprengt evtl. das Projekt. Oder ein 3D Cover drucken was das ganze chic ausschauen lässt mit nem kleinen Display drin. Wo zum Beispiel Betriebsspannung angezeigt werden. Oder Frequenzen das wäre auch genital 😉

Wer solch ein Exemplar auch mal live sehen möchte der sollte mal ein Besuch beim Radio und Telefonmuseum im Verstärkeramt bei Rheda-Wiedenbrück machen.

So und nun will ich euch nicht die fertigen Bilder vom Kenwood TS-700 vorenthalten.

Und natürlich auch einen kleinen Filmbeitrag über den Kenwood TS-700 die 3te.

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Kenwood TS-120s zur Weihnachtszeit

Hallo zusammen. Das Jahr geht dem Ende entgegen und die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Somit wird dies der letzte Beitrag in diesem Jahr werden. Wie in der Überschrift zu lesen, habe ich noch einen Kenwood TS-120s in einem ausgezeichneten Zustand erworben mit zugehörigen Netzteil Kenwood PS-30. Zum Jahresende gibt es natürlich auch wieder ein kleines Extra für das NRW-Funk TNG The Next Generation interessierte, dazu aber zum Schluss mehr.

Nun zum Kenwood TRX. Der TS-120s ist ein Kurzwellen Transceiver. Es gibt diesen auch als TS-120v Version, der Unterschied liegt hauptsächlich in der Ausgangsleistung, die TS-120v hat 10Watt und der TS-120s hat 100Watt. Weitere nenneswerte Unterschiede sind meiner Meinung nach nicht vorhanden. Also wenn ihr den Kenwood TS-120s mal im Betrieb sehen wollt, dann schaut euch das folgende Video an. Hier werde ich nicht nur im Amateurfunkbereich reinlauschen sondern auch mal ein wenig die Radiosender und was sonst noch so zu hören ist. Den auf Kurzwelle ist in den Abendstunden auf der Welt noch gut was los. Denn einen oder anderen Abend werde ich sicherlich mit ein paar Plätzchen und einer Tasse Kaffee an meiner Funkstation verbringen und in den weiten der Funkwellen reinhören. Natürlich auch das ein oder andere QSO führen. Aber jetzt schaut selbst ein wenig.

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Ein nettes Kurzwellenfunkgerät nicht wahr? Zwei von denn Geräten sind im RTM Radio und Telefonmuseum zu sehen. Die beiden Geräte werde ich mir auch mal etwas genauer anschauen. Und das bedeutet natürlich hier wird noch mehr zum Kenwood TS-120 kommen. Also wenn man noch nicht im Radio und Telefonmuseum bei Rheda Wiedenbrück gewesen ist dann wird’s Zeit.

Und nun zum Schluss möchte ich im Namen des TNG The next Generation Teams allen eine schöne Weihnachtszeit wünschen. Ich habe ein paar Jahreskalender erstellt mit wirklich schönen Motiven. Wer einen haben möchte der gebe mir Bescheid. Sind nicht mehr viele da!

Kommt gut ins neue Jahr 2026. Und habt gute Vorsätze, wie wenig ist gut noch weniger ist besser oder wir machen alles, heute, morgen, übermorgen oder garnicht. Okay okay bleibt gesund und lasst euch nicht stressen.

Info: Alle Jahreskalendar sind nun vergeben. Bitte keine Anfragen mehr, schaut aber regelmäßig mal vorbei. Da kommt bestimmt noch immer mal wieder eine Kleinigkeit. Im Namen des Teams, allen eine schöne Weihnachtzeit. Und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026.

Kenwood TS-700 & TS700G

In einem Internetportal wurden beide Funkgeräte zum Verkauf angeboten. Der Zustand dieser beiden Geräte war unbekannt. Angeboten wurden diese ohne Stromkabel und auch ohne Mikrofon. Nach einer freundlichen Kontaktaufnahme ist man sich schnell einig geworden. Und ein Tag später stand ich vor dem RADIO und TELEFON MUSEUM bei Rheda-Wiedenbrück. Das Museum wollte sich von den beiden trennen. Da diese Geräte mehrfach vorhanden waren.

Dort haben meine Frau Christina und ich, dann auch Wilfried kennen gelernt und seinen Hund, der Name des Hundes ist mir gerade entfallen. Ich kannte das Museum nur aus dem Internet und war ganz gespannt was ich da jetzt alles zu sehen bekomme. Wer mich kennt weiß das ich ein großer Technik Nörd bin. Wilfried hat mit uns eine Rundführung durch das Museum gemacht. Und ich bin sehr begeistert gewesen. Es war ein wenig Zeitreise. Wir habe einige Gerätschaften gesehen welche an vergangene Zeiten erinnert haben und bis zum Stand der Dinge. Ein Gang durch den Generatorraum und den Tankraum, puh das ist mal ein Generator. Na ja musste ja alles damals unter allen Umständen in Betrieb bleiben.

Ich möchte mich hier nochmal beim Wilfried bedanken und auch ein netten Dank an die zwei weiteren OMs welche dort mit amtlichen 😉 Arbeiten zu tun hatten. Hier hatte ich auch ein kleines Gespräch über Satellitenbetrieb, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe. Aber nun gut da werde ich einen seperaten Bericht mal verfassen. Denn eins steht fest die haben mich nicht das letzte mal dort gesehen.

So hier sind nun die beiden Geräte. Natürlich haben die beiden schon einige Jahrzehnte hinter sich und standen ohne Pflege lange rum bis sie ihren Weg ins Museum und dann zu mir gefunden haben.

Erstmal augenscheinlich betrachtet alles so wie ich es auch erwartet hatte. Schalter und Drehelemente waren an der Front alle vorhanden. Später stellte sich heraus das an dem einem TRX hinten nicht alles vorhanden war.

Jetzt musste ich mich für eins von beiden entscheiden welches zu erst auf dem OP Tisch kommt. Der TS700G sah schlimmer aus und darum habe ich mich für diesen entschieden.

Also ran ans Werk. Der andere durfte brav zuschauen 😉

Erstmal auspacken und schauen was drin ist. Nach der ersten Reinigung des Innenbereichs. Sah das ganze schonmal besser aus. Leider war die gesamte Beleuchtung defekt und musste ausgetauscht werden. Alles durch LED’s die kann man natürlich nicht ohne weiteres anlöten. Hier ist ein Vorwiederstand nötig. Ich hatte noch vier Multicolor LEDs welche hier auch in Einsatz gekommen sind. Dann gab es zum Glück, im Netz leicht zu finden, einen Schaltplan. Ohne den wäre es eher schwer geworden. Was aber nicht schlim wäre da ich mir (Plan B) die Geräte eh nur als Hinkucker auf den Schrank stellen wollte.

Also erstmal stromlos alles durchprüfen. Dioden, Verbindungen, Kondensatoren oder ein Kurzschluss? Bis ausser zwei Dioden und ein paar Kondensatoren so wie die Beleuchtung war noch nix auffälliges. Also ab ans Labornetzteil wenig Ampere erstmal und das Minimum an Spannung. Wie zu erwarten kein Ton.

Also alles mit Spannung prüfen. Und nach ein paar Lötarbeiten war ein Rauschen zu hören. Dann habe ich festgestellt das der VFO nicht arbeitet. Also kein Empfangen und Senden möglich. Nach einiger Arbeit am VFO bemerkte ich das die Beleuchtung am Drehschalter für den VFO anfing zu leuchten. Hier bemerkte ich das diese Beleuchtung unmittelbar mit dem VFO geschaltet war. Was im Funkbetrieb sehr praktisch ist denn wenn diese Lampe nicht leuchtet arbeitet auch der VFO nicht. Zum Glück hatte ich gegenwärtig den Schalter in Stellung VFO gestellt. Da die anderen Stellungen für feste Quarze sind also quasi feste Kanäle. Und die Steckplatze waren alle, bis ausser einen leer. So kann man auch erkennen ob diese belegt sind und ob der jeweils geschaltete Quarz arbeitet.

Okay ich war nun mit dem ersten TRX soweit fertig. Natürlich fehlte noch die Grundreinigung und das Abgleichen des Senders und Empfängers. Aber das wollte ich erst machen nach dem beide wieder etwas Leben in sich haben. Der erste TRX TS-700G hatte seine ersten Tests hinter sich. Jetz kommt der zweite TS-700 auf dem OP Tisch.

Hier erstmal das gleiche, kein Lebenszeichen.

Okay nun war mir klar das hier nun doch bissel mehr auf mich zu kommt. Also da hilft nix, das Gehäuse muss runter um zu sehen was drunter steckt. So nach dem der Fummel weg war konnte ich anfangen Staub zu putzen. An dem einen oder anderen Kabel hatte sich schon eine neue Kultur gebildet.

Und hier? Da wurde irgendwann mal ein Ersatzteil gebraucht. Also auch hier blieb der Blick auf dem Schaltplan nicht aus. Ich wollte es mir leicht machen und zum Vergleich die andere Kiste aufschrauben. Aber es ist doch nicht gleich gewesen. Also Schaltplan!
Ein Glück damit kann das Funkgerät wieder repariert werden. Und die Auflösung war auch gut. Damit ich die entsprechenden Bauteile und Verbindungen sehen kann muss ich aber die Platinen bissel mehr reinigen.

Nun konnte ich mit dem stromlosen prüfen beginnen und anschließen mit Spannung. Da diese Geräte maximal so 5 Ampere ziehen, kann man hier mit einem kleinen DC Plug arbeiten diesen hatte ich noch zum einbauen in meiner Bastelkiste und einen Stecker war auch vorhanden.

Hier direkt neben den ursprünglichen Stromanschluss.

Im Empfang liegt der TRX bei unter 0.5Ampere. Also das ist auf jedenfall OK.

Beim Bohren muss man allerdings ein wenig aufpassen, denn es ist schon wenig Platz da und es befinden sich einige Kabel hinter der Abdeckung. Die sollte man natürlich nicht noch beschädigen.

Die Sicherung welche hier zu sehen ist wird für eine 110 Volt bzw. 220 Voltversorgung zu sein. Im inneren des Funkgerätes gits noch eine Sicherung für den DC bereich. Diese ist laut Schaltplan auf 2 Ampere ausgeschrieben. Ich hatte eine 3 Ampere Sicherung hier rumfliegen und diese eingesetzt. Also alles im grünen Bereich. Ich meine die PA sendet eh mit nur maximal 10 Watt in FM. Was ja auch völlig ausreicht.

So nun ist der TS-700 auch wieder beding betriebsbereit. Hier musste ich noch einige Abgleicharbeiten vor nehmen. Mit Hilfe von unserem WEBSDR ging das sendeseitig schonmal gut einzustellen. Und am Wasserfalldiagramm kann man gut die Bandbreite sehen. So konnte ich den TX recht zufriedenstellend justieren. Für den Empfang diente ein Generator. Dank Service Manual ging auch hier das einstellen zufriedenstellend. Da meine freie Zeit aber knapp ist wollte ich hier erstmal nicht mehr Zeit investieren. Und sind wir mal ehrlich bei den Gerät wird eh mit dem VFO gespielt 😉 so gehört sich das auch.

So nun war das Gehäuse dran, reinigen was zu reinigen war, schleifen was zu schleifen war. Neue Farbe auf das Gehäuse, ich hatte noch so ein matt Grau da, was auch super zu den Geräten aus der alten Zeit passt.

Das schaut doch mal gut aus.
Ein kleines Video habe ich mal zusammen gepackt wo auch Funkbetrieb gemacht wird. Mein Bruder Thomas und meinereiner dann zu sehen.

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