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Der Piratensender

Der Piratensender, ist natürlich nur zu Versuchszwecken und da ich ja im Radio und Telefonmuseum öfter mal bin, ist mir die Idee gekommen einen eigenen kleinen UKW Sender zu basteln. Kleines leichtes Projekt sollte es werden und frequenzstabil. Aufgebaut mit einem Arduino Nano, SD-Kartenmodul und einen UKW-Transmitter.

Hier alles auf einer Platine aufgelötet und verbunden. Rechts der Arduino Nano, links unten der UKW Transmitter und darüber das SD-Kartenmodul.

Die SD Karte beinhaltet die Audiodatei welche in WAV oder MP3 sein kann. Der UKW-Transmitter ist halt der Sender und der Arduino bekommt das Programm wo alles gesteuert wird. Gedacht ist es auch um die Radios zu testen und eine Audiodatei in einer Telefonvermittlung einzubinden. Ich denke es ist toll wenn die Besucher sich dann über ein im Museum befindliches Telefon z.B. die Telefongeschichte anhören kann.

Also wird auf der SD Karte z.B. die Geschichte zum Telefon kommen oder zum Museum.

Hier ist nochmal die Verdrahtung von der Unterseite zu sehen.

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Natürlich ist der Betrieb als Sender nicht zulässig. An einer großen aussen Antenne eh nicht erlaubt.

So das ganze in hier in einem der letzten übrig gebliebenen Holzkästchen untergebracht und fertig ist der Spass 😉

Trio CO-1303D

Heute geht es um ein Oscilloscope und zwar den Trio CO-1303D. Dieses Gerät habe ich mit zwei weiteren günstig bekommen. Beim testen hat der Osci dann aber nach kurzer Zeit seinen Dienst quittiert. Was aber auch vollkommen okay ist. Denn es ist ja nicht mehr der jüngste. Aber immerhin schon voll durch transistoriert, bis ausser die Anzeigeröhre. Ich habe es schon geahnt dass der Osci nicht mehr in seinem Behälter bleibt, also ein Kondensator älterer Generation undicht wird.

Da hatte ich schon ein paar Ideen, das Gehäuse für ein anderes cooles Projekt zu nutzen da die Reparatur den gegenwertigen Nutzen für mich eher nichtig ist. Aber na was solls irgendwo ist der Oscillator ja nicht wirklich in die Fritten und für mich ist die Reparatur auch nicht wirklich viel Arbeit. Na gut überredet, ich werde mir das mal genauer anschauen.

Auf dem ersten Blick waren alle Elkos ok. Ich habe schon vermutet das es wohl doch ein anderes Bauteil ist. Habe schon an meiner alternative Idee gedacht. Denn die ist ja wieder ins Rennen gekommen. Aber ne ich habe da dann doch etwas Flüssigkeit unter einem Elko bemerkt. Dann mal durchmessen und naja es gab nix zu messen der ist definitiv hinüber.

Also hier ist tatsächlich ein Schaltplan nicht falsch. Aber ob ich da noch was finde? Es hat keine 5 Minuten gedauert da habe ich das gesamte Manual mit Schaltplan gefunden. Also das ging mal schnell. Nun schauen was da wie verbunden ist. Laut Schaltplan sind es zwei Elkos die miteinander verbunden sind. Also muss ich zwei mindestens austauschen. Und die Daten waren auch in einer Bestückungsliste zu finden. 0,1µF und 1000V. Ich denke die Werte sind auf DC gesehen und nicht AC. Das kann sonst etwas knallen 😉 Und es war relativ schnell klar das ich keine OIL Kondensator nehme sondern ein Folien Kondensator. Die sind langlebiger und genauer und viel günstiger.

Um an die Kondensatoren zu kommen musste ich die Anzeigeröhre ausbauen.

Wegen der einfachhalber her habe ich die anderen zwei alten Kondensatoren einfach abgekniffen um die Enden als Lötbrücke zu nutzen. So muss ich das Board nicht komplett ausbauen.

Hier oben auf dem Bild gut zu erkennen die neuen Kondensatoren. Die fallen natürlich etwas kleiner aus. Somit wird es Zeit für ein Versuch. Aber zuvor erst noch das Gehäuse wieder drauf. Das ist auch zum Selbstschutz wichtig!

Hier zu sehen an einer seperaten Stromversorgung angeschlossen und eingeschaltet, kurz warten und der Trio CO-1303D hat seinen Dienst wieder aufgenommen.