Ja, seit kurzem gibt es in meiner kleinen Sammlung einen YAESU FT-767GX. Der Transceiver ist aus einem Nachlass und ich konnte nicht widerstehen. đ
Nachdem ich ein paar kleine Reparaturen vorgenommen hatte, war das FunkgerÀt erst einmal wieder einsatzbereit.
Also was musste gemacht werden?
Als erstes ist mir die defekte Beleuchtung der analogen Kombi-Anzeige aufgefallen. Ein kleiner, leichter Eingriff, um den Mars-Mod zu aktivieren. Das Licht werde ich durch LEDs ersetzen. Um den Mars-Mod zu aktivieren, muss das FunkgerÀt allerdings etwas zerlegt werden. Ganz schön schwer, die Kiste!
Dabei ist mir aufgefallen, dass man mal die Backup-Batterie durch zwei AA-Zellen ersetzt hatte. Diese waren natĂŒrlich am auslaufen und hatten schon etwas von einem Zwischenblech (Abschirmblech) angegriffen. Auch waren die Batterien nur mit Isolierband zusammengeklebt. Das ist natĂŒrlich nicht so mein Fall.
Also, der Mist erstmal ab in den BatteriemĂŒll. Ersetzt durch ein BatteriegehĂ€use, und das schaut dann schon mal perfekt aus.
Nachdem ich ein paar Kleinigkeiten korrigiert hatte, wurde der Funkbetrieb getestet.
Mit zum FunkgerÀt habe ich das Tischmikrofon YAESU MD-1 bekommen. Dieses ist auch heute noch ein sehr gutes Mikrofon, mit sauberem Audio und guter QualitÀt.
Beim Funkbetrieb ist mir aufgefallen, dass sich die VOX-Schaltung und der zuschaltbare Kompressor am TRX nicht aktivieren lassen. Der Kompressor ist bei diesem Mikrofon ja eh unnötig. Und mit aktiver VOX mache ich sowieso nie Betrieb.
Ich gehe hier auch nicht von einem Defekt aus. Ich denke, dass sich diese Funktionen in Kombination mit einem Tischmikrofon nicht aktivieren lassen. Das werde ich mir aber bei Bedarf noch einmal genauer anschauen.
Ansonsten habe ich beim Funkbetrieb gute Ressonanz bekommen.
Der Yaesu FT-767GX ist ein besonders interessantes Àlteres StationsfunkgerÀt, weil Yaesu damit Ende der 1980er Jahre ein ziemlich ungewöhnliches Konzept umgesetzt hat.
Der Yaesu FT-767GX ist ein Ă€lterer Amateurfunk-Transceiver, der besonders fĂŒr den Einsatz als StationsgerĂ€t interessant ist. Das GerĂ€t wurde Ende der 1980er-Jahre entwickelt und verbindet Kurzwelle mit der Möglichkeit, weitere Amateurfunkbereiche ĂŒber zusĂ€tzliche Module abzudecken.
Auf der Kurzwelle kann der FT-767GX verschiedene Betriebsarten wie SSB, CW, AM und FM nutzen. Durch optionale EinschĂŒbe lĂ€sst sich das GerĂ€t auĂerdem fĂŒr 6 Meter, 2 Meter und 70 Zentimeter erweitern. Damit konnte man aus dem ursprĂŒnglichen KurzwellengerĂ€t eine umfangreiche Mehrband-Station machen.
FĂŒr die damalige Zeit war die Ausstattung schon recht fortschrittlich. Die Frequenzeinstellung erfolgt synthesizergesteuert, und das GerĂ€t besitzt eine Computerschnittstelle zur Fernsteuerung. Dadurch lassen sich bestimmte Funktionen auch von einem Computer aus bedienen.
Zum Stationsbetrieb gehören auĂerdem ein integriertes Netzteil und ein Antennentuner. Die Sendeleistung liegt je nach Band bei bis zu etwa 100 Watt.
Der FT-767GX ist zudem modular aufgebaut. Viele Baugruppen befinden sich auf einzelnen Platinen beziehungsweise EinschĂŒben, was Wartung und Erweiterungen erleichtert. Gleichzeitig macht diese Konstruktion das GerĂ€t heute fĂŒr technikinteressierte interessant, weil man darin noch sehr viel klassische Funktechnik findet.
Insgesamt war der FT-767GX fĂŒr seine Zeit ein sehr vielseitiges FunkgerĂ€t. Besonders die Kombination aus Kurzwelle, optionalen VHF/UHF-Modulen, Computersteuerung und Stationsausstattung machte ihn zu einem auĂergewöhnlichen GerĂ€t. Auch heute ist er fĂŒr Liebhaber Ă€lterer Yaesu-Technik und fĂŒr Funkamateure interessant, die den klassischen Aufbau solcher GerĂ€te schĂ€tzen.
In meinem GerĂ€t ist das UHF-Modul vorhanden, sodass ich sehr wahrscheinlich noch das VHF-Modul nachrĂŒsten werde.
Alles in allem ein echt tolles GerĂ€t. In meinem Besitz befindet sich noch eine PA, die YAESU FL-7000. Die werde ich mal an den Transceiver anschlieĂen und testen. Eventuell kommen dazu dann noch Bilder.
Hey, nun habe ich wieder ein Arduino-Projekt am Start: Zwei-Seiten-Ăberwachung.
Warum, wieso, weshalb? Weil ich es kann! đ Ich weiĂ, eigentlich eine ziemlich dumme Antwort.
Okay, ich habe zwei nebeneinanderliegende Bereiche, die ĂŒber eine Webcam ĂŒberwacht werden sollen. Tja, und da ich noch zwei Ultraschallsensoren, einen kleinen Servomotor sowie einen Arduino Nano griffbereit hatte â ach ja, auch noch eine IP-Kamera â wollte ich die Gelegenheit nutzen.
Ein altes KunststoffgehÀuse war ebenfalls noch vorhanden. Also stand dem Projekt nichts mehr im Weg.
Also erst einmal ein kleines Programm, das die Steuerung des Servomotors sowie die Richtungen ĂŒber die beiden Ultraschallsensoren auf Bewegungen ĂŒberwacht. Wird ĂŒber einen der beiden Ultraschallsensoren eine Bewegung erkannt, soll sich der Servomotor in die entsprechende Richtung bewegen.
Der Ablauf des Programms ist recht einfach: In gewissen AbstĂ€nden werden Messungen durchgefĂŒhrt. Dabei musste ich darauf achten, dass sich die beiden Ultraschallsensoren nicht gegenseitig beeinflussen, zum Beispiel durch Reflexionen ihrer eigenen Signale. Deshalb werden die Messungen immer abwechselnd durchgefĂŒhrt.
AuĂerdem soll die Position des Servomotors auf der zuletzt erkannten Richtung stehen bleiben, bis auf der anderen Seite eine neue Bewegung erkannt wird.
Und was auf den Servomotor kommt, ist wohl klar: die Kamera. đ
Na gut, im Grunde war alles klar. Also wurde zunÀchst alles auf dem Steckboard aufgebaut und miteinander verbunden. Denn so lÀsst sich erst einmal alles gut testen und das Programm mit den ersten Testparametern optimieren. Also Messzeiten und Intervalle etwas abgleichen.
Zuerst wird nur auf eine Entfernung von 20 cm getestet. SpÀter wird der Messbereich dann auf 2 bis 3 Meter erweitert.
So, nachdem die ersten Tests zufriedenstellend verlaufen sind, kann alles zusammen gelötet werden. Als Grundlage dient eine Lochrasterplatine, auf der der Arduino montiert wird. DarĂŒber werden anschlieĂend auch die beiden Ultraschallsensoren sowie der Servomotor angeschlossen.
Wenn es um klassische KurzwellengerĂ€te geht, gehört der Yaesu FT-101Z fĂŒr viele Funkamateure zu den interessantesten Transceivern ĂŒberhaupt. Er stammt aus der Ăbergangszeit von Röhren- zu Transistortechnik und ist bis heute ein beliebtes Sammler- und BetriebsgerĂ€t.
Ein Exemplar aus dem Radio und Telefonmuseum bei Rheda- WiedenbrĂŒck habe ich hier. Bei dem GerĂ€t funktionier die PA (Endstufe) nicht. Ich habe den HinweiĂ bekommen das der vorherige Besitzer dieses GerĂ€t im VHF/ UHF oder sonst wo ĂŒber diverse GerĂ€tschaften (Konverter, Transverter) betrieben hat. Zum Schutz der extern angeschlossenen GerĂ€te wurde wohl die PA auser Betrieb gesetzt. Nun wurde ich gefragt, ob ich das GerĂ€t im vollen Umfang wieder instand setze und das habe ich gemacht.
Ja, ein tolles FunkgerĂ€t â ich finde diese GerĂ€te wirklich sehr schön. Na dann will ich mal schauen, dass ich dieses GerĂ€t noch vor meinem bevorstehenden Urlaub wieder instand setze. Die Technik ist mir bekannt, und SchaltplĂ€ne gibt es ja im Internet.
Die Kollegen aus dem RTM haben fĂŒr mich auch noch Unterlagen zum FunkgerĂ€t bereitgelegt. Vorerst werde ich es aber leider nicht schaffen, zum RTM zu fahren (mit RTM meine ich das Radio- und Telefonmuseum).
Also werde ich mich so an das GerÀt setzen und erst einmal einen geschulten Blick ins Innere werfen. Ich hatte mich schon auf diverse technische VerÀnderungen eingestellt, doch diese hielten sich in Grenzen.
Der Vorbesitzer hat selbst oder durch jemanden anderen ein paar Dinge im FunkgerÀt verbessert. Diese GerÀte haben normalerweise einen vierpoligen Mikrofonanschluss, hier war jedoch ein achtpoliger Anschluss eingebaut.
Intern wurden offensichtlich einige Abgleicharbeiten vorgenommen sowie einige Bauteile leicht verÀndert. Aber alles zu meiner vollsten Zufriedenheit.
Das GerĂ€t lĂ€sst einige Verbesserungen zu. Da es einen fĂŒr damals schon umfangreiches Potenzial geboten hat. Darum schauen wir uns die Front doch nochmal genauer an. Und ich versuche die Bedienelemente mal zu erklĂ€ren đ
An der Frontplatte des Yaesu FT-101Z befinden sich sĂ€mtliche Bedienelemente, die fĂŒr den tĂ€glichen Funkbetrieb erforderlich sind. Die Anordnung folgt einem klaren Aufbau, sodass alle Funktionen wĂ€hrend des Betriebs direkt erreichbar sind, ohne dass MenĂŒs oder Unterebenen aufgerufen werden mĂŒssen.
Im linken oberen Bereich befinden sich die Regler fĂŒr den Mikrofon- und Sprachbetrieb. Der Regler VOX GAIN bestimmt die Empfindlichkeit der sprachgesteuerten Sendeumschaltung. Je weiter der Regler aufgedreht wird, desto leichter schaltet das GerĂ€t beim Sprechen automatisch vom Empfang auf Sendung um. Direkt daneben befindet sich der kombinierte Regler NBâDELAY, mit dem die Wirkungsweise des Noise Blankers beziehungsweise die Verzögerungszeit der VOX eingestellt wird. Darunter liegen die Regler MIC GAIN und DRIVE. Mit MIC GAIN wird die VerstĂ€rkung des angeschlossenen Mikrofons eingestellt, wĂ€hrend DRIVE die Ansteuerung der Endstufe regelt und insbesondere beim Abstimmen des Senders eine wichtige Rolle spielt. Rechts daneben befindet sich der Regler COMP LEVEL, mit dem die StĂ€rke des Sprachprozessors eingestellt wird. Dieser erhöht bei Bedarf die durchschnittliche Modulation und verbessert dadurch die VerstĂ€ndlichkeit des Sprachsignals.
Im oberen mittleren Bereich befindet sich das beleuchtete Messinstrument. Es dient wĂ€hrend des Empfangs als S-Meter zur Anzeige der FeldstĂ€rke empfangener Signale. WĂ€hrend des Sendens kann es, abhĂ€ngig von der gewĂ€hlten Messfunktion, unter anderem die Ausgangsleistung, den ALC-Wert oder den Anodenstrom der Endröhren anzeigen. Rechts daneben befindet sich die analoge Frequenzanzeige, welche den Fehlabstimmungsbereich innerhalb des gewĂ€hlten Bandsegments darstellt. Mit dem Regler DIM kann die Helligkeit dieser Anzeige eingestellt werden. Ăber die darĂŒber angeordneten Leuchtanzeigen wird angezeigt, ob der interne VFO, ein externer VFO oder einer der SpeicherkanĂ€le aktiv ist.
Den Mittelpunkt der Frontplatte bildet der groĂe Abstimmknopf. Mit ihm wird die Betriebsfrequenz feinfĂŒhlig eingestellt. Die mechanische Untersetzung ermöglicht eine prĂ€zise Frequenzwahl, wie sie besonders im SSB- und CW-Betrieb erforderlich ist.
Unterhalb des Hauptabstimmknopfes befinden sich mehrere Drucktasten. Mit ihnen wird ausgewÀhlt, ob das GerÀt mit dem internen VFO, einem externen VFO oder einem der beiden SpeicherkanÀle arbeitet. Dadurch kann beispielsweise zwischen zwei voreingestellten Frequenzen oder zwischen Empfangs- und Sendefrequenz umgeschaltet werden.
Im rechten oberen Bereich befinden sich die beiden markanten Abstimmregler PLATE und LOADING. Beide dienen ausschlieĂlich der Abstimmung der Röhrenendstufe. Mit PLATE wird der Resonanzpunkt des Ausgangskreises eingestellt, wĂ€hrend LOADING die Anpassung der Endstufe an die angeschlossene Antenne ĂŒbernimmt. Beide Regler werden nach jedem Bandwechsel beziehungsweise bei einer Ănderung der Betriebsfrequenz gemeinsam verwendet, um eine maximale Ausgangsleistung bei gleichzeitig geringer Belastung der Endröhren zu erreichen.
Darunter befindet sich der Regler PRESELECT. Er stimmt den Eingangskreis des EmpfĂ€ngers auf die aktuelle Betriebsfrequenz ab. Eine korrekte Einstellung verbessert die Empfangsempfindlichkeit deutlich und reduziert gleichzeitig Störungen durch Signale auĂerhalb des gewĂŒnschten Frequenzbereichs.
Rechts daneben befindet sich der Doppelregler AF GAIN â RF GAIN. Der Ă€uĂere Regler stellt die LautstĂ€rke des Lautsprechers oder Kopfhörers ein. Der innere Regler verĂ€ndert die VerstĂ€rkung des EmpfĂ€ngers. Bei sehr starken Signalen kann die EmpfangsverstĂ€rkung reduziert werden, wodurch Ăbersteuerungen vermieden und der Empfang angenehmer wird.
Im unteren rechten Bereich befindet sich der Bandschalter. Mit ihm werden die AmateurfunkbĂ€nder von 160 bis 10 Metern ausgewĂ€hlt. Dabei werden gleichzeitig die erforderlichen Schaltungen im Sender und EmpfĂ€nger umgeschaltet, sodass das GerĂ€t fĂŒr das jeweilige Band vorbereitet ist.
Rechts daneben befinden sich zwei kleine Drucktasten. Die obere Taste schaltet zwischen Empfang und Sendebetrieb um, wĂ€hrend die darunterliegende Taste fĂŒr weitere Betriebsfunktionen vorgesehen ist. Daneben befindet sich der kombinierte Regler CLAR â SQL. Mit der Clarifier-Funktion kann die Empfangsfrequenz geringfĂŒgig verĂ€ndert werden, ohne die Sendefrequenz zu beeinflussen. Dadurch lassen sich leicht verstimmte Gegenstationen exakt abstimmen. Die Squelch-Funktion ermöglicht es, das Grundrauschen bei FM-Betrieb oder bei entsprechenden Betriebsarten auszublenden.
Im unteren linken Bereich befinden sich die AnschlĂŒsse fĂŒr Kopfhörer und Mikrofon. Daneben liegt der Betriebsartenschalter MODE. Mit ihm wird zwischen den Betriebsarten LSB, USB, CW-W, CW-N, AM, FM und TUNE umgeschaltet. Die Stellung TUNE dient ausschlieĂlich zum Abstimmen der Endstufe und zum Anpassen an die Antenne.
Rechts daneben befindet sich der Regler APF/NOTCH â WIDTH. Im CW-Betrieb arbeitet dieser als Audio Peak Filter und hebt den gewĂŒnschten Ton hervor. Im SSB-Betrieb kann die Notch-Funktion störende Pfeiftöne unterdrĂŒcken. Gleichzeitig lĂ€sst sich mit dem Regler die Durchlassbreite des EmpfĂ€ngers verĂ€ndern, wodurch entweder eine bessere TrennschĂ€rfe oder ein angenehmerer Empfang erzielt werden kann.
Zwischen dem Messinstrument und dem Betriebsartenschalter befindet sich eine Reihe von Kippschaltern. Mit ihnen werden Zusatzfunktionen wie der Sprachprozessor, der 20-dB-AbschwÀcher, verschiedene AGC-Geschwindigkeiten, die Auswahl der Messfunktion sowie der Noise Blanker ein- oder ausgeschaltet. Diese Schalter ermöglichen eine schnelle Anpassung des GerÀtes an unterschiedliche Empfangs- und Sendebedingungen.
Ganz links unten befinden sich schlieĂlich die Netzschalter POWER und HEATER. Beim Einschalten wird zunĂ€chst die Röhrenheizung aktiviert. Nach kurzer AufwĂ€rmzeit ist die Endstufe betriebsbereit und der Transceiver kann fĂŒr den Funkbetrieb verwendet werden.
Die gesamte Frontplatte des FT-101Z ist konsequent auf eine direkte Bedienung ausgelegt. Jede wesentliche Funktion besitzt einen eigenen Schalter oder Regler, sodass alle Einstellungen unmittelbar vorgenommen werden können. Dadurch vermittelt das GerĂ€t ein sehr klassisches BediengefĂŒhl und erlaubt es dem Funkamateur, sĂ€mtliche Betriebsparameter jederzeit im Blick zu behalten und ohne Umwege an die jeweilige Betriebssituation anzupassen.
Puh. Was ein Text, ob das alles so auch stimmt? Na man kann sich ja selber schlau machen, denn ich ĂŒbernehme keine Verantwortung bei einer falschen Bedienung.
So schlussendlich habe ich den Yaesu wieder in gang gesetzt und muss sagen, das ich es anders gemacht hĂ€tte, um die PA ausser Kraft zu setzen, aber viele Wege fĂŒhren nach Rom đ Hier nochmal ein paar Detailaufnahmen von der Front.
Ja natĂŒrlich noch ein Video zum Beitrag. Ihr wollt ja bestimmt sehen wie das FunkgerĂ€t im Betrieb ausschaut. In dem Video ist bei der Sendung von meiner einer ein hinterlegter Ton. Das ist durch die Lautsprecher vom PC welche nicht so toll abgeschirmt sind. Daran einfach nicht stören.
In diesem Bericht möchte ich euch den Mini-Dualbander Baofeng GT-5R mini zeigen. Kurz vorweg: Ich bevorzuge keine Hersteller. FĂŒr mich ist es eigentlich wichtig, dass es zum einen viele Hersteller gibt, damit keiner ein Monopol hat. Zudem betreibe ich alle Betriebsarten, sowohl digital als auch analog. Dazu kann ich aber meine Meinung sagen: Analog geht fĂŒr mich vor Digital. Der Grund liegt darin, dass Analog ein authentisches Hören ermöglicht. Hingegen stellt das digitale Hören immer eine Art nasales bzw. kĂŒnstliches Hören dar. Das liegt daran, dass man versucht, eine möglichst stabile Verbindung bei schwachen Signalen zu halten und die digitale Bandbreite auf ein Minimum einzustellen â Ă€hnlich wie bei einer MP3-Datei. NatĂŒrlich ist eine klare digitale Verbindung ĂŒberhaupt kein Problem. Sie wĂŒrde sich aber in einem breiten Signal widerspiegeln. Schaut euch dazu mal ein digitales Radiosignal im Vergleich zu einem digitalen Amateurfunksignal an. Also fĂŒr mich gilt eigentlich immer Analog vor Digital (jetziger Stand) und beim Digitalen in dieser Reihenfolge: D-Star vor C4FM und C4FM vor DMR. Alle anderen digitalen Betriebsarten bilden das Schlusslicht. Wie gesagt, das ist meine Meinung, die muss man nicht mit mir teilen. Auch gibt es im Digitalen einige Vorteile gegenĂŒber dem Analogen â oder halt auch Nachteile. Aber mit Digital geht schon eine ganze Menge an zusĂ€tzlichen Funktionen ⊠ok, ok, das ist ein anderes Thema.
Aber es soll hier ja um das FunkgerÀt gehen. Das Baofeng GT-5R mini ist ein sehr kleiner Dualbander mit einigen Extras. Es ist nicht das erste kleine HandfunkgerÀt. Da gibt es noch weitere, auch aus dem LPD-, PMR- und Freenet-Bereich. Hier mal ein Bild von ein paar HandfunkgerÀten im Vergleich.
Na, das FunkgerĂ€t GT-5R mini geht hier schon etwas unter, wĂŒrde ich sagen. Ich habe hier bewusst ein paar Ă€ltere FunkgerĂ€te mit dazugenommen, um zu zeigen, wie groĂ die Ă€lteren GerĂ€te damals waren. Auch sind hier nicht nur AmateurfunkgerĂ€te zu sehen, sondern auch Jedermann-FunkgerĂ€te â also CB-Funk, PMR, Freenet und Afu. Im angehĂ€ngten Video zeige ich einige GerĂ€te direkt im GröĂenverhĂ€ltnis.
Ich habe mir die kleinen FunkgerĂ€te fĂŒr unterwegs geholt. Sie passen gut in die Tasche. Zudem war es mir wichtig, dass ich die GerĂ€te mit einem USB-C-Kabel laden kann. Das ist ja mittlerweile Standard, und eigentlich ist immer eines da. Also sollte auch das schnelle Aufladen des Akkus kein Problem sein. Was ebenfalls sehr praktisch ist: Die FunkgerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber eine Bluetooth-Schnittstelle. Ăber diese kann man das FunkgerĂ€t mit einer App direkt vom Smartphone aus programmieren. Das ist enorm praktisch, wenn man mal unterwegs ist und zum Beispiel einen Repeater abspeichern möchte. Auch der Preis ist gĂŒnstig. Vom Frequenzbereich her deckt es den typischen Bereich im VHF und UHF ab. Es kann auch Freenet und PMR empfangen und noch einiges mehr. Aber der Sendebetrieb ist nur lizenzierten Funkamateuren erlaubt, und das auch nur in den dafĂŒr vorgesehenen BĂ€ndern. Aber darum soll es hier nicht gehen
Im obigen Bild sind die App auf dem Smartphone und die FunkgerĂ€te zu sehen. Ich hatte im Internet ein Video gesehen, in dem es um die Modulation des FunkgerĂ€ts ging. Diese sollte nicht so toll sein. Darum hatte der Funker in seinem Video den Vorschlag gemacht, einen kleinen VerstĂ€rker einzubauen. Ich hatte mich da auch schon drauf eingestellt, habe aber bei meinen GerĂ€ten hier eine ausreichend gute QualitĂ€t. Zum Besprechen habe ich ungefĂ€hr 5 bis 10 cm Abstand zum FunkgerĂ€t gehabt, was eigentlich auch so okay ist. Mit gröĂerem Abstand nimmt die Modulation zunehmend stark ab. Das hat aber auch den Vorteil, dass man keine Umgebungsstörungen mit ĂŒbertrĂ€gt â zum Beispiel beim Autofahren oder auf einer Baustelle. Na, die Idee des Funkkollegen fand ich ganz gut, aber wie geschrieben: hier bei mir nicht nötig. Ja, ansonsten haben die kleinen FunkgerĂ€te so ziemlich alles, was zum Funkbetrieb nötig ist, und noch ein paar Extras. Also unter anderem einen Kanalspeicher mit 999 PlĂ€tzen, CTCSS, DCS, VFO A & B, ein kleines LED-Notlicht, ein UKW-Radio usw. Wer mehr wissen möchte, findet bestimmt alle Daten zum FunkgerĂ€t im Internet. Ich habe hierzu auch ein kleines Video zum Bericht erstellt.
âDieses Jahr fahren wir mit dem Auto in den Urlaub. Da möchte ich auf mein Hobby natĂŒrlich nicht verzichten. Unter anderem kommt mein Kenwood TS-480 mit, und der soll zu jeder Zeit einsatzbereit sein. Das Display wird praktischerweise abgesetzt betrieben und findet so auch auf dem Armaturenbrett Platz. Es ist mit einem Kabel an der Haupteinheit angeschlossen. Dieses Kabel soll natĂŒrlich nicht quer durchs Auto hĂ€ngen, denn die Haupteinheit ist hinten im Auto gut und sicher verbaut. Also da musste ich mir schon mal was einfallen lassen. Auch soll das Display nicht im Auto bleiben, wenn wir im Hotel sind, um neugierige Blicke gar nicht erst zu provozieren. GrundsĂ€tzlich ist das FunkgerĂ€t in einem Transportkoffer untergebracht â dazu hatte ich schon mal berichtet. Aber um Platz zu sparen und den Kofferraum frei zu halten, wird es fest ins Auto integriert. FĂŒr das Display und das Mikrofon musste jedoch noch ein sicheres Transportmittel her, damit beides, wenn ich das Auto verlasse, sicher transportiert werden kann, bis es dann wieder zum Einsatz kommt. Auch das Mikrofon muss eine Verbindung zur Haupteinheit bekommen. Damit habe ich die Kurzwelle mit dabei. FĂŒr VHF und UHF habe ich ein weiteres FunkgerĂ€t im Auto verbaut, das jedoch immer im Auto bleibt. Der Kenwood ist nur fĂŒr den Urlaub im Auto und kommt danach wieder in seinen Einsatzkoffer hinein.â
Kenwood TS-480 SAT DSP Betriebsbereit im Auto.
âFĂŒr das Mikrofon habe ich eine VerlĂ€ngerung schön verdeckt bis hinter den Fahrersitz verlegt. Dort ist nun eine RJ45-Buchse angebracht, wo ich das Mikrofon einfach anschlieĂen kann. Das hat auch den Vorteil, dass es von jedem Insassen benutzt werden kann.â
Hier zusehen der Anschluss vom Mikrofon. Und bei nichtgebrach ist das Mikrofon schnell abgezogen.
Das Kabel von der Mikrofonbuchse ist verdeckt bis zur Haupteinheit gefĂŒhrt.
âDas Display â also die Bedieneinheit â hatte es mir nicht so leicht gemacht. Meine Idee war es gewesen, eine 6-polige Buchse in das Armaturenbrett zu integrieren und dann ein Kabel hinter den Kulissen zur Haupteinheit zu verlegen. DafĂŒr musste ich nun jedoch einen geeigneten Platz auf dem Armaturenbrett suchen. Ich habe mich dann fĂŒr das Gitter obendrauf entschieden. Zum einen ist darunter der Lautsprecher vom Dualband-FunkgerĂ€t (VHF & UHF) untergebracht. Zudem verlaufen dort LĂŒftungsschĂ€chte sowie die Signalisierung der Alarmanlage. Es ist allerdings nur sehr wenig Platz darunter fĂŒr die 6-polige Buchse. Auch musste ich alles so integrieren, dass es keine VerĂ€nderungen oder BeeintrĂ€chtigungen des Fahrzeugs gibt. Sonst kann ganz schnell die Betriebserlaubnis erlöschen. Dazu ist ein Blick in die Fahrzeugbetriebsanleitung wichtig, um zu sehen, welche Sendeleistungen am Fahrzeug zulĂ€ssig sind. Bei meinem Fahrzeug sind es im Amateurfunkbereich auf KW 100 Watt und bei UKW (VHF & UHF) 50 Watt. Dies ist zwingend im Sendebetrieb mit am Fahrzeug angebrachten Antennen zu beachten!â
âAlso, wo waren wir? Ach ja, wenig Platz unter der LĂŒftung. Bei der 6-poligen Buchse gab es wirklich nicht viel Spielraum. Zudem musste ich, um das Kabel schön versteckt zu verlegen, die Armaturen teilweise ausbauen. Das ist natĂŒrlich nichts fĂŒr jedermann, aber fĂŒr den GeĂŒbten ist es machbar. Klar, das Löten der Kontakte usw. sowie das Krimpen von einem RJ12-Stecker sollte man können. So etwas gibt es nicht fertig zu kaufen. Wem dabei ein Fehler unterlĂ€uft und wer es nicht kontrolliert, der hat ganz schnell ein kaputtes und sehr teures FunkgerĂ€t!â
âSo, nun musste noch ein Adapter vom Display (der Bedieneinheit) zur Buchse gefertigt werden. HierfĂŒr habe ich natĂŒrlich einen 6-poligen Stecker genommen â halt das GegenstĂŒck zur 6-poligen Buchse â und an das andere Ende des Adapters einen RJ12-Stecker, auch als Westernstecker bekannt, gekrimpt. Auch hier sollte man auf keinen Fall einen Fehler machen. Denn sonst wird es sehr teuer und das GerĂ€t ist kaputt!!!â
âSo, nun fehlt mir noch eine sichere Transportbox, in der ich das Display und das Mikrofon sicher transportieren kann. Auch hier habe ich schnell eine Idee gehabt: Da gibt es doch fĂŒr kleines Geld diese Holzkisten, mit denen ich ja schon so einige Projekte verwirklicht habe. Das sollte hier auch gehen. Also mir nichts, dir nichts eine passende Holzbox geholt. Und damit in der Holzbox alles sicher verstaut werden kann, habe ich diese mit Schaumstoff verkleidet. Da gibt es im Baumarkt solche Schaumstoffmatten, die ebenfalls fĂŒr kleines Geld zu bekommen sind. Die habe ich mir dann passend zurechtgeschnitten. Die Holzbox habe ich noch mit Holzfarbe von auĂen besprĂŒht und etwas beschriftet. Das ist auch top geworden!â
âUm das Ganze noch abzurunden: Das Antennensystem besteht aus festen PL-AnschlĂŒssen, so kann ich auch schnell alle Antennen abschrauben und sicher im Auto verstauen. Der Quadbander wird mit einem Duplexer mit je zwei eigenen Antennen betrieben, und auch der Kenwood TS-480 hat seine eigene Antenne. Der Vorteil bei den verbauten PL-FĂŒĂen fĂŒr die Antennen ist, dass ich eine externe, abgesetzte Antenne betreiben kann, die von auĂen einfach ĂŒber ein Kabel mit PL-AnschlĂŒssen angeschlossen wird. Ich habe unter anderem auch eine KW-Langdrahtantenne mit dabei, die ich so schnell z. B. zwischen zwei BĂ€umen spannen kann, um sie dann ĂŒber ein Kabel ans Auto anzuschlieĂen. Also dienen die PL-AntennenfĂŒĂe zugleich als AuĂenanschluss fĂŒr extern abgesetzte, groĂe Antennen.â
âIm vorherigen Projekt ging es um DTMF-Töne. Um diese zu erzeugen, hatte ich ein Programm und eine Schaltung â das DTMF-Modul â entwickelt. Das Programm wurde auf einen AVR-Chip geladen. Um zu testen, ob das Programm auch funktioniert, habe ich die DTMF-Telefonzelle erstellt. ;-)â
âDas war mal ein schnelles Projekt. Als Erstes hatte ich die Schaltung â also das DTMF-Modul â noch einmal gebaut. Aus dem Radio- und Telefonmuseum konnte ich zudem noch eine WĂ€hlscheibe ergattern. Einen kleinen Lautsprecher hatte ich auch noch in meiner Bastelkiste.â
âAuf dem ersten Bild sind die ATtiny2313 zu sehen, auf die ich das Programm geladen habe. Auf dem anderen Bild sind die WĂ€hlscheibe und das selbst gebaute DTMF-Modul zu erkennen â ach ja, der Lautsprecher ist auch mit drauf. Um zu testen, ob die Programmierung der ICs geklappt hat, reicht das ja auch schon. Es sieht nur noch nicht so toll aus. Also, wo baue ich die Schaltung nun ein, sodass sie auch gut zu bedienen ist?â
âDa ist mir eingefallen, dass es diese kleinen Holzkisten sehr gĂŒnstig zu kaufen gibt â meist unter 5 Euro. Die Kiste, an die ich gedacht hatte, hat die Form einer kleinen Truhe. Aber hochkant gestellt, mit der WĂ€hlscheibe oben drauf und etwas bearbeitet ⊠hm. Na, ihr wisst ja, was geschehen ist. Das Titelbild hat es ja schon verraten!â đ
âJa, ein bisschen gehandwerkelt, hier und da ein wenig gebohrt, gesĂ€gt, geschraubt â und schon war die Schaltung im Kasten untergebracht. Nun dachte ich mir: Wenn es jetzt etwas wie eine Telefonzelle aussieht, wĂŒrde das doch super zu diesem Projekt passen. Also habe ich ein Bild von einer Telefonzelle erstellt, das in etwa so aussieht, wie die Telefonzellen damals ausgesehen hatten. Damit es etwas stabil ist, habe ich es einlaminiert. So konnte ich es sogar mit kleinen Schrauben am Kasten befestigen.â
âUnd taddaa â fertig! Ich finde es absolut cool und es macht auch SpaĂ. Ob man damit jetzt auch von unterwegs seinen Anrufbeantworter von damals abhören kann? Ich kann mich noch daran erinnern, dass es einige Anrufbeantworter mit Fernabfrage gegeben hat, und das wurde mit einem kleinen DTMF-Geber gemacht.â
âAber dieses Exemplar ist fĂŒr das RTM gedacht, um zu zeigen, wie sich die DTMF-Töne anhören und um zu kontrollieren, ob die ICs richtig programmiert wurden. Das ist dann auch fĂŒr eine Bastel-AG toll, denn die Teilnehmer wissen dann auch, was beim Einbau ins alte Telefon eigentlich passiert. Wer sich selbst dafĂŒr interessiert, der kann hier auf der Seite beim vorherigen Projekt schauen oder einfach mal beim Radio- und Telefonmuseum in Rheda-WiedenbrĂŒck vorbeischauen. Vielleicht sieht man sich dort ja auf einen Plausch. So, und wie gewohnt hier noch ein kleines Video zu diesem Beitrag.â
In diesem Projekt hier soll ein WĂ€hlscheibentelefon mit DTMF (dual-tone multi-frequency âDoppelton-Mehrfrequenz) erweitert werden. Es ist spĂ€ter als AG-Projekt fĂŒr das RTM Radio und Telefon-Museum in Rheda-WiedenbrĂŒck gedacht.
Wie ist es dazu gekommen? Na inzwischen ist ja bekannt dass ich das Radio und Telefon-Museum, bei entsprechendem Zeitfenster đ unterstĂŒtze. Hier hauptsĂ€chlich im technischen Bereich. Nun hat mich Dirk und Wilfried gefragt ob ich einen Ăbersetzer eines WĂ€hlscheibentelefons mit Impulsverfahren zu einem DTMF-Verfahren umbauen kann. Die Idee ist nicht neu und im Internet gibt es auch schon diverse Seiten dazu. Dirk hat mir die Internetseite von Klaus Taeuble (https://taeubl.de/IWV-MFV/) gezeigt. Wer sich in die Materie einarbeiten möchte, die Seite ist ein guter Anlaufpunkt. Ich beschreibe hier einen etwas anderen Weg und auch die Schritte, wie ich an die Sache rangegangen bin.
Also was soll geschehen. Es muss eine Schaltung gebaut werden und ein Programm soll spĂ€ter die Steuerung ĂŒbernehmen. Dazu benötige ich unter anderem, Schaltplan, Platine, Bauteile, der Chip ATtiny (AVR), ein Programm muss programmiert werden, welches dann auch auf dem ATtiny gespeichert werden muss usw. Also wer mit programmieren nichts an der MĂŒtze hat und fĂŒr diejenigen welche Worte wie Programmer, AVR-Mikrocontroller, ATmega, ATtiny, EEPROM nichts anfangen können, dem wĂŒrde ich von diesem Projekt abraten. Denn die technische Seite ist nachbaubar. Und auch hier muss man sich schon auskennen um zu wissen wie sich die Bauteile verhalten. Also deren Bauteileigenschaften z.B. Bipolar oder Polar. Und beim nachbauen sollte man die Bauteile auch testen (Funktion vorhanden? ) und prĂŒfen (ist es das richtige Bauteil, Transistor PNP oder NPN ?) können. Die andere Seite ist das programmieren. Quelltexte und Code verstehen, um das Programm anzupassen. Denn das ist zu 95% fast immer nötig. Zum GlĂŒck ist das Wort Nerd inzwischen nicht mehr als Nachteil anzusehen đ
Vom RTM wurde mir einiges ĂŒbergeben. Eine Schachtel mit einigen ATtiny ICs verschiedene Versionen ATtiny 2313, ATtiny 2313A und ATtiny 2313V. Die ATtiny’s sind alle in ihrer Grundbeschaltung gleich, was zu erwĂ€hnen ist, die V-Version braucht eine geringere Spannung von 1.8 Volt. Diese hĂ€tte ich spĂ€ter in meinem Projekt nutzen sollen ;-). Dann waren noch ein paar Adapter zur Aufnahme des Chips mit dabei. Und von Wilfried habe ich noch eine Arduino Kiste mit diversen Bauteilen bekommen, vielen Dank noch mal.
Nun, als erstes habe ich mich auch an die Internet-Seite von Klaus gehalten. Schaltplan nachgebaut (Bitte auf der Seite https://taeubl.de/IWV-MFV/ schauen.) Was auch soweit kein Problem ist. Sehr gut und auch fĂŒr AnfĂ€nger geeignet. Da ich es mir einfach machen wollte habe ich auch das Programm von Klaus seiner Seite genommen, Danke schonmal fĂŒr das Online stellen. Klaus hat eine .bas Datei und eine .hex Datei zu VerfĂŒgung gestellt. Falls man noch nicht weggeklickt hat, .bas sagt mir das es eine Bascom Datei ist und die .hex ist die Datei welche dann vom PC Programm (hier gibt es viele, ich nutze Microchip-Studio hauptsĂ€chlich) ĂŒber den Programmer auf das IC geflasht wird.
Hier ist der Programmer zu sehen mit dem ich das Programm auf dem ATtiny geflasht habe. ZusÀtzlich ist noch eine separate Spannungsversorgung angeschlossen. Den Chip habe ich, wie hier zu sehen, auf einem Steckboard positioniert. Immer wenn ich Chip oder IC schreibe meine ich den ATtiny.
Also habe ich einen ATtiny2313 genommen, und da war schon die erste HĂŒrde. Mit bei den Sachen war ein DIP-Board, welches schon fertig aufgelötet ist, mit entsprechenden AnschlĂŒssen, um den IC zu programmieren. Aber er wurde nicht erkannt. Das ist komisch, ist aber so.
Da ich nicht das erste Mal AVRs programmiert habe, wusste ich, es kann nicht am Programmer liegen. Dann habe ich das DIP-Board durchgeprĂŒft, ob alle nötigen Verbindungen zum Beschreiben auch passen.
Also die vier wichtigen sind: dW (Reset Pin 1), SCK (Clock Pin 19), MISO (Data Out Pin 18) und MOSI (Data In Pin 17). Zu den vier wichtigen nicht vergessen: GND (Ground bzw. Minus, Pin 10) und VCC (+1,8 V bis +5,5 V je nach Typ, an Pin 20).
Diese Verbindungen waren soweit ok. Dann habe ich noch zwei weitere Programmer genommen, aber die ICs haben sich nicht ansprechen lassen???
Also, was konnte hier nun passiert sein? Es gibt so ganz billige China-Ware (meist Clones), da funktioniert die interne Taktung nicht. Was auch sein kann: die ICs wurden schon einmal umgetaktet und sind damit nicht mehr im Neuzustand.
Wenn die Taktung nicht stimmt, dann passt auch die Schreibgeschwindigkeit nicht und der IC bleibt im Schlafmodus. Was auch sein kann: der Reset-Pin 1 ist abgeschaltet. Dann hilft quasi nur noch ein High-Voltage-Programmer. Dieser legt mit einer hohen Spannung den Reset-Pin an, und der IC wird dann quasi zur Beschreibung gezwungen.
Solch einen Programmer habe ich aber nicht. Also blieb mir nur die Hoffnung, den IC mit einer fremden Taktung zu stimulieren đ
Und tatsĂ€chlich: der ATtiny ist âwachâ geworden. Ich habe aber nicht alle ATtinys getestet. Einige gingen ĂŒberhaupt nicht, andere schon.
Da ich mir nicht ganz sicher war, was mit den ICs vom RTM ist, habe ich mir zwei neue bestellt. Damit hat alles auf Anhieb geklappt.
Hier die zwei neuen ATtiny2313. Im Nachhinein hÀtte ich wegen dem niedrigen Strom aus dem Telefon den V-Type nehmen sollen, der arbeitet schon ab +1,8 Volt. Sollte sich jemand mit dem Projekt wirklich auseinandersetzen, dann empfehle ich den ATtiny2313V.
Das Programm von Klaus auf den Chip: Hier muss man zwingend beachten, dass man den entsprechenden Quarz mit 4,9152 MHz nutzt, welcher auch von Klaus verwendet wird. Klaus schreibt, er habe diesen Quarz genommen, da er gut beschaffbar ist.
Das ist zwar nicht der gĂ€ngigste Quarz â zumindest bei mir nicht â, aber die DTMF-Tonfrequenzen lassen sich mit der Frequenz 4,9152 MHz nahezu sauber erzeugen. Ich gehe davon aus, dass das auch ein Grund fĂŒr diesen Quarz ist.
Also habe ich einen 4-MHz-Quarz genommen und das Programm entsprechend angepasst. Beim Programmieren muss man dann auch darauf achten, dass der IC auf externe Taktung umgestellt wird. Im Auslieferungszustand ist die interne Taktung aktiv und liegt bei 1 MHz.
Hier ist die nachgebaute Schaltung von Klausâ Seite zu sehen, mit dem spĂ€ter nachbestellten Quarz 4,9152 MHz.
Was sofort zu sehen ist, sind die vier Dioden, welche zusammen in der Beschaltung einem BrĂŒckengleichrichter entsprechen. Kurz gesagt: Wechselspannung rein und Gleichspannung raus.
Dann die Z-Diode in Kombination mit einem Widerstand, um auf 5 Volt zu gelangen (die Z-Diode ist durch einen Transistor verdeckt).
Der Elko, welcher die Spannungsversorgung aufrechterhÀlt und auch glÀttet.
Der erste Transistor hinter dem Elko, welcher die ankommende Spannung an den Elko abgibt.
Die DIP-Fassung fĂŒr den ATtiny â dieser ist hier noch nicht aufgesteckt.
Dann vom IC der DTMF-Ausgang gegen Gleichspannung durch den Kondensator (bipolar) abgekoppelt, weiter ĂŒber einen Vorwiderstand zur Basis der kleinen VerstĂ€rkerschaltung (Darlington-Schaltung), welche mit dem ersten Transistor verbunden ist.
Ăber die Darlington-Schaltung wird das Signal wieder in die Telefonverbindung zurĂŒckgefĂŒhrt.
Dann noch die âBe-Quarzungâ, damit der ATtiny auch âwachâ wird.
Die Schaltung und das Programm gibt es bei Klaus auf der Seite đ
Ich habe mir gedacht: Wenn ich so etwas baue, ist es doch gut, wenn man die Zwischenschritte einzeln anhören oder testen kann â also Schritt fĂŒr Schritt. Das Ganze quasi in Module zerlegt.
Ich bin auch etwas anders an die Sache herangegangen:
Schritt 1: Ein Programm schreiben, welches die DTMF-Töne ausgibt. Schritt 2: Ein kleines Modul erstellen mit einem Ausgang, der ausreichend stark ist, um einen kleinen Lautsprecher zu betreiben. Schritt 3: Ein Modul zur Spannungsversorgung aus der Telefonleitung â quasi das Netzteil. Schritt 4: Eine kleine Spannungsregelung (LautstĂ€rkeregler), um das Signal in die Telefonleitung einzubringen. Schritt 5: Einbau ins Telefon đ
Schritt 1, das Programm: Der Ablauf ist recht simpel. Der ATtiny wartet darauf, dass sich die WĂ€hlscheibe aufzieht. Dies misst er ĂŒber PD3, das ist am IC-Pin 7.
Wird erkannt, dass sich die WĂ€hlscheibe nicht mehr in Grundstellung befindet, so aktiviert er die Impulsmessung an PD2, das ist am IC-Pin 6.
Er zĂ€hlt nun die Impulse der WĂ€hlscheibe. Diese berechnet der ATtiny, um auf die richtige DTMF-Frequenz zu kommen. Diese wird dann ĂŒber PB3, das ist Pin 15, ausgegeben.
Wenn wir schon die ganze Zeit von der Belegung des ATtinys sprechen, ist es auch sinnvoll, mal ein Pinout hier zu zeigen.
Ich habe im Programm zwar den richtigen Pin 15 fĂŒr den Lautsprecherausgang programmiert, aber dummerweise als Info im Programm Pin 14 geschrieben.
Was war das Resultat? Man hört nichts đ
Erst beim Vergleich ist es mir aufgefallen. 40 Minuten fĂŒr Fehlersuche sind draufgegangen, denn wo sucht der Programmierer zuerst? Klar, im Code!
Wer sich ein bisschen mit AVR-Mikrocontrollern auseinandersetzen möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Es erklĂ€rt gut, wie so ein AVR funktioniert und wie die Speicher im Chip beschrieben werden â also wie der Programmcode auf den Mikrocontroller gelangt.
Dieses Buch bezieht sich vor allem auf die ATmega-Mikrocontroller, aber das lĂ€sst sich auch gut auf die ATtiny-Familie ĂŒbertragen.
Ich habe dieses Buch schon lange im Besitz, und es ist heute sehr wahrscheinlich nicht mehr auf dem neuesten Stand. Es sollte aber gebraucht gĂŒnstig zu bekommen sein. Die ISBN ist 3-89576-063-3.
Und welch ein Wunder: Die Mikrocontroller lassen sich immer noch genauso beschreiben.
GegenwĂ€rtig wĂŒrde ich aber eher zu Arduino und Co. wechseln. FĂŒr AnfĂ€nger und auch Fortgeschrittene ersparen diese viel Arbeit und haben bereits einen eigenen Bootloader. Mit anderen Worten: Ein Arduino oder Banana Pi oder Raspberry Pi usw. werden einfach ĂŒber ein USB-Kabel angeschlossen und können dann ĂŒber die entsprechende IDE programmiert werden.
Die Teile kosten heute auch nicht mehr die Welt und lassen sich ebenfalls nutzen, um dieses Projekt hier zu realisieren. Aber darum soll es hier nicht gehen.
Da ich damals mit AVR-Programmierung einiges gemacht hatte und in diesem Buch die Bequarzung mit 4 MHz vorgeschlagen wurde, ist das der Grund, warum ich noch ein paar 4-MHz-Quarze vorrÀtig hatte, wie oben schon erwÀhnt.
Und ein Zufall: Die 22 pF waren auch vorhanden đ
Ab hier ist es dann interessant fĂŒr diejenigen welche immer noch am Ball geblieben sind und sich vorstellen können selbst diese Projekt umzusetzen um ein eigenes altes Telefon zu nutzen. Den Spass mit Coden und Programmieren könnt ihr umgehen denn ich hĂ€nge die Datein hier unten an. So mĂŒĂt ihr nur noch das Programm auf den ATtiny bekommen, Fragen wie das geht vorzugsweise an Google und Co. Ich habe leider nicht immer die Zeit und darum kann es sein das Antworten spĂ€t kommen. Ich werde hier auch alternative Beispiele nennen. Weil mit DTMF kann man ja noch bissel mehr machen.
Schritt 2, das Modul zum Anschluss eines Lautsprechers: Also, das Programm ist nun auf den ATtiny2313 aufgespielt. Um zu testen, ob es arbeitet und alle Einstellungen richtig sind (Töne, Quarz, Berechnungen, Pinbelegungen, Timer), ist nun das erste Modul dran.
Der Aufbau ist sehr einfach, aber man hat sofort die Gewissheit, dass alles wie gewĂŒnscht funktioniert. Und wenn nicht, ist es auch kein Problem, denn viel zum ĂberprĂŒfen ist ja gar nicht vorhanden.
Der Lautsprecher wird mit der einen Seite (Minus) an DTMF OUT angeschlossen, und die andere Seite kommt an VCC 5 V (Plus) dran. Das reicht fĂŒr einen kleinen Lautsprecher.
Die Schaltung ist einfach zu verstehen: An Pin 4 und 5 des ATtiny kommt der Quarz 4,9152 MHz mit jeweils einem Beinchen. An beiden Beinchen kommen auch die beiden Keramikkondensatoren mit 22 pF. Warum das so sein muss, hatte ich ja schon erklÀrt.
Von der WĂ€hlscheibe kommt ein Kontakt (Aufziekontakt) an Pin 7 und ein Kontakt vom Pulsgeber an Pin 6. Die anderen beiden Kontakte der WĂ€hlscheibe gehen auf GND (Minus).
Keine Panik auf der Titanic, ich erklĂ€re die WĂ€hlscheibe noch đ
Pin 10 des ATtiny kommt auf GND (Minus), Pin 20 kommt ĂŒber einen Schalter an +5 V (der Schalter ist nicht unwichtig! Man kann das Ganze dadurch ein- und ausschalten ;-)).
Ein kleiner Keramikkondensator mit 100 nF kommt zwischen VCC +5 V und GND (Minus). Ich sehe gerade, dass der Kondensator vor dem Schalter liegt. Das ist erst einmal nicht weiter schlimm, er sollte aber hinter dem Schalter sein. FĂŒr den Betrieb macht das zunĂ€chst keinen Unterschied.
Mit dem Emitter des Transistors geht es dann auf GND (Minus), und der Kollektor des Transistors ist unser Ausgang zum Lautsprecher. Die andere Seite des Lautsprechers kommt auf +5 V.
Nun erfolgt der Test. Wenn alles richtig angeschlossen ist, der ATtiny richtig programmiert worden ist, eine Spannung von 5 Volt anliegt und auch die WÀhlscheibe richtig angeschlossen ist, dann sollte bei BetÀtigung der WÀhlscheibe der entsprechende Ton aus dem Lautsprecher zu hören sein.
Wenn nichts zu hören ist, dann nicht gleich aufgeben. Kontrolliert alle Verbindungen zunĂ€chst augenscheinlich. PrĂŒft mit einem Multimeter (das billigste reicht völlig aus), ob alle Verbindungen zu GND in Ordnung sind und ob auch die Grundspannung von +5 V anliegt.
Dann ĂŒberprĂŒft auch, ob es keine Verwechslung bei den AnschlĂŒssen der WĂ€hlscheibe gibt. Und deshalb gehe ich hier auch noch einmal etwas nĂ€her auf die WĂ€hlscheibe ein.
Hier ist die WĂ€hlscheibe, welche an das ATtiny-Modul angeschlossen ist, um die Funktion zu testen. Die WĂ€hlscheibe hat vier Kabel: WeiĂ, Braun, GrĂŒn und Gelb.
Das weiĂe und das braune Kabel sind der âNSAâ. Wenn die WĂ€hlscheibe betĂ€tigt wird, schlieĂen diese kurz. Ein Kabel davon, z. B. das braune, kommt an GND (Minus), das andere weiĂe Kabel kommt an Pin 7 des ATtiny.
Die anderen beiden Kabel, also das grĂŒne und das gelbe Kabel, sind der âNSIâ-Impulsgeber. Hier kommt ein Kabel, z. B. das grĂŒne, an GND (Minus), das andere gelbe Kabel kommt an Pin 6.
Wenn hier alles richtig ist und nix zu hören ist dann ist der ATtiny nicht richtig programmiert und man muss prĂŒfen ob der Chip arbeitet bzw das Programm richtig installiert wurde, auch ob alle angesprochenen Pin’s richtig im Programm stehen.
Schritt 3, ein Modul zur Spannungsversorgung aus dem Telefon: Gut, wenn bis hierhin alles geklappt hat, dann machen wir mal weiter.
Da wir eine Wechselspannung am analogen Telefonanschluss haben, muss diese zunÀchst gleichgerichtet und auf eine begrenzte Spannung von +5 V reduziert werden.
Hinzu kommt ein kleiner Speicher, und da wir mit diesem Modul ohnehin an der Telefonleitung hÀngen, erfolgt hier auch die Einspeisung des DTMF-Signals vom ATtiny-Modul.
Auch diese Schaltung ist so simpel wie möglich gehalten. Ein Test mit einem Netzteil ist ebenfalls möglich, um zu prĂŒfen, ob das Spannungsmodul funktioniert.
Also der Start beginnt am NS-Eingang mit 3 und 4. Das entspricht den AnschlĂŒssen vom Telefon, wo ja vorher die WĂ€hlscheibe dran war. Das zeige ich aber noch.
Von 3 und 4 geht es zum BrĂŒckengleichrichter (möglichst sparsame Dioden verwenden). An den Kontakten Plus (+) und Minus (â) des BrĂŒckengleichrichters haben wir schon einmal DC-Gleichspannung.
Minus geht auf GND (Minus). Vom Plus geht es weiter auf einen 470-Ohm-Widerstand, dann folgt eine Z-Diode mit 5,6 V. Die Z-Diode wird in Sperrrichtung betrieben. Also: der Ring geht auf Plus und die andere Seite der Z-Diode geht auf GND (Minus). Von hier an sollten 5 Volt auf der Plus-Seite anliegen.
Dann geht es auf der Plus-Seite (+5 V) weiter auf eine Diode (Ring in Richtung Elko) und von der Diode weiter zum Elko (Elektrolytkondensator). Damit wird verhindert, dass Spannung wieder zurĂŒcklĂ€uft.
Dann kommt der Elko mit 2000 ”F, dessen Plus an +5 V und Minus an GND (Minus) liegt.
Zum Schluss kommt ein kleiner 1:1, möglichst verbrauchsarmer Ăbertrager (kleiner Trafo). Die eine Seite des Ăbertragers kommt an Plus (+5 V) und GND (Minus). Die andere Seite des Ăbertragers: ein Anschluss kommt auf +5 V, und die andere Seite geht zum ATtiny-Modul, genauer gesagt zum DTMF-Ausgang (Kollektor des Transistors).
Hier beachten: den Ăbertrager genau so anschlieĂen, sonst funktioniert es nicht đ
Hier sind beide Module zu den Schaltbild zu sehen.
Ein einfaches Poti hat drei Kontakte: Ein AuĂenkontakt kommt an den DTMF-Ausgang des ATtiny-Moduls, und der andere Ă€uĂere Kontakt geht auf GND (Minus). Der mittlere Kontakt geht zum Spannungsmodul an den DTMF-Eingang.
Da die Strom- und Spannungsversorgung ohnehin am unteren Bereich angelangt ist, wird es nicht nötig sein, einen Spannungsteiler einzubauen. Wenn wir jedoch keine externe Spannungsversorgung anlegen und mit dem ATtiny2313 arbeiten, ist ein kleiner Reset-Schalter angebracht. Denn wenn sich der IC aufhĂ€ngt, kann man ihn darĂŒber schnell resetten (der Schalter im ATtiny-Modul-Plan ganz oben).
Schritt 5, der Einbau ins Telefon: Also der Einbau ins Telefon ist jetzt kein Hexenwerk mehr. Die Module sollten locker Platz in den alten Kisten haben.
Wir benötigen nur die beiden AnschlĂŒsse vom Spannungsmodul 3 und 4, und die verbinden wir im Telefon dort, wo zuvor die WĂ€hlscheibe angeschlossen war.
Dann sind im Telefon noch die zwei Pins mit der Bezeichnung 1 und 2 ĂŒbrig. Diese werden einfach gebrĂŒckt.
Im Bild oben zu sehen: 1 und 2 sind gebrĂŒckt, und an 3 und 4 kommt das Spannungsmodul dran. Wie herum ist dabei völlig egal, da es sich um Wechselspannung handelt. Beim Stecker des Staubsaugers ist es ja auch egal, wie herum er eingesteckt wird. Bei Gleichspannung wĂŒrde euer Staubsauger alles ausspucken oder saugen đ
Vergesst nicht den Resetschalter, oder auch âOn/Off-Knopfâ genannt. Es macht keinen SpaĂ, das Telefon jedes Mal auseinanderzuschrauben.
Ich wĂŒrde einen externen Akku empfehlen, der euer System mit genĂŒgend âWummsâ versorgt.
Wenn alles drin ist: Deckel drauf und fertig.
Es kommt noch ein Video zu diesem Beitrag. Darin erklĂ€re ich alles noch einmal und fĂŒhre es auch vor. AuĂerdem folgen noch die Dateien des Programms, welches ich geschrieben habe.
Jetzt bitte dreimal auf die linke Schulter klopfen: Dass du bis hierhin durchgehalten hast, hast du dir auch verdient đ
An hier nurnoch das Programm. Viell Spass beim Bastel. Ach ja ich ĂŒbernehme keinerlei Haftung, Ihr seit selbst Verantwortlich!!! Das Programm kann man nach belieben umĂ€ndern. Wenn es wo anders eingestellt wird, dann nur mit dem HinweiĂ wo es her ist.
// WWW.NRWFUNK.DE
#define F_CPU 4915200UL // Auf den neuen 4,9152 MHz Quarz angepasst
#include <avr/io.h>
#include <util/delay.h>
#include <avr/interrupt.h>
#include <avr/pgmspace.h>
// Pins definieren
#define NS_PIN PD2 // Gelb/GrĂŒn (Impulse)
#define NSA_PIN PD3 // Braun/Weià (AktivitÀt)
#define SPEAKER_PIN PB3 // OC1A (Lautsprecher-Ausgang, Pin 15 ist Angepasst.)
// DTMF Frequenzen (Phasenschritte fĂŒr DDS bei genau 19.2kHz Sampling)
// Index entspricht direkt der gewÀhlten Ziffer (0-9)
// Formel: (Frequenz * 65536) / 19200
const uint16_t freq_low[] PROGMEM = {3212, 2379, 2379, 2379, 2628, 2628, 2628, 2908, 2908, 2908}; // 0=941Hz, 1-3=697Hz, 4-6=770Hz, 7-9=852Hz
const uint16_t freq_high[] PROGMEM = {4560, 4126, 4560, 5041, 4126, 4560, 5041, 4126, 4560, 5041}; // 0=1336Hz, 1/4/7=1209Hz, 2/5/8=1336Hz, 3/6/9=1477Hz
// Sinustabelle (128 Werte, um RAM zu sparen direkt im Flash/PROGMEM)
const uint8_t sine_table[] PROGMEM = {
128,134,140,146,152,158,164,170,176,181,187,192,198,203,208,212,
217,221,225,229,233,236,239,242,244,247,249,250,252,253,254,254,
255,254,254,253,252,250,249,247,244,242,239,236,233,229,225,221,
217,212,208,203,198,192,187,181,176,170,164,158,152,146,140,134,
128,122,116,110,104, 98, 92, 86, 80, 75, 69, 64, 58, 53, 48, 44,
39, 35, 31, 27, 23, 20, 17, 14, 12, 9, 7, 6, 4, 3, 2, 2,
1, 2, 2, 3, 4, 6, 7, 9, 12, 14, 17, 20, 23, 27, 31, 35,
39, 44, 48, 53, 58, 64, 69, 75, 80, 86, 92, 98,104,110,116,122
};
volatile uint16_t phase_acc_low, phase_step_low;
volatile uint16_t phase_acc_high, phase_step_high;
volatile uint8_t tone_on = 0;
// Interrupt fĂŒr Sound-Erzeugung (Timer 1 Overflow lĂ€uft mit exakt 19.200 Hz)
ISR(TIMER1_OVF_vect) {
if (tone_on) {
phase_acc_low += phase_step_low;
phase_acc_high += phase_step_high;
// Werte aus der Flash-Tabelle lesen und Index umwandeln (Shift um 9)
uint8_t sample_low = pgm_read_byte(&(sine_table[(phase_acc_low >> 9)]));
uint8_t sample_high = pgm_read_byte(&(sine_table[(phase_acc_high >> 9)]));
OCR1A = (sample_low >> 1) + (sample_high >> 1); // Mixen ohne Ăbersteuerung
} else {
OCR1A = 128; // Stille (Mitte des PWM-Bereichs)
}
}
void play_dtmf(uint8_t digit) {
// Frequenzen aus dem Flash laden
phase_step_low = pgm_read_word(&(freq_low[digit]));
phase_step_high = pgm_read_word(&(freq_high[digit]));
tone_on = 1;
_delay_ms(200); // Tondauer fĂŒr die Fritz!Box (200 Millisekunden)
tone_on = 0;
}
int main(void) {
// I/O Setup
DDRD &= ~((1 << NS_PIN) | (1 << NSA_PIN)); // EingÀnge
PORTD |= (1 << NS_PIN) | (1 << NSA_PIN); // Interne Pull-ups aktivieren
DDRB |= (1 << SPEAKER_PIN); // PWM Ausgang auf Pin 14
// Timer 1 Setup (8-Bit Fast PWM, Mode 5)
// Bei Takt 4.9152 MHz / 256 ergibt das eine exakte Samplingfrequenz von 19.200 Hz
TCCR1A = (1 << COM1A1) | (1 << WGM10);
TCCR1B = (1 << WGM12) | (1 << CS10); // Kein Prescaler
TIMSK |= (1 << TOIE1); // Overflow-Interrupt einschalten
sei(); // Interrupts global aktivieren
uint8_t pulse_count = 0;
while (1) {
// Warten bis WĂ€hlscheibe bewegt wird (nSA schlieĂt gegen Masse -> LOW)
if (!(PIND & (1 << NSA_PIN))) {
pulse_count = 0;
// Solange die WÀhlscheibe lÀuft (nSA bleibt im aktiven Zustand)
while (!(PIND & (1 << NSA_PIN))) {
// Impuls erkannt (nS öffnet -> Pin geht auf HIGH durch den internen Pull-up)
if (PIND & (1 << NS_PIN)) {
pulse_count++;
while (PIND & (1 << NS_PIN)); // Warten, bis der Kontakt wieder schlieĂt (LOW)
_delay_ms(25); // Erhöhte Entprellzeit fĂŒr alte mechanische Kontakte
}
}
// GĂŒltige Ziffer auswerten
if (pulse_count > 0) {
if (pulse_count == 10) pulse_count = 0;
play_dtmf(pulse_count);
}
}
}
}
Hier das Projekt, Infotelefon. Wer ein altes Telefon, also genau genommen WĂ€hlscheibentelefon zu Hause hat, fĂŒr den könnte dieses Projekt interesant sein. Als Infotelefon oder BegrĂŒĂungstelefon was auch immer. Da ich schon einige Projekte mit Telefonen hinter mir habe, kam mir die Idee eine Schaltung zu bauen wo man ein altes WĂ€hlscheibentelefon anschlieĂen kann. Welche das Telefon klingeln lĂ€sst sobald sich eine Person dem Telefon nĂ€hert. Und wenn die Person weiter geht soll das WĂ€hlscheibentelefon wieder stumm sein. Nimmt man aber den Hörer ab so soll eine Audiodatei zu hören sein. Das kann natĂŒrlich alles mögliche sein. Da ich das Projekt fĂŒr das Radio und Telefonmuseum in Rheda- WiedenbrĂŒck entworfen habe, habe ich als Audiodatei eine kurze Geschichte zum Telefon aufgespielt.
Realisieren werde ich das ganze mit einen Arduino. Damit habe ich schon einige Projekte realisiert und ein Arduino lĂ€sst im nachhinein immer noch einige Erweiterungen zu. Hinzu kommt ein DFPlayer welcher die Audiodatein von einer SD lesen kann. Der wird ĂŒber den Arduino gesteuert und liefert dann die Audioausgabe ans Telefon. Damit das Telefon klingeln kann benötigt man ca. 60 bis 90 Volt Klingelspannung (Impuls- oder Wechselspannung keine Gleichspannung!) Diese erreicht man zum Beispiel mit einen Trafo welcher Impulse von einem Mosfet Modul bekommt und diese kleine Impulsspannung hoch transformiert. Das Mosfet Modul wird auch durch den Arduino gesteuert. Um zwischen Klingelspannung und Audiospannung hin und her zuschalten wird ein 5 Volt Relais eingesetzt. Rate mal wer dieses Relais steuert? Na klar der Arduino. Nun fehlt noch eine kleine Schaltung zur Erkennung ob der Hörer abgehoben wird oder aufgelegt. Das habe ich mit einen Optokoppler geschaltet. Dieser trennt das nochmal galvanisch vom Arduino. Und man kann auch fĂŒr spĂ€tere Erweiterungen die WĂ€hlscheibe auswerten. Ich hab es ja gesagt mit so einen Arduino geht einiges. Da kommen mir schon die nĂ€chsten Ideen;-)
Damit auch Aussenstehende was hören können wurde noch ein Lautsprecher mit integriert. Ich habe da mal eine Grafik zusammengestellt mit den Verbindungen. Soll auch nur fĂŒr die VerstĂ€ndlichkeit sein. Darum habe ich hier auch kein Schaltplan fĂŒr den studierten Techniker eingefĂŒgt. Es sollte ja jeder nachbauen können. Normalerweise stelle ich nur die Projekte von mir ein aber viele haben halt noch Spass daran ein altes Telefon als BegrĂŒĂungstelefon, Hobbyraum oder just for fun zu nutzen.
Hier oben ist zu sehen wie alles miteinander verbunden ist. Der PC817C ist ein standart Optokoppler. Am Relais kann man gut erkennen das die Klingelspannung vom Trafo im NC (Normal Clost) nicht mit dem Arduino in Kontakt kommen kann. Das kann den Arduino schnell mal zerstören! Da also bitte drauf achten. Den Quellcode (Arduino Sketch) kommt am Ende des Beitrags.
Ok wir machen dann mit dem Projekt weiter. Als erstes habe ich eine Versuchsschaltung auf dem Steckboard aufgebaut. Hier kann man auch schnell mal was umbauen zum Testen.
Nach dem der Testaufbau dann mit entsprechenden Programm so gearbeitet hat wie ich mir das vorgestellt habe. Was bestimmt nicht sofort hingehauen hat. (Aber einfach kann ja jeder.) Nun habe ich alles auf einer Platine gebracht. Also löten löten und löten, ach ja und aufpassen beim löten. Zur Hilfe habe ich dann einen selbstgestrickten oder eher gekritzelten Schaltplan genommen. Den will aber keiner sehen đ Er entspricht aber den, welcher oben zu sehen ist.
So nun musste das ganze noch irgend wo hineingebaut werden. Schaut ja sonst blöde aus. Damit das ganze auch ohne Netzteil betrieben werden kann, habe ich noch einen DC-DC Konverter mit eingebaut. Und ein Batteriepack mit 12-15Volt. Der DC-DC Konverter regelt dann eine Spannung von 5 Volt. ZusĂ€tzlich zur SpannungsĂŒberprĂŒfung ist noch ein Voltmeter und ein AN / AUS Schalter hinzugekommen. Die TAE Telefonbuchse habe ich mit ins GehĂ€use untergebracht. Aussen an der Holzbox sah das nicht gut aus. Die Box ist so groĂ dass man ein Telefon ohne Probleme obendrauf stellen kann. Der Ultraschallsensor ist durch zwei gebohrte Löcher an der Front der Box eingebaut.
Fertig đ Schaut doch gut aus, damit das Kabel vom Telefon nicht gequetscht wird ist bei der Ăffnung eine kleine Kerbe drin. Na gut nun wird es Zeit das man alles auch mal sehen kann, darum habe ich hierzu auch ein Video gemacht. Und wie schon gesagt im Radio und Telefonmuseum bei Rheda WiedenbrĂŒck kann man sich das Infotelefon dann auch live ansehen und hören đ
FĂŒr die welche dann doch mal genauer sehen möchten was passiert kommt jetzt der Arduino Code. FĂŒr alle anderen, bis zum nĂ€chsten Projekt. AWDH, AWDS & 73
#include <SoftwareSerial.h>
#include <DFRobotDFPlayerMini.h>
// Pins
const int mosfetPin = 6;
const int relayPin = 7;
const int hookPin = 2;
// Ultraschall
const int trigPin = 8;
const int echoPin = 9;
// DFPlayer
SoftwareSerial mp3Serial(10, 11);
DFRobotDFPlayerMini player;
// Status
bool offHook = false;
bool isPlaying = false;
bool presenceDetected = false;
unsigned long cooldownStart = 0;
long distance = 0;
void setup() {
pinMode(mosfetPin, OUTPUT);
pinMode(relayPin, OUTPUT);
pinMode(hookPin, INPUT);
pinMode(trigPin, OUTPUT);
pinMode(echoPin, INPUT);
digitalWrite(mosfetPin, LOW);
digitalWrite(relayPin, LOW);
mp3Serial.begin(9600);
if (player.begin(mp3Serial)) {
player.volume(20);
}
}
void loop() {
// âïž Hörer abgehoben â Sensor deaktiviert
if (offHook) {
if (digitalRead(hookPin) == HIGH) {
// Hörer aufgelegt â Cooldown starten
cooldownStart = millis();
offHook = false;
isPlaying = false;
}
return;
}
// âł Cooldown 20 Sekunden
if (millis() – cooldownStart < 20000) {
return;
}
// đĄ Abstand messen
distance = measureDistance();
// â ungĂŒltige Werte ignorieren
if (distance < 5 || distance > 200) {
return;
}
// đ Hysterese (50 / 70 cm)
if (!presenceDetected && distance < 50) {
presenceDetected = true; // Einschalten
}
if (presenceDetected && distance > 70) {
presenceDetected = false; // Ausschalten
}
// â Niemand da â alles aus
if (!presenceDetected) {
digitalWrite(mosfetPin, LOW);
digitalWrite(relayPin, LOW);
return;
}
// âïž Hörer abgehoben?
if (digitalRead(hookPin) == LOW) {
offHookDetected();
return;
}
// đ Klingeln
ringCycle();
}
// đĄ Abstand messen (robust)
long measureDistance() {
digitalWrite(trigPin, LOW);
delayMicroseconds(5);
digitalWrite(trigPin, HIGH);
delayMicroseconds(10);
digitalWrite(trigPin, LOW);
long duration = pulseIn(echoPin, HIGH, 30000);
if (duration == 0) return 999;
long dist = duration * 0.034 / 2;
return dist;
}
// đ Klingeln (1 Zyklus)
void ringCycle() {
digitalWrite(relayPin, HIGH);
// 1 Sekunde klingeln (~25 Hz)
for (int i = 0; i < 25; i++) {
digitalWrite(mosfetPin, HIGH);
delay(20);
digitalWrite(mosfetPin, LOW);
delay(20);
}
digitalWrite(mosfetPin, LOW);
digitalWrite(relayPin, LOW);
// Pause (3 Sekunden)
for (int i = 0; i < 30; i++) {
// Wenn Person weg â abbrechen
if (measureDistance() > 70) return;
// Hörer abgehoben?
if (digitalRead(hookPin) == LOW) {
offHookDetected();
return;
}
delay(100);
}
}
// âïž Hörer abgehoben
void offHookDetected() {
offHook = true;
digitalWrite(mosfetPin, LOW);
digitalWrite(relayPin, LOW);
delay(300);
if (!isPlaying) {
player.play(1); // 0001.mp3
isPlaying = true;
}
}
Kopieren anpassen was auch immer ist erlaubt nur bitte die Herkunft immer mit angeben!
Auf mein vorheriges Projekt aufbauend, eine Erweiterung. Ich hatte ja schon im Projekt Telefonklingel erwĂ€hnt das ich noch ein paar Ideen habe. Da ich eh schon ein Arduino zur Ansteuerung des Trafos benutze, ergeben sich noch weitere Möglichkeiten, als zwei Telefone das ist eher langweilig. Aber mehrere Telefone anschlieĂen und dann soll es auch kein Kuddelmuddel geben. Denn man soll ja jedes Telefon anrufen können.
Was soll nun passieren. Der Arduino soll die drei Telefone ĂŒberwachen. Er prĂŒft ob ein Hörer abgehoben ist dann wird ĂŒberprĂŒft welche Zahl ĂŒber die WĂ€hlscheibe gewĂ€hlt wird, danach soll das angerufene Telefon klingeln. Das angerufene Telefon wird nun ĂŒberwacht, ob dort der Hörer abgehoben wird. Ist das der Fall dann werden beide Telefonen mit einander verbunden. Nun wird ĂŒberwacht ob einer von beiden Teilnehmer auflegt. Ist dass der Fall dann wird die Verbindung wieder getrennt und die Ăberwachung der drei Telefone ist wieder aktiv.
Und es soll die maximale Nutzung auf eine Minute begrenzt werden. Wenn man einen Teilnehmer anruft, der aber nicht anwesend ist, spĂ€testens nach einer Minute alles wieder im Ăberwachungsmodus schaltet. Auch GesprĂ€che werden bei einer maximalen LĂ€nge von einer Minute getrennt. Ich denke das dies völlig ausreichend ist, da bei einer Hausanlage nur kurze Infos abgesprochen werden. Zum Beispiel ‚Das Essen ist fertig oder Der Besuch ist da‘. Und wenn die Minute nicht ausreichend ist kann man ja nochmal wĂ€hlen đ
Als nĂ€chstes kommt noch ein Freiton und Besetztton hinzu. Aber erstmal das Programm welches auf den Arduino kommt. Hier muss schon einiges beachtet werden, den drei Relais je Telefon und ein Klingelrelais mĂŒssen gesteuert werden hinzu kommt die Ăberwachung die ĂŒber Optokoppler realisiert wird. Dann muss alles richtig verbunden werden und das alles soll ĂŒber die a/b Leitung der Telefone geschehen.
Oben zu sehen ist die Schaltung. Die AnschlĂŒsse sind natĂŒrlich abhĂ€ngig von der Programmierung. Aber es lassen sich noch mehr Telefone in die Anlage integrieren. Also man kann die Anlage mit einer Telefonschaltung erweitern. Mit einem Arduino Nano geht das dann so weit, wie noch freie IO Pins vorhanden sind. LĂ€sst sich aber auch mit entsprechenden Erweiterungen noch mehr ausbauen. FĂŒr mich sind aber drei Telefone ausreichend.
Oben zu sehen, die Schaltung ist soweit erstmal als Versuchsaufbau mit einem Steckboard realisiert. Nicht so leicht alle Steckverbindungen in den richtigen Reihen einzuordnen. Aber mit einem Adlerauge bekommt man dass auch hin đ Nach dem alles mit entsprechendem Programm zu meiner Zufriedenheit funktioniert, wird es auf eine Platine aufgebaut. Und anschlieĂend alles in einem GehĂ€use unter gebracht. Zu dem kommt noch proTelefon ein Batteriefach mit ins GehĂ€use. Damit werden die Telefone versorgt. Denn wenn die Telefone zusammengeschaltet sind mĂŒssen die ja eine Gleichspannung haben um auch GesprĂ€che zuzulassen. Die Batterien halten ewig, da im Leerlauf kein Spannungskreislauf besteht. Die Schaltung kommt ohne weiteres mit 5V & 1A aus. Also die USB Versorgung des Arduino’s reicht völlig aus. Besser aber ein Netzteil mit 5V & 2A benutzen.
Alles mit einer Powerbank.Alles auf Platine gebracht.Ab ins GehÀuse damit.Telefon 1 mit der TeleNr. 4Telefon 2 mit der TeleNr. 5Telefon 3 mit der TeleNr. 6
Ja ich denke das könnte auch viele interessieren die noch ein paar WĂ€hlscheibentelefone zu Hause haben und diese gerne als Haustelefon betreiben möchten. Also mit WĂ€hlscheibenfunktion und die Möglichkeit noch mehr Telefone anzuschlieĂen. Mein nĂ€chstes Projekt steht auch schon an. Eine Telefonbox welche ein Telefon klingeln lĂ€sst wenn man sich dem annĂ€hert, und beim abheben des Hörers wird eine Audiodatei mit BegrĂŒĂung, oder was auch immer, abgespielt. Das gute, es wird eine Telefonbuchse TAE oder wie die sich nennt angeschlossen. So kann man dann auch andere Telefone einstecken. Das Projekt wird dann sehr wahrscheinlich ans Radio und Telefonmuseum in Rheda-WiedenbrĂŒck gehen. Denn genau da gehört sowas hin đ Aber hier eine kleines Video zu diesem Projekt.
FĂŒr die jenigen welche den Sketch haben möchten. Und sich bissel auskennen. Habe ich nun Folgend das Programm angehĂ€ngt. Das Programm darf gerne kopiert werden. Eine AbĂ€nderung zur Anpassung der Belegung und Erweiterungen sind auch gestattet. Nur der HinweiĂ zu dieser Homepage sollte bei Weitergabe mit inbegriffen sein.
FĂŒr die anderen die mit programmieren nicht so viel an der MĂŒtze haben, wir sehen uns im nĂ€chsten Projekt.
Mir wurde vor kurzem die Frage gestellt “ Wie kann ich zu Hause ein altes Telefon klingeln lassen ? “ Ja da gibt es mehrere Möglichkeiten. Aber so als Schaltung habe ich erst an einen Timer IC gedacht und da ich noch ein paar von den NE555 in der Bastelkiste hab, habe ich damit eine Schaltung auf das Steckboard aufgebaut.
Also das Prinzip ist mit dem Timer NE555 ein Interwall auszugeben und damit einen Transistor zusteuern, welcher ein 5Volt Relais schaltet und so eine Spannung auf ein Trafo gibt (Trafo z.B. 220~V auf 12~V) diesen rĂŒckwĂ€rts betrieben um so eine kleine Spannung, hoch auf ca. 60 bis 90 Volt zu transformieren. Da die alten Telefone eine Klingelspannung von ca. 60 – 90 Volt benötigen. Um einen guten Klingelton hin zubekommen sollte man 25Hz (25 Impulse pro Sekunde) schaffen.
Das funktioniert schon sehr gut. Aber damit das ganze noch besser funktioniert habe ich Mosfet Transistoren Module (schneller in den Zyklen und leistungsstark) mit einen Arduino angesteuert und damit einen Trafo. Das geht dann mal richtig gut. Denn das Relais wird hier an seine Schaltinterwallgrenze betrieben und das geht nicht wirklich lange gut! Vorteil ist, es ist einfach man kommt mit einer USB Versorgung aus und durch den Arduino ergeben sich noch weitere Möglichkeiten. Der Arduino hat aber erstmal nur ein ganz simples Programm welches PWM Signal an das Mosfetmodul sendet.
Na das schaut doch schonmal viel besser aus und kann einfach auf einer Grundplatine aufgebaut werden. Das mache ich aber erst nach dem, meine weiteren Ideen mit eingearbeitet sind. Mehrere Telefone betreiben, Impulsverfahren auswerten und wenns mal klingelt, Audiodatein abspielen lassen đ
Und wenn man sich das mal ansehen bzw anhören möchte so kann man das Video zum Beitrag hier anschauen.
Der Piratensender, ist natĂŒrlich nur zu Versuchszwecken und da ich ja im Radio und Telefonmuseum öfter mal bin, ist mir die Idee gekommen einen eigenen kleinen UKW Sender zu basteln. Kleines leichtes Projekt sollte es werden und frequenzstabil. Aufgebaut mit einem Arduino Nano, SD-Kartenmodul und einen UKW-Transmitter.
Hier alles auf einer Platine aufgelötet und verbunden. Rechts der Arduino Nano, links unten der UKW Transmitter und darĂŒber das SD-Kartenmodul.
Die SD Karte beinhaltet die Audiodatei welche in WAV oder MP3 sein kann. Der UKW-Transmitter ist halt der Sender und der Arduino bekommt das Programm wo alles gesteuert wird. Gedacht ist es auch um die Radios zu testen und eine Audiodatei in einer Telefonvermittlung einzubinden. Ich denke es ist toll wenn die Besucher sich dann ĂŒber ein im Museum befindliches Telefon z.B. die Telefongeschichte anhören kann.
Also wird auf der SD Karte z.B. die Geschichte zum Telefon kommen oder zum Museum.
Hier ist nochmal die Verdrahtung von der Unterseite zu sehen.
Heute geht es um ein Oscilloscope und zwar den Trio CO-1303D. Dieses GerĂ€t habe ich mit zwei weiteren gĂŒnstig bekommen. Beim testen hat der Osci dann aber nach kurzer Zeit seinen Dienst quittiert. Was aber auch vollkommen okay ist. Denn es ist ja nicht mehr der jĂŒngste. Aber immerhin schon voll durch transistoriert, bis ausser die Anzeigeröhre. Ich habe es schon geahnt dass der Osci nicht mehr in seinem BehĂ€lter bleibt, also ein Kondensator Ă€lterer Generation undicht wird.
Da hatte ich schon ein paar Ideen, das GehĂ€use fĂŒr ein anderes cooles Projekt zu nutzen da die Reparatur den gegenwertigen Nutzen fĂŒr mich eher nichtig ist. Aber na was solls irgendwo ist der Oscillator ja nicht wirklich in die Fritten und fĂŒr mich ist die Reparatur auch nicht wirklich viel Arbeit. Na gut ĂŒberredet, ich werde mir das mal genauer anschauen.
Auf dem ersten Blick waren alle Elkos ok. Ich habe schon vermutet das es wohl doch ein anderes Bauteil ist. Habe schon an meiner alternative Idee gedacht. Denn die ist ja wieder ins Rennen gekommen. Aber ne ich habe da dann doch etwas FlĂŒssigkeit unter einem Elko bemerkt. Dann mal durchmessen und naja es gab nix zu messen der ist definitiv hinĂŒber.
Also hier ist tatsĂ€chlich ein Schaltplan nicht falsch. Aber ob ich da noch was finde? Es hat keine 5 Minuten gedauert da habe ich das gesamte Manual mit Schaltplan gefunden. Also das ging mal schnell. Nun schauen was da wie verbunden ist. Laut Schaltplan sind es zwei Elkos die miteinander verbunden sind. Also muss ich zwei mindestens austauschen. Und die Daten waren auch in einer BestĂŒckungsliste zu finden. 0,1”F und 1000V. Ich denke die Werte sind auf DC gesehen und nicht AC. Das kann sonst etwas knallen đ Und es war relativ schnell klar das ich keine OIL Kondensator nehme sondern ein Folien Kondensator. Die sind langlebiger und genauer und viel gĂŒnstiger.
Um an die Kondensatoren zu kommen musste ich die Anzeigeröhre ausbauen.
Wegen der einfachhalber her habe ich die anderen zwei alten Kondensatoren einfach abgekniffen um die Enden als LötbrĂŒcke zu nutzen. So muss ich das Board nicht komplett ausbauen.
Hier oben auf dem Bild gut zu erkennen die neuen Kondensatoren. Die fallen natĂŒrlich etwas kleiner aus. Somit wird es Zeit fĂŒr ein Versuch. Aber zuvor erst noch das GehĂ€use wieder drauf. Das ist auch zum Selbstschutz wichtig!
Hier zu sehen an einer seperaten Stromversorgung angeschlossen und eingeschaltet, kurz warten und der Trio CO-1303D hat seinen Dienst wieder aufgenommen.
Was ein langes Wort, ok in diesem Projekt habe ich eine Telefonvermittlung gebaut. Diese ist fĂŒr das verbinden von Kurbeltelefone gedacht. Geht aber theoretisch fĂŒr alle Telefone welche kabelgebunden sind. Und na klar man kann das Projekt auch zweckentfremden, denn anstatt eines GesprĂ€chs kann man auch kleine Spannungen weiterleiten und so auch bestimmte GerĂ€te schalten.
Wie ist es zu diesem Projekt gekommen? Da ich ja hin und wieder im Radio und Telefonmuseum im VerstĂ€rkeramt aktiv bin und ich mich dort mit der Verbindung von alten Kurbeltelefonen beschĂ€ftigt hab. Diese werden natĂŒrlich, so wie frĂŒher, ĂŒber eine Vermittlung geschaltet. Dies wurde damals manuel gemacht. Also an einer Vermittlung sitzt eine Person welche die entsprechenden Nebenstellen (Teilnehmer) mit der Amtsleitung oder aber auch ein ZimmergesprĂ€ch herstellt. Das muss damals bestimmt spannend gewesen sein. Ich kann mir gut vorstellen dass das FrĂ€ulein vom Dienst so einiges wusste đ
Das FrÀulein vom Dienst.
Diese Vermittlung und noch weitere gibt es im Radio- und Telefonmuseum im VerstĂ€rkeramt bei Rheda- WiedenbrĂŒck zu sehen.
Da diese Vermittlungen viele Jahre hinter sich haben und nicht unbedingt alle immer vollstĂ€ndig funktionieren, was auf fehlender Pflege und je nach dem wo diese Exemplare zuvor rumgestanden haben, zurĂŒck zufĂŒhren ist. Ist mir die Idee gekommen eine kleine Vermittlung zubauen welche immer noch manuel bedient wird. Die Vermittlung sollte ziemlich selbsterklĂ€rend sein. Jedoch intern wird teils ĂŒber einen Arduino geschaltet. Dieser zeigt die aktuelle Verbindung zwischen Zentrale, Amt und Teilnehmer auf einen OLED Display an. ZusĂ€tzlich wird der Betriebszustand ĂŒber LEDs angezeigt. FĂŒr mich ist das schon mal ein Vorteil den damit kann ich Fehlerquellen ausschlieĂen. Aber es ist Bedienerfreundlich und Besucher können so schnell erkennen was wie angeschlossen ist und können auch selbst mal das FrĂ€ulein vom Dienst nachspielen.
Also alles ist selbsterklĂ€rend đ
Also von der Idee auf Papier zum PC bis auf dem Arbeitstisch. Beim FrĂŒhstĂŒck und meiner vierten Tasse Kaffee, ich hatte zufĂ€llig ein Heft und was zum schreiben in griffnĂ€he liegen, habe ich mir Gedanken ĂŒber die Schaltung gemacht. Erst dachte ich an einen Kasten mit Kippschalter um sĂ€mtliche Verbindungen zu schalten. Aber das war mir dann doch zu simpel. Also ein Arduino Nano habe ich noch ĂŒber und eine Relaiskarte mit vier Relais drauf auch. Ein Oled Display war auch noch da. Nun gut Kleinkram wie Schalter, Taster, Dioden, WiderstĂ€nde, LEDs usw. habe ich so gut wie immer vorrĂ€tig.
So war der Plan
Das Ganze muss nun noch irgend wie oder besser wo reingebaut werden. Da sitze ich so am Wohnzimmertisch und da lacht mich so ein kleines Tablet aus Holz an. Zack war es weg bevor meine Frau was merkt đ Ein Plan ĂŒber die Anordnung der Elemente hatte ich nicht. Klar war das die Teilnehmer alle möglichst in einer Reihe sind und die Taster zu Schaltung zwischen Zentrale und Amt bzw. Teilnehmer sollen auch nebeneinander sein. Das Display welches die aktuellen Verbindungen zwischen der Zentrale, Amt und Teilnehmer anzeigt, soll unter den beiden Tastern kommen. Und die LEDs zur Betriebzustandsanzeige sollen untereinander in einer Reihe kommen.
Soweit sogut. Nach dem alles eingebaut war habe ich mich an den PC gesetzt um einen passenden Sketch (Programm Code fĂŒr u.a. Arduino) zu coden (Schreiben). Dieser sollte die Relaiskarte passend steuern und das Display so wie die Status-LEDs. Hinzu eine kleine grafische Animation. Das könnt ihr euch auch gerne im Videobeitrag zur Vermittlung anschauen.
So es wird Zeit fĂŒr den ersten Test. Durchschalten der Relais funktioniert gut. Auch das Display hat nach ein paar Programmierungsanpassungen alles gut dargestellt. Die LEDs wurden auch noch ein bisschen umprogrammiert (richtig angesprochen). Also alles von innen verbunden und zum testen habe ich noch ein Feldtelefon ehemals von der Bundeswehr und ein WĂ€hlscheibentelefon von der damaligen Bundespost in mein Reservoir. Das WĂ€hlscheibentelefon hat natĂŒrlich keine Induktionskurbel aber das macht nix, denn lĂ€uten tut es genauso gut. Und Sprechen bei entsprechender Spannungsversorgung geht auch. Das Feldtelefon hat eine eigene Spannungsversorgung das WĂ€hlscheibentelefon muss separat mit Spannung versorgt werden. Diese Spannung kam frĂŒher ĂŒber die Telefonleitung. Das habe ich gewissermaĂen auch so realisiert.
Hier der Testaufbau mit einem WĂ€hlscheibentelefon der Vermittlung.
Wie man sehen kann sind unter den Kippschaltern auch jeweils eine rote LED angebracht. Diese signalisieren ein GesprÀchswunsch von dem jeweiligen Teilnehmer (Nebenstelle) da die Grundschaltung immer von der Zentrale zum Amt steht. Also fehlen noch die Beschriftungen und ein Displayschutz, dieser hat zwei Fenster hinter dem einen ist das OLED Display und hinter dem anderen kommt evtl. ein QR Code der es dem Interessierten möglich macht mit seinem Handy zu diesen Beitrag hier zu gelangen.
So und nun hier das Video zum Beitrag. In diesem Video erklĂ€re ich das ganze und fĂŒhre es auch vor. Auch hier werde ich wahrscheinlich noch ein zweites Video oder Bilder direkt im Radio und Telefonmuseum machen.
Das Uniden Model 2020 ist ein vielseitiger HF-SSB-Transceiver fĂŒr den Amateurfunkbetrieb, der vor allem in den 1970er Jahren gebaut wurde und heute eher als klassisches/retro FunkgerĂ€t gilt.Das GerĂ€t unterstĂŒtzt verschiedene Betriebsarten wie SSB, AM und CW und hat eine Leistung von bis zu 180 W (SSB/CW) bzw. 90 W (AM).Technisch kombiniert der Transceiver Röhren- und Transistor-Schaltungen, verfĂŒgt ĂŒber analoge und digitale Anzeigen und ist fĂŒr den stationĂ€ren wie mobilen Einsatz geeignet. Allerdings spricht dagegen, es ist relativ groĂ und schwer (~18 kg) und wurde mit umfangreicher Front-Bedienelement-Anordnung sowie Zubehör-Optionen ausgeliefert.
Ich habe den Uniden 2020 ein wenig restauriert đ da der Zustand nicht gut war. Der EmpfĂ€nger war durch den internen Generator zur eigenen Justierung gestört. Es schien so als ob dieser in Dauerfunktion war. Er lĂ€sst sich laut Anleitung ein und ausschalten. SpĂ€ter habe ich dann den defekten Schalter ausgemacht und den internen Generator deaktiviert. Aber hier erstmal Bilder vom FunkgerĂ€t vor der Restaurierung.
Also auch hier neue Farbe muss sein. Das GerĂ€t hat augenscheinlich schon bissel was mit gemacht. Nach einem Blick ins innere habe ich dann festgestellt das so gut wie alle PlastikzahnrĂ€der einen Riss haben. Durch den Riss hat sich die Kette welche normalerweise in die einzelnen Verzahnungen passen aber da wo dann ein Riss ist hat es nicht mehr gepasst und somit hatten sich auch die synchronen Plattenkondensatoren verstellt. Also erstmal alles wieder in richtiger Position bringen und dann das Kettensystem anbringen. Die KunststoffzahnrĂ€der habe ich wieder fixiert und immer da wo ein Riss war habe ich einen Zacken entfernt. So gab es keine ĂbersprĂŒnge mehr. Wie schon beschrieben habe ich den internen Generator deaktiviert. Das ist auch nicht weiter schlimm denn zum abstimmen gibt es andere Möglichkeiten. Die PA habe ich hier nur durchgemessen, hier stimmten alle Werte. Sendebetrieb habe ich nicht gemacht da ich die Elektroröhren ausgebaut habe und diese in einem anderen Transceiver nutzen werde. Hier ein Bilder von der Technik.
PA Röhren mit Treiberröhre.Etwas Rost …. na ja.Der Traffo.Die Empfangseinheit.Innenansicht Unterseite.Der Schalter war defekt.V6 đKettenzug đHier gut das Kettengetriebe zu sehen.Die Sendestufe.Steckmodule.Runtergeklappte Front.Der Hammer oder?Empfangseinheit, leider nicht voll bestĂŒckt.
Alles fĂŒr sich ein toller Transceiver, aber etwas komisch wirkt die Frequenzanzeige. Die ersten drei Ziffern können digital angezeigt werden und die letzen zwei Ziffern werden analog angezeigt. Auch hier durch eine Zahnradmechanik die eine groĂe Rolle im inneren bewegt und auf der sind die letzten beiden Ziffern dann zu sehen. Warum man zu diese Art der Anzeige gegriffen hat? Ich meine wenn schon digital dann auch gesamt oder. Allerdings bei der Signalanzeige finde ich eine analoge schöner. Das ist aber auch Geschmackssache. An sonsten macht es richtig Spass mit dem TRX auf Sendersuche zu gehen.
Schaut schon geil aus so in neuer Farbe. Ich habe erst ĂŒberlegt den Transceiver wieder in Schwarz zu lackieren aber nö, so gefĂ€llt er mir besser. Wie bei den anderen GerĂ€ten drei lagen Farbe druff đ
Und nun könnt ihr euch den TRX auch im Empfangsbetrieb anschauen. Denn na klar einen kleinen Film zu dem UNIDEN 2020 habe ich auch gefertigt. Viel Spass beim schauen.
Der Yaesu FT-902DM kam Ende der 1970er (ca.1978-1981) Jahre auf dem Markt und gehörte zur berĂŒhmten 900er-Serie von Yaesu. Die Serie und damit auch der FT-902 entstand in einer Ăbergangszeit der Funktechnik von reinen RöhrengerĂ€ten hin bis zu modernen transistorisierten Transceivern.
Das Konzept beim FT-902DM ist ein Hybrid. Das wurde bewusst so entschieden, Transistoren da wo es auf StabilitÀt und PrÀzision (der EmpfÀnger, VFO) ankommt und Röhren um eine leistungsstarke und robuste PA (Endstufe) zu gewÀhrleisten. Auch die Möglichkeit den ganzen Transceiver einmal mit Wechselspannung 220 Volt und aber auch durch einen DC DC Converter mit einer Gleichspannung von 12 Volt zu betreiben.
Somit ist der FT-902DM als High-End-Stationstransceiver und auch fĂŒr Not-Funk bestens geeignet. Klar weltweite Funkverbindungen (DX-Betrieb) und Conteste sind mit dem FunkgerĂ€t (mit entsprechender Antennenanlage) kein Problem đ Er macht einen sehr hochwertigen Eindruck, ist aber auch ziemlich schwer. Es gibt verschiedene Versionen die FT-902DM Version ist voll bestĂŒckt. Es ist auch die Version wo der DC DC Converter direkt mit verbaut ist.
Hier der Yeasu FT-902DM (VFO modifiziert)
Technische Daten (kurz und knackig): Der Sender (die Endstufe) benutzt zwei 6146B Röhren es können auch die 6146W benutzt werden, die Endung W ist eine MilitĂ€r Röhre gewesenen. Beide aber identisch. Es gibt noch weitere Röhren vom Typ 6146 die haben aber eine andere Anodenverlustleistung und werden in dem FunkgerĂ€t bei voller Ansteuerung schnell ihren Dienst an den Nagel hĂ€ngen. Sendemaximum liegt bei 180 Watt. Der EmpfĂ€nger arbeitet nach der AufwĂ€rmphase frequenzstabil. Frequenzbereich geht von 160m bis 10m. Zum Stand der Produktion alle WARC-BĂ€nder. Betriebsarten sind SSB (USB/LSB), CW (Morsetelegrafie), AM (Amplitudenmodulation), FM (Frequenzmodulation) so wie FSK (RTTY). Im Seitenbandbetrieb bis zu 180Watt PEP und bei AM/FM/FSK ca. 70-80 Watt. Nach ca. 20-30 Minuten aufwĂ€rmen ist das GerĂ€t sehr frequenzstabil. Kein Synthesizer, sondern ein analoger VFO(variabler Frequenzoscillator). IF-Filter, APF (Audio Peak Filter), Notch-Filter. FĂŒr damalige Zeiten schon gut ausgestattet, aber wegen seinem Gewicht von 18 kg auch eine ganz schöne Wuchtbrumme đ
So nun aber zu dem Projekt FT-902DM, ich habe dieses GerĂ€t natĂŒrlich nicht in dem Zustand erhalten wie oben zu sehen. Das ist zum Schluss daraus geworden. Hier ein paar Bilder vor der Restauration.
Der Zustand an sich erstmal ok, habe schon schlimmeres erlebt. Bei der augenscheinlichen Kontrolle ist mir aufgefallen das der VFO nicht mehr im Originalzustand ist. Das analoge Skalenfenster ist nicht vorhanden und unterhalb des VFO Reglers befinden sich zwei zusÀtzlich angebrachte Schalter? Das GehÀuse ist auch in einem nicht mehr so guten Zustand und so wie ich mich kenne bedeutet das auch ein wenig schleifen, lackieren und polieren. Aber erstmal schauen wie sich der Transceiver von innen macht.
Super alle Einheiten sind noch vollstĂ€ndig. Und soweit auf den ersten Blick alles ok. Aber nö auf den zweiten Blick sind mir dann einige offene Lötstellen aufgefallen. Und die Drehschalter musten auch wieder ein wenig gereinigt und mit Kontaktspray bearbeitet werden. Leider sind die Röhren nicht mehr sendefĂ€hig. Schaut zwar toll aus wenn die Heizung in den Rohren glĂŒht aber das wars. Treiberröhre bringt die Gleichspannung aber noch zum schwingen. Genug Anodenspannung bei der PA ist auch vorhanden. Heizung sieht man ja. Also ein Satz neue Röhren rein ins GerĂ€t. Bis dahin ein toller EmpfĂ€nger.
Klar nicht mit den Finger an den Glaskolben packen đ Aber hier legal und egal. Sind ja eh in den Fritten.
Na und nun ist er fertig der Yaesu FT-902DM. Das ganze schaut als Line sehr gut aus und kann im Radio und Telefonmuseum bei Rheda-WiedenbrĂŒck angesehen werden. Nun ein kleines Video vom FunkgerĂ€t im Empfangsbetrieb. Sobalt ich die PA mit neuen Röhren bestĂŒckt habe kommt auch eins im Sendebetrieb. Im Video ist auch ein kleiner Auschnitt aus dem Museum zu sehen wo man die Line betrachten kann (Noch nicht eingearbeitet!) aber hinfahren und selber schauen macht mehr Spass.
GruĂ an Bord ist nicht neu. Und gibt es heute noch. Aber erstmal was ist hier mit GruĂ an Bord gemeint? FĂŒr Seeleute welche in der Weihnachtszeit nicht bei ihren Familien sein können. Werden auf unterschiedlichen Frequenzen auf Kurzwelle und auch im TV, WeihnachtsgrĂŒĂe ausgestrahlt. Wie gesagt das ist nicht neu. Diese Sendungen finden auf Heiligabend statt und das ganze gibt es schon seit 1953. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat damals mit dieser Hörfunksendung begonnen.
Das ganze findet immer noch zu Heiligabend statt. An Heiligabend werden von 20:00 bis 22:00 Uhr auf NDR Info GrĂŒĂe an die Seeleute in aller Welt gesendet. Heute wird das alles auch ĂŒber UKE, DAB+ DVB-S zu hören sein aber dennoch mietet der NDR Frequenzen auf KW an damit es bei der Tradition bleibt. FĂŒr Funkinteressierte ist dies eine tolle Sache, den klar Kurzwelle macht SpaĂ.
Also haben mein Bruder und ich auf Heiligabend ein KurzwellenfunkgerÀt auf Empfang gestellt. Den live Empfang habe ich zuvor auch noch nicht gemacht. Da wir aber Besuch hatten, sind wir nicht permanent an der Station geblieben. Und haben eine ganze Weile auch nur den Ton live mit aufgenommen.
Die Sendefrequenzen waren im Netz schnell gefunden, 6080kHz.
Zum Empfang haben wir den Icom IC-735 genommen. Und Antenne war eine Diamond 8010 (Mehrband Dipolantenne). Und als zweites EmpfangsgerĂ€t haben wir ein AOR AR8000 mit einer homemade Magnetic-Loop-Antenne. Ăberraschenderweise war der Empfang auch mit der Magnetic-Loop-Antenne gut möglich. Wir haben zwischendurch auch die anderen Frequenzen getestet aber die,welche fĂŒr Europa war, ging am besten.
NatĂŒrlich haben wir auch ein wenig mitgeschnitten und gefilmt. Aber es soll keine Kopie der Sendung sein. Wer sich die ganze Sendung anhören möchte kann das online beim NDR machen. Mir kommt es hier auf unser Hobby an, also selber mit Equipment arbeiten usw.
Wieso die 3te? Kann ich sagen, ich habe vor kurzen drei weitere FunkgerĂ€te als Projekte ergattert. Mit dabei eine Kenwood TS-700 und zwei habe ich schon wieder ins Leben zurĂŒck geholt. Also das ist jetzt die 3te.
Von den drei Kisten sah augenscheinlich die Kenwood am schlimmsten aus. Quasi was fĂŒr den Elektroschrott. Der Zustand war schlimmer als die anderen beiden vor der Restauration. Aber erstmal das Ergebniss. Das Resultat ist recht gut geworden.
Das FunkgerĂ€t ist ein sehr schöner VHF Transceiver mit SeitenbandfĂ€higkeit. Also von Modulationsarten wie CW, FM, AM, USB und LSB (Seitenband) Betrieb ist es möglich 11 KanĂ€le mit eigenen Quarzen zu bestĂŒcken, quasi an den heutigen GerĂ€ten die Memoryspeicher đ Es gibt unterschiedliche Versionen wie TS-700, TS-700A, TS-700G und wahrscheinlich weitere, aber alle ziemlich gleich bis ausser kleine Unterschiede wie unter anderem ,einstellbare Sendeleistung an der RĂŒckseite‘. Was ich selber praktisch finde das man an dem FunkgerĂ€t die Antennenimpendaz anpassen kann um so auch ein maximum der Sendeleistung und den Empfang einstellen kann. Neue GerĂ€te haben diese Möglichkeit nicht. Wahrscheinlich weil man heute eh von einer angepassten Antennenanlage aus geht. Auch eine Relaisfunktion ist gegeben.
So nun aber von vorne mit der TS-700 die 3te. Hier eine kleine Bilderstrecke vom Zustand wie ich das FunkgerĂ€t bekommen habe. Dass das FunkgerĂ€t natĂŒrlich nicht mehr in Originalzustand war und schon einige Vorbesitzer die Finger im GerĂ€t hatten war keine Ăbrraschung fĂŒr mich. Aber dank Internet und den beiden anderen GerĂ€ten hatte ich schon das Servicemanual so wie ein wenig Plan von dem Ding.
Ja ich weiĂ nicht aber die hatte schon ein paar Jahre in irgend einen Keller mit etwas hoher Luftfeuchtigkeit verbracht. Aber der VerkĂ€ufer hatte das auch schon so gesagt, ich meine er sprach von um die 20 Jahre. NatĂŒrlich hatte der nette OM (Old Man = Amateurfunker) auch angemessene Preisvorstellungen. Und ich kenne mich auch aus. Bei dem GerĂ€t hatte ich aber eigentlich nur eine Ă€uĂerliche Restaurierung geplant, so als Hinkucker. Aber was soll ich sagen wenn es nicht leuchtet ist es auch blöd oder? Und da ich ja alle SchaltplĂ€ne besitze dachte ich mir so, das mach ich fertisch.
Die Spannungsversorgung fĂŒr die unterschiedlichen Spannungen war leider auch defektVon einigen abgetrennten Kabeln und weiteren defekten Bauteilen.
Also messen hier messen da trallalla. Um einige Spannungen hinzubekommen fand ich es simpler einen DC DC Converter zu nutzen und diesen fĂŒr die gebrauchte Spannung einzustellen, 9V hat es nicht gegeben. Damit hatte der VFO auch genug Spannung. Der eingebaute Spannungsverteiler lieferte nur um die 4 Volt. NatĂŒrlich hĂ€tte ich hier auch den einen oder anderen Kondensator austauschen können. Aber diese DC DC Converter habe ich noch genĂŒgend da und das war jetzt der simplere Weg. Störungen werden die Converter hier nicht machen (Ă€hnlich wie ein schlechtes Schaltnetzteil) den die Converter werden hier nicht an ihre Grenzen betrieben und aufgetaktet wird ja auch nicht.
Schön SchönWie was und wo,,,So wir haben Puls.
So und nun noch das GehĂ€use, leider hat der Rost schon das Blech angegriffen. Die Seitenleisten musste ich auch stark abschleifen so hat sich eine neue Struktur ergeben. Aber das ging nicht anders. Beim reinigen der Front hat mir meine Frau Christina geholfen, was sie echt gut gemacht hat. Die Front ist sogar besser als von den anderen beiden Kisten. Hm ob sie da auch mal bissel reinigen kann đ
GehĂ€use wurde so ziemlich bis auf den blanken Arsch abgeschliffen. Knöpfe und Schalte so wie das GerĂ€t ebenfalls gereinigt. Und die Seitenleisten waren quasi auch nur durch schleifen wieder sauber zu bekommen. Dadurch musste die glatte FlĂ€che durch eine Schleifstruktur entweichen. Was aber auch seinen Charme hat. Was erstmal richtig schlecht ist, ist die Aufschrift an der Schalterleiste. Da weiĂ ich noch nicht wie ich das behebe, evtl. neu bedrucken? Aber das sprengt evtl. das Projekt. Oder ein 3D Cover drucken was das ganze chic ausschauen lĂ€sst mit nem kleinen Display drin. Wo zum Beispiel Betriebsspannung angezeigt werden. Oder Frequenzen das wĂ€re auch genital đ
Wer solch ein Exemplar auch mal live sehen möchte der sollte mal ein Besuch beim Radio und Telefonmuseum im VerstĂ€rkeramt bei Rheda-WiedenbrĂŒck machen.
So und nun will ich euch nicht die fertigen Bilder vom Kenwood TS-700 vorenthalten.
Und natĂŒrlich auch einen kleinen Filmbeitrag ĂŒber den Kenwood TS-700 die 3te.
Thomas mein Bruder hat eine Yaesu FT-817, ein Kurzwellentranceiver mit VHF und UHF. Das GerĂ€t hatte nach einiger Zeit einen Kurzschluss. Wir vermuten das der Akku oder die Ladefunktion des Akkus hinĂŒber gegangen ist. Also klar erstmal augenscheinlich begutachten. Auch unsere GewĂŒrzkolben sind zum Einsatz gekommen, geruchsmĂ€Ăig war aber soweit nix festzustellen. Augenscheinlich war auch erstmal nix wahrzunehmen.
Um beide Seiten zu begutachten, muss die Hauptplatine raus.So nun ist die Hauptplatine von beiden Seiten gut zugÀnglich.
Da hier nicht offensichtlich was zu sehen war und wir erstmal ein paar kleine Messungen an der Ladetechnik gemacht haben, hier war erstmal nix auffÀlliges. Und die Hauptplatine hatte auch im ausgebauten Zustand keinen Kurzschluss mehr. Also war es schonmal naheliegend das die Zweitplatine mit der PA und den Filtern einen Kurzschluss verursachte. Dennoch habe ich mir auch den Schaltplan angeschaut um nachzuvollziehen wo die positive und negative Spannungen lang gehen. So konnte ich dann auch zwei weitere Sicherungen ausmachen die wie eher mic. SMD WiderstÀnde ausschauen.
Wo ist was ….Aha, wer sagt es denn.
So da ich nun wusste wo die Sicherungen sich verstecken. Habe ich diese auch durchgemessen. Von den beiden war eine noch ganz und die andere ebend nicht. Unter dem Mikroskop war es dann gut zu sehen.
So klein ist dad.Hier die kaputte Sicherung. Man kann gut die Trennung sehen.So schauts dann richtig aus.
NatĂŒrlich hatte ich nicht die gleichen Sicherungen hier. Auf die schnelle sind wir dann etwas unkonvenzionell vorgegangen. Also zwei kleine DrĂ€hte aufgelötet und da dann eine Glassicherung zwischen (3A) das sollte genĂŒgen. So nun haben wir uns der anderen Platine zugewendet. Denn da ist ja immer noch ein Kurzschluss welcher gefunden werden muss. NatĂŒrlich mit der Hoffnung das es nicht an der Bedienungsunit liegt. Hier noch ein Bild von der eingelöteten Glassicherung.
Ja ich weiĂ, das war aber erstmal auf die schnelle eine Lösung đ
Also die Platine mit den Filtern und der PA erstmal vom GehÀuse lösen und schauen ob ein Kurzschluss zum GehÀuse unterbrochen ist. Und siehe da, der Kurzschluss war weg. Also erstmal die PA durchgemessen. Und tadaa da war der Kurzschluss. Die PA besteht aus einer eigenen Platine mit HF Eingang und HF Ausgang und Spannungsversorgung so wie eine Aktiv Leitung (PTT). Diese gibt es komplett so zu kaufen.
Hier noch eingebaut.So nun ist die PA ausgebaut.Tja das sollte nicht so sein đ
Damit das GerÀt erstmal bis zum Eintreffen der neuen PA betrieben werden kann, na klar nur RX. Haben wir die HF Ein- und AusgÀnge ersmal direkt verbunden. Da mit einer lÀngeren Lieferzeit gerechnet werden kann. Aber die Neue ist dann auch schnell wieder eingebaut.
Enfach erstmal zwei DrĂ€hte an den HF AnschlĂŒssen gelötet und isoliert.
Hier ist ein kleiner Filmmitschnitt. Zum SchluĂ ist das Resultat zu sehen. Sobald die PA da ist kommt evtl. noch eine Fortsetzung zum Yaesu FT-817. Es steht auch schon der nĂ€chste Beitrag ĂŒber SDR Software Defined Radio an.
Tataa â oder doch Lötataa? Na, wie auch immer: Die neue PA ist eingetroffen und wird nun von uns eingebaut. Also, ich habe nur beobachtet und Thomas durfte den Lötkolben schwingen. đ
Aber zuerst wurde alles augenscheinlich unter Kontrolle genommen. Und ja, die neue Endstufe ist etwas anders. Gerade beim Abgleich der HF-AusgĂ€nge gibt es eine etwas andere Anpassung. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, denn die AnschlĂŒsse sind alle identisch.
Hier ist die alte PA. Und hier eingebaut die neue PC.
Nach dem Einbau stand noch die FunktionsĂŒberprĂŒfung an. Die PA war ebenfalls gut abgeglichen. Der TRX erreichte seine volle Ausgangsleistung, welche wir auch so belassen haben. Auch wenn man die Leistung auf das Doppelte erhöhen kann, haben wir bewusst darauf verzichtet. Zum einen wĂŒrde die PA dadurch nur unnötig stĂ€rker belastet und zum anderen wĂŒrde das, wie jeder Funker weiĂ, nicht einmal fĂŒr eine S-Stufe reichen.