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Category : Amateurfunk

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UNIDEN 2020

Das Uniden Model 2020 ist ein vielseitiger HF-SSB-Transceiver für den Amateurfunkbetrieb, der vor allem in den 1970er Jahren gebaut wurde und heute eher als klassisches/retro Funkgerät gilt.Das Gerät unterstützt verschiedene Betriebsarten wie SSB, AM und CW und hat eine Leistung von bis zu 180 W (SSB/CW) bzw. 90 W (AM).Technisch kombiniert der Transceiver Röhren- und Transistor-Schaltungen, verfügt über analoge und digitale Anzeigen und ist für den stationären wie mobilen Einsatz geeignet. Allerdings spricht dagegen, es ist relativ groß und schwer (~18 kg) und wurde mit umfangreicher Front-Bedienelement-Anordnung sowie Zubehör-Optionen ausgeliefert.

Ich habe den Uniden 2020 ein wenig restauriert 😉 da der Zustand nicht gut war. Der Empfänger war durch den internen Generator zur eigenen Justierung gestört. Es schien so als ob dieser in Dauerfunktion war. Er lässt sich laut Anleitung ein und ausschalten. Später habe ich dann den defekten Schalter ausgemacht und den internen Generator deaktiviert. Aber hier erstmal Bilder vom Funkgerät vor der Restaurierung.

Also auch hier neue Farbe muss sein. Das Gerät hat augenscheinlich schon bissel was mit gemacht. Nach einem Blick ins innere habe ich dann festgestellt das so gut wie alle Plastikzahnräder einen Riss haben. Durch den Riss hat sich die Kette welche normalerweise in die einzelnen Verzahnungen passen aber da wo dann ein Riss ist hat es nicht mehr gepasst und somit hatten sich auch die synchronen Plattenkondensatoren verstellt. Also erstmal alles wieder in richtiger Position bringen und dann das Kettensystem anbringen. Die Kunststoffzahnräder habe ich wieder fixiert und immer da wo ein Riss war habe ich einen Zacken entfernt. So gab es keine Übersprünge mehr. Wie schon beschrieben habe ich den internen Generator deaktiviert. Das ist auch nicht weiter schlimm denn zum abstimmen gibt es andere Möglichkeiten. Die PA habe ich hier nur durchgemessen, hier stimmten alle Werte. Sendebetrieb habe ich nicht gemacht da ich die Elektroröhren ausgebaut habe und diese in einem anderen Transceiver nutzen werde. Hier ein Bilder von der Technik.

Alles für sich ein toller Transceiver, aber etwas komisch wirkt die Frequenzanzeige. Die ersten drei Ziffern können digital angezeigt werden und die letzen zwei Ziffern werden analog angezeigt. Auch hier durch eine Zahnradmechanik die eine große Rolle im inneren bewegt und auf der sind die letzten beiden Ziffern dann zu sehen. Warum man zu diese Art der Anzeige gegriffen hat? Ich meine wenn schon digital dann auch gesamt oder. Allerdings bei der Signalanzeige finde ich eine analoge schöner. Das ist aber auch Geschmackssache. An sonsten macht es richtig Spass mit dem TRX auf Sendersuche zu gehen.

Schaut schon geil aus so in neuer Farbe. Ich habe erst überlegt den Transceiver wieder in Schwarz zu lackieren aber nö, so gefällt er mir besser. Wie bei den anderen Geräten drei lagen Farbe druff 😉

Und nun könnt ihr euch den TRX auch im Empfangsbetrieb anschauen. Denn na klar einen kleinen Film zu dem UNIDEN 2020 habe ich auch gefertigt. Viel Spass beim schauen.

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Wenn der noch so beleuchtet wäre,,,oder?

Yaesu FT-902DM

Der Yaesu FT-902DM kam Ende der 1970er (ca.1978-1981) Jahre auf dem Markt und gehörte zur berühmten 900er-Serie von Yaesu. Die Serie und damit auch der FT-902 entstand in einer Übergangszeit der Funktechnik von reinen Röhrengeräten hin bis zu modernen transistorisierten Transceivern.

Das Konzept beim FT-902DM ist ein Hybrid. Das wurde bewusst so entschieden, Transistoren da wo es auf Stabilität und Präzision (der Empfänger, VFO) ankommt und Röhren um eine leistungsstarke und robuste PA (Endstufe) zu gewährleisten. Auch die Möglichkeit den ganzen Transceiver einmal mit Wechselspannung 220 Volt und aber auch durch einen DC DC Converter mit einer Gleichspannung von 12 Volt zu betreiben.

Somit ist der FT-902DM als High-End-Stationstransceiver und auch für Not-Funk bestens geeignet. Klar weltweite Funkverbindungen (DX-Betrieb) und Conteste sind mit dem Funkgerät (mit entsprechender Antennenanlage) kein Problem 😉 Er macht einen sehr hochwertigen Eindruck, ist aber auch ziemlich schwer. Es gibt verschiedene Versionen die FT-902DM Version ist voll bestückt. Es ist auch die Version wo der DC DC Converter direkt mit verbaut ist.

Hier der Yeasu FT-902DM (VFO modifiziert)

Technische Daten (kurz und knackig): Der Sender (die Endstufe) benutzt zwei 6146B Röhren es können auch die 6146W benutzt werden, die Endung W ist eine Militär Röhre gewesenen. Beide aber identisch. Es gibt noch weitere Röhren vom Typ 6146 die haben aber eine andere Anodenverlustleistung und werden in dem Funkgerät bei voller Ansteuerung schnell ihren Dienst an den Nagel hängen. Sendemaximum liegt bei 180 Watt. Der Empfänger arbeitet nach der Aufwärmphase frequenzstabil. Frequenzbereich geht von 160m bis 10m. Zum Stand der Produktion alle WARC-Bänder. Betriebsarten sind SSB (USB/LSB), CW (Morsetelegrafie), AM (Amplitudenmodulation), FM (Frequenzmodulation) so wie FSK (RTTY). Im Seitenbandbetrieb bis zu 180Watt PEP und bei AM/FM/FSK ca. 70-80 Watt. Nach ca. 20-30 Minuten aufwärmen ist das Gerät sehr frequenzstabil. Kein Synthesizer, sondern ein analoger VFO(variabler Frequenzoscillator). IF-Filter, APF (Audio Peak Filter), Notch-Filter. Für damalige Zeiten schon gut ausgestattet, aber wegen seinem Gewicht von 18 kg auch eine ganz schöne Wuchtbrumme 😉

So nun aber zu dem Projekt FT-902DM, ich habe dieses Gerät natürlich nicht in dem Zustand erhalten wie oben zu sehen. Das ist zum Schluss daraus geworden. Hier ein paar Bilder vor der Restauration.

Der Zustand an sich erstmal ok, habe schon schlimmeres erlebt. Bei der augenscheinlichen Kontrolle ist mir aufgefallen das der VFO nicht mehr im Originalzustand ist. Das analoge Skalenfenster ist nicht vorhanden und unterhalb des VFO Reglers befinden sich zwei zusätzlich angebrachte Schalter? Das Gehäuse ist auch in einem nicht mehr so guten Zustand und so wie ich mich kenne bedeutet das auch ein wenig schleifen, lackieren und polieren. Aber erstmal schauen wie sich der Transceiver von innen macht.

Super alle Einheiten sind noch vollständig. Und soweit auf den ersten Blick alles ok. Aber nö auf den zweiten Blick sind mir dann einige offene Lötstellen aufgefallen. Und die Drehschalter musten auch wieder ein wenig gereinigt und mit Kontaktspray bearbeitet werden. Leider sind die Röhren nicht mehr sendefähig. Schaut zwar toll aus wenn die Heizung in den Rohren glüht aber das wars. Treiberröhre bringt die Gleichspannung aber noch zum schwingen. Genug Anodenspannung bei der PA ist auch vorhanden. Heizung sieht man ja. Also ein Satz neue Röhren rein ins Gerät. Bis dahin ein toller Empfänger.

Klar nicht mit den Finger an den Glaskolben packen 😉 Aber hier legal und egal. Sind ja eh in den Fritten.

Na und nun ist er fertig der Yaesu FT-902DM. Das ganze schaut als Line sehr gut aus und kann im Radio und Telefonmuseum bei Rheda-Wiedenbrück angesehen werden. Nun ein kleines Video vom Funkgerät im Empfangsbetrieb. Sobalt ich die PA mit neuen Röhren bestückt habe kommt auch eins im Sendebetrieb. Im Video ist auch ein kleiner Auschnitt aus dem Museum zu sehen wo man die Line betrachten kann (Noch nicht eingearbeitet!) aber hinfahren und selber schauen macht mehr Spass.

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Gruß an Bord

Gruß an Bord ist nicht neu. Und gibt es heute noch. Aber erstmal was ist hier mit Gruß an Bord gemeint? Für Seeleute welche in der Weihnachtszeit nicht bei ihren Familien sein können. Werden auf unterschiedlichen Frequenzen auf Kurzwelle und auch im TV, Weihnachtsgrüße ausgestrahlt. Wie gesagt das ist nicht neu. Diese Sendungen finden auf Heiligabend statt und das ganze gibt es schon seit 1953. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat damals mit dieser Hörfunksendung begonnen.

Das ganze findet immer noch zu Heiligabend statt. An Heiligabend werden von 20:00 bis 22:00 Uhr auf NDR Info Grüße an die Seeleute in aller Welt gesendet. Heute wird das alles auch über UKE, DAB+ DVB-S zu hören sein aber dennoch mietet der NDR Frequenzen auf KW an damit es bei der Tradition bleibt. Für Funkinteressierte ist dies eine tolle Sache, den klar Kurzwelle macht Spaß.

Also haben mein Bruder und ich auf Heiligabend ein Kurzwellenfunkgerät auf Empfang gestellt. Den live Empfang habe ich zuvor auch noch nicht gemacht. Da wir aber Besuch hatten, sind wir nicht permanent an der Station geblieben. Und haben eine ganze Weile auch nur den Ton live mit aufgenommen.

Die Sendefrequenzen waren im Netz schnell gefunden, 6080kHz.

Zum Empfang haben wir den Icom IC-735 genommen. Und Antenne war eine Diamond 8010 (Mehrband Dipolantenne). Und als zweites Empfangsgerät haben wir ein AOR AR8000 mit einer homemade Magnetic-Loop-Antenne. Überraschenderweise war der Empfang auch mit der Magnetic-Loop-Antenne gut möglich. Wir haben zwischendurch auch die anderen Frequenzen getestet aber die,welche für Europa war, ging am besten.

Natürlich haben wir auch ein wenig mitgeschnitten und gefilmt. Aber es soll keine Kopie der Sendung sein. Wer sich die ganze Sendung anhören möchte kann das online beim NDR machen. Mir kommt es hier auf unser Hobby an, also selber mit Equipment arbeiten usw.

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Bis zum nächsten Beitrag. Da geht es dann wieder um ein Funkgerät, denke ich 😉

Kenwood TS-700 ‚Die 3te‘

Wieso die 3te? Kann ich sagen, ich habe vor kurzen drei weitere Funkgeräte als Projekte ergattert. Mit dabei eine Kenwood TS-700 und zwei habe ich schon wieder ins Leben zurück geholt. Also das ist jetzt die 3te.

Von den drei Kisten sah augenscheinlich die Kenwood am schlimmsten aus. Quasi was für den Elektroschrott. Der Zustand war schlimmer als die anderen beiden vor der Restauration. Aber erstmal das Ergebniss. Das Resultat ist recht gut geworden.

Kenwood TS-700

Das Funkgerät ist ein sehr schöner VHF Transceiver mit Seitenbandfähigkeit. Also von Modulationsarten wie CW, FM, AM, USB und LSB (Seitenband) Betrieb ist es möglich 11 Kanäle mit eigenen Quarzen zu bestücken, quasi an den heutigen Geräten die Memoryspeicher 😉 Es gibt unterschiedliche Versionen wie TS-700, TS-700A, TS-700G und wahrscheinlich weitere, aber alle ziemlich gleich bis ausser kleine Unterschiede wie unter anderem ,einstellbare Sendeleistung an der Rückseite‘. Was ich selber praktisch finde das man an dem Funkgerät die Antennenimpendaz anpassen kann um so auch ein maximum der Sendeleistung und den Empfang einstellen kann. Neue Geräte haben diese Möglichkeit nicht. Wahrscheinlich weil man heute eh von einer angepassten Antennenanlage aus geht. Auch eine Relaisfunktion ist gegeben.

So nun aber von vorne mit der TS-700 die 3te. Hier eine kleine Bilderstrecke vom Zustand wie ich das Funkgerät bekommen habe. Dass das Funkgerät natürlich nicht mehr in Originalzustand war und schon einige Vorbesitzer die Finger im Gerät hatten war keine Übrraschung für mich. Aber dank Internet und den beiden anderen Geräten hatte ich schon das Servicemanual so wie ein wenig Plan von dem Ding.

Ja ich weiß nicht aber die hatte schon ein paar Jahre in irgend einen Keller mit etwas hoher Luftfeuchtigkeit verbracht. Aber der Verkäufer hatte das auch schon so gesagt, ich meine er sprach von um die 20 Jahre. Natürlich hatte der nette OM (Old Man = Amateurfunker) auch angemessene Preisvorstellungen. Und ich kenne mich auch aus. Bei dem Gerät hatte ich aber eigentlich nur eine äußerliche Restaurierung geplant, so als Hinkucker. Aber was soll ich sagen wenn es nicht leuchtet ist es auch blöd oder? Und da ich ja alle Schaltpläne besitze dachte ich mir so, das mach ich fertisch.

Also messen hier messen da trallalla. Um einige Spannungen hinzubekommen fand ich es simpler einen DC DC Converter zu nutzen und diesen für die gebrauchte Spannung einzustellen, 9V hat es nicht gegeben. Damit hatte der VFO auch genug Spannung. Der eingebaute Spannungsverteiler lieferte nur um die 4 Volt. Natürlich hätte ich hier auch den einen oder anderen Kondensator austauschen können. Aber diese DC DC Converter habe ich noch genügend da und das war jetzt der simplere Weg. Störungen werden die Converter hier nicht machen (ähnlich wie ein schlechtes Schaltnetzteil) den die Converter werden hier nicht an ihre Grenzen betrieben und aufgetaktet wird ja auch nicht.

So und nun noch das Gehäuse, leider hat der Rost schon das Blech angegriffen. Die Seitenleisten musste ich auch stark abschleifen so hat sich eine neue Struktur ergeben. Aber das ging nicht anders. Beim reinigen der Front hat mir meine Frau Christina geholfen, was sie echt gut gemacht hat. Die Front ist sogar besser als von den anderen beiden Kisten. Hm ob sie da auch mal bissel reinigen kann 😉

Gehäuse wurde so ziemlich bis auf den blanken Arsch abgeschliffen. Knöpfe und Schalte so wie das Gerät ebenfalls gereinigt. Und die Seitenleisten waren quasi auch nur durch schleifen wieder sauber zu bekommen. Dadurch musste die glatte Fläche durch eine Schleifstruktur entweichen. Was aber auch seinen Charme hat. Was erstmal richtig schlecht ist, ist die Aufschrift an der Schalterleiste. Da weiß ich noch nicht wie ich das behebe, evtl. neu bedrucken? Aber das sprengt evtl. das Projekt. Oder ein 3D Cover drucken was das ganze chic ausschauen lässt mit nem kleinen Display drin. Wo zum Beispiel Betriebsspannung angezeigt werden. Oder Frequenzen das wäre auch genital 😉

Wer solch ein Exemplar auch mal live sehen möchte der sollte mal ein Besuch beim Radio und Telefonmuseum im Verstärkeramt bei Rheda-Wiedenbrück machen.

So und nun will ich euch nicht die fertigen Bilder vom Kenwood TS-700 vorenthalten.

Und natürlich auch einen kleinen Filmbeitrag über den Kenwood TS-700 die 3te.

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Yaesu FT-718

Thomas mein Bruder hat eine Yaesu FT-718, ein Kurzwellentranceiver mit VHF und UHF. Das Gerät hatte nach einiger Zeit einen Kurzschluss. Wir vermuten das der Akku oder die Ladefunktion des Akkus hinüber gegangen ist. Also klar erstmal augenscheinlich begutachten. Auch unsere Gewürzkolben sind zum Einsatz gekommen, geruchsmäßig war aber soweit nix festzustellen. Augenscheinlich war auch erstmal nix wahrzunehmen.

Da hier nicht offensichtlich was zu sehen war und wir erstmal ein paar kleine Messungen an der Ladetechnik gemacht haben, hier war erstmal nix auffälliges. Und die Hauptplatine hatte auch im ausgebauten Zustand keinen Kurzschluss mehr. Also war es schonmal naheliegend das die Zweitplatine mit der PA und den Filtern einen Kurzschluss verursachte. Dennoch habe ich mir auch den Schaltplan angeschaut um nachzuvollziehen wo die positive und negative Spannungen lang gehen. So konnte ich dann auch zwei weitere Sicherungen ausmachen die wie eher mic. SMD Widerstände ausschauen.

So da ich nun wusste wo die Sicherungen sich verstecken. Habe ich diese auch durchgemessen. Von den beiden war eine noch ganz und die andere ebend nicht. Unter dem Mikroskop war es dann gut zu sehen.

Natürlich hatte ich nicht die gleichen Sicherungen hier. Auf die schnelle sind wir dann etwas unkonvenzionell vorgegangen. Also zwei kleine Drähte aufgelötet und da dann eine Glassicherung zwischen (3A) das sollte genügen. So nun haben wir uns der anderen Platine zugewendet. Denn da ist ja immer noch ein Kurzschluss welcher gefunden werden muss. Natürlich mit der Hoffnung das es nicht an der Bedienungsunit liegt. Hier noch ein Bild von der eingelöteten Glassicherung.

Ja ich weiß, das war aber erstmal auf die schnelle eine Lösung 😉

Also die Platine mit den Filtern und der PA erstmal vom Gehäuse lösen und schauen ob ein Kurzschluss zum Gehäuse unterbrochen ist. Und siehe da, der Kurzschluss war weg. Also erstmal die PA durchgemessen. Und tadaa da war der Kurzschluss. Die PA besteht aus einer eigenen Platine mit HF Eingang und HF Ausgang und Spannungsversorgung so wie eine Aktiv Leitung (PTT). Diese gibt es komplett so zu kaufen.

Damit das Gerät erstmal bis zum Eintreffen der neuen PA betrieben werden kann, na klar nur RX. Haben wir die HF Ein- und Ausgänge ersmal direkt verbunden. Da mit einer längeren Lieferzeit gerechnet werden kann. Aber die Neue ist dann auch schnell wieder eingebaut.

Enfach erstmal zwei Drähte an den HF Anschlüssen gelötet und isoliert.

Hier ist ein kleiner Filmmitschnitt. Zum Schluß ist das Resultat zu sehen. Sobald die PA da ist kommt evtl. noch eine Fortsetzung zum Yaesu FT-817. Es steht auch schon der nächste Beitrag über SDR Software Defined Radio an.

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Kenwood TS-120s zur Weihnachtszeit

Hallo zusammen. Das Jahr geht dem Ende entgegen und die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Somit wird dies der letzte Beitrag in diesem Jahr werden. Wie in der Überschrift zu lesen, habe ich noch einen Kenwood TS-120s in einem ausgezeichneten Zustand erworben mit zugehörigen Netzteil Kenwood PS-30. Zum Jahresende gibt es natürlich auch wieder ein kleines Extra für das NRW-Funk TNG The Next Generation interessierte, dazu aber zum Schluss mehr.

Nun zum Kenwood TRX. Der TS-120s ist ein Kurzwellen Transceiver. Es gibt diesen auch als TS-120v Version, der Unterschied liegt hauptsächlich in der Ausgangsleistung, die TS-120v hat 10Watt und der TS-120s hat 100Watt. Weitere nenneswerte Unterschiede sind meiner Meinung nach nicht vorhanden. Also wenn ihr den Kenwood TS-120s mal im Betrieb sehen wollt, dann schaut euch das folgende Video an. Hier werde ich nicht nur im Amateurfunkbereich reinlauschen sondern auch mal ein wenig die Radiosender und was sonst noch so zu hören ist. Den auf Kurzwelle ist in den Abendstunden auf der Welt noch gut was los. Denn einen oder anderen Abend werde ich sicherlich mit ein paar Plätzchen und einer Tasse Kaffee an meiner Funkstation verbringen und in den weiten der Funkwellen reinhören. Natürlich auch das ein oder andere QSO führen. Aber jetzt schaut selbst ein wenig.

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Ein nettes Kurzwellenfunkgerät nicht wahr? Zwei von denn Geräten sind im RTM Radio und Telefonmuseum zu sehen. Die beiden Geräte werde ich mir auch mal etwas genauer anschauen. Und das bedeutet natürlich hier wird noch mehr zum Kenwood TS-120 kommen. Also wenn man noch nicht im Radio und Telefonmuseum bei Rheda Wiedenbrück gewesen ist dann wird’s Zeit.

Und nun zum Schluss möchte ich im Namen des TNG The next Generation Teams allen eine schöne Weihnachtszeit wünschen. Ich habe ein paar Jahreskalender erstellt mit wirklich schönen Motiven. Wer einen haben möchte der gebe mir Bescheid. Sind nicht mehr viele da!

Kommt gut ins neue Jahr 2026. Und habt gute Vorsätze, wie wenig ist gut noch weniger ist besser oder wir machen alles, heute, morgen, übermorgen oder garnicht. Okay okay bleibt gesund und lasst euch nicht stressen.

Info: Alle Jahreskalendar sind nun vergeben. Bitte keine Anfragen mehr, schaut aber regelmäßig mal vorbei. Da kommt bestimmt noch immer mal wieder eine Kleinigkeit. Im Namen des Teams, allen eine schöne Weihnachtzeit. Und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026.

ICOM IC-R7100

Hallo und Willkommen beim Beitrag zum ICOM IC-R7100 Wideband Receiver. Wie ist es zu diesem Beitrag gekommen? Ganz einfach Erwin ist stolzer Besitzer eines IC-R7100 und spielt mit dem Gedanken diesen weg zu geben. Da habe ich natürlich die Chance ergriffen und mir den Empfänger noch schnell genauer angeschaut. Also Christina mit eingepackt und ab nach Annemarie und Erwin. Dort dann beim Kaffee und klönschnack sowie Gerät bewundern einen netten Abend gehabt.

Nun aber zum Icom IC-R7100. Das Gerät ist in einem super Zustand. Man muss schon genauer hin schauen um zu bemerken das es sich um einen älteren Empfänger handelt. Was aber überhaupt nicht schlimm ist den dieser IC-R7100 ist mit heutigen guten Empfängern immer noch zu vergleichen. Außer Digitalbetrieb ist meines erachtens alles dran.

Ich habe hier mal ein paar Grunddaten. Er hat einen Empfangsbereich von 25MHz bis 2GHz Das ist schon eine gute Sache den von CB Funk, 10m Band Amateurfunk, 6m Band Amateurfunk, 2m Band Amateurfunk, 70cm Band Amateurfunk, 23cm Band Amateurfunk und noch ein paar weitere interessante Bereiche wie zum Beispiel Flugfunk oder Wettersatelliten. Der gesamte Bereich ist meines erachtens lückenlos. Und nicht nur in einer Modulationsart, der Empfänger kann AM, WAM, WFM, FM und Seitenband USB, LSB. Bei den Bereichen ist es natürlich nicht schlecht einen großen Speicher zu haben, klar hat er natürlich. Man kann 900 Speicherplätze programmieren und die lassen sich in 9 Bereiche zu je 100 Speicherplätzen einteilen. Was mir sehr gefällt ist das analoge S-Meter und die große digitale Anzeige. In der Anzeige werden neben den Standarts wie Frequenz und Modulationsart alle aktiv geschalteten Systeme angezeigt. Systeme wie Antennenabschwächer, Rauschreduzierer, Sprach Squelch Kontrolle, Automatische Frequenz Kontrolle, Automatische Speicherung von Speicherplätzen, Zeit-Timer, Steuerung von Aufzeichnungsgeräten wie zum Beispiel ein Rekorder mit entsprechenden Anschluß, und er lässt sich über einen Computer kontrollieren. Weitere Direkteinstellungen, unter anderem Frequenzdirekteingabe und so weiter.

Ja und ein paar kleine Videosequenzen haben wir natürlich auch gemacht. Damit ihr den ICOM Empfänger auch mal ein wenig im Betrieb sehen könnt, habe ich hier ein Video zusammengestellt.

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Ja ein toller Empfänger nicht wahr? So es steht schon der nächste Bericht vor der Tür. Bis dahin bleibt alle schön geschmeidig.

Gruß euer Peter 😉

HEATHKIT GR-78

Der Amateurfunk Kurzwellenempfänger oder auch Allwellenempfänger Heathkit GR-78. War natürlich nicht nur für den Amateufunkbegeisterten sondern auch was für den Kurzwellenhörer allgemein. Da dieser Empfänger auch einen schmalbandigen Filter besitzt ist er auch für CW Continues Wave und für SSB Single Side Band geeignet. Also von der Langwelle bis zur Kurzwelle deckte der Empfänger alles ab.

Peter_GyS

Weitere Besonderheiten waren ein intern verbauter Akku welcher eine Kapazität von 9.6 Volt und 500mAh hat. So war er schnell mal portabel mit dabei. Und Stromanschlüsse gibt es zwei Möglichkeiten einmal mit 12 Volt Gleichspannung und 120 Volt Wechselspannung. Die 120 Volt Wechselspannung fällt in Ländern mit 220 Volt Wechselspannung natürlich weg. Dann hat der Empfänger auch eine Rauschunterdrückung, welche mit heutigen Rauschsperren nicht zu vergleichen ist. Starke Signale konnte man abschwächen, den da kann es mal schnell zu Übermodulation kommen. Eine Muteschaltung war auch gegeben. Hier sogar mit der Möglichkeit an der Rückseite weitere Geräte anzuschließen welche die Mutefunktion automatisch aktivieren und deaktivieren können. Ich glaube heute wäre es die Stummschaltung zum Beispiel wenns Telefon klingelt. Um weitgehend Energie zu sparen war die Beleuchtung nur durch einen Tastendruck hinzuschaltbar. Beim loslassen der Light-Taste ist das Licht auch wieder ausgegangen. Das gesamte Frequenzspektrum lässt sich mit einem Bandschalter einstellen. So konnte man den großen Empfangsbereich schnell nach Sendern durchsuchen. Die automatische Rauschunterdrückung und automatische Abschwächung starker Signale so wie das analoge S-Meter waren schon was besonderes zu einer Zeit zwischen 1972 und 1976. Wer damals einen solchen HEATHKIT GR-78 sein eigen nennen konnte war bestimmt eine stolze Person.

Nun zu dem Exponart welches ich hier habe, es ist aus dem Radio und Telefon-Museum bei Rheda-Wiedenbrück. Und es hatte eine kleine Aufbereitung nötig. Denn so wie oben auf dem Bild war der Zustand nicht. Also habe ich mir den Heathkit mal genauer angeschaut.

Ja also äußerlich ist mir der nicht so gute Zustand direkt aufgefallen. So ist es natürlich kein Hinkucker und auch gab der Empfänger keine Lebenszeichen von sich. Also natürlich auch ein scharfen Blick ins innere des Empfängers.

Soweit so gut. Also einpacken und ab auf den OP Tisch. Das ist nix was man in drei Stunden mal ebend fertig macht.

Womit fange ich mal an? Zum einem war die Farbe schon stark angegriffen, durch feuchte Lagerung hat sich eine Schimmelschicht gebildet. Und zum anderen finde ich es immer gut wenn die Technik und Mechanik funktioniert. Also für ein Museum ist es ja nicht unbedingt nötig das auch der funktionelle Betrieb gegeben ist sondern eher geht es um den Erhalt der Exponate und es soll ja auch nicht den Eindruck machen als wenn es nur noch auf den Elektroschrott gehört. Bei mir ist es eher so das wenn es nicht geht kanns weg. Da der jetzige Zustand eher was für den Schrott ist und mir das ganz und garnicht gefällt, habe ich mich erstmal an die Technik gemacht.

Also erstmal macht der Empfänger von innen einen guten Eindruck für sein Alter. Die Plattenkondensatoren haben keinen Kurzschluss und lassen sich auch recht gut über den Frequenzsucher bewegen. Das Röhrchen mit der angebrachten Bandskala war allerdings sehr locker. Die Mechanik wird über ein Seilzugsystem in gewünschter Position gebracht, was auch noch in einen guten Zustand ist.

Also nach dem ich einiges durchgemessen hatte und von einen Kurzschluss auf den anderen gekommen war, habe ich die zwei Dioden ausfindig gemacht. Eine war hinüber und die andere war halt alt. Dies sind übrigens nicht die originalen Dioden. Denn da waren urspünglich eine ältere Version von Dioden verlötet. Die Skalendose habe ich auch etwas besser auf der Gelenkachse justiert. Das Sicherungslämpchen wurde ersetzt, zum Glück hatte ich noch eine in einer Bastellkiste. Das komisch gedrillte Drahtstück am Antennenausgang habe ich auch entfernt, denn das ist nicht so gut. Hier kann es schnell mal bei sehr starken Sendern in der Empfangsverstärkerstufe zum Schaden kommen. Ich ahne Schlimmes. Auch die 120 Volt Wechselspannung wird mit einem normalen Stecker wie hier in Deutschland und eigentlich Europa üblich ist gespeist. Ich ahne noch Schlimmeres. Aber da ich mich für die etwas ungefährlichere Art entschlossen habe, hab ich die 12 Volt Gleichspannungsversorgung genommen. ( Bei Spannungen oberhalb 50 Volt besteht Verletzungsgefahr. Und bei z.B. 230 Volt Wechselspannung ist ein Trenntraffo, welcher am besten zusätzlich noch regelbar ist wichtig! Aber so weit in der Technik möchte ich nicht hinein gehen. Soll ja keine Anleitung zum reparieren werden)

So nach einigen Arbeiten war wieder was aus dem Lautsprecher zu hören. Schön ist anders aber das war erstmal egal. Ob ich noch einen Abgleich des Empfängers vornehme? Egal das eine oder andere Signal war zu empfangen.

Jetzt musste aber das Gehäuse dran kommen. Erst war nur geplant alles etwas sauber zu machen, aber die Farbe auf dem Gehäuse war zu stark angegriffen und löste sich schon in eine schmierige Schicht auf. Also habe ich mich dazu entschlossen den Empfänger neu zu lackieren. Prozedur war klar, schleifen, reinigen, grundieren und lackieren. Nur die Rückseite war in einem guten Zustand und die Front wurde natürlich nur gereinigt.

Nach dem nun die Lackierarbeiten getan sind, musste noch der Kleinkram dran. Reinigung des Tragegriffes, Flugrostentfernen um dem Chrom wieder seinen Glanz zu geben. Die Schalter so wie die Knöpfe sollen auch gereinigt werden. Und die Front auch.

Ich weiß jetzt wird es so langsam Zeit für Resultate. Denn Ihr wollt bestimmt das Ergebniss sehen. Und ich kann euch sagen ein sehr schöner HEATHKIT des Models GR-78 ist es geworden. Und wo ihr den tollen Allwellenempfänger sehen könnt ist ja klar. Im Radio und Telefon-Museum bei Rheda-Wiedenbrück. Dort könnt ihr natürlich auch die Aktivisten und die Museumsmitglieder antreffen. Der eine oder andere ist bestimmt vor Ort. Und fachlich seit ihr da auch gut beraten. Ich bin zu sporadischen Zeiten auch dort. Hier nochmal einen großen Dank an allen ehrenamtlichen Mitwirkenden und an den Spendern.

Schaut euch das Video gerne an. Da gibt es noch einiges mehr zu sehen. Natürlich erzähle ich noch ein wenig zum Ablauf und der Empfangsbetrieb ist auch zusehen.

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Ich habe auch einen Info-Blatt Aufsteller entworfen. Dort ist nochmal eine Zusammenfassung drauf. Also über den Heathkit GR-78. Der QR – Code zu dieser Homepage ist auf dem Aufsteller nicht vorhanden.

Und nun noch eine kleine Bilderstrecke vom fertigen HEATHKIT GR-78. Ein wirklich tolles Ergebnis. Es ist ein toller Hinkucker geworden.

Bis zum nächsten Beitrag. Seit alle schön artig und mit besten Grüßen euer Peter.

Cat-System mit Arduino

Ich besitze seit langer Zeit ein Yaesu FT-857. Dieser verfügt über eine Cat-Schnittstelle. Meine Idee ist es dort einen Arduino mit entsprechender Software dran anschließen und die Frequenz so wie Modulationsart auszulesen. Der Grund ist, ich habe die Memoriespeicher beschrieben und mit einem alphanumerischen Namen belegt. Also wenn ich auf Speicherplatz 5 bin zeigt mir der FT-857 DB0PB an. Das ist ja auch richtig da ich dort das Releias abgespeichert habe. Jetzt will ich aber zugleich die Frequenz sehen. Da kommt der Arduino nano jetzt ins Spiel. Der soll mit entsprechender Software nun auf ein kleines Oled-Display mir die aktuelle Frequenz anzeigen.

Allerdings ist am hinteren Cat-Anschluss schon eine PA angeschlossen. Aber für den Fall haben die bei dem FT-857 schon vorgesorgt und man kann im Menü den Catausgang auf die Mic-Buchse legen.

Zusammenfassung: Adapterkabel für die Mikrofonbuchse fertigen (Westernstecker bzw. RJ45). Ein Oled-Display und Arduino nano (waren schon vorhanden) diese verbinden und ein Programm musste geschrieben werden. Damit ich auch noch Funkbetrieb machen kann, brauchte ich noch eine Rj45 Buchse. Hinzu sollte auch noch die Möglichkeit kommen mit einen Cat-Bluetooth Sende- Empfänger auf die Schnittstelle vom Mikrofonanschluss zuzugreifen. Also musste auch eine MiniDin8Pol Buchse her. Bis ausser der RJ45 (Westernstecker-) Buchse ist alles vorhanden.

Den Pegelwandler von RS232 auf TTL. War eine kleine Sicherheit damit ich nicht den Arduino schrotte, der kann so 5 Volt ab aber die alten Catsysteme laufen unter dem RS232 (COM-PORT) System welche durchaus bis an die 12Volt liefern kann. Nach einer Spannungsmessung habe ich festgestellt das Magarine Fett enthält 😉 lol,,, also nach der Messung habe ich festgestellt das die Pegel aber im maximalen Bereich von 5 Volt liegen. So konnte ich mir auch die flöterei mit dem Pegelwandler sparen.

So weit war der Versuchsaufbau nun fertig und ich konnte mit dem programmieren anfangen. Nach ein paar kleinen Darstellungsproblemen. Falsche Umrechnung und Anzeige der Bytes zum String auf dem Oled-Display, konnte ich diese auch bewältigen. Hier hatte ich auch Untestützung von einer künstlichen Intelligenz.

Also Programm war soweit startklar und nun alles auf Platine zusammen löten.

Hier noch auf dem Steckboard. Unten ist das Oled-Display und oben ist ein Temperatursensor. Dieser ist aber erstmal nur zu Testzwecken mit aufgesteckt. Hiermit möchte ich mir später noch die Betriebstemperatur des Funkgerätes anzeigen lassen. Aber erstmal nur die Freqenz und Modulationsart.

So alles war soweit bereit und sollte nun in einem Gehäuse unter gebracht werden. Ich habe für günstige 2Euro’s ein kleines Holzkästchen gekauft. In dem soll das ganze erstmal rein. Für das kleine Display ist das Holzkästchen mit eingebauten Sichtfenster etwas groß, aber ich möchte das jetzige Display später mal durch ein größeres Display ersetzen wo ich mir dann noch weitere Daten des Funkgerätes anzeigen lassen möchte.

Ich wollte auch noch auf den Programm Code eingehen aber das würde hier den Rahmen sprengen. Wie gesagt das Oled-Display wird durch ein größeres ersetzt. Eins in Farbe und ich habe da auch noch paar weiteren Ideen, SWR Anzeige. Ach ja fast vergessen ich habe das Bluetooth Modul angeschlossen und kann das ganze auch von meinem Handy bedienen.

Nach dem die noch bestellte Rj45 (Westernbuchse) eingetroffen ist. Habe ich diese mit eingebaut und kann nun das Mikro mit anschließen.

Oben drauf ist der Mikrofonanschluss daneben kann ich mit dem Schalter die Spannung schalten. Mittig wird keine Spannung zum Arduino weitergeleitet. Rechts wird Mic Spannung vom TRX geschaltet, so kann ich alles ohne PC betreiben. Links wird die Spannung zum 8Pol MiniDin weiter geschaltet und ich kann das Bluetooth-Modul nutzen. Und der PC ist auch angeschlossen. Es werden die Daten auch zum PC über die USB-Schnittstelle weiter geleitet. So kann ich zusätzlich noch an einem PC alles sehen und gleichzeitig das Programm umprogrammieren bzw. erweitern. Na es kommt aber noch ein großes Display dran. Das wird dann einen neuen Beitrag geben.

Mashtastic-Home-Station & Netzwerk QR-Code

So nach einiger Zeit habe ich mich wieder mit der Mashtastic Geschichte auseinander gesetzt. Zwei Sachen welche ich noch erledigen wollte. Zwei Clienten (Knotenpunkte) habe ich zu Hause immer rumfliegen diese sind Aktiv. Einer von meiner Frau und der andere von mir. Beide sind hier im Haus über das WLan mit dem Netzwerk verbunden, so das wir die Clienten nicht ständig mit uns rumtragen müssen. Da die Bluetooth Verbindung nicht im ganzen Haus ausreicht. Das WLan jedoch schon. Also sollen die beiden Clienten einen festen Standpunkt bekommen und auch mit Spannung permanent versorgt werden. Zusätzlich mit einen eigenen Akku noch eine Weile den Betrieb im Notfall aufrecht halten können, mein WLannetzwerk läuft ebenfalls im Falle eines Notfalls noch eine ganze Weile weiter. Und die zweite Sache, einen dritten Knotenpunkt welcher als Router aktiv ist soll ebenfalls allein weiterlaufen aber permanent autark laufen, dieser bekommt auch eine Hochantenne und wird im Garten aufgebaut. Die autarke Sache wird zwei mal aufgebaut, eines davon ist als Spende an das RTM (Radio und Telefon Museum) gedacht. Hierzu kommt auch noch ein Bericht sobald die RTM Geschichte aktiv ist.

Hier noch zu erwähnen ich habe ein eigenes Meshtastic-Netzwerk mit dem Namen nrwfunk. Um sich damit zu verbinden einfach folgenden QR-Code nutzen oder den Meshtastic-Link kopieren.

https://meshtastic.org/e/#ChQSAWUaB25yd2Z1bmsoATABOgIIDRIRCAE4A0ADSAFQG2ABaAHIBgE

Als Mashtastic-Home-Station habe ich einen kleines Holztablet genommen, diese bekommt man ja schon für kleines Geld hinterhergeschmissen. Hatte erst an ein kleines Kästchen gedacht. Aber da sieht man die Knotenpunkte nicht.

Da ich das Tablet ja aufstellen möchte oder an die Wand hängen und auch die Ladekabel halbwegs vernünftig verlegt werden sollen, habe ich unten im Kästchen einen kleinen Kabelschaft eingesetzt und zur Seite hinaus ein Loch in dem Rahmen gebohrt damit die Kabel da durch können.

Die Akkus habe hinten am Meshtasticsender/empfänger fest geklebt. Und damit es jederzeit mitzunehmen bleibt werden die beiden Clienten mit Klettband angebracht. Damit ich das auch aufhängen kann kommen noch zwei Löcher im oberen Bereich der Kästchen rein.

So nun ist nicht mehr viel.

Alles wird jetzt an Ort und Stelle im Kästchen befestigt. Damit schaut es doch schonmal ganz gut aus.

Schick oder?

So und nun die autarke Sache, also Solarzelle, Mashtastic-Client (Knotenpunkt) wird als I-Gate eingerichtet, eine Antenne und Antennenkabel so wie ein entsprechender Akku muss ran. Ein DC-DC Regler natürlich auch.

So schaut das ganze aus. Hier auf dem Bild ist im schwarzen Kästchen der Mashtastic-sende/-empfänger drin. Kabel und externe Aussenantenne ist auch vorhanden. In einem späteren Dauertest hat sich allerdings herausgestellt das die Solarzelle nicht ausreichend Energie liefert. Die wurde durch eine größere ausgetauscht.

Das ganze habe ich in doppelter Ausführung zusammen gebaut. Wie schon erwähnt eins wird bei mir im Garten aufgebaut und das andere ist für das RTM geplant. Hier werde ich dann auch noch berichten.

NOTFUNK Übung

Unsere Notfunkübung steht bevor. Die Übung bezieht sich auf ein Szenario in dem durch den Staat die Kommunikation über das Internet und dem Telefon stillgelegt wurde. Um aber dennoch eine Informationsquelle aufrecht zu halten und Hilfe zu leisten oder einfache Nachrichten weiterleiten zu können, hat sich eine kleine Gruppe von Funkern zusammengetan und halten über CB-Funk in Kombination mit PMR-Funk (zuschaltbare Funkbrücke) Kontakt.

Notfunk-Relaisstation

Damit nicht immer alle am Funkgerät sitzen müssen, was im Fall der Fälle wahrscheinlich auch so wäre, gibt es einen Notdienstplan. Der Notdienstplan würde natürlich im Ernstfall in Kraft treten.

Was sollte also alles drinne stehen. Na erstmal die Frequenzen oder eher Kanäle. Wichtig ist man sollte sich nicht mit hochtechnischen Funkgeräten aus dem Amateurfunk oder Betriebsfunk beziehen. Da ist es so das man Kenntnisse über diese Geräte braucht. Bei Betriebsfunk sind es feste Frequenzen. Um aber in bestimmten Situationen jeden schnell Hilfe und Unterstützung zu geben sind die einfachsten Geräte mit unter am besten. Denn wenn man einem der mit Funk noch nichts zu tun hatte ein Amateurfunkgerät in die Hände gibt so braucht dieser eine Einweisung. Das kann so umfangreich sein das der neue Benutzer sich das nicht alles merken kann. Also einschalten und fertig aus. Zu dem gibt es PMR Funkgeräte so gut wie überall zu kaufen. CB-Funk ist auch relativ gut zu bekommen. Und sind schnell erklärt. In LKWs werden auch überwiegend noch CB-Funkgeräte mit benutzt. Und wer sich eh schon mit der Materie auskennt wird auch sein Amateurfunkgerät auf entsprechenden Frequenzen und der richtigen Modulationsart einstellen können.

Hier eine Amateurfunkstation zu sehen. Man erkennt sofort das jemand wer nichts mit der Materie zu tun hatte sich erstmal einarbeiten muss.

An Hand eines Dienstplans kann man dann erkennen wann wer Bereitschaft hat. Unsere Übung wird 6 Stunden dauern.

Man bekommt einen primären und sekundären Bereich zugeordnet. Primär ist der Beginn der Schicht (hier 1 Stunde) und Sekundär ist eine Rückfallebene. Wenn man durch der nächsten Meldestelle abgelöst wird kann man beruhigt abgeben.

In unserer Übung wird es ein Code geben welche bis zum Ende der Übung ein Wort ergibt.

Die Buchstaben bzw. der jeweilige Buchstabe wird über das Nato Phonetic Alphabet übermittelt. Jede Meldestelle bekommt einen eigenen Buchstaben.

Die Meldestationen können von einem beliebigen Ort betrieben werden. Hierzu zwei Beispiele:

Von Zuhause aus wo man im Fall der Fälle ja auch überwiegend ist. Also bei der Übung ein bisschen was zum Snacken und ein schönes heisses Getränk dabei.

Oder das ganze mobil auf einer Erhöhung oder beziehungsweise freien Bereich. Hier natürlich auch schön bequem machen und was zum Snacken und Trinken dabei. So werde ich es höchstwahrscheinlich machen.

Daten und Zeiten werden hier noch nicht eingestellt. Stattfinden wird die Aktion im Oktober.

Handfunke mit CB Funk & Amateurfunk

Ein Multitalent Handfunkgerät mit CB-Funk & Amateurfunk und Modulationsarten FM, AM, USB, LSB, SSB, CW. Dazu GPS Satellitenempfänger. Es kann APRS. Kurzwellenempfang ist auch möglich. Sendeleistung bis zu 10 Watt. Und noch einiges mehr.

Die Marke Radtel ist mir neu, die genaue Bezeichnung ist Radtel RT-880G. Und Preis-Leistungsverhältnis ist in Ordnung. Für mich haben einige Faktoren dazu geführt, das ich mir dieses Gerät zugelegt habe. Alleine schon der mögliche Sendebereich von 18MHz bis 900MHz (Software bedingt) macht das Ding zu einem Allrounder.

Hier auf dem Bild im Display zu sehen einmal 2 Meterband, 40cm Band & 11 Meter Band. Oben auf dem Gerät ist nur ein Drehregler. In der Mitte ist ein zweiter Antennenanschluss für den Kurzwellenempfang. Mein Gerät hat so gut wie im gesamten Bereich 10 Watt Ausgangsleistung. Klar es ist kein CB Funkgerät!

Das Tastenfeld ist auch gut beleuchtet, was mir neu war, ist das sich der Lautsprecher hinter dem Tastaturfeld befindet. Man erkennt es an den kleinen Durchlässen zwischen den Tasten.

Eine eigene Repeaterfunktion ist auch vorhanden. Diese habe ich aber noch nicht getestet. Das APRS funkioniert gut. Die ersten QSO Tests waren auch positiv. Mein Bruder Thomas war auch schnell von dem Gerät überzeugt. Mit einer kleinen Zusatzplatine ist es auch Bluetooth fähig.

Hier gibt es aber auch ein Nachfolger wo die Bluetoothfunktion schon integriert ist.

Mit entsprechenden Adaptern hat man schnell auch die Möglichkeit andere Antennen aufzustecken. Geladen wird es mit USB-C direkt oder in dem mitgeliefeten Standlader. Hier noch ein paar Bilder vom Gerät.

Einer für sich ein tolles Teil 😉

Netzteil MAAS SPS-30II

Die Beleuchtung in meinem Netzteil war schon länger nicht mehr aktiv, das hatte mich schon eine weile gestört. Nun hat sich eine Sicherung mehr oder weniger verabschiedet und wo ich diese nun ausgetauscht habe, hab ich auch gleich das Netzteil auf dem Op Tisch geordert.

Sicherung
Ja, nach Geruchwahrnehmung und etwas Suche war der Übeltäter gefunden.

Die Sicherung war doppelt gesichert, mit zwei mal 30 Ampere in Parallelschaltung. So wird die schlechtere Sicherung immer etwas mehr belastet und an den Grenzwerten eher dahinschmelzen.

Da die Sicherung unmittelbar hinter dem besagten Netzteil war, habe ich quasi zwei Fliegen mit einer Klatsche erledigt. Die Sicherung wurde komplett mit einer neuen Halterung ausgetauscht und bei dem Netzteil war es etwas komplizierter, hier musste ich die Anzeige (Voltmeter & Amperemeter) zerlegen. Damit ich die kaputte Beleuchtung auslöten kann und durch neue ersetzen.

Die alte Beleuchtung war mir zu langweilig. Diese habe ich durch grüne und blaue LEDs ersetzt. Jeweils aussen mit blauen LEDs und mittig mit grünen LEDs.

Das Ergebniss gefällt mir sehr gut.

Reparatur ICOM IC-2100

Hallöchen zusammen, ich habe im ehrenamtlichen Auftrag einen ICOM IC-2100 zur Reparatur hier. Was hat er gemacht? Eigentlich so weit alles ok nur mit der Ausgangsleistung hat er es zu gut gemeint. Er hat sich geweigert runterzuschalten. Aufgefallen ist dies an der Klubstation im Radio und Telefonmuseum im Verstärkeramt bei Rehda-Wiedenbrück. Es hatte an einem Netzteil welches bis max 8 Ampere ausgelegt war ein starkes Brummen erzeugt. Aber laut der Anzeige nur auf 5 Watt Ausgangsleistung gestellt. An einem anderem Netzteil welches 20 Ampere und mehr liefert war kein Brummen festzustellen. Einen kleinen Moment dachte ich erst das Netzteil mit max. 8 Ampere ist in den Fritten. Hmmm, Wilfried hatte schnell ein Wattmeter rangebracht. Und da war es eindeutig der Tranceiver haut mehr Leistung raus als er überhaupt sollte. Das ist nicht gesund 😉

Also eingepackt und ans Werk. Hier bei mir im kleinen aber feinen Funkraum auf dem OP Tisch. Hier nochmal getestet und meine Herren der TRX hat über 100 Watt rausgehauen. Ja ihr müsst nicht so staunen, dass habe ich schon getan. Direkt zweimal kontrolliert ob ich überhaubt alles richtig eingestellt habe. Das Wattmeter welches ich gerade genutzt habe ist natürlich auch nur ein Schätzeisen. Aber ich schätze mal es wird mich nicht so dolle anlügen. Klar der erste Test ist erstmal über den Power Poti zu schauen ob man die Leistung dort manuell regeln kann, aber nix da. Und dieser regelt meistens die Vorstufe oder Treiberstufe. Also da ja volles Rohr (auf Sendung) alles was die PA kann, raus gekommen ist, so ist die Annahme nicht falsch das der Treiber hinüber ist. Die PA hat ja gemacht was sie soll.

Ok ab ins Netz und mal schauen was es so her gibt. Nach einiger Suche bin ich fündig geworden und konnte mir erstmal eine kleine Übersicht verschaffen. Unter anderen am Situations und Lageplan, rausfinden wo sich der Feind befindet und wenn er beseitigt ist soll er ja durch einen Kameraden ersetzt werden. Alle Uffse Stuffse wissen was ich meine.

Um auf sicher zu gehen ob dieser auch wirklich ein Defekt hat, habe ich ihn nochmal durchgemessen. Und hier hat sich dann bestätigt das er sein Dienst verweigert.

Um an den Dienstverweigerer ran zu kommen musste ich das Funkgerät komplett zerlegen. Also sämtliche Schrauben raus und diverse Lötverbindungen trennen. Front ab usw. So was mache ich nicht so gerne, aber ein Versuch ist es ja wert da der TRX auf lang oder kurz sonst komplett in den Elektoschrott kann. Die PA würde überhitzen.

So jetzt auf die Suche nach einem Ersatz. Der originale Transistor, na den habe ich nur in aussereuropäischen Ländern oder Kontinenten gefunden. Und ich habe auch in meinen Fundus nachgeschaut.

Und leider nix dabei. Das sind alles noch Reste aus meiner aktiven Zeit. Wo man noch viel gefunkt hat. CB-Funk & Amateurfunk das waren noch Zeiten. Was habe ich damals den Lötkolben geschwungen. Aber heute sind meine Zeitfenster nicht mehr so groß. Na gut wieder zurück zum Thema. Nach langen suchen habe ich einen Ersatztypen im Netz gefunden und sofort geordert. Nach einiger Zeit so drei Tage war er dann auch eingetroffen. Diesen dann auch schnell mal getestet ob seine Grundfunktion die Richtigen sind.

Ja das schaut schonmal gut aus. Natürlich ist es nur ein Vergleichstyp und er hat nicht 100% die gleichen Kennlinien usw. Aber die Grundfunktionen sind die gleichen und in etwa die gleiche Leistung kann der auch. Es sollte reichen um die PA anzusteuern. Ziel ist es ja von dieser hohen Leistung runter zu kommen. Nicht vergessen 100 Watt (es waren mehr da mein Wattmeter total ausgeschlagen hat und 100 Watt ist da die maximale Messung) das sind laut ohmschen Gesetzt mindestens bei 13.8 Volt permanent 7.25 Ampere ohne den zusätzlichen verbrauch des Funkgerätes. Am Ampermeter hatte das Funkgerät auch an die 10 Ampere gezogen wenn es auf Sendung war. Und das Netzteil welches am Brummen gewesen war hatte maximal 8 Ampere kurzfristig 6 Ampere dauer. Klar das es an die Grenzen gekommen war.

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In dem Film zusehen wie ich den neuen Transistor einbaue, das Funkgerät wieder zusammen setze. Und ein Test ob sich die PA nun wieder einstellen lässt. Normalerweise führe ich auch immer ein Test QSO. Dies hatte ich nur kurz mit Erwin machen können. Hier hat sich herrausgestellt das die Modulation nicht sauber gewesen ist. Dies war aber wohl schon ein im Vorfeld bekanntes Problem mit dem Gerät. Ob es aber jetzt an einer Einstellung im Menü liegt konnte ich bei dem kurzen Test nicht feststellen. Erwin Albatross 02 war bei den Test zu Stelle. Was er auch sonst immer ist.

Ob ich mich der Sache mit der Modulation noch annehme hmm wer weiß. Die PA lies sich auf jeden Fall wieder schalten. Im Telefon Museum hatte ich dann an der Klubstation noch ein paar nette QSO’s geführt, mit Erwin, Wilfried, Michael und Thomas. Ebenfalls an einem Icom TRX. Hier nochmal einen schönen Dank und awdh & awds (Auf Wiederhören & Auf Wiedersehen)

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Ein kleiner Zusammenschnitt.

Encoder Reperatur

Aus einem Funkgerät ausgebauten defekten Encoder lag hier noch auf dem Tisch. Eigentlich war er schon abgeschrieben. Aber wie es so ist habe ich mich dafür entschieden den Encoder wieder betriebsbereit zu machen.

Da es sich um einen optischen Encoder handelt, habe ich einen optischen neuen Encoder bestellt. Im folgendem Bild ist der neue optische Encoder zu sehen, zusammen mit den defekten Encoder.

Im Vordergrund der neue optische Encoder. Die Belegung der Kabel ist Rot +5V, Schwarz ist Minus und Blau und Gelb sind die zwei Daten-/Timeausgänge. Daten weil sie halt eine Art Datenausgang zu verfügung stellen 10101010 und Time weil anhand der Geschwindigkeit des wechsels von 1 0 1 0 oder auch High und Low zu nimmt oder abnimmt. Ach ja die Drehrichtung lässt sich auch feststellen, dies geschieht dadurch welcher Kanal zuerst die Daten liefert. z.B. im Uhrzeigersinn liefert das Gelbe Kabel zuerst die Daten gefolgt vom Blauen Kabel. Und entgegen der Uhr gedreht ist es andersherum. Funktion beim Funkgerät um die Frequenz (VFO) zu steuern. 1= kommen Daten 2= in welcher Richtung wird gedreht (Frequenz hoch oder runter) und 3= wird schnell gedreht oder wird langsam gedreht (schneller Frequenzgang oder langsamer Frequenzgang).

Hier ist die Mechanik zerlegt.

Die bei dem neuen Encoder mitgelieferte Platte war so klein das der Achsaufnehmer mit seinem Messinggewicht zu groß war. Also musste eine Alternative her. Eine Schraube mit passendem Durchmesser und ein paar Muttern haben das Problem gelöst.

Nun muss der neue Encoder integriert werden. Damit er in die Öffnung passt werden die beiden Befestigungsösen entfernt, ein wenig musste ich oben wegschleifen.

So nun nach dem alles passt. Und die mechanischen Elemente frei beweglich sind (es lässt sich drehen 😉 können wir es am Oszillator testen.

Ich bin da mal gespannt ob es so funktioniert wie ich mir das vorstelle.

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Das hat alles geklappt. Manchmal muss man andere Wege finden. Gerade wenn es keine Ersatzteile mehr gibt.

Yaesu FT-736R

Ich habe hier ein Yaesu 736R vom Radio und Telefon Museum. Das Funkgerät habe ich zur reparatur in meiner Obhut genommen. Und mit der guten Hoffnung es wieder hin zu bekommen.

Das obige Bild zeigt das Ergebnis. Im großen und ganzen war der Transceiver betriebsbereit. Die technischen Defekte waren der VFO-Drehknopf welcher sich nicht mehr bedienen lies. Er hatte quasie ein Eigenleben entwickelt. Und die Beleuchtung der Signalanzeige. Natürlich im dem Alter etwas Rost angelegt. Auch ist das Gehäuse etwas mitgenommen.

Die Beleuchtung war natürlich kein Problem. Bei der größe des Funkgerätes ist genug Platz und ich habe auf LED’s umgerüstet. Das Licht findet den Weg in der Anzeige durch Plastikführung, ähnlich wie bei Lichtleiterkabel. Und da eine LED meist ein Lichtspot ab gibt, musste ich diese etwas anschleifen um eine akzeptable Ausleuchtung der analog Anzeige hin zu bekommen.

Der VFO lässt sich hier durch ein Encoder (Infrarot coder) einstellen. Dieser Encoder, im folgenden zu sehen, hat sein Dienstzeitende erreicht. Warum, kann man auf den Bildern welche unter dem Mikroskop gemacht worden sind erkennen. Erst dachte ich es ist in laufe der Zeit eine schwache Lötstelle, aber das war halt nicht so.

Hatte den Encoder dann am Oszilloskop nochmal getestet.

Nun musste ein Ersatz her. Dieser wurde relativ schnell aufgetrieben. Ich hatte Wilfried informiert, er wollt sich umhören, und das hat wunderbar geklappt. Hubert hatte ein Ersatz zur Spende abgegeben. Dieser scheint aus einem etwas jüngeren Model zu sein. Laut den Daten ist der feiner in den Daten. Also er reagiert schneller. Was aber kein Problem darstellt. Für Funker sowieso nicht 😉 Im Video habe ich den Encoder so weit wie möglich zerlegt und da zeige ich dann auch die Messung. Ich werde mal versuchen den alten Encoder zu reparieren. Ob das gelingt?

Hier sind beide Encoder zu sehen. Der von Hubert hatte dann eine gute Messung am Oszilloskop abgegeben. So konnte ich den auch mit ruhigen Gewissen einbauen.

Hier noch ein Bild von einem funktionierendem Encoder. Es gibt welche die sind innen mechanisch geschaltet und welche die funktionieren mit einer Optik z.B. Infrarot oder einer roten LED wie bei der Computermaus oft zu sehen.

Es gibt auch Encoder mit mehreren Datenausgängen. Aber die meisten haben zwei. Die Funktion einer von beiden Kanälen wird je Drehrichtung zu erst geschaltet und dementsprechend weiß das System in welcher Richtung man dreht. Auch lässt sich die Geschwindigkeit erkennen. Das kann man im Video gut erkennen. Im obigen Bild läuft der blaue Kanal dem gelben Kanal nach.

So dann noch ein wenig Innenreinigung. Etwas Rost entfernt aber der kommt schnell wieder. Da muss man evtl Lack auftragen damit die Schirmbleche etwas besser geschützt werden.

Das Gehäuse wollte ich erstmal nicht umlackieren. Wenn es da noch zu kommt, dann gibt es da bestimmt auch Bilder von.

So und nun schaut euch das Video an. Das Gerät wird dann demnächst im Radio und Telefon Museum zu sehen sein. Und wer weiß evtl. hören wir uns von dort auch mal. 55 & 73

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Kenwood TS-700 & TS700G

In einem Internetportal wurden beide Funkgeräte zum Verkauf angeboten. Der Zustand dieser beiden Geräte war unbekannt. Angeboten wurden diese ohne Stromkabel und auch ohne Mikrofon. Nach einer freundlichen Kontaktaufnahme ist man sich schnell einig geworden. Und ein Tag später stand ich vor dem RADIO und TELEFON MUSEUM bei Rheda-Wiedenbrück. Das Museum wollte sich von den beiden trennen. Da diese Geräte mehrfach vorhanden waren.

Dort haben meine Frau Christina und ich, dann auch Wilfried kennen gelernt und seinen Hund, der Name des Hundes ist mir gerade entfallen. Ich kannte das Museum nur aus dem Internet und war ganz gespannt was ich da jetzt alles zu sehen bekomme. Wer mich kennt weiß das ich ein großer Technik Nörd bin. Wilfried hat mit uns eine Rundführung durch das Museum gemacht. Und ich bin sehr begeistert gewesen. Es war ein wenig Zeitreise. Wir habe einige Gerätschaften gesehen welche an vergangene Zeiten erinnert haben und bis zum Stand der Dinge. Ein Gang durch den Generatorraum und den Tankraum, puh das ist mal ein Generator. Na ja musste ja alles damals unter allen Umständen in Betrieb bleiben.

Ich möchte mich hier nochmal beim Wilfried bedanken und auch ein netten Dank an die zwei weiteren OMs welche dort mit amtlichen 😉 Arbeiten zu tun hatten. Hier hatte ich auch ein kleines Gespräch über Satellitenbetrieb, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe. Aber nun gut da werde ich einen seperaten Bericht mal verfassen. Denn eins steht fest die haben mich nicht das letzte mal dort gesehen.

So hier sind nun die beiden Geräte. Natürlich haben die beiden schon einige Jahrzehnte hinter sich und standen ohne Pflege lange rum bis sie ihren Weg ins Museum und dann zu mir gefunden haben.

Erstmal augenscheinlich betrachtet alles so wie ich es auch erwartet hatte. Schalter und Drehelemente waren an der Front alle vorhanden. Später stellte sich heraus das an dem einem TRX hinten nicht alles vorhanden war.

Jetzt musste ich mich für eins von beiden entscheiden welches zu erst auf dem OP Tisch kommt. Der TS700G sah schlimmer aus und darum habe ich mich für diesen entschieden.

Also ran ans Werk. Der andere durfte brav zuschauen 😉

Erstmal auspacken und schauen was drin ist. Nach der ersten Reinigung des Innenbereichs. Sah das ganze schonmal besser aus. Leider war die gesamte Beleuchtung defekt und musste ausgetauscht werden. Alles durch LED’s die kann man natürlich nicht ohne weiteres anlöten. Hier ist ein Vorwiederstand nötig. Ich hatte noch vier Multicolor LEDs welche hier auch in Einsatz gekommen sind. Dann gab es zum Glück, im Netz leicht zu finden, einen Schaltplan. Ohne den wäre es eher schwer geworden. Was aber nicht schlim wäre da ich mir (Plan B) die Geräte eh nur als Hinkucker auf den Schrank stellen wollte.

Also erstmal stromlos alles durchprüfen. Dioden, Verbindungen, Kondensatoren oder ein Kurzschluss? Bis ausser zwei Dioden und ein paar Kondensatoren so wie die Beleuchtung war noch nix auffälliges. Also ab ans Labornetzteil wenig Ampere erstmal und das Minimum an Spannung. Wie zu erwarten kein Ton.

Also alles mit Spannung prüfen. Und nach ein paar Lötarbeiten war ein Rauschen zu hören. Dann habe ich festgestellt das der VFO nicht arbeitet. Also kein Empfangen und Senden möglich. Nach einiger Arbeit am VFO bemerkte ich das die Beleuchtung am Drehschalter für den VFO anfing zu leuchten. Hier bemerkte ich das diese Beleuchtung unmittelbar mit dem VFO geschaltet war. Was im Funkbetrieb sehr praktisch ist denn wenn diese Lampe nicht leuchtet arbeitet auch der VFO nicht. Zum Glück hatte ich gegenwärtig den Schalter in Stellung VFO gestellt. Da die anderen Stellungen für feste Quarze sind also quasi feste Kanäle. Und die Steckplatze waren alle, bis ausser einen leer. So kann man auch erkennen ob diese belegt sind und ob der jeweils geschaltete Quarz arbeitet.

Okay ich war nun mit dem ersten TRX soweit fertig. Natürlich fehlte noch die Grundreinigung und das Abgleichen des Senders und Empfängers. Aber das wollte ich erst machen nach dem beide wieder etwas Leben in sich haben. Der erste TRX TS-700G hatte seine ersten Tests hinter sich. Jetz kommt der zweite TS-700 auf dem OP Tisch.

Hier erstmal das gleiche, kein Lebenszeichen.

Okay nun war mir klar das hier nun doch bissel mehr auf mich zu kommt. Also da hilft nix, das Gehäuse muss runter um zu sehen was drunter steckt. So nach dem der Fummel weg war konnte ich anfangen Staub zu putzen. An dem einen oder anderen Kabel hatte sich schon eine neue Kultur gebildet.

Und hier? Da wurde irgendwann mal ein Ersatzteil gebraucht. Also auch hier blieb der Blick auf dem Schaltplan nicht aus. Ich wollte es mir leicht machen und zum Vergleich die andere Kiste aufschrauben. Aber es ist doch nicht gleich gewesen. Also Schaltplan!
Ein Glück damit kann das Funkgerät wieder repariert werden. Und die Auflösung war auch gut. Damit ich die entsprechenden Bauteile und Verbindungen sehen kann muss ich aber die Platinen bissel mehr reinigen.

Nun konnte ich mit dem stromlosen prüfen beginnen und anschließen mit Spannung. Da diese Geräte maximal so 5 Ampere ziehen, kann man hier mit einem kleinen DC Plug arbeiten diesen hatte ich noch zum einbauen in meiner Bastelkiste und einen Stecker war auch vorhanden.

Hier direkt neben den ursprünglichen Stromanschluss.

Im Empfang liegt der TRX bei unter 0.5Ampere. Also das ist auf jedenfall OK.

Beim Bohren muss man allerdings ein wenig aufpassen, denn es ist schon wenig Platz da und es befinden sich einige Kabel hinter der Abdeckung. Die sollte man natürlich nicht noch beschädigen.

Die Sicherung welche hier zu sehen ist wird für eine 110 Volt bzw. 220 Voltversorgung zu sein. Im inneren des Funkgerätes gits noch eine Sicherung für den DC bereich. Diese ist laut Schaltplan auf 2 Ampere ausgeschrieben. Ich hatte eine 3 Ampere Sicherung hier rumfliegen und diese eingesetzt. Also alles im grünen Bereich. Ich meine die PA sendet eh mit nur maximal 10 Watt in FM. Was ja auch völlig ausreicht.

So nun ist der TS-700 auch wieder beding betriebsbereit. Hier musste ich noch einige Abgleicharbeiten vor nehmen. Mit Hilfe von unserem WEBSDR ging das sendeseitig schonmal gut einzustellen. Und am Wasserfalldiagramm kann man gut die Bandbreite sehen. So konnte ich den TX recht zufriedenstellend justieren. Für den Empfang diente ein Generator. Dank Service Manual ging auch hier das einstellen zufriedenstellend. Da meine freie Zeit aber knapp ist wollte ich hier erstmal nicht mehr Zeit investieren. Und sind wir mal ehrlich bei den Gerät wird eh mit dem VFO gespielt 😉 so gehört sich das auch.

So nun war das Gehäuse dran, reinigen was zu reinigen war, schleifen was zu schleifen war. Neue Farbe auf das Gehäuse, ich hatte noch so ein matt Grau da, was auch super zu den Geräten aus der alten Zeit passt.

Das schaut doch mal gut aus.
Ein kleines Video habe ich mal zusammen gepackt wo auch Funkbetrieb gemacht wird. Mein Bruder Thomas und meinereiner dann zu sehen.

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Yaesu FT-101 und ein Arduino

YAESU FT-101 mit OLED Display

Nach dem ich mir einen Yaesu FT-101 zugelegt und diesen wieder voll betriebsbereit gemacht habe, hatte ich mich mit einem kleinen Arduino beschäftigt. Und dachte mir in Kombination mit einem kleinen Display kann ich mir ja eine nette kleine Anzeige für den FT-101 fertig machen. Ursprünglich war nur was ganz schlichtes gedacht, Rufzeichen und Gerätename. Ach ja das Programm musste ja auch noch getippelt werden. Dank Internet habe ich schnell für das Display die passenden Ansprechcodes gefunden. Und dann durch einer Loop Funktion zwischen zwei Displayanzeigen hin und her geswitcht.

Hier das OLED Display zum Testen der Darstellung.

Nun musste das Display aber noch vernünftig ans Funkgerät gebracht werden. Also musste ein passendes Gehäuse her. Dank 3D Drucker ist dies heute gut möglich. Jetzt hieß es alle Maße von bzw. an der Stelle zu messen wo ich das Display am Funkgerät anbringen möchte. Hier sollte man schon sehr genau messen damit nachher das Gehäuse gut am TRX passt.

So sah der Entwurf am PC aus.
Und hier dann zwei fertige Gehäuse, Eins ist für meinen Bruder der sich ja auch eine FT-101 gekauft hatte. Ja nach dem ersten Begutachten und mal am Funkgerät drangehalten, muss ich sagen alles super. Ich hatte erst gedacht das ich eine zu dünne Schicht für das Gehäuse programmiert hatte. Aber alles ist gut geworden, Kanten haben sich verbunden und es ist stabil.
Nun die Technik integrieren. Im Funkgerät ist genügent Platz um ein kleines GFK Gehäuse einzubauen. Hier ist der Arduino Nano zu sehen, welcher für dieses Projekt völlig ausreichend ist. Es geht natürlich auch ein Arduino UNO oder ähnliche. Das einzige was mir nicht ganz so gefallen hat, ist dass ich ein kleines Loch durch die Front bohren musste. Aber WAT MUT DAT MUT. Das Display ins neue Gehäuse angebracht und am TRX befestigt. Die Spannungsversorgung für den Arduino habe ich mit einen DC Converter realisiert. Als Spannungsquelle würden laut Schaltplan mehrere Möglichkeiten in Frage kommen. Das simpelste war aber die Beleuchtung vom S-Meter bzw. von der Frequenzanzeige anzuzapfen. Diese ist sehr leicht zugänglich.

Inzwischen habe ich mir gedacht, dass ich ja noch einen Temperatursensor nutzen kann um mir auch die Gerätetemperatur anzeigen zu lassen und hier bestimmte automatische Aktionen programmieren kann.

Ja so schauts am Ende aus. Jetzt ergeben sich natürlich weitere Ideen. Erst dachte ich an einer digitalen Frequenzanzeige. Aber der Arduino würde hier erstmal nur bis ca. 6MHz funktionieren, na mal sehen. Dann denke ich an eine Waveanzeige vom besprochenen Mikrofon und dem was der Lautsprecher so von sich gibt. Diese niedrigen Frequenzen sind mit dem Arduino leicht machbar. Ein Squelch könnte man auch realisieren.

Ja mit dem TRX werde ich noch ne menge Spass am Hobby haben.

YAESU FT-101

Die FT-101 ein Funkgerät aus alter Zeit, also Nostalgie. In meiner Jugend hatte ich mir solch ein Gerät angeschafft. Ich hatte damals echt Glück. Der FT-101E stand in einem Funkladen hinter der Theke. Und als ich denn da sah hatte ich gefragt was der kosten sollte. Mein Glück war, das die absolut keine Ahnung hatten. Der Verkäufer meinte nur dass das Funkgerät alt und nur am rauschen ist, man verkauf ihn im Auftrag. Er fragte mich ob 50 Mark für mich okay sind. Tja was soll ich da sagen so schnell hatte ich noch nie 50 Mark also heute 20€ auf den Tisch gelegt. Und mit dem tollen Gerät ab nach Hause. Und große Überraschung alles funktionierte. Selbst die Röhren brachten 160Watt. Mit dem Teil hatte ich viele Nächte verbracht. Damals noch die Zahlensender empfangen und viele KW Sender. Dann habe ich den FT-101E später verkauft. Ich habe da 300€ für bekommen. Der Käufer, ein Funker aus Büren, war sehr zufrieden mit dem Funkgerät. Ich hatte mit dem nach dem Kauf noch ein Funkgespräch (QSO) gehabt.

Mein Bruder hat sich nun auch wieder ein FT-101 angeschafft. Das Gerät hatte er die Tage hier mal mit hingebracht. Und da kamen natürlich wieder Erinnerungen zum vorschein. Natürlich muss heute einiges an solchen Geräten gemacht werden. Viele haben da auch keine Wertschätzung. Also meisten sind die Senderöhren hinüber und die Mechanik muss etwas überarbeitet werden, auch werden die alten Kondensatoren nicht mehr ihre volle Kapazität haben.

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Hier der FT-101 von Thomas.

Ich habe mich anstecken lassen und konnte ebenfalls ein Yaesu FT-101 ergattern. Laut Verkäufer hatte der FT-101 zum Schluss noch funktioniert und stände seit dem, 20 Jahre im Schuppen. Na ja dass der TRX tatsächlich ohne Probleme daher kommt konnte ich mir nicht vorstellen. Allerdings habe ich den nicht so günstig bekommen wie mein erster Yaesu FT101E.

Nun gut zu Hause angekommen und mal so ein genaueren Blick ins Gerät gemacht, beim Kauf hatte ich es nur augenscheinlich begutachtet. Ein kaputtes Relais ist mir mal direkt aufgefallen. Also erste Tests mit dem TRX sind komplett negativ ausgefallen. Beleuchtung ging nur am VFO (Frequenzeinsteller) Power anzeige Dunkel und ohne Funktion. Also komplett zerlegen war angesagt.

Ja so war das. Von Kleinigkeiten bis zu etwas größeren, Also ran ans Werk. Beleuchtung durch LEDs ersetzt, Relais in Ordnung gebracht. Kondensator neu. Diverse Lötarbeiten. Das Mikrofon war mal voll für’n Arsch. Große Dose Kontaktspray und Rostentferner. Dann Gehäuse, Deckel und Boden schleifen und neu lackieren. Ich hatte noch ein Standmikrofon im Regal stehen welches ich auch in der gleichen Farbe lackiert habe. Stecker noch schnell anlöten. Und zum Glück haben die Röhren noch ein wenig Leistung gebracht. Hier und da kommen später noch ein paar neue Bauteile ins Funkgerät.

Nebenbei sind mir ein paar kleine Unterschiede vom FT101 und meinen alten FT-101E aufgefallen. Der erste war total ok und günstiger lach. Der FT-101E konnte auch auf 160 Meter Band, der FT-101 nicht. Dafür kann der FT-101 aber im 11 Meter Band ON AIR sein. Der Clairfier war mit einen extra Schalter abschaltbar. Bei dem Gerät von meinen Bruder war ein Schalter nachgerüstet worden. Bei meinen Gerät wird diese Funktion in unterster Stellung ausgeschaltet. Und noch ein paar unwichtige Unterschiede.

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Hier dann das Resultat. Mir gefällt’s 😉

Magnetic Loop

Bau einer Magnetic Loop Antenne. In meiner Bastelkiste hatte ich noch einen Drehkondensator und ein bisschen Rundrohr hatte ich auch noch über.

Es ist ein doppelter Kondensator. Man muss ihn in Reihe schalten damit man auf die 500pF kommt. Einzeln gibt eher so 270pF ab. Damit ich den Bereich der Antenne erweitern kann möchte ich die Möglichkeit nutzen sowohl die 270pF und 500pF zu schalten. Also muss ein Schalter her.

Hier nun der Aufbau. Der Loop aus Kupferrohr in Reihe mit dem Kondensator (Schwingkreis) und der Schalter zum umschalten zwischen 270pF und 500pF.

Erstmal habe ich eine lose Induktionsschleife auf einen BNC Stecker angebracht um mit einem Empfänger die Loopantenne zu testen. Was echt gut geklappt hat. Die Antenne konnte ab ca. 6KHz bis 30KHz in Resonanz gebracht werden. Der Induktionsbereich war erstaunlich gut. Es hat schon gereicht wenn ich nur in der nähe des großen Schwingkreis war. Ich habe hier ein kleines Video angehängt schaut am besten mal selbst.

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Hier mein Empfangstest mit der Magnetic Loop.

Icom IC-735 nix RX

Habe nach einiger Zeit mal wieder den ICOM IC-735 in Betrieb genommen. Und musste feststellen das kein Empfang gegeben war. Wie ich mir schon dachte, lag der Fehler am Antenneneingang. Also das ganze erstmal auf den OP Tisch. Nach abnahme des Gehäuses und Freilegung der PA konnte man auch den PL Anschluss sehen. Sah auf den ersten Blick ok aus.

ICOM IC-735

Bei genaueren hinschauen konnte ich feststellen das die Verbindung von der Platine zum PL Anschluss gebrochen war. Na gut also die Platine muss raus.

Nach dem ausbau der Platine habe ich eine neue Verbindung eingelötet. Gut das die Kabel alle gesteckt waren. Aber einiges an Schrauben. Und nach dem alles wieder zusammengeschraubt ist, folgt ein kleiner Empfangstest.

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Nach dem zusammenbau, ein kleiner Test im 11 Meter Band

APRS mit LoRa

LoRa ist inzwischen auch gut im Amateurfunk verbreitet. LoRa ist die Abkürzung für Long Range Wide Area Network. Und was kann man mit einen Netzwerk machen? Daten hin und her schicken. Und das via Funk auf 433MHz (LPD Low Power Device).

Hier ein LoRa APRS Tracker

Und durch ein I-Gate ist es möglich die APRS Daten ins Internet zu übertragen. Je mehr von diesen I-Gates um so besser. Da hier mit minimaler Sendeleistung gearbeitet wird, ist mit der Stummelantenne natürlich nicht möglich große Distanzen zu direkt zu machen.

Hier ein I-Gate. Also quasi der Internet und HF Knotenpunkt.

Das I-Gate sollte am Besten mit externer Antenne betrieben werden auch hier gilt je höher und freistehend, um so besser. Auch der Tracker erreicht natürlich mit externer Antenne einiges mehr.

Das Einrichten ist nicht jedermanns Sache. Man muss es programmieren.

Wer Python oder C# bzw. C++ programmieren kann der wird sich hier schnell zu recht finden. Aber es gibt auch genug im Internet um auch als Laie zurecht zu kommen. Oder man kennt jemanden der sich damit auskennt. ein netter OM in der Funkgemeinschaft ist bestimmt in Reichweite.

Mein Bruder war so nett und hat ein Gehäuse gedruckt. Hier Bilder vom 3D Drucker. Und das Resultat, ist doch echt top geworden.

Das erste Gehäuse ist für Erwin. Erwin betreibt nun auch ein I-Gate und hat natürlich auch seinen Tracker. Hier ist Erwin sein Tracker im selbstgedruckten Gehäuse.

Das schaut doch schonmal tiptop aus. Den Link zur Druckdatei gibt’s im Netz.

Mashtastic

Mashtastic ein kleines Messenger-Netzwerk. Hier gibt es die Möglichkeit mit kleinen Entwicklungboards ein autarkes und auch geschütztest Netzwerk aufzubauen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit das Internet mit einzubinden, dies ist aber nicht nötig. Da das Netzwerk autark funktioniert. Ich habe ein Netzwerk ,NRWFUNK‘ aufgebaut und dieses ist auch via Internet zu erreichen. Sollte mal kein Internet vorhanden sein so funktioniert es via HF autark weiter. Mehr gibt es die Möglichkeit bestimmte Sensoren zur Überwachung anzuschliessen wie z.B. Türkontakte, Wassermelder, Temperatursensoren, Alarmmelder usw. Aber schaut selbst.

Hier erstmal eine gif Datei welche das Prinzip erklärt. Hier im autark Betrieb

Ich habe mir die Board’s von Heltec gekauft. Einfach mal im Netz nach DIYmalls 868MHz EST32 LoRa Board suchen. Man sieht es ja mein Funknetz arbeitet im 868MHz Bereich. Für jeden zugelassen. Eine Amateurfunklizenz ist nicht nötig. Man könnte auch im 433MHz Bereich ein Netzwerk aufbauen welches auch für jeden zulässig wäre, aber bei 10mW und mitten im 70cm Amateurfunkband dass muss nicht sein. Zumal sich dort auch viele andere Anwendungen tummeln. Einiges ist auch im 868MHz aber dort noch nicht so viel.

Die Reichweite im autarken Betrieb ist abhängig von der Umgebung. Mit einem Repeater lässt sich da schon einiges überbrücken. Es sind natürlich via Internet Verbindung der Entfernung keine Grenzen gesetzt.

Hier im Bild habe ich die Verbindung mit einem Einstiegsknoten über meinem PC. Die netten kleinen Teile kann man mit Wlan im eigenen Netzwerk verbinden und so eine Verbindung über die IP Adresse aufbauen.

Also so hat man die Möglichkeit mit anderen Teilnehmern zu chatten. Geht aber natürlich auch mit dem Smartphone.

Vieles weitere zu Meshtastic gibt es im Netz.

Homemade Dipole

Home made Dipolantenne. Quasi 20 Meter Kabel auf ein Kunststoffrohr gewickelt;-) Ihr wisst was ich meine. Das ganze ist 1.15 Meter lang und hat 4 cm Durchmesser. Mechanische Länge ist Lamda Halbe für’s 40 m (x VK für Kupfer) Band. Natürlich muss ein Tuner dran. Ich hatte die Antenne als RX Antenne gedacht. Sie lässt sich durchaus auch zum Senden benutzen.

Beim späteren Test habe ich die Antenne in meiner Funkbude einfach hochkant in die Ecke gestellt und auch hier konnte ich mit der Antenne auf 40, 20, 10 Meter arbeiten. 80/160 Meter leider nicht. Aber sie stand auch nur in der Ecke.

Also werde ich die Antenne die Tage mal mit ins Auto packen und auf unserem Hausberg „der Haarstrang“ mal bissel testen. Der erste Empfangstest mit einen Handscanner AOR AR8000 ist im Video zu sehen.

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Beim Test auf dem Berg, werde ich auch bissel Material aufnehmen und hier einstellen.

RX mit der Antenne am TRX.

ich war zum Testen auf dem Berg, die Videos sind leider gelöscht worden. Ich hatte die glorreiche Idee mein DVD Camcorder zu nutzen. Das hat auch super geklappt. Leider ist es eine DVD-RW (löschbar & wiederbeschreibbar) gewesen und diese wurde ausversehen ( grrrrr ) Formatiert (gelöscht).

Also von Heimat QTH nochmal bissel getestet. Senderseitig müsste man den Dipol z.B. mit einer Gamma-Anpassung anpassen. Hiervon sehe ich aber erstmal ab, da der Wirkungsgrad viel zu klein ist. Auf Grund der Größe wäre es auch nur eine Behelfsantenne für KW. Und durch das tunen wird ne menge an Sendeleistung in Hitze umgewandelt. Was ja nicht wirklich sinnig ist. Nur für welche mit wenig Platz. Da tendiere ich aber eher zu einer Loop-Antenne. Hier das Video vom Heimat QTH.

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