Refresh loader

Archive : Technik

Home > Posts tagged Technik

UNIDEN 2020

Das Uniden Model 2020 ist ein vielseitiger HF-SSB-Transceiver für den Amateurfunkbetrieb, der vor allem in den 1970er Jahren gebaut wurde und heute eher als klassisches/retro Funkgerät gilt.Das Gerät unterstützt verschiedene Betriebsarten wie SSB, AM und CW und hat eine Leistung von bis zu 180 W (SSB/CW) bzw. 90 W (AM).Technisch kombiniert der Transceiver Röhren- und Transistor-Schaltungen, verfügt über analoge und digitale Anzeigen und ist für den stationären wie mobilen Einsatz geeignet. Allerdings spricht dagegen, es ist relativ groß und schwer (~18 kg) und wurde mit umfangreicher Front-Bedienelement-Anordnung sowie Zubehör-Optionen ausgeliefert.

Ich habe den Uniden 2020 ein wenig restauriert 😉 da der Zustand nicht gut war. Der Empfänger war durch den internen Generator zur eigenen Justierung gestört. Es schien so als ob dieser in Dauerfunktion war. Er lässt sich laut Anleitung ein und ausschalten. Später habe ich dann den defekten Schalter ausgemacht und den internen Generator deaktiviert. Aber hier erstmal Bilder vom Funkgerät vor der Restaurierung.

Also auch hier neue Farbe muss sein. Das Gerät hat augenscheinlich schon bissel was mit gemacht. Nach einem Blick ins innere habe ich dann festgestellt das so gut wie alle Plastikzahnräder einen Riss haben. Durch den Riss hat sich die Kette welche normalerweise in die einzelnen Verzahnungen passen aber da wo dann ein Riss ist hat es nicht mehr gepasst und somit hatten sich auch die synchronen Plattenkondensatoren verstellt. Also erstmal alles wieder in richtiger Position bringen und dann das Kettensystem anbringen. Die Kunststoffzahnräder habe ich wieder fixiert und immer da wo ein Riss war habe ich einen Zacken entfernt. So gab es keine Übersprünge mehr. Wie schon beschrieben habe ich den internen Generator deaktiviert. Das ist auch nicht weiter schlimm denn zum abstimmen gibt es andere Möglichkeiten. Die PA habe ich hier nur durchgemessen, hier stimmten alle Werte. Sendebetrieb habe ich nicht gemacht da ich die Elektroröhren ausgebaut habe und diese in einem anderen Transceiver nutzen werde. Hier ein Bilder von der Technik.

Alles für sich ein toller Transceiver, aber etwas komisch wirkt die Frequenzanzeige. Die ersten drei Ziffern können digital angezeigt werden und die letzen zwei Ziffern werden analog angezeigt. Auch hier durch eine Zahnradmechanik die eine große Rolle im inneren bewegt und auf der sind die letzten beiden Ziffern dann zu sehen. Warum man zu diese Art der Anzeige gegriffen hat? Ich meine wenn schon digital dann auch gesamt oder. Allerdings bei der Signalanzeige finde ich eine analoge schöner. Das ist aber auch Geschmackssache. An sonsten macht es richtig Spass mit dem TRX auf Sendersuche zu gehen.

Schaut schon geil aus so in neuer Farbe. Ich habe erst überlegt den Transceiver wieder in Schwarz zu lackieren aber nö, so gefällt er mir besser. Wie bei den anderen Geräten drei lagen Farbe druff 😉

Und nun könnt ihr euch den TRX auch im Empfangsbetrieb anschauen. Denn na klar einen kleinen Film zu dem UNIDEN 2020 habe ich auch gefertigt. Viel Spass beim schauen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Wenn der noch so beleuchtet wäre,,,oder?

Yaesu FT-902DM

Der Yaesu FT-902DM kam Ende der 1970er (ca.1978-1981) Jahre auf dem Markt und gehörte zur berühmten 900er-Serie von Yaesu. Die Serie und damit auch der FT-902 entstand in einer Übergangszeit der Funktechnik von reinen Röhrengeräten hin bis zu modernen transistorisierten Transceivern.

Das Konzept beim FT-902DM ist ein Hybrid. Das wurde bewusst so entschieden, Transistoren da wo es auf Stabilität und Präzision (der Empfänger, VFO) ankommt und Röhren um eine leistungsstarke und robuste PA (Endstufe) zu gewährleisten. Auch die Möglichkeit den ganzen Transceiver einmal mit Wechselspannung 220 Volt und aber auch durch einen DC DC Converter mit einer Gleichspannung von 12 Volt zu betreiben.

Somit ist der FT-902DM als High-End-Stationstransceiver und auch für Not-Funk bestens geeignet. Klar weltweite Funkverbindungen (DX-Betrieb) und Conteste sind mit dem Funkgerät (mit entsprechender Antennenanlage) kein Problem 😉 Er macht einen sehr hochwertigen Eindruck, ist aber auch ziemlich schwer. Es gibt verschiedene Versionen die FT-902DM Version ist voll bestückt. Es ist auch die Version wo der DC DC Converter direkt mit verbaut ist.

Hier der Yeasu FT-902DM (VFO modifiziert)

Technische Daten (kurz und knackig): Der Sender (die Endstufe) benutzt zwei 6146B Röhren es können auch die 6146W benutzt werden, die Endung W ist eine Militär Röhre gewesenen. Beide aber identisch. Es gibt noch weitere Röhren vom Typ 6146 die haben aber eine andere Anodenverlustleistung und werden in dem Funkgerät bei voller Ansteuerung schnell ihren Dienst an den Nagel hängen. Sendemaximum liegt bei 180 Watt. Der Empfänger arbeitet nach der Aufwärmphase frequenzstabil. Frequenzbereich geht von 160m bis 10m. Zum Stand der Produktion alle WARC-Bänder. Betriebsarten sind SSB (USB/LSB), CW (Morsetelegrafie), AM (Amplitudenmodulation), FM (Frequenzmodulation) so wie FSK (RTTY). Im Seitenbandbetrieb bis zu 180Watt PEP und bei AM/FM/FSK ca. 70-80 Watt. Nach ca. 20-30 Minuten aufwärmen ist das Gerät sehr frequenzstabil. Kein Synthesizer, sondern ein analoger VFO(variabler Frequenzoscillator). IF-Filter, APF (Audio Peak Filter), Notch-Filter. Für damalige Zeiten schon gut ausgestattet, aber wegen seinem Gewicht von 18 kg auch eine ganz schöne Wuchtbrumme 😉

So nun aber zu dem Projekt FT-902DM, ich habe dieses Gerät natürlich nicht in dem Zustand erhalten wie oben zu sehen. Das ist zum Schluss daraus geworden. Hier ein paar Bilder vor der Restauration.

Der Zustand an sich erstmal ok, habe schon schlimmeres erlebt. Bei der augenscheinlichen Kontrolle ist mir aufgefallen das der VFO nicht mehr im Originalzustand ist. Das analoge Skalenfenster ist nicht vorhanden und unterhalb des VFO Reglers befinden sich zwei zusätzlich angebrachte Schalter? Das Gehäuse ist auch in einem nicht mehr so guten Zustand und so wie ich mich kenne bedeutet das auch ein wenig schleifen, lackieren und polieren. Aber erstmal schauen wie sich der Transceiver von innen macht.

Super alle Einheiten sind noch vollständig. Und soweit auf den ersten Blick alles ok. Aber nö auf den zweiten Blick sind mir dann einige offene Lötstellen aufgefallen. Und die Drehschalter musten auch wieder ein wenig gereinigt und mit Kontaktspray bearbeitet werden. Leider sind die Röhren nicht mehr sendefähig. Schaut zwar toll aus wenn die Heizung in den Rohren glüht aber das wars. Treiberröhre bringt die Gleichspannung aber noch zum schwingen. Genug Anodenspannung bei der PA ist auch vorhanden. Heizung sieht man ja. Also ein Satz neue Röhren rein ins Gerät. Bis dahin ein toller Empfänger.

Klar nicht mit den Finger an den Glaskolben packen 😉 Aber hier legal und egal. Sind ja eh in den Fritten.

Na und nun ist er fertig der Yaesu FT-902DM. Das ganze schaut als Line sehr gut aus und kann im Radio und Telefonmuseum bei Rheda-Wiedenbrück angesehen werden. Nun ein kleines Video vom Funkgerät im Empfangsbetrieb. Sobalt ich die PA mit neuen Röhren bestückt habe kommt auch eins im Sendebetrieb. Im Video ist auch ein kleiner Auschnitt aus dem Museum zu sehen wo man die Line betrachten kann (Noch nicht eingearbeitet!) aber hinfahren und selber schauen macht mehr Spass.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Gruß an Bord

Gruß an Bord ist nicht neu. Und gibt es heute noch. Aber erstmal was ist hier mit Gruß an Bord gemeint? Für Seeleute welche in der Weihnachtszeit nicht bei ihren Familien sein können. Werden auf unterschiedlichen Frequenzen auf Kurzwelle und auch im TV, Weihnachtsgrüße ausgestrahlt. Wie gesagt das ist nicht neu. Diese Sendungen finden auf Heiligabend statt und das ganze gibt es schon seit 1953. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat damals mit dieser Hörfunksendung begonnen.

Das ganze findet immer noch zu Heiligabend statt. An Heiligabend werden von 20:00 bis 22:00 Uhr auf NDR Info Grüße an die Seeleute in aller Welt gesendet. Heute wird das alles auch über UKE, DAB+ DVB-S zu hören sein aber dennoch mietet der NDR Frequenzen auf KW an damit es bei der Tradition bleibt. Für Funkinteressierte ist dies eine tolle Sache, den klar Kurzwelle macht Spaß.

Also haben mein Bruder und ich auf Heiligabend ein Kurzwellenfunkgerät auf Empfang gestellt. Den live Empfang habe ich zuvor auch noch nicht gemacht. Da wir aber Besuch hatten, sind wir nicht permanent an der Station geblieben. Und haben eine ganze Weile auch nur den Ton live mit aufgenommen.

Die Sendefrequenzen waren im Netz schnell gefunden, 6080kHz.

Zum Empfang haben wir den Icom IC-735 genommen. Und Antenne war eine Diamond 8010 (Mehrband Dipolantenne). Und als zweites Empfangsgerät haben wir ein AOR AR8000 mit einer homemade Magnetic-Loop-Antenne. Überraschenderweise war der Empfang auch mit der Magnetic-Loop-Antenne gut möglich. Wir haben zwischendurch auch die anderen Frequenzen getestet aber die,welche für Europa war, ging am besten.

Natürlich haben wir auch ein wenig mitgeschnitten und gefilmt. Aber es soll keine Kopie der Sendung sein. Wer sich die ganze Sendung anhören möchte kann das online beim NDR machen. Mir kommt es hier auf unser Hobby an, also selber mit Equipment arbeiten usw.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Bis zum nächsten Beitrag. Da geht es dann wieder um ein Funkgerät, denke ich 😉

Kenwood TS-700 ‚Die 3te‘

Wieso die 3te? Kann ich sagen, ich habe vor kurzen drei weitere Funkgeräte als Projekte ergattert. Mit dabei eine Kenwood TS-700 und zwei habe ich schon wieder ins Leben zurück geholt. Also das ist jetzt die 3te.

Von den drei Kisten sah augenscheinlich die Kenwood am schlimmsten aus. Quasi was für den Elektroschrott. Der Zustand war schlimmer als die anderen beiden vor der Restauration. Aber erstmal das Ergebniss. Das Resultat ist recht gut geworden.

Kenwood TS-700

Das Funkgerät ist ein sehr schöner VHF Transceiver mit Seitenbandfähigkeit. Also von Modulationsarten wie CW, FM, AM, USB und LSB (Seitenband) Betrieb ist es möglich 11 Kanäle mit eigenen Quarzen zu bestücken, quasi an den heutigen Geräten die Memoryspeicher 😉 Es gibt unterschiedliche Versionen wie TS-700, TS-700A, TS-700G und wahrscheinlich weitere, aber alle ziemlich gleich bis ausser kleine Unterschiede wie unter anderem ,einstellbare Sendeleistung an der Rückseite‘. Was ich selber praktisch finde das man an dem Funkgerät die Antennenimpendaz anpassen kann um so auch ein maximum der Sendeleistung und den Empfang einstellen kann. Neue Geräte haben diese Möglichkeit nicht. Wahrscheinlich weil man heute eh von einer angepassten Antennenanlage aus geht. Auch eine Relaisfunktion ist gegeben.

So nun aber von vorne mit der TS-700 die 3te. Hier eine kleine Bilderstrecke vom Zustand wie ich das Funkgerät bekommen habe. Dass das Funkgerät natürlich nicht mehr in Originalzustand war und schon einige Vorbesitzer die Finger im Gerät hatten war keine Übrraschung für mich. Aber dank Internet und den beiden anderen Geräten hatte ich schon das Servicemanual so wie ein wenig Plan von dem Ding.

Ja ich weiß nicht aber die hatte schon ein paar Jahre in irgend einen Keller mit etwas hoher Luftfeuchtigkeit verbracht. Aber der Verkäufer hatte das auch schon so gesagt, ich meine er sprach von um die 20 Jahre. Natürlich hatte der nette OM (Old Man = Amateurfunker) auch angemessene Preisvorstellungen. Und ich kenne mich auch aus. Bei dem Gerät hatte ich aber eigentlich nur eine äußerliche Restaurierung geplant, so als Hinkucker. Aber was soll ich sagen wenn es nicht leuchtet ist es auch blöd oder? Und da ich ja alle Schaltpläne besitze dachte ich mir so, das mach ich fertisch.

Also messen hier messen da trallalla. Um einige Spannungen hinzubekommen fand ich es simpler einen DC DC Converter zu nutzen und diesen für die gebrauchte Spannung einzustellen, 9V hat es nicht gegeben. Damit hatte der VFO auch genug Spannung. Der eingebaute Spannungsverteiler lieferte nur um die 4 Volt. Natürlich hätte ich hier auch den einen oder anderen Kondensator austauschen können. Aber diese DC DC Converter habe ich noch genügend da und das war jetzt der simplere Weg. Störungen werden die Converter hier nicht machen (ähnlich wie ein schlechtes Schaltnetzteil) den die Converter werden hier nicht an ihre Grenzen betrieben und aufgetaktet wird ja auch nicht.

So und nun noch das Gehäuse, leider hat der Rost schon das Blech angegriffen. Die Seitenleisten musste ich auch stark abschleifen so hat sich eine neue Struktur ergeben. Aber das ging nicht anders. Beim reinigen der Front hat mir meine Frau Christina geholfen, was sie echt gut gemacht hat. Die Front ist sogar besser als von den anderen beiden Kisten. Hm ob sie da auch mal bissel reinigen kann 😉

Gehäuse wurde so ziemlich bis auf den blanken Arsch abgeschliffen. Knöpfe und Schalte so wie das Gerät ebenfalls gereinigt. Und die Seitenleisten waren quasi auch nur durch schleifen wieder sauber zu bekommen. Dadurch musste die glatte Fläche durch eine Schleifstruktur entweichen. Was aber auch seinen Charme hat. Was erstmal richtig schlecht ist, ist die Aufschrift an der Schalterleiste. Da weiß ich noch nicht wie ich das behebe, evtl. neu bedrucken? Aber das sprengt evtl. das Projekt. Oder ein 3D Cover drucken was das ganze chic ausschauen lässt mit nem kleinen Display drin. Wo zum Beispiel Betriebsspannung angezeigt werden. Oder Frequenzen das wäre auch genital 😉

Wer solch ein Exemplar auch mal live sehen möchte der sollte mal ein Besuch beim Radio und Telefonmuseum im Verstärkeramt bei Rheda-Wiedenbrück machen.

So und nun will ich euch nicht die fertigen Bilder vom Kenwood TS-700 vorenthalten.

Und natürlich auch einen kleinen Filmbeitrag über den Kenwood TS-700 die 3te.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Yaesu FT-718

Thomas mein Bruder hat eine Yaesu FT-718, ein Kurzwellentranceiver mit VHF und UHF. Das Gerät hatte nach einiger Zeit einen Kurzschluss. Wir vermuten das der Akku oder die Ladefunktion des Akkus hinüber gegangen ist. Also klar erstmal augenscheinlich begutachten. Auch unsere Gewürzkolben sind zum Einsatz gekommen, geruchsmäßig war aber soweit nix festzustellen. Augenscheinlich war auch erstmal nix wahrzunehmen.

Da hier nicht offensichtlich was zu sehen war und wir erstmal ein paar kleine Messungen an der Ladetechnik gemacht haben, hier war erstmal nix auffälliges. Und die Hauptplatine hatte auch im ausgebauten Zustand keinen Kurzschluss mehr. Also war es schonmal naheliegend das die Zweitplatine mit der PA und den Filtern einen Kurzschluss verursachte. Dennoch habe ich mir auch den Schaltplan angeschaut um nachzuvollziehen wo die positive und negative Spannungen lang gehen. So konnte ich dann auch zwei weitere Sicherungen ausmachen die wie eher mic. SMD Widerstände ausschauen.

So da ich nun wusste wo die Sicherungen sich verstecken. Habe ich diese auch durchgemessen. Von den beiden war eine noch ganz und die andere ebend nicht. Unter dem Mikroskop war es dann gut zu sehen.

Natürlich hatte ich nicht die gleichen Sicherungen hier. Auf die schnelle sind wir dann etwas unkonvenzionell vorgegangen. Also zwei kleine Drähte aufgelötet und da dann eine Glassicherung zwischen (3A) das sollte genügen. So nun haben wir uns der anderen Platine zugewendet. Denn da ist ja immer noch ein Kurzschluss welcher gefunden werden muss. Natürlich mit der Hoffnung das es nicht an der Bedienungsunit liegt. Hier noch ein Bild von der eingelöteten Glassicherung.

Ja ich weiß, das war aber erstmal auf die schnelle eine Lösung 😉

Also die Platine mit den Filtern und der PA erstmal vom Gehäuse lösen und schauen ob ein Kurzschluss zum Gehäuse unterbrochen ist. Und siehe da, der Kurzschluss war weg. Also erstmal die PA durchgemessen. Und tadaa da war der Kurzschluss. Die PA besteht aus einer eigenen Platine mit HF Eingang und HF Ausgang und Spannungsversorgung so wie eine Aktiv Leitung (PTT). Diese gibt es komplett so zu kaufen.

Damit das Gerät erstmal bis zum Eintreffen der neuen PA betrieben werden kann, na klar nur RX. Haben wir die HF Ein- und Ausgänge ersmal direkt verbunden. Da mit einer längeren Lieferzeit gerechnet werden kann. Aber die Neue ist dann auch schnell wieder eingebaut.

Enfach erstmal zwei Drähte an den HF Anschlüssen gelötet und isoliert.

Hier ist ein kleiner Filmmitschnitt. Zum Schluß ist das Resultat zu sehen. Sobald die PA da ist kommt evtl. noch eine Fortsetzung zum Yaesu FT-817. Es steht auch schon der nächste Beitrag über SDR Software Defined Radio an.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Kenwood TS-120s zur Weihnachtszeit

Hallo zusammen. Das Jahr geht dem Ende entgegen und die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Somit wird dies der letzte Beitrag in diesem Jahr werden. Wie in der Überschrift zu lesen, habe ich noch einen Kenwood TS-120s in einem ausgezeichneten Zustand erworben mit zugehörigen Netzteil Kenwood PS-30. Zum Jahresende gibt es natürlich auch wieder ein kleines Extra für das NRW-Funk TNG The Next Generation interessierte, dazu aber zum Schluss mehr.

Nun zum Kenwood TRX. Der TS-120s ist ein Kurzwellen Transceiver. Es gibt diesen auch als TS-120v Version, der Unterschied liegt hauptsächlich in der Ausgangsleistung, die TS-120v hat 10Watt und der TS-120s hat 100Watt. Weitere nenneswerte Unterschiede sind meiner Meinung nach nicht vorhanden. Also wenn ihr den Kenwood TS-120s mal im Betrieb sehen wollt, dann schaut euch das folgende Video an. Hier werde ich nicht nur im Amateurfunkbereich reinlauschen sondern auch mal ein wenig die Radiosender und was sonst noch so zu hören ist. Den auf Kurzwelle ist in den Abendstunden auf der Welt noch gut was los. Denn einen oder anderen Abend werde ich sicherlich mit ein paar Plätzchen und einer Tasse Kaffee an meiner Funkstation verbringen und in den weiten der Funkwellen reinhören. Natürlich auch das ein oder andere QSO führen. Aber jetzt schaut selbst ein wenig.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Ein nettes Kurzwellenfunkgerät nicht wahr? Zwei von denn Geräten sind im RTM Radio und Telefonmuseum zu sehen. Die beiden Geräte werde ich mir auch mal etwas genauer anschauen. Und das bedeutet natürlich hier wird noch mehr zum Kenwood TS-120 kommen. Also wenn man noch nicht im Radio und Telefonmuseum bei Rheda Wiedenbrück gewesen ist dann wird’s Zeit.

Und nun zum Schluss möchte ich im Namen des TNG The next Generation Teams allen eine schöne Weihnachtszeit wünschen. Ich habe ein paar Jahreskalender erstellt mit wirklich schönen Motiven. Wer einen haben möchte der gebe mir Bescheid. Sind nicht mehr viele da!

Kommt gut ins neue Jahr 2026. Und habt gute Vorsätze, wie wenig ist gut noch weniger ist besser oder wir machen alles, heute, morgen, übermorgen oder garnicht. Okay okay bleibt gesund und lasst euch nicht stressen.

Info: Alle Jahreskalendar sind nun vergeben. Bitte keine Anfragen mehr, schaut aber regelmäßig mal vorbei. Da kommt bestimmt noch immer mal wieder eine Kleinigkeit. Im Namen des Teams, allen eine schöne Weihnachtzeit. Und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026.

Echtes portabel RADAR

Ich habe vor kurzem im Internet ein Millimeterwellen-Radarsensormodul gesehen. Es dient zur Verfolgung von menschlicher Bewegung geht natürlich auch bei Tieren ab einer gewissen Größe. Erfassungsmessung soll so bei 8 m liegen. In Kombination mit einem Arduino und einem kleinen Display, das ganze auf einer Platine zusammengelötet und in einen kleinem Kästchen untergebracht. Und fertig ist das portable RADAR.

Natürlich darf man jetzt kein hochpräzises Radargerät erwarten. Aber für meine Zwecke reicht es völlig aus. Das Modul hat auch Bluetooth so das man sich auch das programmieren sparen kann. Dann einfach mit dem Handy drauf zugreifen und es funzelt auch.

Zuerst alles zum testen auf dem Steckboard aufgebaut. Das ist erstmal am besten finde ich. So kann ich alle Module gut testen und programmieren.

Super, die ersten Tests waren nun fertig und ich konnte mir Gedanken über den Zusammenbau machen. Zuerst wollte ich alles direkt auf einer Platine löten. Aber sollte doch mal ein Modul kaputt gehen dann ist es kompliziert. Alles muss ausgelötet werden, also habe ich mich für ein Stecksystem entschieden das macht es auch recht simpel den Arduino heraus zunehmen und zu programmieren. Und später auch noch zu erweitern.

Jetzt muss das ganze noch in einem Gehäuse untergebracht werden. Ich habe noch einen kleine Holzschachtel mit einem Fenster drin. Die Holzschachtel ist groß genug um auch später noch Erweiterungen mit zu integrieren. Die Antenne habe ich oben herraus geführt. Um die Messrichtung ein wenig im Bezug auf das Display zu drehen. Als Antennenabdeckung habe ich erst an einen runden Deckel gedacht, aber das sah nicht so gut aus. Nach etwas suche in meiner Bastelkiste habe ich dann ein kleines Plastikgehäuse gefunden. Das schaut besser aus.

Nun kam es noch zur Programmierung der Darstellung aller Daten auf den kleinen Display. Bildlich habe ich etwas an den Motion-Tracker aus dem Film Alien gedacht. Ist ja eigentlich auch das gleiche, hier in echt und nicht nur ein Filmgadget.

Das hat mir schon gut gefallen. Das Radar zeigt die Position an und rechts daneben wird die Höhe noch angegeben. Es können bis zu drei Personen gescannt werden. Hoch und runter bis zu 35 Grad und rechts bis links 60 Grad.

Im obigen Bild ist dann auch auf dem Handy die entsprechende App zu sehen wo man auch die Position sehen kann.

Eine coole Sache wie ich finde.

Klappenschrank- Zentralgerät

Dieser Teilnehmerverbinder (LPD10) hatte seinen Einsatz meist in Hotelanlagen, großen Firmen oder auch bei großen Villen mit vielen Zimmern und Angestellten. Heute ein wunderschönes Stück Technik. Zur Technikgeschichte könnt ihr mehr beim Radio und Telefonmuseum im Verstärkeramt bei Rheda-Wiedenbrück erfahren. Das Exemplar welches ich hier habe war ohne Funktion und ist irgendwann etwas abgeändert worden. Dank Typenschild kann man aber das Herstellungsjahr 1935 erkennen.

Normalerweise geht es mir hauptsächlich um Funktechnik. Und Funktechnik hat ja auch was mit Telekommunikation zu tun, ob es nun um Fonie oder anderweitige Übertragungen geht. Und alles ging erstmal durchs Kabel. So finden auch diese Geräte ihren Weg hier her 😉

Wer mit der Bezeichnung nix anfangen könnte, der weiß jetzt worum es sich dreht.

An der Optik musste ich hier nicht viel machen. Metal wurde etwas vom Schmutz befreit und die Schalter oder Knöpfe hatten auch etwas gelitten mit der Zeit. Der Wecker, heute die Klingel 😉 musste auch vom ansetzenden Rost befreit werden.

Größere Zuwendung war dann der Technik gewidmet. Leider habe ich schon beim durchmessen bemerkt das einiges kurzgeschlossen war. Viel mehr durchmessen hatte hier keinen Sinn. Wer mit Technik viel zu tun hat kennt den Spruch ‚wer viel misst, misst Mist‘.

Also hilft nix. Es mussten erstmal alle Verbindungen raus. Zuvor aber einen Plan! Den einen Schaltplan habe ich hier nicht gefunden. Auf Grund von einigen Veränderungen blieb mir nur übrig, Verbindung für Verbindung nachzuvollziehen.

Der Plan: Nach Begutachtung hätte es so bzw. so ähnlich mal gelaufen.

Die Steckverbindung an der Seite ist nicht Original. Erster offensichtlicher Defekt ist der fehlende Schalter beim Teilnehmer 10. Hinzu kamen noch einige Klappenmechanismen welche nicht funktionierten. Nach einiger Überlegung wie ich es relativ wieder in einen betriebsbereiten Zustand hin bekomme und das auch so wie ich denke das es auch mal so war. Habe ich das ganze in Bereiche eingeteilt. Oberhalb war quasi der interne Bereich, Sprechstelle von Teilnehmer zu Teilnehmer und Hauszentrale. Und der untere Bereich war dann gedacht für externe Sprechstellen. Hierzu schaut euch das Video unten an.

Nach dem ein Plan vorhanden war konnte ich nun mit der neuen Verkablung anfangen. Und hier dann auch die defekte umgehen um so einen betriebsbereiten Zustand des Hausverbinders herzustellen.

Isch hob fertisch. Jetzt nach dem alles augenscheinlich verbunden ist, war ich auch sehr auf die ersten Tests gespannt. Welche ich mit Erfolg Hören und auch Spüren konnte. Damit ich später die beiden Verbindungswege testen kann hatte ich mir zwei Kurbeltelefone vom Radio und Telefonmuseum im Verstärkeramt ausgeliehen. Diese hatte ich auch aufbereitet, der Beitrag ist auch auf www.nrwfunk.de online. Und so kam es dann, alles angeschlossen und damit ich bei den ganzen Geläute hören konnte welches Telefon nun auch klingelt, habe ich mit einer Hand auf den Wecker der Hausrufanlage gepackt und mit der anderen Hand kräftig an der Kurbel gedreht. Eins kann ich sagen da ist Brie uff de Schnur, ihr könnt euch garnicht vorstellen wie hoch man so springen kann. Wahrscheinlich kann man den Kasten auch als Defibrillator nutzen? Auf jedenfall so konnte ich die Funktion auch spüren.

Und nun genug, hier ein Video wo ihr alles in Betrieb sehen könnt. Ich hoffe es gefällt euch.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Hier noch ein paar Bilder.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Netzteil MAAS SPS-30II

Die Beleuchtung in meinem Netzteil war schon länger nicht mehr aktiv, das hatte mich schon eine weile gestört. Nun hat sich eine Sicherung mehr oder weniger verabschiedet und wo ich diese nun ausgetauscht habe, hab ich auch gleich das Netzteil auf dem Op Tisch geordert.

Sicherung
Ja, nach Geruchwahrnehmung und etwas Suche war der Übeltäter gefunden.

Die Sicherung war doppelt gesichert, mit zwei mal 30 Ampere in Parallelschaltung. So wird die schlechtere Sicherung immer etwas mehr belastet und an den Grenzwerten eher dahinschmelzen.

Da die Sicherung unmittelbar hinter dem besagten Netzteil war, habe ich quasi zwei Fliegen mit einer Klatsche erledigt. Die Sicherung wurde komplett mit einer neuen Halterung ausgetauscht und bei dem Netzteil war es etwas komplizierter, hier musste ich die Anzeige (Voltmeter & Amperemeter) zerlegen. Damit ich die kaputte Beleuchtung auslöten kann und durch neue ersetzen.

Die alte Beleuchtung war mir zu langweilig. Diese habe ich durch grüne und blaue LEDs ersetzt. Jeweils aussen mit blauen LEDs und mittig mit grünen LEDs.

Das Ergebniss gefällt mir sehr gut.

Reparatur ICOM IC-2100

Hallöchen zusammen, ich habe im ehrenamtlichen Auftrag einen ICOM IC-2100 zur Reparatur hier. Was hat er gemacht? Eigentlich so weit alles ok nur mit der Ausgangsleistung hat er es zu gut gemeint. Er hat sich geweigert runterzuschalten. Aufgefallen ist dies an der Klubstation im Radio und Telefonmuseum im Verstärkeramt bei Rehda-Wiedenbrück. Es hatte an einem Netzteil welches bis max 8 Ampere ausgelegt war ein starkes Brummen erzeugt. Aber laut der Anzeige nur auf 5 Watt Ausgangsleistung gestellt. An einem anderem Netzteil welches 20 Ampere und mehr liefert war kein Brummen festzustellen. Einen kleinen Moment dachte ich erst das Netzteil mit max. 8 Ampere ist in den Fritten. Hmmm, Wilfried hatte schnell ein Wattmeter rangebracht. Und da war es eindeutig der Tranceiver haut mehr Leistung raus als er überhaupt sollte. Das ist nicht gesund 😉

Also eingepackt und ans Werk. Hier bei mir im kleinen aber feinen Funkraum auf dem OP Tisch. Hier nochmal getestet und meine Herren der TRX hat über 100 Watt rausgehauen. Ja ihr müsst nicht so staunen, dass habe ich schon getan. Direkt zweimal kontrolliert ob ich überhaubt alles richtig eingestellt habe. Das Wattmeter welches ich gerade genutzt habe ist natürlich auch nur ein Schätzeisen. Aber ich schätze mal es wird mich nicht so dolle anlügen. Klar der erste Test ist erstmal über den Power Poti zu schauen ob man die Leistung dort manuell regeln kann, aber nix da. Und dieser regelt meistens die Vorstufe oder Treiberstufe. Also da ja volles Rohr (auf Sendung) alles was die PA kann, raus gekommen ist, so ist die Annahme nicht falsch das der Treiber hinüber ist. Die PA hat ja gemacht was sie soll.

Ok ab ins Netz und mal schauen was es so her gibt. Nach einiger Suche bin ich fündig geworden und konnte mir erstmal eine kleine Übersicht verschaffen. Unter anderen am Situations und Lageplan, rausfinden wo sich der Feind befindet und wenn er beseitigt ist soll er ja durch einen Kameraden ersetzt werden. Alle Uffse Stuffse wissen was ich meine.

Um auf sicher zu gehen ob dieser auch wirklich ein Defekt hat, habe ich ihn nochmal durchgemessen. Und hier hat sich dann bestätigt das er sein Dienst verweigert.

Um an den Dienstverweigerer ran zu kommen musste ich das Funkgerät komplett zerlegen. Also sämtliche Schrauben raus und diverse Lötverbindungen trennen. Front ab usw. So was mache ich nicht so gerne, aber ein Versuch ist es ja wert da der TRX auf lang oder kurz sonst komplett in den Elektoschrott kann. Die PA würde überhitzen.

So jetzt auf die Suche nach einem Ersatz. Der originale Transistor, na den habe ich nur in aussereuropäischen Ländern oder Kontinenten gefunden. Und ich habe auch in meinen Fundus nachgeschaut.

Und leider nix dabei. Das sind alles noch Reste aus meiner aktiven Zeit. Wo man noch viel gefunkt hat. CB-Funk & Amateurfunk das waren noch Zeiten. Was habe ich damals den Lötkolben geschwungen. Aber heute sind meine Zeitfenster nicht mehr so groß. Na gut wieder zurück zum Thema. Nach langen suchen habe ich einen Ersatztypen im Netz gefunden und sofort geordert. Nach einiger Zeit so drei Tage war er dann auch eingetroffen. Diesen dann auch schnell mal getestet ob seine Grundfunktion die Richtigen sind.

Ja das schaut schonmal gut aus. Natürlich ist es nur ein Vergleichstyp und er hat nicht 100% die gleichen Kennlinien usw. Aber die Grundfunktionen sind die gleichen und in etwa die gleiche Leistung kann der auch. Es sollte reichen um die PA anzusteuern. Ziel ist es ja von dieser hohen Leistung runter zu kommen. Nicht vergessen 100 Watt (es waren mehr da mein Wattmeter total ausgeschlagen hat und 100 Watt ist da die maximale Messung) das sind laut ohmschen Gesetzt mindestens bei 13.8 Volt permanent 7.25 Ampere ohne den zusätzlichen verbrauch des Funkgerätes. Am Ampermeter hatte das Funkgerät auch an die 10 Ampere gezogen wenn es auf Sendung war. Und das Netzteil welches am Brummen gewesen war hatte maximal 8 Ampere kurzfristig 6 Ampere dauer. Klar das es an die Grenzen gekommen war.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

In dem Film zusehen wie ich den neuen Transistor einbaue, das Funkgerät wieder zusammen setze. Und ein Test ob sich die PA nun wieder einstellen lässt. Normalerweise führe ich auch immer ein Test QSO. Dies hatte ich nur kurz mit Erwin machen können. Hier hat sich herrausgestellt das die Modulation nicht sauber gewesen ist. Dies war aber wohl schon ein im Vorfeld bekanntes Problem mit dem Gerät. Ob es aber jetzt an einer Einstellung im Menü liegt konnte ich bei dem kurzen Test nicht feststellen. Erwin Albatross 02 war bei den Test zu Stelle. Was er auch sonst immer ist.

Ob ich mich der Sache mit der Modulation noch annehme hmm wer weiß. Die PA lies sich auf jeden Fall wieder schalten. Im Telefon Museum hatte ich dann an der Klubstation noch ein paar nette QSO’s geführt, mit Erwin, Wilfried, Michael und Thomas. Ebenfalls an einem Icom TRX. Hier nochmal einen schönen Dank und awdh & awds (Auf Wiederhören & Auf Wiedersehen)

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Ein kleiner Zusammenschnitt.

Encoder Reperatur

Aus einem Funkgerät ausgebauten defekten Encoder lag hier noch auf dem Tisch. Eigentlich war er schon abgeschrieben. Aber wie es so ist habe ich mich dafür entschieden den Encoder wieder betriebsbereit zu machen.

Da es sich um einen optischen Encoder handelt, habe ich einen optischen neuen Encoder bestellt. Im folgendem Bild ist der neue optische Encoder zu sehen, zusammen mit den defekten Encoder.

Im Vordergrund der neue optische Encoder. Die Belegung der Kabel ist Rot +5V, Schwarz ist Minus und Blau und Gelb sind die zwei Daten-/Timeausgänge. Daten weil sie halt eine Art Datenausgang zu verfügung stellen 10101010 und Time weil anhand der Geschwindigkeit des wechsels von 1 0 1 0 oder auch High und Low zu nimmt oder abnimmt. Ach ja die Drehrichtung lässt sich auch feststellen, dies geschieht dadurch welcher Kanal zuerst die Daten liefert. z.B. im Uhrzeigersinn liefert das Gelbe Kabel zuerst die Daten gefolgt vom Blauen Kabel. Und entgegen der Uhr gedreht ist es andersherum. Funktion beim Funkgerät um die Frequenz (VFO) zu steuern. 1= kommen Daten 2= in welcher Richtung wird gedreht (Frequenz hoch oder runter) und 3= wird schnell gedreht oder wird langsam gedreht (schneller Frequenzgang oder langsamer Frequenzgang).

Hier ist die Mechanik zerlegt.

Die bei dem neuen Encoder mitgelieferte Platte war so klein das der Achsaufnehmer mit seinem Messinggewicht zu groß war. Also musste eine Alternative her. Eine Schraube mit passendem Durchmesser und ein paar Muttern haben das Problem gelöst.

Nun muss der neue Encoder integriert werden. Damit er in die Öffnung passt werden die beiden Befestigungsösen entfernt, ein wenig musste ich oben wegschleifen.

So nun nach dem alles passt. Und die mechanischen Elemente frei beweglich sind (es lässt sich drehen 😉 können wir es am Oszillator testen.

Ich bin da mal gespannt ob es so funktioniert wie ich mir das vorstelle.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Das hat alles geklappt. Manchmal muss man andere Wege finden. Gerade wenn es keine Ersatzteile mehr gibt.

Yaesu FT-736R

Ich habe hier ein Yaesu 736R vom Radio und Telefon Museum. Das Funkgerät habe ich zur reparatur in meiner Obhut genommen. Und mit der guten Hoffnung es wieder hin zu bekommen.

Das obige Bild zeigt das Ergebnis. Im großen und ganzen war der Transceiver betriebsbereit. Die technischen Defekte waren der VFO-Drehknopf welcher sich nicht mehr bedienen lies. Er hatte quasie ein Eigenleben entwickelt. Und die Beleuchtung der Signalanzeige. Natürlich im dem Alter etwas Rost angelegt. Auch ist das Gehäuse etwas mitgenommen.

Die Beleuchtung war natürlich kein Problem. Bei der größe des Funkgerätes ist genug Platz und ich habe auf LED’s umgerüstet. Das Licht findet den Weg in der Anzeige durch Plastikführung, ähnlich wie bei Lichtleiterkabel. Und da eine LED meist ein Lichtspot ab gibt, musste ich diese etwas anschleifen um eine akzeptable Ausleuchtung der analog Anzeige hin zu bekommen.

Der VFO lässt sich hier durch ein Encoder (Infrarot coder) einstellen. Dieser Encoder, im folgenden zu sehen, hat sein Dienstzeitende erreicht. Warum, kann man auf den Bildern welche unter dem Mikroskop gemacht worden sind erkennen. Erst dachte ich es ist in laufe der Zeit eine schwache Lötstelle, aber das war halt nicht so.

Hatte den Encoder dann am Oszilloskop nochmal getestet.

Nun musste ein Ersatz her. Dieser wurde relativ schnell aufgetrieben. Ich hatte Wilfried informiert, er wollt sich umhören, und das hat wunderbar geklappt. Hubert hatte ein Ersatz zur Spende abgegeben. Dieser scheint aus einem etwas jüngeren Model zu sein. Laut den Daten ist der feiner in den Daten. Also er reagiert schneller. Was aber kein Problem darstellt. Für Funker sowieso nicht 😉 Im Video habe ich den Encoder so weit wie möglich zerlegt und da zeige ich dann auch die Messung. Ich werde mal versuchen den alten Encoder zu reparieren. Ob das gelingt?

Hier sind beide Encoder zu sehen. Der von Hubert hatte dann eine gute Messung am Oszilloskop abgegeben. So konnte ich den auch mit ruhigen Gewissen einbauen.

Hier noch ein Bild von einem funktionierendem Encoder. Es gibt welche die sind innen mechanisch geschaltet und welche die funktionieren mit einer Optik z.B. Infrarot oder einer roten LED wie bei der Computermaus oft zu sehen.

Es gibt auch Encoder mit mehreren Datenausgängen. Aber die meisten haben zwei. Die Funktion einer von beiden Kanälen wird je Drehrichtung zu erst geschaltet und dementsprechend weiß das System in welcher Richtung man dreht. Auch lässt sich die Geschwindigkeit erkennen. Das kann man im Video gut erkennen. Im obigen Bild läuft der blaue Kanal dem gelben Kanal nach.

So dann noch ein wenig Innenreinigung. Etwas Rost entfernt aber der kommt schnell wieder. Da muss man evtl Lack auftragen damit die Schirmbleche etwas besser geschützt werden.

Das Gehäuse wollte ich erstmal nicht umlackieren. Wenn es da noch zu kommt, dann gibt es da bestimmt auch Bilder von.

So und nun schaut euch das Video an. Das Gerät wird dann demnächst im Radio und Telefon Museum zu sehen sein. Und wer weiß evtl. hören wir uns von dort auch mal. 55 & 73

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Icom IC-735 nix RX

Habe nach einiger Zeit mal wieder den ICOM IC-735 in Betrieb genommen. Und musste feststellen das kein Empfang gegeben war. Wie ich mir schon dachte, lag der Fehler am Antenneneingang. Also das ganze erstmal auf den OP Tisch. Nach abnahme des Gehäuses und Freilegung der PA konnte man auch den PL Anschluss sehen. Sah auf den ersten Blick ok aus.

ICOM IC-735

Bei genaueren hinschauen konnte ich feststellen das die Verbindung von der Platine zum PL Anschluss gebrochen war. Na gut also die Platine muss raus.

Nach dem ausbau der Platine habe ich eine neue Verbindung eingelötet. Gut das die Kabel alle gesteckt waren. Aber einiges an Schrauben. Und nach dem alles wieder zusammengeschraubt ist, folgt ein kleiner Empfangstest.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Nach dem zusammenbau, ein kleiner Test im 11 Meter Band