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Category : GT-5Rmini

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Baofeng GT-5R MINI

In diesem Bericht möchte ich euch den Mini-Dualbander Baofeng GT-5R mini zeigen. Kurz vorweg: Ich bevorzuge keine Hersteller. Für mich ist es eigentlich wichtig, dass es zum einen viele Hersteller gibt, damit keiner ein Monopol hat. Zudem betreibe ich alle Betriebsarten, sowohl digital als auch analog. Dazu kann ich aber meine Meinung sagen: Analog geht für mich vor Digital. Der Grund liegt darin, dass Analog ein authentisches Hören ermöglicht. Hingegen stellt das digitale Hören immer eine Art nasales bzw. künstliches Hören dar. Das liegt daran, dass man versucht, eine möglichst stabile Verbindung bei schwachen Signalen zu halten und die digitale Bandbreite auf ein Minimum einzustellen – ähnlich wie bei einer MP3-Datei. Natürlich ist eine klare digitale Verbindung überhaupt kein Problem. Sie würde sich aber in einem breiten Signal widerspiegeln. Schaut euch dazu mal ein digitales Radiosignal im Vergleich zu einem digitalen Amateurfunksignal an. Also für mich gilt eigentlich immer Analog vor Digital (jetziger Stand) und beim Digitalen in dieser Reihenfolge: D-Star vor C4FM und C4FM vor DMR. Alle anderen digitalen Betriebsarten bilden das Schlusslicht. Wie gesagt, das ist meine Meinung, die muss man nicht mit mir teilen. Auch gibt es im Digitalen einige Vorteile gegenüber dem Analogen – oder halt auch Nachteile. Aber mit Digital geht schon eine ganze Menge an zusätzlichen Funktionen … ok, ok, das ist ein anderes Thema.

Aber es soll hier ja um das Funkgerät gehen. Das Baofeng GT-5R mini ist ein sehr kleiner Dualbander mit einigen Extras. Es ist nicht das erste kleine Handfunkgerät. Da gibt es noch weitere, auch aus dem LPD-, PMR- und Freenet-Bereich. Hier mal ein Bild von ein paar Handfunkgeräten im Vergleich.

Na, das Funkgerät GT-5R mini geht hier schon etwas unter, würde ich sagen. Ich habe hier bewusst ein paar ältere Funkgeräte mit dazugenommen, um zu zeigen, wie groß die älteren Geräte damals waren. Auch sind hier nicht nur Amateurfunkgeräte zu sehen, sondern auch Jedermann-Funkgeräte – also CB-Funk, PMR, Freenet und Afu. Im angehängten Video zeige ich einige Geräte direkt im Größenverhältnis.

Ich habe mir die kleinen Funkgeräte für unterwegs geholt. Sie passen gut in die Tasche. Zudem war es mir wichtig, dass ich die Geräte mit einem USB-C-Kabel laden kann. Das ist ja mittlerweile Standard, und eigentlich ist immer eines da. Also sollte auch das schnelle Aufladen des Akkus kein Problem sein. Was ebenfalls sehr praktisch ist: Die Funkgeräte verfügen über eine Bluetooth-Schnittstelle. Über diese kann man das Funkgerät mit einer App direkt vom Smartphone aus programmieren. Das ist enorm praktisch, wenn man mal unterwegs ist und zum Beispiel einen Repeater abspeichern möchte. Auch der Preis ist günstig. Vom Frequenzbereich her deckt es den typischen Bereich im VHF und UHF ab. Es kann auch Freenet und PMR empfangen und noch einiges mehr. Aber der Sendebetrieb ist nur lizenzierten Funkamateuren erlaubt, und das auch nur in den dafür vorgesehenen Bändern. Aber darum soll es hier nicht gehen

Im obigen Bild sind die App auf dem Smartphone und die Funkgeräte zu sehen. Ich hatte im Internet ein Video gesehen, in dem es um die Modulation des Funkgeräts ging. Diese sollte nicht so toll sein. Darum hatte der Funker in seinem Video den Vorschlag gemacht, einen kleinen Verstärker einzubauen. Ich hatte mich da auch schon drauf eingestellt, habe aber bei meinen Geräten hier eine ausreichend gute Qualität. Zum Besprechen habe ich ungefähr 5 bis 10 cm Abstand zum Funkgerät gehabt, was eigentlich auch so okay ist. Mit größerem Abstand nimmt die Modulation zunehmend stark ab. Das hat aber auch den Vorteil, dass man keine Umgebungsstörungen mit überträgt – zum Beispiel beim Autofahren oder auf einer Baustelle. Na, die Idee des Funkkollegen fand ich ganz gut, aber wie geschrieben: hier bei mir nicht nötig. Ja, ansonsten haben die kleinen Funkgeräte so ziemlich alles, was zum Funkbetrieb nötig ist, und noch ein paar Extras. Also unter anderem einen Kanalspeicher mit 999 Plätzen, CTCSS, DCS, VFO A & B, ein kleines LED-Notlicht, ein UKW-Radio usw. Wer mehr wissen möchte, findet bestimmt alle Daten zum Funkgerät im Internet. Ich habe hierzu auch ein kleines Video zum Bericht erstellt.

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Habt einen schönen Tag 😉