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Category : YAESU FT-767GX

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Yaesu FT-767GX

Ja, seit kurzem gibt es in meiner kleinen Sammlung einen YAESU FT-767GX. Der Transceiver ist aus einem Nachlass und ich konnte nicht widerstehen. 😉

Nachdem ich ein paar kleine Reparaturen vorgenommen hatte, war das FunkgerÀt erst einmal wieder einsatzbereit.

Also was musste gemacht werden?

Als erstes ist mir die defekte Beleuchtung der analogen Kombi-Anzeige aufgefallen. Ein kleiner, leichter Eingriff, um den Mars-Mod zu aktivieren. Das Licht werde ich durch LEDs ersetzen. Um den Mars-Mod zu aktivieren, muss das FunkgerÀt allerdings etwas zerlegt werden. Ganz schön schwer, die Kiste!

Dabei ist mir aufgefallen, dass man mal die Backup-Batterie durch zwei AA-Zellen ersetzt hatte. Diese waren natĂŒrlich am auslaufen und hatten schon etwas von einem Zwischenblech (Abschirmblech) angegriffen. Auch waren die Batterien nur mit Isolierband zusammengeklebt. Das ist natĂŒrlich nicht so mein Fall.

Also, der Mist erstmal ab in den BatteriemĂŒll. Ersetzt durch ein BatteriegehĂ€use, und das schaut dann schon mal perfekt aus.

Nachdem ich ein paar Kleinigkeiten korrigiert hatte, wurde der Funkbetrieb getestet.

Mit zum FunkgerÀt habe ich das Tischmikrofon YAESU MD-1 bekommen. Dieses ist auch heute noch ein sehr gutes Mikrofon, mit sauberem Audio und guter QualitÀt.

Beim Funkbetrieb ist mir aufgefallen, dass sich die VOX-Schaltung und der zuschaltbare Kompressor am TRX nicht aktivieren lassen. Der Kompressor ist bei diesem Mikrofon ja eh unnötig. Und mit aktiver VOX mache ich sowieso nie Betrieb.

Ich gehe hier auch nicht von einem Defekt aus. Ich denke, dass sich diese Funktionen in Kombination mit einem Tischmikrofon nicht aktivieren lassen. Das werde ich mir aber bei Bedarf noch einmal genauer anschauen.

Ansonsten habe ich beim Funkbetrieb gute Ressonanz bekommen.

Der Yaesu FT-767GX ist ein besonders interessantes Àlteres StationsfunkgerÀt, weil Yaesu damit Ende der 1980er Jahre ein ziemlich ungewöhnliches Konzept umgesetzt hat.

Der Yaesu FT-767GX ist ein Ă€lterer Amateurfunk-Transceiver, der besonders fĂŒr den Einsatz als StationsgerĂ€t interessant ist. Das GerĂ€t wurde Ende der 1980er-Jahre entwickelt und verbindet Kurzwelle mit der Möglichkeit, weitere Amateurfunkbereiche ĂŒber zusĂ€tzliche Module abzudecken.

Auf der Kurzwelle kann der FT-767GX verschiedene Betriebsarten wie SSB, CW, AM und FM nutzen. Durch optionale EinschĂŒbe lĂ€sst sich das GerĂ€t außerdem fĂŒr 6 Meter, 2 Meter und 70 Zentimeter erweitern. Damit konnte man aus dem ursprĂŒnglichen KurzwellengerĂ€t eine umfangreiche Mehrband-Station machen.

FĂŒr die damalige Zeit war die Ausstattung schon recht fortschrittlich. Die Frequenzeinstellung erfolgt synthesizergesteuert, und das GerĂ€t besitzt eine Computerschnittstelle zur Fernsteuerung. Dadurch lassen sich bestimmte Funktionen auch von einem Computer aus bedienen.

Zum Stationsbetrieb gehören außerdem ein integriertes Netzteil und ein Antennentuner. Die Sendeleistung liegt je nach Band bei bis zu etwa 100 Watt.

Der FT-767GX ist zudem modular aufgebaut. Viele Baugruppen befinden sich auf einzelnen Platinen beziehungsweise EinschĂŒben, was Wartung und Erweiterungen erleichtert. Gleichzeitig macht diese Konstruktion das GerĂ€t heute fĂŒr technikinteressierte interessant, weil man darin noch sehr viel klassische Funktechnik findet.

Insgesamt war der FT-767GX fĂŒr seine Zeit ein sehr vielseitiges FunkgerĂ€t. Besonders die Kombination aus Kurzwelle, optionalen VHF/UHF-Modulen, Computersteuerung und Stationsausstattung machte ihn zu einem außergewöhnlichen GerĂ€t. Auch heute ist er fĂŒr Liebhaber Ă€lterer Yaesu-Technik und fĂŒr Funkamateure interessant, die den klassischen Aufbau solcher GerĂ€te schĂ€tzen.

In meinem GerĂ€t ist das UHF-Modul vorhanden, sodass ich sehr wahrscheinlich noch das VHF-Modul nachrĂŒsten werde.

Alles in allem ein echt tolles GerĂ€t. In meinem Besitz befindet sich noch eine PA, die YAESU FL-7000. Die werde ich mal an den Transceiver anschließen und testen. Eventuell kommen dazu dann noch Bilder.

Bis dem nÀchst 73