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Archive : September

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Power Bank 12 Volt

Für mein DMR-Funkgerät von Radioddity habe ich einen Akku gekauft, der zugleich als Standfuß diente. Das war soweit effektiv, sah aber nicht besonders toll aus.

Das wollte ich ändern und habe mir eine kleine, optisch gut aussehende Holzkiste gekauft, in der ich alles unterbringen kann. Zusätzlich kann ich darin noch weitere Geräte mit Strom versorgen.

Schaut doch gut aus, nicht wahr? 😉

Was habe ich eingebaut? Drei DC-Buchsen an der Rückseite, an denen ich 12 Volt mit 10 Ampere zur Verfügung habe. Vorne zwei USB-Buchsen mit 5 Volt und 2 Ampere sowie einen Hauptschalter, über den ich alles einschalten kann.

Hier zu sehen die drei DC-12-Volt-Buchsen. Innenansicht und hinten die Außenansicht.

Ich habe die Bohrungen so vorgenommen, dass die Buchsen bündig mit dem Gehäuse abschließen. Die Kabel auf der Innenseite werden verschraubt. Das bedeutet für mich weniger Lötarbeit. 😉

Und vorne natürlich der Einschalter und darunter die USB-Buchsen mit integrierter Voltanzeige. Diese lässt sich bei aktiviertem Hauptschalter über eine kleine Taste auch separat abschalten.

Ups, die USB-Buchsen sind auf dem Kopf. 😉 Das muss ich noch korrigieren.

Der Deckel lässt sich so weit öffnen, dass er hinten herunterhängt und die Scharniere dadurch überlastet werden. Damit das nicht mehr passiert, habe ich eine kleine Kette mit der einen Seite am Deckel befestigt und die andere Seite an der linken Innenwand. So bleibt der Deckel jetzt offen, kann aber nicht mehr nach hinten überklappen.

So, nun wird es Zeit, dass ich alles von innen verkabele. Also Akku rein und alles anschließen.

Damit die Kette keinen Kurzschluss verursachen kann, werden von innen alle Verbindungen mit Schrumpfschlauch abisoliert.

Für das Funkgerät ist auch genug Platz. Ich habe von innen Schaumstoff zurechtgeschnitten, damit das Funkgerät sicher in der Kiste stehen kann. Selbst die Antenne passt gut mit rein, da diese flexibel ist.

Na klar, hier noch ein kleines Video zum Beitrag.

Und damit würde ich sagen: Bis zum nächsten Projekt!

73 de NRWFUNK

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Yaesu FT-767GX

Ja, seit kurzem gibt es in meiner kleinen Sammlung einen YAESU FT-767GX. Der Transceiver ist aus einem Nachlass und ich konnte nicht widerstehen. 😉

Nachdem ich ein paar kleine Reparaturen vorgenommen hatte, war das Funkgerät erst einmal wieder einsatzbereit.

Also was musste gemacht werden?

Als erstes ist mir die defekte Beleuchtung der analogen Kombi-Anzeige aufgefallen. Ein kleiner, leichter Eingriff, um den Mars-Mod zu aktivieren. Das Licht werde ich durch LEDs ersetzen. Um den Mars-Mod zu aktivieren, muss das Funkgerät allerdings etwas zerlegt werden. Ganz schön schwer, die Kiste!

Dabei ist mir aufgefallen, dass man mal die Backup-Batterie durch zwei AA-Zellen ersetzt hatte. Diese waren natürlich am auslaufen und hatten schon etwas von einem Zwischenblech (Abschirmblech) angegriffen. Auch waren die Batterien nur mit Isolierband zusammengeklebt. Das ist natürlich nicht so mein Fall.

Also, der Mist erstmal ab in den Batteriemüll. Ersetzt durch ein Batteriegehäuse, und das schaut dann schon mal perfekt aus.

Nachdem ich ein paar Kleinigkeiten korrigiert hatte, wurde der Funkbetrieb getestet.

Mit zum Funkgerät habe ich das Tischmikrofon YAESU MD-1 bekommen. Dieses ist auch heute noch ein sehr gutes Mikrofon, mit sauberem Audio und guter Qualität.

Beim Funkbetrieb ist mir aufgefallen, dass sich die VOX-Schaltung und der zuschaltbare Kompressor am TRX nicht aktivieren lassen. Der Kompressor ist bei diesem Mikrofon ja eh unnötig. Und mit aktiver VOX mache ich sowieso nie Betrieb.

Ich gehe hier auch nicht von einem Defekt aus. Ich denke, dass sich diese Funktionen in Kombination mit einem Tischmikrofon nicht aktivieren lassen. Das werde ich mir aber bei Bedarf noch einmal genauer anschauen.

Ansonsten habe ich beim Funkbetrieb gute Ressonanz bekommen.

Der Yaesu FT-767GX ist ein besonders interessantes älteres Stationsfunkgerät, weil Yaesu damit Ende der 1980er Jahre ein ziemlich ungewöhnliches Konzept umgesetzt hat.

Der Yaesu FT-767GX ist ein älterer Amateurfunk-Transceiver, der besonders für den Einsatz als Stationsgerät interessant ist. Das Gerät wurde Ende der 1980er-Jahre entwickelt und verbindet Kurzwelle mit der Möglichkeit, weitere Amateurfunkbereiche über zusätzliche Module abzudecken.

Auf der Kurzwelle kann der FT-767GX verschiedene Betriebsarten wie SSB, CW, AM und FM nutzen. Durch optionale Einschübe lässt sich das Gerät außerdem für 6 Meter, 2 Meter und 70 Zentimeter erweitern. Damit konnte man aus dem ursprünglichen Kurzwellengerät eine umfangreiche Mehrband-Station machen.

Für die damalige Zeit war die Ausstattung schon recht fortschrittlich. Die Frequenzeinstellung erfolgt synthesizergesteuert, und das Gerät besitzt eine Computerschnittstelle zur Fernsteuerung. Dadurch lassen sich bestimmte Funktionen auch von einem Computer aus bedienen.

Zum Stationsbetrieb gehören außerdem ein integriertes Netzteil und ein Antennentuner. Die Sendeleistung liegt je nach Band bei bis zu etwa 100 Watt.

Der FT-767GX ist zudem modular aufgebaut. Viele Baugruppen befinden sich auf einzelnen Platinen beziehungsweise Einschüben, was Wartung und Erweiterungen erleichtert. Gleichzeitig macht diese Konstruktion das Gerät heute für technikinteressierte interessant, weil man darin noch sehr viel klassische Funktechnik findet.

Insgesamt war der FT-767GX für seine Zeit ein sehr vielseitiges Funkgerät. Besonders die Kombination aus Kurzwelle, optionalen VHF/UHF-Modulen, Computersteuerung und Stationsausstattung machte ihn zu einem außergewöhnlichen Gerät. Auch heute ist er für Liebhaber älterer Yaesu-Technik und für Funkamateure interessant, die den klassischen Aufbau solcher Geräte schätzen.

In meinem Gerät ist das UHF-Modul vorhanden, sodass ich sehr wahrscheinlich noch das VHF-Modul nachrüsten werde.

Alles in allem ein echt tolles Gerät. In meinem Besitz befindet sich noch eine PA, die YAESU FL-7000. Die werde ich mal an den Transceiver anschließen und testen. Eventuell kommen dazu dann noch Bilder.

Bis dem nächst 73