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Yaesu FT-767GX

Ja, seit kurzem gibt es in meiner kleinen Sammlung einen YAESU FT-767GX. Der Transceiver ist aus einem Nachlass und ich konnte nicht widerstehen. 😉

Nachdem ich ein paar kleine Reparaturen vorgenommen hatte, war das FunkgerÀt erst einmal wieder einsatzbereit.

Also was musste gemacht werden?

Als erstes ist mir die defekte Beleuchtung der analogen Kombi-Anzeige aufgefallen. Ein kleiner, leichter Eingriff, um den Mars-Mod zu aktivieren. Das Licht werde ich durch LEDs ersetzen. Um den Mars-Mod zu aktivieren, muss das FunkgerÀt allerdings etwas zerlegt werden. Ganz schön schwer, die Kiste!

Dabei ist mir aufgefallen, dass man mal die Backup-Batterie durch zwei AA-Zellen ersetzt hatte. Diese waren natĂŒrlich am auslaufen und hatten schon etwas von einem Zwischenblech (Abschirmblech) angegriffen. Auch waren die Batterien nur mit Isolierband zusammengeklebt. Das ist natĂŒrlich nicht so mein Fall.

Also, der Mist erstmal ab in den BatteriemĂŒll. Ersetzt durch ein BatteriegehĂ€use, und das schaut dann schon mal perfekt aus.

Nachdem ich ein paar Kleinigkeiten korrigiert hatte, wurde der Funkbetrieb getestet.

Mit zum FunkgerÀt habe ich das Tischmikrofon YAESU MD-1 bekommen. Dieses ist auch heute noch ein sehr gutes Mikrofon, mit sauberem Audio und guter QualitÀt.

Beim Funkbetrieb ist mir aufgefallen, dass sich die VOX-Schaltung und der zuschaltbare Kompressor am TRX nicht aktivieren lassen. Der Kompressor ist bei diesem Mikrofon ja eh unnötig. Und mit aktiver VOX mache ich sowieso nie Betrieb.

Ich gehe hier auch nicht von einem Defekt aus. Ich denke, dass sich diese Funktionen in Kombination mit einem Tischmikrofon nicht aktivieren lassen. Das werde ich mir aber bei Bedarf noch einmal genauer anschauen.

Ansonsten habe ich beim Funkbetrieb gute Ressonanz bekommen.

Der Yaesu FT-767GX ist ein besonders interessantes Àlteres StationsfunkgerÀt, weil Yaesu damit Ende der 1980er Jahre ein ziemlich ungewöhnliches Konzept umgesetzt hat.

Der Yaesu FT-767GX ist ein Ă€lterer Amateurfunk-Transceiver, der besonders fĂŒr den Einsatz als StationsgerĂ€t interessant ist. Das GerĂ€t wurde Ende der 1980er-Jahre entwickelt und verbindet Kurzwelle mit der Möglichkeit, weitere Amateurfunkbereiche ĂŒber zusĂ€tzliche Module abzudecken.

Auf der Kurzwelle kann der FT-767GX verschiedene Betriebsarten wie SSB, CW, AM und FM nutzen. Durch optionale EinschĂŒbe lĂ€sst sich das GerĂ€t außerdem fĂŒr 6 Meter, 2 Meter und 70 Zentimeter erweitern. Damit konnte man aus dem ursprĂŒnglichen KurzwellengerĂ€t eine umfangreiche Mehrband-Station machen.

FĂŒr die damalige Zeit war die Ausstattung schon recht fortschrittlich. Die Frequenzeinstellung erfolgt synthesizergesteuert, und das GerĂ€t besitzt eine Computerschnittstelle zur Fernsteuerung. Dadurch lassen sich bestimmte Funktionen auch von einem Computer aus bedienen.

Zum Stationsbetrieb gehören außerdem ein integriertes Netzteil und ein Antennentuner. Die Sendeleistung liegt je nach Band bei bis zu etwa 100 Watt.

Der FT-767GX ist zudem modular aufgebaut. Viele Baugruppen befinden sich auf einzelnen Platinen beziehungsweise EinschĂŒben, was Wartung und Erweiterungen erleichtert. Gleichzeitig macht diese Konstruktion das GerĂ€t heute fĂŒr technikinteressierte interessant, weil man darin noch sehr viel klassische Funktechnik findet.

Insgesamt war der FT-767GX fĂŒr seine Zeit ein sehr vielseitiges FunkgerĂ€t. Besonders die Kombination aus Kurzwelle, optionalen VHF/UHF-Modulen, Computersteuerung und Stationsausstattung machte ihn zu einem außergewöhnlichen GerĂ€t. Auch heute ist er fĂŒr Liebhaber Ă€lterer Yaesu-Technik und fĂŒr Funkamateure interessant, die den klassischen Aufbau solcher GerĂ€te schĂ€tzen.

In meinem GerĂ€t ist das UHF-Modul vorhanden, sodass ich sehr wahrscheinlich noch das VHF-Modul nachrĂŒsten werde.

Alles in allem ein echt tolles GerĂ€t. In meinem Besitz befindet sich noch eine PA, die YAESU FL-7000. Die werde ich mal an den Transceiver anschließen und testen. Eventuell kommen dazu dann noch Bilder.

Bis dem nÀchst 73

Baofeng GT-5R MINI

In diesem Bericht möchte ich euch den Mini-Dualbander Baofeng GT-5R mini zeigen. Kurz vorweg: Ich bevorzuge keine Hersteller. FĂŒr mich ist es eigentlich wichtig, dass es zum einen viele Hersteller gibt, damit keiner ein Monopol hat. Zudem betreibe ich alle Betriebsarten, sowohl digital als auch analog. Dazu kann ich aber meine Meinung sagen: Analog geht fĂŒr mich vor Digital. Der Grund liegt darin, dass Analog ein authentisches Hören ermöglicht. Hingegen stellt das digitale Hören immer eine Art nasales bzw. kĂŒnstliches Hören dar. Das liegt daran, dass man versucht, eine möglichst stabile Verbindung bei schwachen Signalen zu halten und die digitale Bandbreite auf ein Minimum einzustellen – Ă€hnlich wie bei einer MP3-Datei. NatĂŒrlich ist eine klare digitale Verbindung ĂŒberhaupt kein Problem. Sie wĂŒrde sich aber in einem breiten Signal widerspiegeln. Schaut euch dazu mal ein digitales Radiosignal im Vergleich zu einem digitalen Amateurfunksignal an. Also fĂŒr mich gilt eigentlich immer Analog vor Digital (jetziger Stand) und beim Digitalen in dieser Reihenfolge: D-Star vor C4FM und C4FM vor DMR. Alle anderen digitalen Betriebsarten bilden das Schlusslicht. Wie gesagt, das ist meine Meinung, die muss man nicht mit mir teilen. Auch gibt es im Digitalen einige Vorteile gegenĂŒber dem Analogen – oder halt auch Nachteile. Aber mit Digital geht schon eine ganze Menge an zusĂ€tzlichen Funktionen 
 ok, ok, das ist ein anderes Thema.

Aber es soll hier ja um das FunkgerÀt gehen. Das Baofeng GT-5R mini ist ein sehr kleiner Dualbander mit einigen Extras. Es ist nicht das erste kleine HandfunkgerÀt. Da gibt es noch weitere, auch aus dem LPD-, PMR- und Freenet-Bereich. Hier mal ein Bild von ein paar HandfunkgerÀten im Vergleich.

Na, das FunkgerĂ€t GT-5R mini geht hier schon etwas unter, wĂŒrde ich sagen. Ich habe hier bewusst ein paar Ă€ltere FunkgerĂ€te mit dazugenommen, um zu zeigen, wie groß die Ă€lteren GerĂ€te damals waren. Auch sind hier nicht nur AmateurfunkgerĂ€te zu sehen, sondern auch Jedermann-FunkgerĂ€te – also CB-Funk, PMR, Freenet und Afu. Im angehĂ€ngten Video zeige ich einige GerĂ€te direkt im GrĂ¶ĂŸenverhĂ€ltnis.

Ich habe mir die kleinen FunkgerĂ€te fĂŒr unterwegs geholt. Sie passen gut in die Tasche. Zudem war es mir wichtig, dass ich die GerĂ€te mit einem USB-C-Kabel laden kann. Das ist ja mittlerweile Standard, und eigentlich ist immer eines da. Also sollte auch das schnelle Aufladen des Akkus kein Problem sein. Was ebenfalls sehr praktisch ist: Die FunkgerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber eine Bluetooth-Schnittstelle. Über diese kann man das FunkgerĂ€t mit einer App direkt vom Smartphone aus programmieren. Das ist enorm praktisch, wenn man mal unterwegs ist und zum Beispiel einen Repeater abspeichern möchte. Auch der Preis ist gĂŒnstig. Vom Frequenzbereich her deckt es den typischen Bereich im VHF und UHF ab. Es kann auch Freenet und PMR empfangen und noch einiges mehr. Aber der Sendebetrieb ist nur lizenzierten Funkamateuren erlaubt, und das auch nur in den dafĂŒr vorgesehenen BĂ€ndern. Aber darum soll es hier nicht gehen

Im obigen Bild sind die App auf dem Smartphone und die FunkgerĂ€te zu sehen. Ich hatte im Internet ein Video gesehen, in dem es um die Modulation des FunkgerĂ€ts ging. Diese sollte nicht so toll sein. Darum hatte der Funker in seinem Video den Vorschlag gemacht, einen kleinen VerstĂ€rker einzubauen. Ich hatte mich da auch schon drauf eingestellt, habe aber bei meinen GerĂ€ten hier eine ausreichend gute QualitĂ€t. Zum Besprechen habe ich ungefĂ€hr 5 bis 10 cm Abstand zum FunkgerĂ€t gehabt, was eigentlich auch so okay ist. Mit grĂ¶ĂŸerem Abstand nimmt die Modulation zunehmend stark ab. Das hat aber auch den Vorteil, dass man keine Umgebungsstörungen mit ĂŒbertrĂ€gt – zum Beispiel beim Autofahren oder auf einer Baustelle. Na, die Idee des Funkkollegen fand ich ganz gut, aber wie geschrieben: hier bei mir nicht nötig. Ja, ansonsten haben die kleinen FunkgerĂ€te so ziemlich alles, was zum Funkbetrieb nötig ist, und noch ein paar Extras. Also unter anderem einen Kanalspeicher mit 999 PlĂ€tzen, CTCSS, DCS, VFO A & B, ein kleines LED-Notlicht, ein UKW-Radio usw. Wer mehr wissen möchte, findet bestimmt alle Daten zum FunkgerĂ€t im Internet. Ich habe hierzu auch ein kleines Video zum Bericht erstellt.

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Habt einen schönen Tag 😉

Yaesu FT-902DM

Der Yaesu FT-902DM kam Ende der 1970er (ca.1978-1981) Jahre auf dem Markt und gehörte zur berĂŒhmten 900er-Serie von Yaesu. Die Serie und damit auch der FT-902 entstand in einer Übergangszeit der Funktechnik von reinen RöhrengerĂ€ten hin bis zu modernen transistorisierten Transceivern.

Das Konzept beim FT-902DM ist ein Hybrid. Das wurde bewusst so entschieden, Transistoren da wo es auf StabilitÀt und PrÀzision (der EmpfÀnger, VFO) ankommt und Röhren um eine leistungsstarke und robuste PA (Endstufe) zu gewÀhrleisten. Auch die Möglichkeit den ganzen Transceiver einmal mit Wechselspannung 220 Volt und aber auch durch einen DC DC Converter mit einer Gleichspannung von 12 Volt zu betreiben.

Somit ist der FT-902DM als High-End-Stationstransceiver und auch fĂŒr Not-Funk bestens geeignet. Klar weltweite Funkverbindungen (DX-Betrieb) und Conteste sind mit dem FunkgerĂ€t (mit entsprechender Antennenanlage) kein Problem 😉 Er macht einen sehr hochwertigen Eindruck, ist aber auch ziemlich schwer. Es gibt verschiedene Versionen die FT-902DM Version ist voll bestĂŒckt. Es ist auch die Version wo der DC DC Converter direkt mit verbaut ist.

Hier der Yeasu FT-902DM (VFO modifiziert)

Technische Daten (kurz und knackig): Der Sender (die Endstufe) benutzt zwei 6146B Röhren es können auch die 6146W benutzt werden, die Endung W ist eine MilitĂ€r Röhre gewesenen. Beide aber identisch. Es gibt noch weitere Röhren vom Typ 6146 die haben aber eine andere Anodenverlustleistung und werden in dem FunkgerĂ€t bei voller Ansteuerung schnell ihren Dienst an den Nagel hĂ€ngen. Sendemaximum liegt bei 180 Watt. Der EmpfĂ€nger arbeitet nach der AufwĂ€rmphase frequenzstabil. Frequenzbereich geht von 160m bis 10m. Zum Stand der Produktion alle WARC-BĂ€nder. Betriebsarten sind SSB (USB/LSB), CW (Morsetelegrafie), AM (Amplitudenmodulation), FM (Frequenzmodulation) so wie FSK (RTTY). Im Seitenbandbetrieb bis zu 180Watt PEP und bei AM/FM/FSK ca. 70-80 Watt. Nach ca. 20-30 Minuten aufwĂ€rmen ist das GerĂ€t sehr frequenzstabil. Kein Synthesizer, sondern ein analoger VFO(variabler Frequenzoscillator). IF-Filter, APF (Audio Peak Filter), Notch-Filter. FĂŒr damalige Zeiten schon gut ausgestattet, aber wegen seinem Gewicht von 18 kg auch eine ganz schöne Wuchtbrumme 😉

So nun aber zu dem Projekt FT-902DM, ich habe dieses GerĂ€t natĂŒrlich nicht in dem Zustand erhalten wie oben zu sehen. Das ist zum Schluss daraus geworden. Hier ein paar Bilder vor der Restauration.

Der Zustand an sich erstmal ok, habe schon schlimmeres erlebt. Bei der augenscheinlichen Kontrolle ist mir aufgefallen das der VFO nicht mehr im Originalzustand ist. Das analoge Skalenfenster ist nicht vorhanden und unterhalb des VFO Reglers befinden sich zwei zusÀtzlich angebrachte Schalter? Das GehÀuse ist auch in einem nicht mehr so guten Zustand und so wie ich mich kenne bedeutet das auch ein wenig schleifen, lackieren und polieren. Aber erstmal schauen wie sich der Transceiver von innen macht.

Super alle Einheiten sind noch vollstĂ€ndig. Und soweit auf den ersten Blick alles ok. Aber nö auf den zweiten Blick sind mir dann einige offene Lötstellen aufgefallen. Und die Drehschalter musten auch wieder ein wenig gereinigt und mit Kontaktspray bearbeitet werden. Leider sind die Röhren nicht mehr sendefĂ€hig. Schaut zwar toll aus wenn die Heizung in den Rohren glĂŒht aber das wars. Treiberröhre bringt die Gleichspannung aber noch zum schwingen. Genug Anodenspannung bei der PA ist auch vorhanden. Heizung sieht man ja. Also ein Satz neue Röhren rein ins GerĂ€t. Bis dahin ein toller EmpfĂ€nger.

Klar nicht mit den Finger an den Glaskolben packen 😉 Aber hier legal und egal. Sind ja eh in den Fritten.

Na und nun ist er fertig der Yaesu FT-902DM. Das ganze schaut als Line sehr gut aus und kann im Radio und Telefonmuseum bei Rheda-WiedenbrĂŒck angesehen werden. Nun ein kleines Video vom FunkgerĂ€t im Empfangsbetrieb. Sobalt ich die PA mit neuen Röhren bestĂŒckt habe kommt auch eins im Sendebetrieb. Im Video ist auch ein kleiner Auschnitt aus dem Museum zu sehen wo man die Line betrachten kann (Noch nicht eingearbeitet!) aber hinfahren und selber schauen macht mehr Spass.

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Gruß an Bord

Gruß an Bord ist nicht neu. Und gibt es heute noch. Aber erstmal was ist hier mit Gruß an Bord gemeint? FĂŒr Seeleute welche in der Weihnachtszeit nicht bei ihren Familien sein können. Werden auf unterschiedlichen Frequenzen auf Kurzwelle und auch im TV, WeihnachtsgrĂŒĂŸe ausgestrahlt. Wie gesagt das ist nicht neu. Diese Sendungen finden auf Heiligabend statt und das ganze gibt es schon seit 1953. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat damals mit dieser Hörfunksendung begonnen.

Das ganze findet immer noch zu Heiligabend statt. An Heiligabend werden von 20:00 bis 22:00 Uhr auf NDR Info GrĂŒĂŸe an die Seeleute in aller Welt gesendet. Heute wird das alles auch ĂŒber UKE, DAB+ DVB-S zu hören sein aber dennoch mietet der NDR Frequenzen auf KW an damit es bei der Tradition bleibt. FĂŒr Funkinteressierte ist dies eine tolle Sache, den klar Kurzwelle macht Spaß.

Also haben mein Bruder und ich auf Heiligabend ein KurzwellenfunkgerÀt auf Empfang gestellt. Den live Empfang habe ich zuvor auch noch nicht gemacht. Da wir aber Besuch hatten, sind wir nicht permanent an der Station geblieben. Und haben eine ganze Weile auch nur den Ton live mit aufgenommen.

Die Sendefrequenzen waren im Netz schnell gefunden, 6080kHz.

Zum Empfang haben wir den Icom IC-735 genommen. Und Antenne war eine Diamond 8010 (Mehrband Dipolantenne). Und als zweites EmpfangsgerĂ€t haben wir ein AOR AR8000 mit einer homemade Magnetic-Loop-Antenne. Überraschenderweise war der Empfang auch mit der Magnetic-Loop-Antenne gut möglich. Wir haben zwischendurch auch die anderen Frequenzen getestet aber die,welche fĂŒr Europa war, ging am besten.

NatĂŒrlich haben wir auch ein wenig mitgeschnitten und gefilmt. Aber es soll keine Kopie der Sendung sein. Wer sich die ganze Sendung anhören möchte kann das online beim NDR machen. Mir kommt es hier auf unser Hobby an, also selber mit Equipment arbeiten usw.

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Bis zum nĂ€chsten Beitrag. Da geht es dann wieder um ein FunkgerĂ€t, denke ich 😉

NOTFUNK Übung

Unsere NotfunkĂŒbung steht bevor. Die Übung bezieht sich auf ein Szenario in dem durch den Staat die Kommunikation ĂŒber das Internet und dem Telefon stillgelegt wurde. Um aber dennoch eine Informationsquelle aufrecht zu halten und Hilfe zu leisten oder einfache Nachrichten weiterleiten zu können, hat sich eine kleine Gruppe von Funkern zusammengetan und halten ĂŒber CB-Funk in Kombination mit PMR-Funk (zuschaltbare FunkbrĂŒcke) Kontakt.

Notfunk-Relaisstation

Damit nicht immer alle am FunkgerĂ€t sitzen mĂŒssen, was im Fall der FĂ€lle wahrscheinlich auch so wĂ€re, gibt es einen Notdienstplan. Der Notdienstplan wĂŒrde natĂŒrlich im Ernstfall in Kraft treten.

Was sollte also alles drinne stehen. Na erstmal die Frequenzen oder eher KanĂ€le. Wichtig ist man sollte sich nicht mit hochtechnischen FunkgerĂ€ten aus dem Amateurfunk oder Betriebsfunk beziehen. Da ist es so das man Kenntnisse ĂŒber diese GerĂ€te braucht. Bei Betriebsfunk sind es feste Frequenzen. Um aber in bestimmten Situationen jeden schnell Hilfe und UnterstĂŒtzung zu geben sind die einfachsten GerĂ€te mit unter am besten. Denn wenn man einem der mit Funk noch nichts zu tun hatte ein AmateurfunkgerĂ€t in die HĂ€nde gibt so braucht dieser eine Einweisung. Das kann so umfangreich sein das der neue Benutzer sich das nicht alles merken kann. Also einschalten und fertig aus. Zu dem gibt es PMR FunkgerĂ€te so gut wie ĂŒberall zu kaufen. CB-Funk ist auch relativ gut zu bekommen. Und sind schnell erklĂ€rt. In LKWs werden auch ĂŒberwiegend noch CB-FunkgerĂ€te mit benutzt. Und wer sich eh schon mit der Materie auskennt wird auch sein AmateurfunkgerĂ€t auf entsprechenden Frequenzen und der richtigen Modulationsart einstellen können.

Hier eine Amateurfunkstation zu sehen. Man erkennt sofort das jemand wer nichts mit der Materie zu tun hatte sich erstmal einarbeiten muss.

An Hand eines Dienstplans kann man dann erkennen wann wer Bereitschaft hat. Unsere Übung wird 6 Stunden dauern.

Man bekommt einen primĂ€ren und sekundĂ€ren Bereich zugeordnet. PrimĂ€r ist der Beginn der Schicht (hier 1 Stunde) und SekundĂ€r ist eine RĂŒckfallebene. Wenn man durch der nĂ€chsten Meldestelle abgelöst wird kann man beruhigt abgeben.

In unserer Übung wird es ein Code geben welche bis zum Ende der Übung ein Wort ergibt.

Die Buchstaben bzw. der jeweilige Buchstabe wird ĂŒber das Nato Phonetic Alphabet ĂŒbermittelt. Jede Meldestelle bekommt einen eigenen Buchstaben.

Die Meldestationen können von einem beliebigen Ort betrieben werden. Hierzu zwei Beispiele:

Von Zuhause aus wo man im Fall der FĂ€lle ja auch ĂŒberwiegend ist. Also bei der Übung ein bisschen was zum Snacken und ein schönes heisses GetrĂ€nk dabei.

Oder das ganze mobil auf einer Erhöhung oder beziehungsweise freien Bereich. Hier natĂŒrlich auch schön bequem machen und was zum Snacken und Trinken dabei. So werde ich es höchstwahrscheinlich machen.

Daten und Zeiten werden hier noch nicht eingestellt. Stattfinden wird die Aktion im Oktober.

YAESU FT-101

Die FT-101 ein FunkgerĂ€t aus alter Zeit, also Nostalgie. In meiner Jugend hatte ich mir solch ein GerĂ€t angeschafft. Ich hatte damals echt GlĂŒck. Der FT-101E stand in einem Funkladen hinter der Theke. Und als ich denn da sah hatte ich gefragt was der kosten sollte. Mein GlĂŒck war, das die absolut keine Ahnung hatten. Der VerkĂ€ufer meinte nur dass das FunkgerĂ€t alt und nur am rauschen ist, man verkauf ihn im Auftrag. Er fragte mich ob 50 Mark fĂŒr mich okay sind. Tja was soll ich da sagen so schnell hatte ich noch nie 50 Mark also heute 20€ auf den Tisch gelegt. Und mit dem tollen GerĂ€t ab nach Hause. Und große Überraschung alles funktionierte. Selbst die Röhren brachten 160Watt. Mit dem Teil hatte ich viele NĂ€chte verbracht. Damals noch die Zahlensender empfangen und viele KW Sender. Dann habe ich den FT-101E spĂ€ter verkauft. Ich habe da 300€ fĂŒr bekommen. Der KĂ€ufer, ein Funker aus BĂŒren, war sehr zufrieden mit dem FunkgerĂ€t. Ich hatte mit dem nach dem Kauf noch ein FunkgesprĂ€ch (QSO) gehabt.

Mein Bruder hat sich nun auch wieder ein FT-101 angeschafft. Das GerĂ€t hatte er die Tage hier mal mit hingebracht. Und da kamen natĂŒrlich wieder Erinnerungen zum vorschein. NatĂŒrlich muss heute einiges an solchen GerĂ€ten gemacht werden. Viele haben da auch keine WertschĂ€tzung. Also meisten sind die Senderöhren hinĂŒber und die Mechanik muss etwas ĂŒberarbeitet werden, auch werden die alten Kondensatoren nicht mehr ihre volle KapazitĂ€t haben.

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Hier der FT-101 von Thomas.

Ich habe mich anstecken lassen und konnte ebenfalls ein Yaesu FT-101 ergattern. Laut VerkĂ€ufer hatte der FT-101 zum Schluss noch funktioniert und stĂ€nde seit dem, 20 Jahre im Schuppen. Na ja dass der TRX tatsĂ€chlich ohne Probleme daher kommt konnte ich mir nicht vorstellen. Allerdings habe ich den nicht so gĂŒnstig bekommen wie mein erster Yaesu FT101E.

Nun gut zu Hause angekommen und mal so ein genaueren Blick ins GerÀt gemacht, beim Kauf hatte ich es nur augenscheinlich begutachtet. Ein kaputtes Relais ist mir mal direkt aufgefallen. Also erste Tests mit dem TRX sind komplett negativ ausgefallen. Beleuchtung ging nur am VFO (Frequenzeinsteller) Power anzeige Dunkel und ohne Funktion. Also komplett zerlegen war angesagt.

Ja so war das. Von Kleinigkeiten bis zu etwas grĂ¶ĂŸeren, Also ran ans Werk. Beleuchtung durch LEDs ersetzt, Relais in Ordnung gebracht. Kondensator neu. Diverse Lötarbeiten. Das Mikrofon war mal voll fĂŒr’n Arsch. Große Dose Kontaktspray und Rostentferner. Dann GehĂ€use, Deckel und Boden schleifen und neu lackieren. Ich hatte noch ein Standmikrofon im Regal stehen welches ich auch in der gleichen Farbe lackiert habe. Stecker noch schnell anlöten. Und zum GlĂŒck haben die Röhren noch ein wenig Leistung gebracht. Hier und da kommen spĂ€ter noch ein paar neue Bauteile ins FunkgerĂ€t.

Nebenbei sind mir ein paar kleine Unterschiede vom FT101 und meinen alten FT-101E aufgefallen. Der erste war total ok und gĂŒnstiger lach. Der FT-101E konnte auch auf 160 Meter Band, der FT-101 nicht. DafĂŒr kann der FT-101 aber im 11 Meter Band ON AIR sein. Der Clairfier war mit einen extra Schalter abschaltbar. Bei dem GerĂ€t von meinen Bruder war ein Schalter nachgerĂŒstet worden. Bei meinen GerĂ€t wird diese Funktion in unterster Stellung ausgeschaltet. Und noch ein paar unwichtige Unterschiede.

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Hier dann das Resultat. Mir gefĂ€llt’s 😉

Geomagnetischer Sturm

In der Nacht vom 11.05 zum 12.05.2024 konnte JĂŒrgen, Rufzeichen Moin04, Bilder von Polarlichter machen. Sehr schön auch ein Bild mit Antenne auf dem Motiv. Passend zu unserem Hobby.

Homemade Dipole

Home made Dipolantenne. Quasi 20 Meter Kabel auf ein Kunststoffrohr gewickelt;-) Ihr wisst was ich meine. Das ganze ist 1.15 Meter lang und hat 4 cm Durchmesser. Mechanische LĂ€nge ist Lamda Halbe fĂŒr’s 40 m (x VK fĂŒr Kupfer) Band. NatĂŒrlich muss ein Tuner dran. Ich hatte die Antenne als RX Antenne gedacht. Sie lĂ€sst sich durchaus auch zum Senden benutzen.

Beim spÀteren Test habe ich die Antenne in meiner Funkbude einfach hochkant in die Ecke gestellt und auch hier konnte ich mit der Antenne auf 40, 20, 10 Meter arbeiten. 80/160 Meter leider nicht. Aber sie stand auch nur in der Ecke.

Also werde ich die Antenne die Tage mal mit ins Auto packen und auf unserem Hausberg „der Haarstrang“ mal bissel testen. Der erste Empfangstest mit einen Handscanner AOR AR8000 ist im Video zu sehen.

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Beim Test auf dem Berg, werde ich auch bissel Material aufnehmen und hier einstellen.

RX mit der Antenne am TRX.

ich war zum Testen auf dem Berg, die Videos sind leider gelöscht worden. Ich hatte die glorreiche Idee mein DVD Camcorder zu nutzen. Das hat auch super geklappt. Leider ist es eine DVD-RW (löschbar & wiederbeschreibbar) gewesen und diese wurde ausversehen ( grrrrr ) Formatiert (gelöscht).

Also von Heimat QTH nochmal bissel getestet. Senderseitig mĂŒsste man den Dipol z.B. mit einer Gamma-Anpassung anpassen. Hiervon sehe ich aber erstmal ab, da der Wirkungsgrad viel zu klein ist. Auf Grund der GrĂ¶ĂŸe wĂ€re es auch nur eine Behelfsantenne fĂŒr KW. Und durch das tunen wird ne menge an Sendeleistung in Hitze umgewandelt. Was ja nicht wirklich sinnig ist. Nur fĂŒr welche mit wenig Platz. Da tendiere ich aber eher zu einer Loop-Antenne. Hier das Video vom Heimat QTH.

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Web SDR

Unser WebSDR (Software-Defined Radio) ist auch wieder On Air. Der Zugang ist momentan fĂŒr jeden frei. Der freie Zugang wird aber nach einer Zeit wieder nur fĂŒr unsere Truppe hier erreichbar sein. Es können zwei Nutzer, zur gleichen Zeit, auf den WebSDR zu greifen.

Es sind verschiedene Bereiche auswÀhlbar.

Unter anderem ist es auch möglich Digital-Funk und Daten-Funk zu empfangen. Der Empfang fĂŒr nichtöffentliche Bereiche ist nicht erlaubt. Der Nutzer ist selbst angewiesen sich daran zu halten. Dies entspricht einen Funk-Scanner welcher vom Besitzer auch nur auf öffentlichen Bereichen einzusetzen ist.

Hier ein Beispiel eines Scanner Albrecht AE355M aus meiner Samlung.

FRN-Verbund

Unser FRN-Verbund ist ĂŒber cbfunk.ddns.net zu erreichen.

Alle Cross-links befinden sich im Raum Cb30.

Verbundene HF Einstiegs Möglichkeiten gibt es in Wadersloh, Lippstadt und Geseke.

Lippstadt ist auf CB-Kanal 19, Wadersloh auf CB-Kanal 41, Geseke auf CB-Kanal 30 und zusÀtzlich in Geseke auf Free Net Kanal 1.

Auf Grund der neuen Regelung von der Bundesnetzagentur sind ab Oktober 2025 keine Freenetverbindungen mit FRN erlaubt. Grundlegende VerĂ€nderungen fĂŒr die Nutzung auf FreeNet. FunkgerĂ€te dĂŒrfen in keiner weise mit dem Internet oder jegliche anderen Anwendungen wie Relaisfunktion, Crossbandverbindungen, Papageistationen, Multi Voice Verbindungen usw. genutzt werden. Weiter ist das anbringen von externen Antennen welche nicht unmittelbar am GerĂ€t befestigt sind werden verboten. Die Sendeleistung war und ist auf 1Watt geregelt. Genau so ist und war es schon immer nicht zulĂ€ssig AmateurfunkgerĂ€te fĂŒr den Jederman Funk sendeseitig zu betreiben, egal ob PMR, LPD, FreeNet oder CB-Funk.

Man kann diese Aktion auch sehr gut von der Bundesnetzagentur verstehen. Da es permanent von einigen Funkern (auch Lizensierte welche es zuwissen haben) ĂŒbertrieben wurde.

Neue Domain

Hallo zusammen, wir sind mit unserer Homepage umgezogen. Im gleichen Zuge haben wir eine neue Domain www.nrwfunk.de oder einfach nrwfunk.de. Warum nrw? Na klar ist hier ja Nord Rhein Westfalen. Und warum Funk? Ich glaube da muss ich nicht viel zu sagen. Hiermit verabschieden wir uns in aller Ruhe von http://cbfunk.ddns.net. Und schauen was die Zukunft bringt.