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Yaesu FT-767GX

Ja, seit kurzem gibt es in meiner kleinen Sammlung einen YAESU FT-767GX. Der Transceiver ist aus einem Nachlass und ich konnte nicht widerstehen. 😉

Nachdem ich ein paar kleine Reparaturen vorgenommen hatte, war das FunkgerÀt erst einmal wieder einsatzbereit.

Also was musste gemacht werden?

Als erstes ist mir die defekte Beleuchtung der analogen Kombi-Anzeige aufgefallen. Ein kleiner, leichter Eingriff, um den Mars-Mod zu aktivieren. Das Licht werde ich durch LEDs ersetzen. Um den Mars-Mod zu aktivieren, muss das FunkgerÀt allerdings etwas zerlegt werden. Ganz schön schwer, die Kiste!

Dabei ist mir aufgefallen, dass man mal die Backup-Batterie durch zwei AA-Zellen ersetzt hatte. Diese waren natĂŒrlich am auslaufen und hatten schon etwas von einem Zwischenblech (Abschirmblech) angegriffen. Auch waren die Batterien nur mit Isolierband zusammengeklebt. Das ist natĂŒrlich nicht so mein Fall.

Also, der Mist erstmal ab in den BatteriemĂŒll. Ersetzt durch ein BatteriegehĂ€use, und das schaut dann schon mal perfekt aus.

Nachdem ich ein paar Kleinigkeiten korrigiert hatte, wurde der Funkbetrieb getestet.

Mit zum FunkgerÀt habe ich das Tischmikrofon YAESU MD-1 bekommen. Dieses ist auch heute noch ein sehr gutes Mikrofon, mit sauberem Audio und guter QualitÀt.

Beim Funkbetrieb ist mir aufgefallen, dass sich die VOX-Schaltung und der zuschaltbare Kompressor am TRX nicht aktivieren lassen. Der Kompressor ist bei diesem Mikrofon ja eh unnötig. Und mit aktiver VOX mache ich sowieso nie Betrieb.

Ich gehe hier auch nicht von einem Defekt aus. Ich denke, dass sich diese Funktionen in Kombination mit einem Tischmikrofon nicht aktivieren lassen. Das werde ich mir aber bei Bedarf noch einmal genauer anschauen.

Ansonsten habe ich beim Funkbetrieb gute Ressonanz bekommen.

Der Yaesu FT-767GX ist ein besonders interessantes Àlteres StationsfunkgerÀt, weil Yaesu damit Ende der 1980er Jahre ein ziemlich ungewöhnliches Konzept umgesetzt hat.

Der Yaesu FT-767GX ist ein Ă€lterer Amateurfunk-Transceiver, der besonders fĂŒr den Einsatz als StationsgerĂ€t interessant ist. Das GerĂ€t wurde Ende der 1980er-Jahre entwickelt und verbindet Kurzwelle mit der Möglichkeit, weitere Amateurfunkbereiche ĂŒber zusĂ€tzliche Module abzudecken.

Auf der Kurzwelle kann der FT-767GX verschiedene Betriebsarten wie SSB, CW, AM und FM nutzen. Durch optionale EinschĂŒbe lĂ€sst sich das GerĂ€t außerdem fĂŒr 6 Meter, 2 Meter und 70 Zentimeter erweitern. Damit konnte man aus dem ursprĂŒnglichen KurzwellengerĂ€t eine umfangreiche Mehrband-Station machen.

FĂŒr die damalige Zeit war die Ausstattung schon recht fortschrittlich. Die Frequenzeinstellung erfolgt synthesizergesteuert, und das GerĂ€t besitzt eine Computerschnittstelle zur Fernsteuerung. Dadurch lassen sich bestimmte Funktionen auch von einem Computer aus bedienen.

Zum Stationsbetrieb gehören außerdem ein integriertes Netzteil und ein Antennentuner. Die Sendeleistung liegt je nach Band bei bis zu etwa 100 Watt.

Der FT-767GX ist zudem modular aufgebaut. Viele Baugruppen befinden sich auf einzelnen Platinen beziehungsweise EinschĂŒben, was Wartung und Erweiterungen erleichtert. Gleichzeitig macht diese Konstruktion das GerĂ€t heute fĂŒr technikinteressierte interessant, weil man darin noch sehr viel klassische Funktechnik findet.

Insgesamt war der FT-767GX fĂŒr seine Zeit ein sehr vielseitiges FunkgerĂ€t. Besonders die Kombination aus Kurzwelle, optionalen VHF/UHF-Modulen, Computersteuerung und Stationsausstattung machte ihn zu einem außergewöhnlichen GerĂ€t. Auch heute ist er fĂŒr Liebhaber Ă€lterer Yaesu-Technik und fĂŒr Funkamateure interessant, die den klassischen Aufbau solcher GerĂ€te schĂ€tzen.

In meinem GerĂ€t ist das UHF-Modul vorhanden, sodass ich sehr wahrscheinlich noch das VHF-Modul nachrĂŒsten werde.

Alles in allem ein echt tolles GerĂ€t. In meinem Besitz befindet sich noch eine PA, die YAESU FL-7000. Die werde ich mal an den Transceiver anschließen und testen. Eventuell kommen dazu dann noch Bilder.

Bis dem nÀchst 73

Yaesu FT-101Z

Wenn es um klassische KurzwellengerĂ€te geht, gehört der Yaesu FT-101Z fĂŒr viele Funkamateure zu den interessantesten Transceivern ĂŒberhaupt. Er stammt aus der Übergangszeit von Röhren- zu Transistortechnik und ist bis heute ein beliebtes Sammler- und BetriebsgerĂ€t.

Ein Exemplar aus dem Radio und Telefonmuseum bei Rheda- WiedenbrĂŒck habe ich hier. Bei dem GerĂ€t funktionier die PA (Endstufe) nicht. Ich habe den Hinweiß bekommen das der vorherige Besitzer dieses GerĂ€t im VHF/ UHF oder sonst wo ĂŒber diverse GerĂ€tschaften (Konverter, Transverter) betrieben hat. Zum Schutz der extern angeschlossenen GerĂ€te wurde wohl die PA auser Betrieb gesetzt. Nun wurde ich gefragt, ob ich das GerĂ€t im vollen Umfang wieder instand setze und das habe ich gemacht.

Ja, ein tolles FunkgerĂ€t – ich finde diese GerĂ€te wirklich sehr schön. Na dann will ich mal schauen, dass ich dieses GerĂ€t noch vor meinem bevorstehenden Urlaub wieder instand setze. Die Technik ist mir bekannt, und SchaltplĂ€ne gibt es ja im Internet.

Die Kollegen aus dem RTM haben fĂŒr mich auch noch Unterlagen zum FunkgerĂ€t bereitgelegt. Vorerst werde ich es aber leider nicht schaffen, zum RTM zu fahren (mit RTM meine ich das Radio- und Telefonmuseum).

Also werde ich mich so an das GerÀt setzen und erst einmal einen geschulten Blick ins Innere werfen. Ich hatte mich schon auf diverse technische VerÀnderungen eingestellt, doch diese hielten sich in Grenzen.

Der Vorbesitzer hat selbst oder durch jemanden anderen ein paar Dinge im FunkgerÀt verbessert. Diese GerÀte haben normalerweise einen vierpoligen Mikrofonanschluss, hier war jedoch ein achtpoliger Anschluss eingebaut.

Intern wurden offensichtlich einige Abgleicharbeiten vorgenommen sowie einige Bauteile leicht verÀndert. Aber alles zu meiner vollsten Zufriedenheit.

Das GerĂ€t lĂ€sst einige Verbesserungen zu. Da es einen fĂŒr damals schon umfangreiches Potenzial geboten hat. Darum schauen wir uns die Front doch nochmal genauer an. Und ich versuche die Bedienelemente mal zu erklĂ€ren 😉

An der Frontplatte des Yaesu FT-101Z befinden sich sĂ€mtliche Bedienelemente, die fĂŒr den tĂ€glichen Funkbetrieb erforderlich sind. Die Anordnung folgt einem klaren Aufbau, sodass alle Funktionen wĂ€hrend des Betriebs direkt erreichbar sind, ohne dass MenĂŒs oder Unterebenen aufgerufen werden mĂŒssen.

Im linken oberen Bereich befinden sich die Regler fĂŒr den Mikrofon- und Sprachbetrieb. Der Regler VOX GAIN bestimmt die Empfindlichkeit der sprachgesteuerten Sendeumschaltung. Je weiter der Regler aufgedreht wird, desto leichter schaltet das GerĂ€t beim Sprechen automatisch vom Empfang auf Sendung um. Direkt daneben befindet sich der kombinierte Regler NB–DELAY, mit dem die Wirkungsweise des Noise Blankers beziehungsweise die Verzögerungszeit der VOX eingestellt wird. Darunter liegen die Regler MIC GAIN und DRIVE. Mit MIC GAIN wird die VerstĂ€rkung des angeschlossenen Mikrofons eingestellt, wĂ€hrend DRIVE die Ansteuerung der Endstufe regelt und insbesondere beim Abstimmen des Senders eine wichtige Rolle spielt. Rechts daneben befindet sich der Regler COMP LEVEL, mit dem die StĂ€rke des Sprachprozessors eingestellt wird. Dieser erhöht bei Bedarf die durchschnittliche Modulation und verbessert dadurch die VerstĂ€ndlichkeit des Sprachsignals.

Im oberen mittleren Bereich befindet sich das beleuchtete Messinstrument. Es dient wĂ€hrend des Empfangs als S-Meter zur Anzeige der FeldstĂ€rke empfangener Signale. WĂ€hrend des Sendens kann es, abhĂ€ngig von der gewĂ€hlten Messfunktion, unter anderem die Ausgangsleistung, den ALC-Wert oder den Anodenstrom der Endröhren anzeigen. Rechts daneben befindet sich die analoge Frequenzanzeige, welche den Fehlabstimmungsbereich innerhalb des gewĂ€hlten Bandsegments darstellt. Mit dem Regler DIM kann die Helligkeit dieser Anzeige eingestellt werden. Über die darĂŒber angeordneten Leuchtanzeigen wird angezeigt, ob der interne VFO, ein externer VFO oder einer der SpeicherkanĂ€le aktiv ist.

Den Mittelpunkt der Frontplatte bildet der große Abstimmknopf. Mit ihm wird die Betriebsfrequenz feinfĂŒhlig eingestellt. Die mechanische Untersetzung ermöglicht eine prĂ€zise Frequenzwahl, wie sie besonders im SSB- und CW-Betrieb erforderlich ist.

Unterhalb des Hauptabstimmknopfes befinden sich mehrere Drucktasten. Mit ihnen wird ausgewÀhlt, ob das GerÀt mit dem internen VFO, einem externen VFO oder einem der beiden SpeicherkanÀle arbeitet. Dadurch kann beispielsweise zwischen zwei voreingestellten Frequenzen oder zwischen Empfangs- und Sendefrequenz umgeschaltet werden.

Im rechten oberen Bereich befinden sich die beiden markanten Abstimmregler PLATE und LOADING. Beide dienen ausschließlich der Abstimmung der Röhrenendstufe. Mit PLATE wird der Resonanzpunkt des Ausgangskreises eingestellt, wĂ€hrend LOADING die Anpassung der Endstufe an die angeschlossene Antenne ĂŒbernimmt. Beide Regler werden nach jedem Bandwechsel beziehungsweise bei einer Änderung der Betriebsfrequenz gemeinsam verwendet, um eine maximale Ausgangsleistung bei gleichzeitig geringer Belastung der Endröhren zu erreichen.

Darunter befindet sich der Regler PRESELECT. Er stimmt den Eingangskreis des EmpfĂ€ngers auf die aktuelle Betriebsfrequenz ab. Eine korrekte Einstellung verbessert die Empfangsempfindlichkeit deutlich und reduziert gleichzeitig Störungen durch Signale außerhalb des gewĂŒnschten Frequenzbereichs.

Rechts daneben befindet sich der Doppelregler AF GAIN – RF GAIN. Der Ă€ußere Regler stellt die LautstĂ€rke des Lautsprechers oder Kopfhörers ein. Der innere Regler verĂ€ndert die VerstĂ€rkung des EmpfĂ€ngers. Bei sehr starken Signalen kann die EmpfangsverstĂ€rkung reduziert werden, wodurch Übersteuerungen vermieden und der Empfang angenehmer wird.

Im unteren rechten Bereich befindet sich der Bandschalter. Mit ihm werden die AmateurfunkbĂ€nder von 160 bis 10 Metern ausgewĂ€hlt. Dabei werden gleichzeitig die erforderlichen Schaltungen im Sender und EmpfĂ€nger umgeschaltet, sodass das GerĂ€t fĂŒr das jeweilige Band vorbereitet ist.

Rechts daneben befinden sich zwei kleine Drucktasten. Die obere Taste schaltet zwischen Empfang und Sendebetrieb um, wĂ€hrend die darunterliegende Taste fĂŒr weitere Betriebsfunktionen vorgesehen ist. Daneben befindet sich der kombinierte Regler CLAR – SQL. Mit der Clarifier-Funktion kann die Empfangsfrequenz geringfĂŒgig verĂ€ndert werden, ohne die Sendefrequenz zu beeinflussen. Dadurch lassen sich leicht verstimmte Gegenstationen exakt abstimmen. Die Squelch-Funktion ermöglicht es, das Grundrauschen bei FM-Betrieb oder bei entsprechenden Betriebsarten auszublenden.

Im unteren linken Bereich befinden sich die AnschlĂŒsse fĂŒr Kopfhörer und Mikrofon. Daneben liegt der Betriebsartenschalter MODE. Mit ihm wird zwischen den Betriebsarten LSB, USB, CW-W, CW-N, AM, FM und TUNE umgeschaltet. Die Stellung TUNE dient ausschließlich zum Abstimmen der Endstufe und zum Anpassen an die Antenne.

Rechts daneben befindet sich der Regler APF/NOTCH – WIDTH. Im CW-Betrieb arbeitet dieser als Audio Peak Filter und hebt den gewĂŒnschten Ton hervor. Im SSB-Betrieb kann die Notch-Funktion störende Pfeiftöne unterdrĂŒcken. Gleichzeitig lĂ€sst sich mit dem Regler die Durchlassbreite des EmpfĂ€ngers verĂ€ndern, wodurch entweder eine bessere TrennschĂ€rfe oder ein angenehmerer Empfang erzielt werden kann.

Zwischen dem Messinstrument und dem Betriebsartenschalter befindet sich eine Reihe von Kippschaltern. Mit ihnen werden Zusatzfunktionen wie der Sprachprozessor, der 20-dB-AbschwÀcher, verschiedene AGC-Geschwindigkeiten, die Auswahl der Messfunktion sowie der Noise Blanker ein- oder ausgeschaltet. Diese Schalter ermöglichen eine schnelle Anpassung des GerÀtes an unterschiedliche Empfangs- und Sendebedingungen.

Ganz links unten befinden sich schließlich die Netzschalter POWER und HEATER. Beim Einschalten wird zunĂ€chst die Röhrenheizung aktiviert. Nach kurzer AufwĂ€rmzeit ist die Endstufe betriebsbereit und der Transceiver kann fĂŒr den Funkbetrieb verwendet werden.

Die gesamte Frontplatte des FT-101Z ist konsequent auf eine direkte Bedienung ausgelegt. Jede wesentliche Funktion besitzt einen eigenen Schalter oder Regler, sodass alle Einstellungen unmittelbar vorgenommen werden können. Dadurch vermittelt das GerĂ€t ein sehr klassisches BediengefĂŒhl und erlaubt es dem Funkamateur, sĂ€mtliche Betriebsparameter jederzeit im Blick zu behalten und ohne Umwege an die jeweilige Betriebssituation anzupassen.

Puh. Was ein Text, ob das alles so auch stimmt? Na man kann sich ja selber schlau machen, denn ich ĂŒbernehme keine Verantwortung bei einer falschen Bedienung.

So schlussendlich habe ich den Yaesu wieder in gang gesetzt und muss sagen, das ich es anders gemacht hĂ€tte, um die PA ausser Kraft zu setzen, aber viele Wege fĂŒhren nach Rom 😉 Hier nochmal ein paar Detailaufnahmen von der Front.

Ja natĂŒrlich noch ein Video zum Beitrag. Ihr wollt ja bestimmt sehen wie das FunkgerĂ€t im Betrieb ausschaut. In dem Video ist bei der Sendung von meiner einer ein hinterlegter Ton. Das ist durch die Lautsprecher vom PC welche nicht so toll abgeschirmt sind. Daran einfach nicht stören.

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Ich hoffe es hat euch gefallen. 73 de NRWFUNK TNG

Baofeng GT-5R MINI

In diesem Bericht möchte ich euch den Mini-Dualbander Baofeng GT-5R mini zeigen. Kurz vorweg: Ich bevorzuge keine Hersteller. FĂŒr mich ist es eigentlich wichtig, dass es zum einen viele Hersteller gibt, damit keiner ein Monopol hat. Zudem betreibe ich alle Betriebsarten, sowohl digital als auch analog. Dazu kann ich aber meine Meinung sagen: Analog geht fĂŒr mich vor Digital. Der Grund liegt darin, dass Analog ein authentisches Hören ermöglicht. Hingegen stellt das digitale Hören immer eine Art nasales bzw. kĂŒnstliches Hören dar. Das liegt daran, dass man versucht, eine möglichst stabile Verbindung bei schwachen Signalen zu halten und die digitale Bandbreite auf ein Minimum einzustellen – Ă€hnlich wie bei einer MP3-Datei. NatĂŒrlich ist eine klare digitale Verbindung ĂŒberhaupt kein Problem. Sie wĂŒrde sich aber in einem breiten Signal widerspiegeln. Schaut euch dazu mal ein digitales Radiosignal im Vergleich zu einem digitalen Amateurfunksignal an. Also fĂŒr mich gilt eigentlich immer Analog vor Digital (jetziger Stand) und beim Digitalen in dieser Reihenfolge: D-Star vor C4FM und C4FM vor DMR. Alle anderen digitalen Betriebsarten bilden das Schlusslicht. Wie gesagt, das ist meine Meinung, die muss man nicht mit mir teilen. Auch gibt es im Digitalen einige Vorteile gegenĂŒber dem Analogen – oder halt auch Nachteile. Aber mit Digital geht schon eine ganze Menge an zusĂ€tzlichen Funktionen 
 ok, ok, das ist ein anderes Thema.

Aber es soll hier ja um das FunkgerÀt gehen. Das Baofeng GT-5R mini ist ein sehr kleiner Dualbander mit einigen Extras. Es ist nicht das erste kleine HandfunkgerÀt. Da gibt es noch weitere, auch aus dem LPD-, PMR- und Freenet-Bereich. Hier mal ein Bild von ein paar HandfunkgerÀten im Vergleich.

Na, das FunkgerĂ€t GT-5R mini geht hier schon etwas unter, wĂŒrde ich sagen. Ich habe hier bewusst ein paar Ă€ltere FunkgerĂ€te mit dazugenommen, um zu zeigen, wie groß die Ă€lteren GerĂ€te damals waren. Auch sind hier nicht nur AmateurfunkgerĂ€te zu sehen, sondern auch Jedermann-FunkgerĂ€te – also CB-Funk, PMR, Freenet und Afu. Im angehĂ€ngten Video zeige ich einige GerĂ€te direkt im GrĂ¶ĂŸenverhĂ€ltnis.

Ich habe mir die kleinen FunkgerĂ€te fĂŒr unterwegs geholt. Sie passen gut in die Tasche. Zudem war es mir wichtig, dass ich die GerĂ€te mit einem USB-C-Kabel laden kann. Das ist ja mittlerweile Standard, und eigentlich ist immer eines da. Also sollte auch das schnelle Aufladen des Akkus kein Problem sein. Was ebenfalls sehr praktisch ist: Die FunkgerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber eine Bluetooth-Schnittstelle. Über diese kann man das FunkgerĂ€t mit einer App direkt vom Smartphone aus programmieren. Das ist enorm praktisch, wenn man mal unterwegs ist und zum Beispiel einen Repeater abspeichern möchte. Auch der Preis ist gĂŒnstig. Vom Frequenzbereich her deckt es den typischen Bereich im VHF und UHF ab. Es kann auch Freenet und PMR empfangen und noch einiges mehr. Aber der Sendebetrieb ist nur lizenzierten Funkamateuren erlaubt, und das auch nur in den dafĂŒr vorgesehenen BĂ€ndern. Aber darum soll es hier nicht gehen

Im obigen Bild sind die App auf dem Smartphone und die FunkgerĂ€te zu sehen. Ich hatte im Internet ein Video gesehen, in dem es um die Modulation des FunkgerĂ€ts ging. Diese sollte nicht so toll sein. Darum hatte der Funker in seinem Video den Vorschlag gemacht, einen kleinen VerstĂ€rker einzubauen. Ich hatte mich da auch schon drauf eingestellt, habe aber bei meinen GerĂ€ten hier eine ausreichend gute QualitĂ€t. Zum Besprechen habe ich ungefĂ€hr 5 bis 10 cm Abstand zum FunkgerĂ€t gehabt, was eigentlich auch so okay ist. Mit grĂ¶ĂŸerem Abstand nimmt die Modulation zunehmend stark ab. Das hat aber auch den Vorteil, dass man keine Umgebungsstörungen mit ĂŒbertrĂ€gt – zum Beispiel beim Autofahren oder auf einer Baustelle. Na, die Idee des Funkkollegen fand ich ganz gut, aber wie geschrieben: hier bei mir nicht nötig. Ja, ansonsten haben die kleinen FunkgerĂ€te so ziemlich alles, was zum Funkbetrieb nötig ist, und noch ein paar Extras. Also unter anderem einen Kanalspeicher mit 999 PlĂ€tzen, CTCSS, DCS, VFO A & B, ein kleines LED-Notlicht, ein UKW-Radio usw. Wer mehr wissen möchte, findet bestimmt alle Daten zum FunkgerĂ€t im Internet. Ich habe hierzu auch ein kleines Video zum Bericht erstellt.

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Habt einen schönen Tag 😉

Kenwood TS-480 DSP

„Dieses Jahr fahren wir mit dem Auto in den Urlaub. Da möchte ich auf mein Hobby natĂŒrlich nicht verzichten. Unter anderem kommt mein Kenwood TS-480 mit, und der soll zu jeder Zeit einsatzbereit sein. Das Display wird praktischerweise abgesetzt betrieben und findet so auch auf dem Armaturenbrett Platz. Es ist mit einem Kabel an der Haupteinheit angeschlossen. Dieses Kabel soll natĂŒrlich nicht quer durchs Auto hĂ€ngen, denn die Haupteinheit ist hinten im Auto gut und sicher verbaut. Also da musste ich mir schon mal was einfallen lassen. Auch soll das Display nicht im Auto bleiben, wenn wir im Hotel sind, um neugierige Blicke gar nicht erst zu provozieren. GrundsĂ€tzlich ist das FunkgerĂ€t in einem Transportkoffer untergebracht – dazu hatte ich schon mal berichtet. Aber um Platz zu sparen und den Kofferraum frei zu halten, wird es fest ins Auto integriert. FĂŒr das Display und das Mikrofon musste jedoch noch ein sicheres Transportmittel her, damit beides, wenn ich das Auto verlasse, sicher transportiert werden kann, bis es dann wieder zum Einsatz kommt. Auch das Mikrofon muss eine Verbindung zur Haupteinheit bekommen. Damit habe ich die Kurzwelle mit dabei. FĂŒr VHF und UHF habe ich ein weiteres FunkgerĂ€t im Auto verbaut, das jedoch immer im Auto bleibt. Der Kenwood ist nur fĂŒr den Urlaub im Auto und kommt danach wieder in seinen Einsatzkoffer hinein.“

Kenwood TS-480 SAT DSP Betriebsbereit im Auto.

„FĂŒr das Mikrofon habe ich eine VerlĂ€ngerung schön verdeckt bis hinter den Fahrersitz verlegt. Dort ist nun eine RJ45-Buchse angebracht, wo ich das Mikrofon einfach anschließen kann. Das hat auch den Vorteil, dass es von jedem Insassen benutzt werden kann.“

Hier zusehen der Anschluss vom Mikrofon. Und bei nichtgebrach ist das Mikrofon schnell abgezogen.

Das Kabel von der Mikrofonbuchse ist verdeckt bis zur Haupteinheit gefĂŒhrt.


„Das Display – also die Bedieneinheit – hatte es mir nicht so leicht gemacht. Meine Idee war es gewesen, eine 6-polige Buchse in das Armaturenbrett zu integrieren und dann ein Kabel hinter den Kulissen zur Haupteinheit zu verlegen. DafĂŒr musste ich nun jedoch einen geeigneten Platz auf dem Armaturenbrett suchen. Ich habe mich dann fĂŒr das Gitter obendrauf entschieden. Zum einen ist darunter der Lautsprecher vom Dualband-FunkgerĂ€t (VHF & UHF) untergebracht. Zudem verlaufen dort LĂŒftungsschĂ€chte sowie die Signalisierung der Alarmanlage. Es ist allerdings nur sehr wenig Platz darunter fĂŒr die 6-polige Buchse. Auch musste ich alles so integrieren, dass es keine VerĂ€nderungen oder BeeintrĂ€chtigungen des Fahrzeugs gibt. Sonst kann ganz schnell die Betriebserlaubnis erlöschen. Dazu ist ein Blick in die Fahrzeugbetriebsanleitung wichtig, um zu sehen, welche Sendeleistungen am Fahrzeug zulĂ€ssig sind. Bei meinem Fahrzeug sind es im Amateurfunkbereich auf KW 100 Watt und bei UKW (VHF & UHF) 50 Watt. Dies ist zwingend im Sendebetrieb mit am Fahrzeug angebrachten Antennen zu beachten!“


„Also, wo waren wir? Ach ja, wenig Platz unter der LĂŒftung. Bei der 6-poligen Buchse gab es wirklich nicht viel Spielraum. Zudem musste ich, um das Kabel schön versteckt zu verlegen, die Armaturen teilweise ausbauen. Das ist natĂŒrlich nichts fĂŒr jedermann, aber fĂŒr den GeĂŒbten ist es machbar. Klar, das Löten der Kontakte usw. sowie das Krimpen von einem RJ12-Stecker sollte man können. So etwas gibt es nicht fertig zu kaufen. Wem dabei ein Fehler unterlĂ€uft und wer es nicht kontrolliert, der hat ganz schnell ein kaputtes und sehr teures FunkgerĂ€t!“


„So, nun musste noch ein Adapter vom Display (der Bedieneinheit) zur Buchse gefertigt werden. HierfĂŒr habe ich natĂŒrlich einen 6-poligen Stecker genommen – halt das GegenstĂŒck zur 6-poligen Buchse – und an das andere Ende des Adapters einen RJ12-Stecker, auch als Westernstecker bekannt, gekrimpt. Auch hier sollte man auf keinen Fall einen Fehler machen. Denn sonst wird es sehr teuer und das GerĂ€t ist kaputt!!!“


„So, nun fehlt mir noch eine sichere Transportbox, in der ich das Display und das Mikrofon sicher transportieren kann. Auch hier habe ich schnell eine Idee gehabt: Da gibt es doch fĂŒr kleines Geld diese Holzkisten, mit denen ich ja schon so einige Projekte verwirklicht habe. Das sollte hier auch gehen. Also mir nichts, dir nichts eine passende Holzbox geholt. Und damit in der Holzbox alles sicher verstaut werden kann, habe ich diese mit Schaumstoff verkleidet. Da gibt es im Baumarkt solche Schaumstoffmatten, die ebenfalls fĂŒr kleines Geld zu bekommen sind. Die habe ich mir dann passend zurechtgeschnitten. Die Holzbox habe ich noch mit Holzfarbe von außen besprĂŒht und etwas beschriftet. Das ist auch top geworden!“

„Um das Ganze noch abzurunden: Das Antennensystem besteht aus festen PL-AnschlĂŒssen, so kann ich auch schnell alle Antennen abschrauben und sicher im Auto verstauen. Der Quadbander wird mit einem Duplexer mit je zwei eigenen Antennen betrieben, und auch der Kenwood TS-480 hat seine eigene Antenne. Der Vorteil bei den verbauten PL-FĂŒĂŸen fĂŒr die Antennen ist, dass ich eine externe, abgesetzte Antenne betreiben kann, die von außen einfach ĂŒber ein Kabel mit PL-AnschlĂŒssen angeschlossen wird. Ich habe unter anderem auch eine KW-Langdrahtantenne mit dabei, die ich so schnell z. B. zwischen zwei BĂ€umen spannen kann, um sie dann ĂŒber ein Kabel ans Auto anzuschließen. Also dienen die PL-AntennenfĂŒĂŸe zugleich als Außenanschluss fĂŒr extern abgesetzte, große Antennen.“

Bis zum nĂ€chsten 😉

Der Piratensender

Der Piratensender, ist natĂŒrlich nur zu Versuchszwecken und da ich ja im Radio und Telefonmuseum öfter mal bin, ist mir die Idee gekommen einen eigenen kleinen UKW Sender zu basteln. Kleines leichtes Projekt sollte es werden und frequenzstabil. Aufgebaut mit einem Arduino Nano, SD-Kartenmodul und einen UKW-Transmitter.

Hier alles auf einer Platine aufgelötet und verbunden. Rechts der Arduino Nano, links unten der UKW Transmitter und darĂŒber das SD-Kartenmodul.

Die SD Karte beinhaltet die Audiodatei welche in WAV oder MP3 sein kann. Der UKW-Transmitter ist halt der Sender und der Arduino bekommt das Programm wo alles gesteuert wird. Gedacht ist es auch um die Radios zu testen und eine Audiodatei in einer Telefonvermittlung einzubinden. Ich denke es ist toll wenn die Besucher sich dann ĂŒber ein im Museum befindliches Telefon z.B. die Telefongeschichte anhören kann.

Also wird auf der SD Karte z.B. die Geschichte zum Telefon kommen oder zum Museum.

Hier ist nochmal die Verdrahtung von der Unterseite zu sehen.

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NatĂŒrlich ist der Betrieb als Sender nicht zulĂ€ssig. An einer großen aussen Antenne eh nicht erlaubt.

So das ganze in hier in einem der letzten ĂŒbrig gebliebenen HolzkĂ€stchen untergebracht und fertig ist der Spass 😉

Trio CO-1303D

Heute geht es um ein Oscilloscope und zwar den Trio CO-1303D. Dieses GerĂ€t habe ich mit zwei weiteren gĂŒnstig bekommen. Beim testen hat der Osci dann aber nach kurzer Zeit seinen Dienst quittiert. Was aber auch vollkommen okay ist. Denn es ist ja nicht mehr der jĂŒngste. Aber immerhin schon voll durch transistoriert, bis ausser die Anzeigeröhre. Ich habe es schon geahnt dass der Osci nicht mehr in seinem BehĂ€lter bleibt, also ein Kondensator Ă€lterer Generation undicht wird.

Da hatte ich schon ein paar Ideen, das GehĂ€use fĂŒr ein anderes cooles Projekt zu nutzen da die Reparatur den gegenwertigen Nutzen fĂŒr mich eher nichtig ist. Aber na was solls irgendwo ist der Oscillator ja nicht wirklich in die Fritten und fĂŒr mich ist die Reparatur auch nicht wirklich viel Arbeit. Na gut ĂŒberredet, ich werde mir das mal genauer anschauen.

Auf dem ersten Blick waren alle Elkos ok. Ich habe schon vermutet das es wohl doch ein anderes Bauteil ist. Habe schon an meiner alternative Idee gedacht. Denn die ist ja wieder ins Rennen gekommen. Aber ne ich habe da dann doch etwas FlĂŒssigkeit unter einem Elko bemerkt. Dann mal durchmessen und naja es gab nix zu messen der ist definitiv hinĂŒber.

Also hier ist tatsĂ€chlich ein Schaltplan nicht falsch. Aber ob ich da noch was finde? Es hat keine 5 Minuten gedauert da habe ich das gesamte Manual mit Schaltplan gefunden. Also das ging mal schnell. Nun schauen was da wie verbunden ist. Laut Schaltplan sind es zwei Elkos die miteinander verbunden sind. Also muss ich zwei mindestens austauschen. Und die Daten waren auch in einer BestĂŒckungsliste zu finden. 0,1”F und 1000V. Ich denke die Werte sind auf DC gesehen und nicht AC. Das kann sonst etwas knallen 😉 Und es war relativ schnell klar das ich keine OIL Kondensator nehme sondern ein Folien Kondensator. Die sind langlebiger und genauer und viel gĂŒnstiger.

Um an die Kondensatoren zu kommen musste ich die Anzeigeröhre ausbauen.

Wegen der einfachhalber her habe ich die anderen zwei alten Kondensatoren einfach abgekniffen um die Enden als LötbrĂŒcke zu nutzen. So muss ich das Board nicht komplett ausbauen.

Hier oben auf dem Bild gut zu erkennen die neuen Kondensatoren. Die fallen natĂŒrlich etwas kleiner aus. Somit wird es Zeit fĂŒr ein Versuch. Aber zuvor erst noch das GehĂ€use wieder drauf. Das ist auch zum Selbstschutz wichtig!

Hier zu sehen an einer seperaten Stromversorgung angeschlossen und eingeschaltet, kurz warten und der Trio CO-1303D hat seinen Dienst wieder aufgenommen.

UNIDEN 2020

Das Uniden Model 2020 ist ein vielseitiger HF-SSB-Transceiver fĂŒr den Amateurfunkbetrieb, der vor allem in den 1970er Jahren gebaut wurde und heute eher als klassisches/retro FunkgerĂ€t gilt.Das GerĂ€t unterstĂŒtzt verschiedene Betriebsarten wie SSB, AM und CW und hat eine Leistung von bis zu 180 W (SSB/CW) bzw. 90 W (AM).Technisch kombiniert der Transceiver Röhren- und Transistor-Schaltungen, verfĂŒgt ĂŒber analoge und digitale Anzeigen und ist fĂŒr den stationĂ€ren wie mobilen Einsatz geeignet. Allerdings spricht dagegen, es ist relativ groß und schwer (~18 kg) und wurde mit umfangreicher Front-Bedienelement-Anordnung sowie Zubehör-Optionen ausgeliefert.

Ich habe den Uniden 2020 ein wenig restauriert 😉 da der Zustand nicht gut war. Der EmpfĂ€nger war durch den internen Generator zur eigenen Justierung gestört. Es schien so als ob dieser in Dauerfunktion war. Er lĂ€sst sich laut Anleitung ein und ausschalten. SpĂ€ter habe ich dann den defekten Schalter ausgemacht und den internen Generator deaktiviert. Aber hier erstmal Bilder vom FunkgerĂ€t vor der Restaurierung.

Also auch hier neue Farbe muss sein. Das GerĂ€t hat augenscheinlich schon bissel was mit gemacht. Nach einem Blick ins innere habe ich dann festgestellt das so gut wie alle PlastikzahnrĂ€der einen Riss haben. Durch den Riss hat sich die Kette welche normalerweise in die einzelnen Verzahnungen passen aber da wo dann ein Riss ist hat es nicht mehr gepasst und somit hatten sich auch die synchronen Plattenkondensatoren verstellt. Also erstmal alles wieder in richtiger Position bringen und dann das Kettensystem anbringen. Die KunststoffzahnrĂ€der habe ich wieder fixiert und immer da wo ein Riss war habe ich einen Zacken entfernt. So gab es keine ÜbersprĂŒnge mehr. Wie schon beschrieben habe ich den internen Generator deaktiviert. Das ist auch nicht weiter schlimm denn zum abstimmen gibt es andere Möglichkeiten. Die PA habe ich hier nur durchgemessen, hier stimmten alle Werte. Sendebetrieb habe ich nicht gemacht da ich die Elektroröhren ausgebaut habe und diese in einem anderen Transceiver nutzen werde. Hier ein Bilder von der Technik.

Alles fĂŒr sich ein toller Transceiver, aber etwas komisch wirkt die Frequenzanzeige. Die ersten drei Ziffern können digital angezeigt werden und die letzen zwei Ziffern werden analog angezeigt. Auch hier durch eine Zahnradmechanik die eine große Rolle im inneren bewegt und auf der sind die letzten beiden Ziffern dann zu sehen. Warum man zu diese Art der Anzeige gegriffen hat? Ich meine wenn schon digital dann auch gesamt oder. Allerdings bei der Signalanzeige finde ich eine analoge schöner. Das ist aber auch Geschmackssache. An sonsten macht es richtig Spass mit dem TRX auf Sendersuche zu gehen.

Schaut schon geil aus so in neuer Farbe. Ich habe erst ĂŒberlegt den Transceiver wieder in Schwarz zu lackieren aber nö, so gefĂ€llt er mir besser. Wie bei den anderen GerĂ€ten drei lagen Farbe druff 😉

Und nun könnt ihr euch den TRX auch im Empfangsbetrieb anschauen. Denn na klar einen kleinen Film zu dem UNIDEN 2020 habe ich auch gefertigt. Viel Spass beim schauen.

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Wenn der noch so beleuchtet wÀre,,,oder?

Yaesu FT-902DM

Der Yaesu FT-902DM kam Ende der 1970er (ca.1978-1981) Jahre auf dem Markt und gehörte zur berĂŒhmten 900er-Serie von Yaesu. Die Serie und damit auch der FT-902 entstand in einer Übergangszeit der Funktechnik von reinen RöhrengerĂ€ten hin bis zu modernen transistorisierten Transceivern.

Das Konzept beim FT-902DM ist ein Hybrid. Das wurde bewusst so entschieden, Transistoren da wo es auf StabilitÀt und PrÀzision (der EmpfÀnger, VFO) ankommt und Röhren um eine leistungsstarke und robuste PA (Endstufe) zu gewÀhrleisten. Auch die Möglichkeit den ganzen Transceiver einmal mit Wechselspannung 220 Volt und aber auch durch einen DC DC Converter mit einer Gleichspannung von 12 Volt zu betreiben.

Somit ist der FT-902DM als High-End-Stationstransceiver und auch fĂŒr Not-Funk bestens geeignet. Klar weltweite Funkverbindungen (DX-Betrieb) und Conteste sind mit dem FunkgerĂ€t (mit entsprechender Antennenanlage) kein Problem 😉 Er macht einen sehr hochwertigen Eindruck, ist aber auch ziemlich schwer. Es gibt verschiedene Versionen die FT-902DM Version ist voll bestĂŒckt. Es ist auch die Version wo der DC DC Converter direkt mit verbaut ist.

Hier der Yeasu FT-902DM (VFO modifiziert)

Technische Daten (kurz und knackig): Der Sender (die Endstufe) benutzt zwei 6146B Röhren es können auch die 6146W benutzt werden, die Endung W ist eine MilitĂ€r Röhre gewesenen. Beide aber identisch. Es gibt noch weitere Röhren vom Typ 6146 die haben aber eine andere Anodenverlustleistung und werden in dem FunkgerĂ€t bei voller Ansteuerung schnell ihren Dienst an den Nagel hĂ€ngen. Sendemaximum liegt bei 180 Watt. Der EmpfĂ€nger arbeitet nach der AufwĂ€rmphase frequenzstabil. Frequenzbereich geht von 160m bis 10m. Zum Stand der Produktion alle WARC-BĂ€nder. Betriebsarten sind SSB (USB/LSB), CW (Morsetelegrafie), AM (Amplitudenmodulation), FM (Frequenzmodulation) so wie FSK (RTTY). Im Seitenbandbetrieb bis zu 180Watt PEP und bei AM/FM/FSK ca. 70-80 Watt. Nach ca. 20-30 Minuten aufwĂ€rmen ist das GerĂ€t sehr frequenzstabil. Kein Synthesizer, sondern ein analoger VFO(variabler Frequenzoscillator). IF-Filter, APF (Audio Peak Filter), Notch-Filter. FĂŒr damalige Zeiten schon gut ausgestattet, aber wegen seinem Gewicht von 18 kg auch eine ganz schöne Wuchtbrumme 😉

So nun aber zu dem Projekt FT-902DM, ich habe dieses GerĂ€t natĂŒrlich nicht in dem Zustand erhalten wie oben zu sehen. Das ist zum Schluss daraus geworden. Hier ein paar Bilder vor der Restauration.

Der Zustand an sich erstmal ok, habe schon schlimmeres erlebt. Bei der augenscheinlichen Kontrolle ist mir aufgefallen das der VFO nicht mehr im Originalzustand ist. Das analoge Skalenfenster ist nicht vorhanden und unterhalb des VFO Reglers befinden sich zwei zusÀtzlich angebrachte Schalter? Das GehÀuse ist auch in einem nicht mehr so guten Zustand und so wie ich mich kenne bedeutet das auch ein wenig schleifen, lackieren und polieren. Aber erstmal schauen wie sich der Transceiver von innen macht.

Super alle Einheiten sind noch vollstĂ€ndig. Und soweit auf den ersten Blick alles ok. Aber nö auf den zweiten Blick sind mir dann einige offene Lötstellen aufgefallen. Und die Drehschalter musten auch wieder ein wenig gereinigt und mit Kontaktspray bearbeitet werden. Leider sind die Röhren nicht mehr sendefĂ€hig. Schaut zwar toll aus wenn die Heizung in den Rohren glĂŒht aber das wars. Treiberröhre bringt die Gleichspannung aber noch zum schwingen. Genug Anodenspannung bei der PA ist auch vorhanden. Heizung sieht man ja. Also ein Satz neue Röhren rein ins GerĂ€t. Bis dahin ein toller EmpfĂ€nger.

Klar nicht mit den Finger an den Glaskolben packen 😉 Aber hier legal und egal. Sind ja eh in den Fritten.

Na und nun ist er fertig der Yaesu FT-902DM. Das ganze schaut als Line sehr gut aus und kann im Radio und Telefonmuseum bei Rheda-WiedenbrĂŒck angesehen werden. Nun ein kleines Video vom FunkgerĂ€t im Empfangsbetrieb. Sobalt ich die PA mit neuen Röhren bestĂŒckt habe kommt auch eins im Sendebetrieb. Im Video ist auch ein kleiner Auschnitt aus dem Museum zu sehen wo man die Line betrachten kann (Noch nicht eingearbeitet!) aber hinfahren und selber schauen macht mehr Spass.

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Gruß an Bord

Gruß an Bord ist nicht neu. Und gibt es heute noch. Aber erstmal was ist hier mit Gruß an Bord gemeint? FĂŒr Seeleute welche in der Weihnachtszeit nicht bei ihren Familien sein können. Werden auf unterschiedlichen Frequenzen auf Kurzwelle und auch im TV, WeihnachtsgrĂŒĂŸe ausgestrahlt. Wie gesagt das ist nicht neu. Diese Sendungen finden auf Heiligabend statt und das ganze gibt es schon seit 1953. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat damals mit dieser Hörfunksendung begonnen.

Das ganze findet immer noch zu Heiligabend statt. An Heiligabend werden von 20:00 bis 22:00 Uhr auf NDR Info GrĂŒĂŸe an die Seeleute in aller Welt gesendet. Heute wird das alles auch ĂŒber UKE, DAB+ DVB-S zu hören sein aber dennoch mietet der NDR Frequenzen auf KW an damit es bei der Tradition bleibt. FĂŒr Funkinteressierte ist dies eine tolle Sache, den klar Kurzwelle macht Spaß.

Also haben mein Bruder und ich auf Heiligabend ein KurzwellenfunkgerÀt auf Empfang gestellt. Den live Empfang habe ich zuvor auch noch nicht gemacht. Da wir aber Besuch hatten, sind wir nicht permanent an der Station geblieben. Und haben eine ganze Weile auch nur den Ton live mit aufgenommen.

Die Sendefrequenzen waren im Netz schnell gefunden, 6080kHz.

Zum Empfang haben wir den Icom IC-735 genommen. Und Antenne war eine Diamond 8010 (Mehrband Dipolantenne). Und als zweites EmpfangsgerĂ€t haben wir ein AOR AR8000 mit einer homemade Magnetic-Loop-Antenne. Überraschenderweise war der Empfang auch mit der Magnetic-Loop-Antenne gut möglich. Wir haben zwischendurch auch die anderen Frequenzen getestet aber die,welche fĂŒr Europa war, ging am besten.

NatĂŒrlich haben wir auch ein wenig mitgeschnitten und gefilmt. Aber es soll keine Kopie der Sendung sein. Wer sich die ganze Sendung anhören möchte kann das online beim NDR machen. Mir kommt es hier auf unser Hobby an, also selber mit Equipment arbeiten usw.

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Bis zum nĂ€chsten Beitrag. Da geht es dann wieder um ein FunkgerĂ€t, denke ich 😉

Kenwood TS-700 ‚Die 3te‘

Wieso die 3te? Kann ich sagen, ich habe vor kurzen drei weitere FunkgerĂ€te als Projekte ergattert. Mit dabei eine Kenwood TS-700 und zwei habe ich schon wieder ins Leben zurĂŒck geholt. Also das ist jetzt die 3te.

Von den drei Kisten sah augenscheinlich die Kenwood am schlimmsten aus. Quasi was fĂŒr den Elektroschrott. Der Zustand war schlimmer als die anderen beiden vor der Restauration. Aber erstmal das Ergebniss. Das Resultat ist recht gut geworden.

Kenwood TS-700

Das FunkgerĂ€t ist ein sehr schöner VHF Transceiver mit SeitenbandfĂ€higkeit. Also von Modulationsarten wie CW, FM, AM, USB und LSB (Seitenband) Betrieb ist es möglich 11 KanĂ€le mit eigenen Quarzen zu bestĂŒcken, quasi an den heutigen GerĂ€ten die Memoryspeicher 😉 Es gibt unterschiedliche Versionen wie TS-700, TS-700A, TS-700G und wahrscheinlich weitere, aber alle ziemlich gleich bis ausser kleine Unterschiede wie unter anderem ,einstellbare Sendeleistung an der RĂŒckseite‘. Was ich selber praktisch finde das man an dem FunkgerĂ€t die Antennenimpendaz anpassen kann um so auch ein maximum der Sendeleistung und den Empfang einstellen kann. Neue GerĂ€te haben diese Möglichkeit nicht. Wahrscheinlich weil man heute eh von einer angepassten Antennenanlage aus geht. Auch eine Relaisfunktion ist gegeben.

So nun aber von vorne mit der TS-700 die 3te. Hier eine kleine Bilderstrecke vom Zustand wie ich das FunkgerĂ€t bekommen habe. Dass das FunkgerĂ€t natĂŒrlich nicht mehr in Originalzustand war und schon einige Vorbesitzer die Finger im GerĂ€t hatten war keine Übrraschung fĂŒr mich. Aber dank Internet und den beiden anderen GerĂ€ten hatte ich schon das Servicemanual so wie ein wenig Plan von dem Ding.

Ja ich weiß nicht aber die hatte schon ein paar Jahre in irgend einen Keller mit etwas hoher Luftfeuchtigkeit verbracht. Aber der VerkĂ€ufer hatte das auch schon so gesagt, ich meine er sprach von um die 20 Jahre. NatĂŒrlich hatte der nette OM (Old Man = Amateurfunker) auch angemessene Preisvorstellungen. Und ich kenne mich auch aus. Bei dem GerĂ€t hatte ich aber eigentlich nur eine Ă€ußerliche Restaurierung geplant, so als Hinkucker. Aber was soll ich sagen wenn es nicht leuchtet ist es auch blöd oder? Und da ich ja alle SchaltplĂ€ne besitze dachte ich mir so, das mach ich fertisch.

Also messen hier messen da trallalla. Um einige Spannungen hinzubekommen fand ich es simpler einen DC DC Converter zu nutzen und diesen fĂŒr die gebrauchte Spannung einzustellen, 9V hat es nicht gegeben. Damit hatte der VFO auch genug Spannung. Der eingebaute Spannungsverteiler lieferte nur um die 4 Volt. NatĂŒrlich hĂ€tte ich hier auch den einen oder anderen Kondensator austauschen können. Aber diese DC DC Converter habe ich noch genĂŒgend da und das war jetzt der simplere Weg. Störungen werden die Converter hier nicht machen (Ă€hnlich wie ein schlechtes Schaltnetzteil) den die Converter werden hier nicht an ihre Grenzen betrieben und aufgetaktet wird ja auch nicht.

So und nun noch das GehĂ€use, leider hat der Rost schon das Blech angegriffen. Die Seitenleisten musste ich auch stark abschleifen so hat sich eine neue Struktur ergeben. Aber das ging nicht anders. Beim reinigen der Front hat mir meine Frau Christina geholfen, was sie echt gut gemacht hat. Die Front ist sogar besser als von den anderen beiden Kisten. Hm ob sie da auch mal bissel reinigen kann 😉

GehĂ€use wurde so ziemlich bis auf den blanken Arsch abgeschliffen. Knöpfe und Schalte so wie das GerĂ€t ebenfalls gereinigt. Und die Seitenleisten waren quasi auch nur durch schleifen wieder sauber zu bekommen. Dadurch musste die glatte FlĂ€che durch eine Schleifstruktur entweichen. Was aber auch seinen Charme hat. Was erstmal richtig schlecht ist, ist die Aufschrift an der Schalterleiste. Da weiß ich noch nicht wie ich das behebe, evtl. neu bedrucken? Aber das sprengt evtl. das Projekt. Oder ein 3D Cover drucken was das ganze chic ausschauen lĂ€sst mit nem kleinen Display drin. Wo zum Beispiel Betriebsspannung angezeigt werden. Oder Frequenzen das wĂ€re auch genital 😉

Wer solch ein Exemplar auch mal live sehen möchte der sollte mal ein Besuch beim Radio und Telefonmuseum im VerstĂ€rkeramt bei Rheda-WiedenbrĂŒck machen.

So und nun will ich euch nicht die fertigen Bilder vom Kenwood TS-700 vorenthalten.

Und natĂŒrlich auch einen kleinen Filmbeitrag ĂŒber den Kenwood TS-700 die 3te.

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Yaesu FT-817

Thomas mein Bruder hat eine Yaesu FT-817, ein Kurzwellentranceiver mit VHF und UHF. Das GerĂ€t hatte nach einiger Zeit einen Kurzschluss. Wir vermuten das der Akku oder die Ladefunktion des Akkus hinĂŒber gegangen ist. Also klar erstmal augenscheinlich begutachten. Auch unsere GewĂŒrzkolben sind zum Einsatz gekommen, geruchsmĂ€ĂŸig war aber soweit nix festzustellen. Augenscheinlich war auch erstmal nix wahrzunehmen.

Da hier nicht offensichtlich was zu sehen war und wir erstmal ein paar kleine Messungen an der Ladetechnik gemacht haben, hier war erstmal nix auffÀlliges. Und die Hauptplatine hatte auch im ausgebauten Zustand keinen Kurzschluss mehr. Also war es schonmal naheliegend das die Zweitplatine mit der PA und den Filtern einen Kurzschluss verursachte. Dennoch habe ich mir auch den Schaltplan angeschaut um nachzuvollziehen wo die positive und negative Spannungen lang gehen. So konnte ich dann auch zwei weitere Sicherungen ausmachen die wie eher mic. SMD WiderstÀnde ausschauen.

So da ich nun wusste wo die Sicherungen sich verstecken. Habe ich diese auch durchgemessen. Von den beiden war eine noch ganz und die andere ebend nicht. Unter dem Mikroskop war es dann gut zu sehen.

NatĂŒrlich hatte ich nicht die gleichen Sicherungen hier. Auf die schnelle sind wir dann etwas unkonvenzionell vorgegangen. Also zwei kleine DrĂ€hte aufgelötet und da dann eine Glassicherung zwischen (3A) das sollte genĂŒgen. So nun haben wir uns der anderen Platine zugewendet. Denn da ist ja immer noch ein Kurzschluss welcher gefunden werden muss. NatĂŒrlich mit der Hoffnung das es nicht an der Bedienungsunit liegt. Hier noch ein Bild von der eingelöteten Glassicherung.

Ja ich weiß, das war aber erstmal auf die schnelle eine Lösung 😉

Also die Platine mit den Filtern und der PA erstmal vom GehÀuse lösen und schauen ob ein Kurzschluss zum GehÀuse unterbrochen ist. Und siehe da, der Kurzschluss war weg. Also erstmal die PA durchgemessen. Und tadaa da war der Kurzschluss. Die PA besteht aus einer eigenen Platine mit HF Eingang und HF Ausgang und Spannungsversorgung so wie eine Aktiv Leitung (PTT). Diese gibt es komplett so zu kaufen.

Damit das GerÀt erstmal bis zum Eintreffen der neuen PA betrieben werden kann, na klar nur RX. Haben wir die HF Ein- und AusgÀnge ersmal direkt verbunden. Da mit einer lÀngeren Lieferzeit gerechnet werden kann. Aber die Neue ist dann auch schnell wieder eingebaut.

Enfach erstmal zwei DrĂ€hte an den HF AnschlĂŒssen gelötet und isoliert.

Hier ist ein kleiner Filmmitschnitt. Zum Schluß ist das Resultat zu sehen. Sobald die PA da ist kommt evtl. noch eine Fortsetzung zum Yaesu FT-817. Es steht auch schon der nĂ€chste Beitrag ĂŒber SDR Software Defined Radio an.

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Tataa – oder doch Lötataa? Na, wie auch immer: Die neue PA ist eingetroffen und wird nun von uns eingebaut. Also, ich habe nur beobachtet und Thomas durfte den Lötkolben schwingen. 😉

Aber zuerst wurde alles augenscheinlich unter Kontrolle genommen. Und ja, die neue Endstufe ist etwas anders. Gerade beim Abgleich der HF-AusgĂ€nge gibt es eine etwas andere Anpassung. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, denn die AnschlĂŒsse sind alle identisch.

Nach dem Einbau stand noch die FunktionsĂŒberprĂŒfung an. Die PA war ebenfalls gut abgeglichen. Der TRX erreichte seine volle Ausgangsleistung, welche wir auch so belassen haben. Auch wenn man die Leistung auf das Doppelte erhöhen kann, haben wir bewusst darauf verzichtet. Zum einen wĂŒrde die PA dadurch nur unnötig stĂ€rker belastet und zum anderen wĂŒrde das, wie jeder Funker weiß, nicht einmal fĂŒr eine S-Stufe reichen.

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So bis zum nÀchsten Projekt 73 de TNG

Kenwood TS-120s zur Weihnachtszeit

Hallo zusammen. Das Jahr geht dem Ende entgegen und die Weihnachtszeit steht vor der TĂŒr. Somit wird dies der letzte Beitrag in diesem Jahr werden. Wie in der Überschrift zu lesen, habe ich noch einen Kenwood TS-120s in einem ausgezeichneten Zustand erworben mit zugehörigen Netzteil Kenwood PS-30. Zum Jahresende gibt es natĂŒrlich auch wieder ein kleines Extra fĂŒr das NRW-Funk TNG The Next Generation interessierte, dazu aber zum Schluss mehr.

Nun zum Kenwood TRX. Der TS-120s ist ein Kurzwellen Transceiver. Es gibt diesen auch als TS-120v Version, der Unterschied liegt hauptsĂ€chlich in der Ausgangsleistung, die TS-120v hat 10Watt und der TS-120s hat 100Watt. Weitere nenneswerte Unterschiede sind meiner Meinung nach nicht vorhanden. Also wenn ihr den Kenwood TS-120s mal im Betrieb sehen wollt, dann schaut euch das folgende Video an. Hier werde ich nicht nur im Amateurfunkbereich reinlauschen sondern auch mal ein wenig die Radiosender und was sonst noch so zu hören ist. Den auf Kurzwelle ist in den Abendstunden auf der Welt noch gut was los. Denn einen oder anderen Abend werde ich sicherlich mit ein paar PlĂ€tzchen und einer Tasse Kaffee an meiner Funkstation verbringen und in den weiten der Funkwellen reinhören. NatĂŒrlich auch das ein oder andere QSO fĂŒhren. Aber jetzt schaut selbst ein wenig.

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Ein nettes KurzwellenfunkgerĂ€t nicht wahr? Zwei von denn GerĂ€ten sind im RTM Radio und Telefonmuseum zu sehen. Die beiden GerĂ€te werde ich mir auch mal etwas genauer anschauen. Und das bedeutet natĂŒrlich hier wird noch mehr zum Kenwood TS-120 kommen. Also wenn man noch nicht im Radio und Telefonmuseum bei Rheda WiedenbrĂŒck gewesen ist dann wird’s Zeit.

Und nun zum Schluss möchte ich im Namen des TNG The next Generation Teams allen eine schöne Weihnachtszeit wĂŒnschen. Ich habe ein paar Jahreskalender erstellt mit wirklich schönen Motiven. Wer einen haben möchte der gebe mir Bescheid. Sind nicht mehr viele da!

Kommt gut ins neue Jahr 2026. Und habt gute VorsĂ€tze, wie wenig ist gut noch weniger ist besser oder wir machen alles, heute, morgen, ĂŒbermorgen oder garnicht. Okay okay bleibt gesund und lasst euch nicht stressen.

Info: Alle Jahreskalendar sind nun vergeben. Bitte keine Anfragen mehr, schaut aber regelmĂ€ĂŸig mal vorbei. Da kommt bestimmt noch immer mal wieder eine Kleinigkeit. Im Namen des Teams, allen eine schöne Weihnachtzeit. Und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026.

ICOM IC-R7100

Hallo und Willkommen beim Beitrag zum ICOM IC-R7100 Wideband Receiver. Wie ist es zu diesem Beitrag gekommen? Ganz einfach Erwin ist stolzer Besitzer eines IC-R7100 und spielt mit dem Gedanken diesen weg zu geben. Da habe ich natĂŒrlich die Chance ergriffen und mir den EmpfĂ€nger noch schnell genauer angeschaut. Also Christina mit eingepackt und ab nach Annemarie und Erwin. Dort dann beim Kaffee und klönschnack sowie GerĂ€t bewundern einen netten Abend gehabt.

Nun aber zum Icom IC-R7100. Das GerĂ€t ist in einem super Zustand. Man muss schon genauer hin schauen um zu bemerken das es sich um einen Ă€lteren EmpfĂ€nger handelt. Was aber ĂŒberhaupt nicht schlimm ist den dieser IC-R7100 ist mit heutigen guten EmpfĂ€ngern immer noch zu vergleichen. Außer Digitalbetrieb ist meines erachtens alles dran.

Ich habe hier mal ein paar Grunddaten. Er hat einen Empfangsbereich von 25MHz bis 2GHz Das ist schon eine gute Sache den von CB Funk, 10m Band Amateurfunk, 6m Band Amateurfunk, 2m Band Amateurfunk, 70cm Band Amateurfunk, 23cm Band Amateurfunk und noch ein paar weitere interessante Bereiche wie zum Beispiel Flugfunk oder Wettersatelliten. Der gesamte Bereich ist meines erachtens lĂŒckenlos. Und nicht nur in einer Modulationsart, der EmpfĂ€nger kann AM, WAM, WFM, FM und Seitenband USB, LSB. Bei den Bereichen ist es natĂŒrlich nicht schlecht einen großen Speicher zu haben, klar hat er natĂŒrlich. Man kann 900 SpeicherplĂ€tze programmieren und die lassen sich in 9 Bereiche zu je 100 SpeicherplĂ€tzen einteilen. Was mir sehr gefĂ€llt ist das analoge S-Meter und die große digitale Anzeige. In der Anzeige werden neben den Standarts wie Frequenz und Modulationsart alle aktiv geschalteten Systeme angezeigt. Systeme wie AntennenabschwĂ€cher, Rauschreduzierer, Sprach Squelch Kontrolle, Automatische Frequenz Kontrolle, Automatische Speicherung von SpeicherplĂ€tzen, Zeit-Timer, Steuerung von AufzeichnungsgerĂ€ten wie zum Beispiel ein Rekorder mit entsprechenden Anschluß, und er lĂ€sst sich ĂŒber einen Computer kontrollieren. Weitere Direkteinstellungen, unter anderem Frequenzdirekteingabe und so weiter.

Ja und ein paar kleine Videosequenzen haben wir natĂŒrlich auch gemacht. Damit ihr den ICOM EmpfĂ€nger auch mal ein wenig im Betrieb sehen könnt, habe ich hier ein Video zusammengestellt.

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Ja ein toller EmpfĂ€nger nicht wahr? So es steht schon der nĂ€chste Bericht vor der TĂŒr. Bis dahin bleibt alle schön geschmeidig.

Gruß euer Peter 😉

HEATHKIT GR-78

Der Amateurfunk KurzwellenempfĂ€nger oder auch AllwellenempfĂ€nger Heathkit GR-78. War natĂŒrlich nicht nur fĂŒr den Amateufunkbegeisterten sondern auch was fĂŒr den Kurzwellenhörer allgemein. Da dieser EmpfĂ€nger auch einen schmalbandigen Filter besitzt ist er auch fĂŒr CW Continues Wave und fĂŒr SSB Single Side Band geeignet. Also von der Langwelle bis zur Kurzwelle deckte der EmpfĂ€nger alles ab.

Peter_GyS

Weitere Besonderheiten waren ein intern verbauter Akku welcher eine KapazitĂ€t von 9.6 Volt und 500mAh hat. So war er schnell mal portabel mit dabei. Und StromanschlĂŒsse gibt es zwei Möglichkeiten einmal mit 12 Volt Gleichspannung und 120 Volt Wechselspannung. Die 120 Volt Wechselspannung fĂ€llt in LĂ€ndern mit 220 Volt Wechselspannung natĂŒrlich weg. Dann hat der EmpfĂ€nger auch eine RauschunterdrĂŒckung, welche mit heutigen Rauschsperren nicht zu vergleichen ist. Starke Signale konnte man abschwĂ€chen, den da kann es mal schnell zu Übermodulation kommen. Eine Muteschaltung war auch gegeben. Hier sogar mit der Möglichkeit an der RĂŒckseite weitere GerĂ€te anzuschließen welche die Mutefunktion automatisch aktivieren und deaktivieren können. Ich glaube heute wĂ€re es die Stummschaltung zum Beispiel wenns Telefon klingelt. Um weitgehend Energie zu sparen war die Beleuchtung nur durch einen Tastendruck hinzuschaltbar. Beim loslassen der Light-Taste ist das Licht auch wieder ausgegangen. Das gesamte Frequenzspektrum lĂ€sst sich mit einem Bandschalter einstellen. So konnte man den großen Empfangsbereich schnell nach Sendern durchsuchen. Die automatische RauschunterdrĂŒckung und automatische AbschwĂ€chung starker Signale so wie das analoge S-Meter waren schon was besonderes zu einer Zeit zwischen 1972 und 1976. Wer damals einen solchen HEATHKIT GR-78 sein eigen nennen konnte war bestimmt eine stolze Person.

Nun zu dem Exponart welches ich hier habe, es ist aus dem Radio und Telefon-Museum bei Rheda-WiedenbrĂŒck. Und es hatte eine kleine Aufbereitung nötig. Denn so wie oben auf dem Bild war der Zustand nicht. Also habe ich mir den Heathkit mal genauer angeschaut.

Ja also Ă€ußerlich ist mir der nicht so gute Zustand direkt aufgefallen. So ist es natĂŒrlich kein Hinkucker und auch gab der EmpfĂ€nger keine Lebenszeichen von sich. Also natĂŒrlich auch ein scharfen Blick ins innere des EmpfĂ€ngers.

Soweit so gut. Also einpacken und ab auf den OP Tisch. Das ist nix was man in drei Stunden mal ebend fertig macht.

Womit fange ich mal an? Zum einem war die Farbe schon stark angegriffen, durch feuchte Lagerung hat sich eine Schimmelschicht gebildet. Und zum anderen finde ich es immer gut wenn die Technik und Mechanik funktioniert. Also fĂŒr ein Museum ist es ja nicht unbedingt nötig das auch der funktionelle Betrieb gegeben ist sondern eher geht es um den Erhalt der Exponate und es soll ja auch nicht den Eindruck machen als wenn es nur noch auf den Elektroschrott gehört. Bei mir ist es eher so das wenn es nicht geht kanns weg. Da der jetzige Zustand eher was fĂŒr den Schrott ist und mir das ganz und garnicht gefĂ€llt, habe ich mich erstmal an die Technik gemacht.

Also erstmal macht der EmpfĂ€nger von innen einen guten Eindruck fĂŒr sein Alter. Die Plattenkondensatoren haben keinen Kurzschluss und lassen sich auch recht gut ĂŒber den Frequenzsucher bewegen. Das Röhrchen mit der angebrachten Bandskala war allerdings sehr locker. Die Mechanik wird ĂŒber ein Seilzugsystem in gewĂŒnschter Position gebracht, was auch noch in einen guten Zustand ist.

Also nach dem ich einiges durchgemessen hatte und von einen Kurzschluss auf den anderen gekommen war, habe ich die zwei Dioden ausfindig gemacht. Eine war hinĂŒber und die andere war halt alt. Dies sind ĂŒbrigens nicht die originalen Dioden. Denn da waren urspĂŒnglich eine Ă€ltere Version von Dioden verlötet. Die Skalendose habe ich auch etwas besser auf der Gelenkachse justiert. Das SicherungslĂ€mpchen wurde ersetzt, zum GlĂŒck hatte ich noch eine in einer Bastellkiste. Das komisch gedrillte DrahtstĂŒck am Antennenausgang habe ich auch entfernt, denn das ist nicht so gut. Hier kann es schnell mal bei sehr starken Sendern in der EmpfangsverstĂ€rkerstufe zum Schaden kommen. Ich ahne Schlimmes. Auch die 120 Volt Wechselspannung wird mit einem normalen Stecker wie hier in Deutschland und eigentlich Europa ĂŒblich ist gespeist. Ich ahne noch Schlimmeres. Aber da ich mich fĂŒr die etwas ungefĂ€hrlichere Art entschlossen habe, hab ich die 12 Volt Gleichspannungsversorgung genommen. ( Bei Spannungen oberhalb 50 Volt besteht Verletzungsgefahr. Und bei z.B. 230 Volt Wechselspannung ist ein Trenntraffo, welcher am besten zusĂ€tzlich noch regelbar ist wichtig! Aber so weit in der Technik möchte ich nicht hinein gehen. Soll ja keine Anleitung zum reparieren werden)

So nach einigen Arbeiten war wieder was aus dem Lautsprecher zu hören. Schön ist anders aber das war erstmal egal. Ob ich noch einen Abgleich des EmpfÀngers vornehme? Egal das eine oder andere Signal war zu empfangen.

Jetzt musste aber das GehĂ€use dran kommen. Erst war nur geplant alles etwas sauber zu machen, aber die Farbe auf dem GehĂ€use war zu stark angegriffen und löste sich schon in eine schmierige Schicht auf. Also habe ich mich dazu entschlossen den EmpfĂ€nger neu zu lackieren. Prozedur war klar, schleifen, reinigen, grundieren und lackieren. Nur die RĂŒckseite war in einem guten Zustand und die Front wurde natĂŒrlich nur gereinigt.

Nach dem nun die Lackierarbeiten getan sind, musste noch der Kleinkram dran. Reinigung des Tragegriffes, Flugrostentfernen um dem Chrom wieder seinen Glanz zu geben. Die Schalter so wie die Knöpfe sollen auch gereinigt werden. Und die Front auch.

Ich weiß jetzt wird es so langsam Zeit fĂŒr Resultate. Denn Ihr wollt bestimmt das Ergebniss sehen. Und ich kann euch sagen ein sehr schöner HEATHKIT des Models GR-78 ist es geworden. Und wo ihr den tollen AllwellenempfĂ€nger sehen könnt ist ja klar. Im Radio und Telefon-Museum bei Rheda-WiedenbrĂŒck. Dort könnt ihr natĂŒrlich auch die Aktivisten und die Museumsmitglieder antreffen. Der eine oder andere ist bestimmt vor Ort. Und fachlich seit ihr da auch gut beraten. Ich bin zu sporadischen Zeiten auch dort. Hier nochmal einen großen Dank an allen ehrenamtlichen Mitwirkenden und an den Spendern.

Schaut euch das Video gerne an. Da gibt es noch einiges mehr zu sehen. NatĂŒrlich erzĂ€hle ich noch ein wenig zum Ablauf und der Empfangsbetrieb ist auch zusehen.

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Ich habe auch einen Info-Blatt Aufsteller entworfen. Dort ist nochmal eine Zusammenfassung drauf. Also ĂŒber den Heathkit GR-78. Der QR – Code zu dieser Homepage ist auf dem Aufsteller nicht vorhanden.

Und nun noch eine kleine Bilderstrecke vom fertigen HEATHKIT GR-78. Ein wirklich tolles Ergebnis. Es ist ein toller Hinkucker geworden.

Bis zum nĂ€chsten Beitrag. Seit alle schön artig und mit besten GrĂŒĂŸen euer Peter.

Cat-System mit Arduino

Ich besitze seit langer Zeit ein Yaesu FT-857. Dieser verfĂŒgt ĂŒber eine Cat-Schnittstelle. Meine Idee ist es dort einen Arduino mit entsprechender Software dran anschließen und die Frequenz so wie Modulationsart auszulesen. Der Grund ist, ich habe die Memoriespeicher beschrieben und mit einem alphanumerischen Namen belegt. Also wenn ich auf Speicherplatz 5 bin zeigt mir der FT-857 DB0PB an. Das ist ja auch richtig da ich dort das Releias abgespeichert habe. Jetzt will ich aber zugleich die Frequenz sehen. Da kommt der Arduino nano jetzt ins Spiel. Der soll mit entsprechender Software nun auf ein kleines Oled-Display mir die aktuelle Frequenz anzeigen.

Allerdings ist am hinteren Cat-Anschluss schon eine PA angeschlossen. Aber fĂŒr den Fall haben die bei dem FT-857 schon vorgesorgt und man kann im MenĂŒ den Catausgang auf die Mic-Buchse legen.

Zusammenfassung: Adapterkabel fĂŒr die Mikrofonbuchse fertigen (Westernstecker bzw. RJ45). Ein Oled-Display und Arduino nano (waren schon vorhanden) diese verbinden und ein Programm musste geschrieben werden. Damit ich auch noch Funkbetrieb machen kann, brauchte ich noch eine Rj45 Buchse. Hinzu sollte auch noch die Möglichkeit kommen mit einen Cat-Bluetooth Sende- EmpfĂ€nger auf die Schnittstelle vom Mikrofonanschluss zuzugreifen. Also musste auch eine MiniDin8Pol Buchse her. Bis ausser der RJ45 (Westernstecker-) Buchse ist alles vorhanden.

Den Pegelwandler von RS232 auf TTL. War eine kleine Sicherheit damit ich nicht den Arduino schrotte, der kann so 5 Volt ab aber die alten Catsysteme laufen unter dem RS232 (COM-PORT) System welche durchaus bis an die 12Volt liefern kann. Nach einer Spannungsmessung habe ich festgestellt das Magarine Fett enthĂ€lt 😉 lol,,, also nach der Messung habe ich festgestellt das die Pegel aber im maximalen Bereich von 5 Volt liegen. So konnte ich mir auch die flöterei mit dem Pegelwandler sparen.

So weit war der Versuchsaufbau nun fertig und ich konnte mit dem programmieren anfangen. Nach ein paar kleinen Darstellungsproblemen. Falsche Umrechnung und Anzeige der Bytes zum String auf dem Oled-Display, konnte ich diese auch bewĂ€ltigen. Hier hatte ich auch UntestĂŒtzung von einer kĂŒnstlichen Intelligenz.

Also Programm war soweit startklar und nun alles auf Platine zusammen löten.

Hier noch auf dem Steckboard. Unten ist das Oled-Display und oben ist ein Temperatursensor. Dieser ist aber erstmal nur zu Testzwecken mit aufgesteckt. Hiermit möchte ich mir spÀter noch die Betriebstemperatur des FunkgerÀtes anzeigen lassen. Aber erstmal nur die Freqenz und Modulationsart.

So alles war soweit bereit und sollte nun in einem GehĂ€use unter gebracht werden. Ich habe fĂŒr gĂŒnstige 2Euro’s ein kleines HolzkĂ€stchen gekauft. In dem soll das ganze erstmal rein. FĂŒr das kleine Display ist das HolzkĂ€stchen mit eingebauten Sichtfenster etwas groß, aber ich möchte das jetzige Display spĂ€ter mal durch ein grĂ¶ĂŸeres Display ersetzen wo ich mir dann noch weitere Daten des FunkgerĂ€tes anzeigen lassen möchte.

Ich wollte auch noch auf den Programm Code eingehen aber das wĂŒrde hier den Rahmen sprengen. Wie gesagt das Oled-Display wird durch ein grĂ¶ĂŸeres ersetzt. Eins in Farbe und ich habe da auch noch paar weiteren Ideen, SWR Anzeige. Ach ja fast vergessen ich habe das Bluetooth Modul angeschlossen und kann das ganze auch von meinem Handy bedienen.

Nach dem die noch bestellte Rj45 (Westernbuchse) eingetroffen ist. Habe ich diese mit eingebaut und kann nun das Mikro mit anschließen.

Oben drauf ist der Mikrofonanschluss daneben kann ich mit dem Schalter die Spannung schalten. Mittig wird keine Spannung zum Arduino weitergeleitet. Rechts wird Mic Spannung vom TRX geschaltet, so kann ich alles ohne PC betreiben. Links wird die Spannung zum 8Pol MiniDin weiter geschaltet und ich kann das Bluetooth-Modul nutzen. Und der PC ist auch angeschlossen. Es werden die Daten auch zum PC ĂŒber die USB-Schnittstelle weiter geleitet. So kann ich zusĂ€tzlich noch an einem PC alles sehen und gleichzeitig das Programm umprogrammieren bzw. erweitern. Na es kommt aber noch ein großes Display dran. Das wird dann einen neuen Beitrag geben.

Handfunke mit CB Funk & Amateurfunk

Ein Multitalent HandfunkgerÀt mit CB-Funk & Amateurfunk und Modulationsarten FM, AM, USB, LSB, SSB, CW. Dazu GPS SatellitenempfÀnger. Es kann APRS. Kurzwellenempfang ist auch möglich. Sendeleistung bis zu 10 Watt. Und noch einiges mehr.

Die Marke Radtel ist mir neu, die genaue Bezeichnung ist Radtel RT-880G. Und Preis-LeistungsverhĂ€ltnis ist in Ordnung. FĂŒr mich haben einige Faktoren dazu gefĂŒhrt, das ich mir dieses GerĂ€t zugelegt habe. Alleine schon der mögliche Sendebereich von 18MHz bis 900MHz (Software bedingt) macht das Ding zu einem Allrounder.

Hier auf dem Bild im Display zu sehen einmal 2 Meterband, 40cm Band & 11 Meter Band. Oben auf dem GerĂ€t ist nur ein Drehregler. In der Mitte ist ein zweiter Antennenanschluss fĂŒr den Kurzwellenempfang. Mein GerĂ€t hat so gut wie im gesamten Bereich 10 Watt Ausgangsleistung. Klar es ist kein CB FunkgerĂ€t!

Das Tastenfeld ist auch gut beleuchtet, was mir neu war, ist das sich der Lautsprecher hinter dem Tastaturfeld befindet. Man erkennt es an den kleinen DurchlÀssen zwischen den Tasten.

Eine eigene Repeaterfunktion ist auch vorhanden. Diese habe ich aber noch nicht getestet. Das APRS funkioniert gut. Die ersten QSO Tests waren auch positiv. Mein Bruder Thomas war auch schnell von dem GerĂ€t ĂŒberzeugt. Mit einer kleinen Zusatzplatine ist es auch Bluetooth fĂ€hig.

Hier gibt es aber auch ein Nachfolger wo die Bluetoothfunktion schon integriert ist.

Mit entsprechenden Adaptern hat man schnell auch die Möglichkeit andere Antennen aufzustecken. Geladen wird es mit USB-C direkt oder in dem mitgeliefeten Standlader. Hier noch ein paar Bilder vom GerÀt.

Einer fĂŒr sich ein tolles Teil 😉

Reparatur ICOM IC-2100

Hallöchen zusammen, ich habe im ehrenamtlichen Auftrag einen ICOM IC-2100 zur Reparatur hier. Was hat er gemacht? Eigentlich so weit alles ok nur mit der Ausgangsleistung hat er es zu gut gemeint. Er hat sich geweigert runterzuschalten. Aufgefallen ist dies an der Klubstation im Radio und Telefonmuseum im VerstĂ€rkeramt bei Rehda-WiedenbrĂŒck. Es hatte an einem Netzteil welches bis max 8 Ampere ausgelegt war ein starkes Brummen erzeugt. Aber laut der Anzeige nur auf 5 Watt Ausgangsleistung gestellt. An einem anderem Netzteil welches 20 Ampere und mehr liefert war kein Brummen festzustellen. Einen kleinen Moment dachte ich erst das Netzteil mit max. 8 Ampere ist in den Fritten. Hmmm, Wilfried hatte schnell ein Wattmeter rangebracht. Und da war es eindeutig der Tranceiver haut mehr Leistung raus als er ĂŒberhaupt sollte. Das ist nicht gesund 😉

Also eingepackt und ans Werk. Hier bei mir im kleinen aber feinen Funkraum auf dem OP Tisch. Hier nochmal getestet und meine Herren der TRX hat ĂŒber 100 Watt rausgehauen. Ja ihr mĂŒsst nicht so staunen, dass habe ich schon getan. Direkt zweimal kontrolliert ob ich ĂŒberhaubt alles richtig eingestellt habe. Das Wattmeter welches ich gerade genutzt habe ist natĂŒrlich auch nur ein SchĂ€tzeisen. Aber ich schĂ€tze mal es wird mich nicht so dolle anlĂŒgen. Klar der erste Test ist erstmal ĂŒber den Power Poti zu schauen ob man die Leistung dort manuell regeln kann, aber nix da. Und dieser regelt meistens die Vorstufe oder Treiberstufe. Also da ja volles Rohr (auf Sendung) alles was die PA kann, raus gekommen ist, so ist die Annahme nicht falsch das der Treiber hinĂŒber ist. Die PA hat ja gemacht was sie soll.

Ok ab ins Netz und mal schauen was es so her gibt. Nach einiger Suche bin ich fĂŒndig geworden und konnte mir erstmal eine kleine Übersicht verschaffen. Unter anderen am Situations und Lageplan, rausfinden wo sich der Feind befindet und wenn er beseitigt ist soll er ja durch einen Kameraden ersetzt werden. Alle Uffse Stuffse wissen was ich meine.

Um auf sicher zu gehen ob dieser auch wirklich ein Defekt hat, habe ich ihn nochmal durchgemessen. Und hier hat sich dann bestÀtigt das er sein Dienst verweigert.

Um an den Dienstverweigerer ran zu kommen musste ich das FunkgerĂ€t komplett zerlegen. Also sĂ€mtliche Schrauben raus und diverse Lötverbindungen trennen. Front ab usw. So was mache ich nicht so gerne, aber ein Versuch ist es ja wert da der TRX auf lang oder kurz sonst komplett in den Elektoschrott kann. Die PA wĂŒrde ĂŒberhitzen.

So jetzt auf die Suche nach einem Ersatz. Der originale Transistor, na den habe ich nur in aussereuropÀischen LÀndern oder Kontinenten gefunden. Und ich habe auch in meinen Fundus nachgeschaut.

Und leider nix dabei. Das sind alles noch Reste aus meiner aktiven Zeit. Wo man noch viel gefunkt hat. CB-Funk & Amateurfunk das waren noch Zeiten. Was habe ich damals den Lötkolben geschwungen. Aber heute sind meine Zeitfenster nicht mehr so groß. Na gut wieder zurĂŒck zum Thema. Nach langen suchen habe ich einen Ersatztypen im Netz gefunden und sofort geordert. Nach einiger Zeit so drei Tage war er dann auch eingetroffen. Diesen dann auch schnell mal getestet ob seine Grundfunktion die Richtigen sind.

Ja das schaut schonmal gut aus. NatĂŒrlich ist es nur ein Vergleichstyp und er hat nicht 100% die gleichen Kennlinien usw. Aber die Grundfunktionen sind die gleichen und in etwa die gleiche Leistung kann der auch. Es sollte reichen um die PA anzusteuern. Ziel ist es ja von dieser hohen Leistung runter zu kommen. Nicht vergessen 100 Watt (es waren mehr da mein Wattmeter total ausgeschlagen hat und 100 Watt ist da die maximale Messung) das sind laut ohmschen Gesetzt mindestens bei 13.8 Volt permanent 7.25 Ampere ohne den zusĂ€tzlichen verbrauch des FunkgerĂ€tes. Am Ampermeter hatte das FunkgerĂ€t auch an die 10 Ampere gezogen wenn es auf Sendung war. Und das Netzteil welches am Brummen gewesen war hatte maximal 8 Ampere kurzfristig 6 Ampere dauer. Klar das es an die Grenzen gekommen war.

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In dem Film zusehen wie ich den neuen Transistor einbaue, das FunkgerĂ€t wieder zusammen setze. Und ein Test ob sich die PA nun wieder einstellen lĂ€sst. Normalerweise fĂŒhre ich auch immer ein Test QSO. Dies hatte ich nur kurz mit Erwin machen können. Hier hat sich herrausgestellt das die Modulation nicht sauber gewesen ist. Dies war aber wohl schon ein im Vorfeld bekanntes Problem mit dem GerĂ€t. Ob es aber jetzt an einer Einstellung im MenĂŒ liegt konnte ich bei dem kurzen Test nicht feststellen. Erwin Albatross 02 war bei den Test zu Stelle. Was er auch sonst immer ist.

Ob ich mich der Sache mit der Modulation noch annehme hmm wer weiß. Die PA lies sich auf jeden Fall wieder schalten. Im Telefon Museum hatte ich dann an der Klubstation noch ein paar nette QSO’s gefĂŒhrt, mit Erwin, Wilfried, Michael und Thomas. Ebenfalls an einem Icom TRX. Hier nochmal einen schönen Dank und awdh & awds (Auf Wiederhören & Auf Wiedersehen)

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Ein kleiner Zusammenschnitt.

Encoder Reperatur

Aus einem FunkgerĂ€t ausgebauten defekten Encoder lag hier noch auf dem Tisch. Eigentlich war er schon abgeschrieben. Aber wie es so ist habe ich mich dafĂŒr entschieden den Encoder wieder betriebsbereit zu machen.

Da es sich um einen optischen Encoder handelt, habe ich einen optischen neuen Encoder bestellt. Im folgendem Bild ist der neue optische Encoder zu sehen, zusammen mit den defekten Encoder.

Im Vordergrund der neue optische Encoder. Die Belegung der Kabel ist Rot +5V, Schwarz ist Minus und Blau und Gelb sind die zwei Daten-/TimeausgĂ€nge. Daten weil sie halt eine Art Datenausgang zu verfĂŒgung stellen 10101010 und Time weil anhand der Geschwindigkeit des wechsels von 1 0 1 0 oder auch High und Low zu nimmt oder abnimmt. Ach ja die Drehrichtung lĂ€sst sich auch feststellen, dies geschieht dadurch welcher Kanal zuerst die Daten liefert. z.B. im Uhrzeigersinn liefert das Gelbe Kabel zuerst die Daten gefolgt vom Blauen Kabel. Und entgegen der Uhr gedreht ist es andersherum. Funktion beim FunkgerĂ€t um die Frequenz (VFO) zu steuern. 1= kommen Daten 2= in welcher Richtung wird gedreht (Frequenz hoch oder runter) und 3= wird schnell gedreht oder wird langsam gedreht (schneller Frequenzgang oder langsamer Frequenzgang).

Hier ist die Mechanik zerlegt.

Die bei dem neuen Encoder mitgelieferte Platte war so klein das der Achsaufnehmer mit seinem Messinggewicht zu groß war. Also musste eine Alternative her. Eine Schraube mit passendem Durchmesser und ein paar Muttern haben das Problem gelöst.

Nun muss der neue Encoder integriert werden. Damit er in die Öffnung passt werden die beiden Befestigungsösen entfernt, ein wenig musste ich oben wegschleifen.

So nun nach dem alles passt. Und die mechanischen Elemente frei beweglich sind (es lĂ€sst sich drehen 😉 können wir es am Oszillator testen.

Ich bin da mal gespannt ob es so funktioniert wie ich mir das vorstelle.

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Das hat alles geklappt. Manchmal muss man andere Wege finden. Gerade wenn es keine Ersatzteile mehr gibt.

Yaesu FT-736R

Ich habe hier ein Yaesu 736R vom Radio und Telefon Museum. Das FunkgerÀt habe ich zur reparatur in meiner Obhut genommen. Und mit der guten Hoffnung es wieder hin zu bekommen.

Das obige Bild zeigt das Ergebnis. Im großen und ganzen war der Transceiver betriebsbereit. Die technischen Defekte waren der VFO-Drehknopf welcher sich nicht mehr bedienen lies. Er hatte quasie ein Eigenleben entwickelt. Und die Beleuchtung der Signalanzeige. NatĂŒrlich im dem Alter etwas Rost angelegt. Auch ist das GehĂ€use etwas mitgenommen.

Die Beleuchtung war natĂŒrlich kein Problem. Bei der grĂ¶ĂŸe des FunkgerĂ€tes ist genug Platz und ich habe auf LED’s umgerĂŒstet. Das Licht findet den Weg in der Anzeige durch PlastikfĂŒhrung, Ă€hnlich wie bei Lichtleiterkabel. Und da eine LED meist ein Lichtspot ab gibt, musste ich diese etwas anschleifen um eine akzeptable Ausleuchtung der analog Anzeige hin zu bekommen.

Der VFO lÀsst sich hier durch ein Encoder (Infrarot coder) einstellen. Dieser Encoder, im folgenden zu sehen, hat sein Dienstzeitende erreicht. Warum, kann man auf den Bildern welche unter dem Mikroskop gemacht worden sind erkennen. Erst dachte ich es ist in laufe der Zeit eine schwache Lötstelle, aber das war halt nicht so.

Hatte den Encoder dann am Oszilloskop nochmal getestet.

Nun musste ein Ersatz her. Dieser wurde relativ schnell aufgetrieben. Ich hatte Wilfried informiert, er wollt sich umhören, und das hat wunderbar geklappt. Hubert hatte ein Ersatz zur Spende abgegeben. Dieser scheint aus einem etwas jĂŒngeren Model zu sein. Laut den Daten ist der feiner in den Daten. Also er reagiert schneller. Was aber kein Problem darstellt. FĂŒr Funker sowieso nicht 😉 Im Video habe ich den Encoder so weit wie möglich zerlegt und da zeige ich dann auch die Messung. Ich werde mal versuchen den alten Encoder zu reparieren. Ob das gelingt?

Hier sind beide Encoder zu sehen. Der von Hubert hatte dann eine gute Messung am Oszilloskop abgegeben. So konnte ich den auch mit ruhigen Gewissen einbauen.

Hier noch ein Bild von einem funktionierendem Encoder. Es gibt welche die sind innen mechanisch geschaltet und welche die funktionieren mit einer Optik z.B. Infrarot oder einer roten LED wie bei der Computermaus oft zu sehen.

Es gibt auch Encoder mit mehreren DatenausgĂ€ngen. Aber die meisten haben zwei. Die Funktion einer von beiden KanĂ€len wird je Drehrichtung zu erst geschaltet und dementsprechend weiß das System in welcher Richtung man dreht. Auch lĂ€sst sich die Geschwindigkeit erkennen. Das kann man im Video gut erkennen. Im obigen Bild lĂ€uft der blaue Kanal dem gelben Kanal nach.

So dann noch ein wenig Innenreinigung. Etwas Rost entfernt aber der kommt schnell wieder. Da muss man evtl Lack auftragen damit die Schirmbleche etwas besser geschĂŒtzt werden.

Das GehÀuse wollte ich erstmal nicht umlackieren. Wenn es da noch zu kommt, dann gibt es da bestimmt auch Bilder von.

So und nun schaut euch das Video an. Das GerĂ€t wird dann demnĂ€chst im Radio und Telefon Museum zu sehen sein. Und wer weiß evtl. hören wir uns von dort auch mal. 55 & 73

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Kenwood TS-700 & TS700G

In einem Internetportal wurden beide FunkgerĂ€te zum Verkauf angeboten. Der Zustand dieser beiden GerĂ€te war unbekannt. Angeboten wurden diese ohne Stromkabel und auch ohne Mikrofon. Nach einer freundlichen Kontaktaufnahme ist man sich schnell einig geworden. Und ein Tag spĂ€ter stand ich vor dem RADIO und TELEFON MUSEUM bei Rheda-WiedenbrĂŒck. Das Museum wollte sich von den beiden trennen. Da diese GerĂ€te mehrfach vorhanden waren.

Dort haben meine Frau Christina und ich, dann auch Wilfried kennen gelernt und seinen Hund, der Name des Hundes ist mir gerade entfallen. Ich kannte das Museum nur aus dem Internet und war ganz gespannt was ich da jetzt alles zu sehen bekomme. Wer mich kennt weiß das ich ein großer Technik Nörd bin. Wilfried hat mit uns eine RundfĂŒhrung durch das Museum gemacht. Und ich bin sehr begeistert gewesen. Es war ein wenig Zeitreise. Wir habe einige GerĂ€tschaften gesehen welche an vergangene Zeiten erinnert haben und bis zum Stand der Dinge. Ein Gang durch den Generatorraum und den Tankraum, puh das ist mal ein Generator. Na ja musste ja alles damals unter allen UmstĂ€nden in Betrieb bleiben.

Ich möchte mich hier nochmal beim Wilfried bedanken und auch ein netten Dank an die zwei weiteren OMs welche dort mit amtlichen 😉 Arbeiten zu tun hatten. Hier hatte ich auch ein kleines GesprĂ€ch ĂŒber Satellitenbetrieb, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe. Aber nun gut da werde ich einen seperaten Bericht mal verfassen. Denn eins steht fest die haben mich nicht das letzte mal dort gesehen.

So hier sind nun die beiden GerĂ€te. NatĂŒrlich haben die beiden schon einige Jahrzehnte hinter sich und standen ohne Pflege lange rum bis sie ihren Weg ins Museum und dann zu mir gefunden haben.

Erstmal augenscheinlich betrachtet alles so wie ich es auch erwartet hatte. Schalter und Drehelemente waren an der Front alle vorhanden. SpÀter stellte sich heraus das an dem einem TRX hinten nicht alles vorhanden war.

Jetzt musste ich mich fĂŒr eins von beiden entscheiden welches zu erst auf dem OP Tisch kommt. Der TS700G sah schlimmer aus und darum habe ich mich fĂŒr diesen entschieden.

Also ran ans Werk. Der andere durfte brav zuschauen 😉

Erstmal auspacken und schauen was drin ist. Nach der ersten Reinigung des Innenbereichs. Sah das ganze schonmal besser aus. Leider war die gesamte Beleuchtung defekt und musste ausgetauscht werden. Alles durch LED’s die kann man natĂŒrlich nicht ohne weiteres anlöten. Hier ist ein Vorwiederstand nötig. Ich hatte noch vier Multicolor LEDs welche hier auch in Einsatz gekommen sind. Dann gab es zum GlĂŒck, im Netz leicht zu finden, einen Schaltplan. Ohne den wĂ€re es eher schwer geworden. Was aber nicht schlim wĂ€re da ich mir (Plan B) die GerĂ€te eh nur als Hinkucker auf den Schrank stellen wollte.

Also erstmal stromlos alles durchprĂŒfen. Dioden, Verbindungen, Kondensatoren oder ein Kurzschluss? Bis ausser zwei Dioden und ein paar Kondensatoren so wie die Beleuchtung war noch nix auffĂ€lliges. Also ab ans Labornetzteil wenig Ampere erstmal und das Minimum an Spannung. Wie zu erwarten kein Ton.

Also alles mit Spannung prĂŒfen. Und nach ein paar Lötarbeiten war ein Rauschen zu hören. Dann habe ich festgestellt das der VFO nicht arbeitet. Also kein Empfangen und Senden möglich. Nach einiger Arbeit am VFO bemerkte ich das die Beleuchtung am Drehschalter fĂŒr den VFO anfing zu leuchten. Hier bemerkte ich das diese Beleuchtung unmittelbar mit dem VFO geschaltet war. Was im Funkbetrieb sehr praktisch ist denn wenn diese Lampe nicht leuchtet arbeitet auch der VFO nicht. Zum GlĂŒck hatte ich gegenwĂ€rtig den Schalter in Stellung VFO gestellt. Da die anderen Stellungen fĂŒr feste Quarze sind also quasi feste KanĂ€le. Und die Steckplatze waren alle, bis ausser einen leer. So kann man auch erkennen ob diese belegt sind und ob der jeweils geschaltete Quarz arbeitet.

Okay ich war nun mit dem ersten TRX soweit fertig. NatĂŒrlich fehlte noch die Grundreinigung und das Abgleichen des Senders und EmpfĂ€ngers. Aber das wollte ich erst machen nach dem beide wieder etwas Leben in sich haben. Der erste TRX TS-700G hatte seine ersten Tests hinter sich. Jetz kommt der zweite TS-700 auf dem OP Tisch.

Hier erstmal das gleiche, kein Lebenszeichen.

Okay nun war mir klar das hier nun doch bissel mehr auf mich zu kommt. Also da hilft nix, das GehÀuse muss runter um zu sehen was drunter steckt. So nach dem der Fummel weg war konnte ich anfangen Staub zu putzen. An dem einen oder anderen Kabel hatte sich schon eine neue Kultur gebildet.

Und hier? Da wurde irgendwann mal ein Ersatzteil gebraucht. Also auch hier blieb der Blick auf dem Schaltplan nicht aus. Ich wollte es mir leicht machen und zum Vergleich die andere Kiste aufschrauben. Aber es ist doch nicht gleich gewesen. Also Schaltplan!
Ein GlĂŒck damit kann das FunkgerĂ€t wieder repariert werden. Und die Auflösung war auch gut. Damit ich die entsprechenden Bauteile und Verbindungen sehen kann muss ich aber die Platinen bissel mehr reinigen.

Nun konnte ich mit dem stromlosen prĂŒfen beginnen und anschließen mit Spannung. Da diese GerĂ€te maximal so 5 Ampere ziehen, kann man hier mit einem kleinen DC Plug arbeiten diesen hatte ich noch zum einbauen in meiner Bastelkiste und einen Stecker war auch vorhanden.

Hier direkt neben den ursprĂŒnglichen Stromanschluss.

Im Empfang liegt der TRX bei unter 0.5Ampere. Also das ist auf jedenfall OK.

Beim Bohren muss man allerdings ein wenig aufpassen, denn es ist schon wenig Platz da und es befinden sich einige Kabel hinter der Abdeckung. Die sollte man natĂŒrlich nicht noch beschĂ€digen.

Die Sicherung welche hier zu sehen ist wird fĂŒr eine 110 Volt bzw. 220 Voltversorgung zu sein. Im inneren des FunkgerĂ€tes gits noch eine Sicherung fĂŒr den DC bereich. Diese ist laut Schaltplan auf 2 Ampere ausgeschrieben. Ich hatte eine 3 Ampere Sicherung hier rumfliegen und diese eingesetzt. Also alles im grĂŒnen Bereich. Ich meine die PA sendet eh mit nur maximal 10 Watt in FM. Was ja auch völlig ausreicht.

So nun ist der TS-700 auch wieder beding betriebsbereit. Hier musste ich noch einige Abgleicharbeiten vor nehmen. Mit Hilfe von unserem WEBSDR ging das sendeseitig schonmal gut einzustellen. Und am Wasserfalldiagramm kann man gut die Bandbreite sehen. So konnte ich den TX recht zufriedenstellend justieren. FĂŒr den Empfang diente ein Generator. Dank Service Manual ging auch hier das einstellen zufriedenstellend. Da meine freie Zeit aber knapp ist wollte ich hier erstmal nicht mehr Zeit investieren. Und sind wir mal ehrlich bei den GerĂ€t wird eh mit dem VFO gespielt 😉 so gehört sich das auch.

So nun war das GehÀuse dran, reinigen was zu reinigen war, schleifen was zu schleifen war. Neue Farbe auf das GehÀuse, ich hatte noch so ein matt Grau da, was auch super zu den GerÀten aus der alten Zeit passt.

Das schaut doch mal gut aus.
Ein kleines Video habe ich mal zusammen gepackt wo auch Funkbetrieb gemacht wird. Mein Bruder Thomas und meinereiner dann zu sehen.

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YAESU FT-101

Die FT-101 ein FunkgerĂ€t aus alter Zeit, also Nostalgie. In meiner Jugend hatte ich mir solch ein GerĂ€t angeschafft. Ich hatte damals echt GlĂŒck. Der FT-101E stand in einem Funkladen hinter der Theke. Und als ich denn da sah hatte ich gefragt was der kosten sollte. Mein GlĂŒck war, das die absolut keine Ahnung hatten. Der VerkĂ€ufer meinte nur dass das FunkgerĂ€t alt und nur am rauschen ist, man verkauf ihn im Auftrag. Er fragte mich ob 50 Mark fĂŒr mich okay sind. Tja was soll ich da sagen so schnell hatte ich noch nie 50 Mark also heute 20€ auf den Tisch gelegt. Und mit dem tollen GerĂ€t ab nach Hause. Und große Überraschung alles funktionierte. Selbst die Röhren brachten 160Watt. Mit dem Teil hatte ich viele NĂ€chte verbracht. Damals noch die Zahlensender empfangen und viele KW Sender. Dann habe ich den FT-101E spĂ€ter verkauft. Ich habe da 300€ fĂŒr bekommen. Der KĂ€ufer, ein Funker aus BĂŒren, war sehr zufrieden mit dem FunkgerĂ€t. Ich hatte mit dem nach dem Kauf noch ein FunkgesprĂ€ch (QSO) gehabt.

Mein Bruder hat sich nun auch wieder ein FT-101 angeschafft. Das GerĂ€t hatte er die Tage hier mal mit hingebracht. Und da kamen natĂŒrlich wieder Erinnerungen zum vorschein. NatĂŒrlich muss heute einiges an solchen GerĂ€ten gemacht werden. Viele haben da auch keine WertschĂ€tzung. Also meisten sind die Senderöhren hinĂŒber und die Mechanik muss etwas ĂŒberarbeitet werden, auch werden die alten Kondensatoren nicht mehr ihre volle KapazitĂ€t haben.

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Hier der FT-101 von Thomas.

Ich habe mich anstecken lassen und konnte ebenfalls ein Yaesu FT-101 ergattern. Laut VerkĂ€ufer hatte der FT-101 zum Schluss noch funktioniert und stĂ€nde seit dem, 20 Jahre im Schuppen. Na ja dass der TRX tatsĂ€chlich ohne Probleme daher kommt konnte ich mir nicht vorstellen. Allerdings habe ich den nicht so gĂŒnstig bekommen wie mein erster Yaesu FT101E.

Nun gut zu Hause angekommen und mal so ein genaueren Blick ins GerÀt gemacht, beim Kauf hatte ich es nur augenscheinlich begutachtet. Ein kaputtes Relais ist mir mal direkt aufgefallen. Also erste Tests mit dem TRX sind komplett negativ ausgefallen. Beleuchtung ging nur am VFO (Frequenzeinsteller) Power anzeige Dunkel und ohne Funktion. Also komplett zerlegen war angesagt.

Ja so war das. Von Kleinigkeiten bis zu etwas grĂ¶ĂŸeren, Also ran ans Werk. Beleuchtung durch LEDs ersetzt, Relais in Ordnung gebracht. Kondensator neu. Diverse Lötarbeiten. Das Mikrofon war mal voll fĂŒr’n Arsch. Große Dose Kontaktspray und Rostentferner. Dann GehĂ€use, Deckel und Boden schleifen und neu lackieren. Ich hatte noch ein Standmikrofon im Regal stehen welches ich auch in der gleichen Farbe lackiert habe. Stecker noch schnell anlöten. Und zum GlĂŒck haben die Röhren noch ein wenig Leistung gebracht. Hier und da kommen spĂ€ter noch ein paar neue Bauteile ins FunkgerĂ€t.

Nebenbei sind mir ein paar kleine Unterschiede vom FT101 und meinen alten FT-101E aufgefallen. Der erste war total ok und gĂŒnstiger lach. Der FT-101E konnte auch auf 160 Meter Band, der FT-101 nicht. DafĂŒr kann der FT-101 aber im 11 Meter Band ON AIR sein. Der Clairfier war mit einen extra Schalter abschaltbar. Bei dem GerĂ€t von meinen Bruder war ein Schalter nachgerĂŒstet worden. Bei meinen GerĂ€t wird diese Funktion in unterster Stellung ausgeschaltet. Und noch ein paar unwichtige Unterschiede.

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Hier dann das Resultat. Mir gefĂ€llt’s 😉

Magnetic Loop

Bau einer Magnetic Loop Antenne. In meiner Bastelkiste hatte ich noch einen Drehkondensator und ein bisschen Rundrohr hatte ich auch noch ĂŒber.

Es ist ein doppelter Kondensator. Man muss ihn in Reihe schalten damit man auf die 500pF kommt. Einzeln gibt eher so 270pF ab. Damit ich den Bereich der Antenne erweitern kann möchte ich die Möglichkeit nutzen sowohl die 270pF und 500pF zu schalten. Also muss ein Schalter her.

Hier nun der Aufbau. Der Loop aus Kupferrohr in Reihe mit dem Kondensator (Schwingkreis) und der Schalter zum umschalten zwischen 270pF und 500pF.

Erstmal habe ich eine lose Induktionsschleife auf einen BNC Stecker angebracht um mit einem EmpfĂ€nger die Loopantenne zu testen. Was echt gut geklappt hat. Die Antenne konnte ab ca. 6KHz bis 30KHz in Resonanz gebracht werden. Der Induktionsbereich war erstaunlich gut. Es hat schon gereicht wenn ich nur in der nĂ€he des großen Schwingkreis war. Ich habe hier ein kleines Video angehĂ€ngt schaut am besten mal selbst.

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Hier mein Empfangstest mit der Magnetic Loop.

Icom IC-735 nix RX

Habe nach einiger Zeit mal wieder den ICOM IC-735 in Betrieb genommen. Und musste feststellen das kein Empfang gegeben war. Wie ich mir schon dachte, lag der Fehler am Antenneneingang. Also das ganze erstmal auf den OP Tisch. Nach abnahme des GehÀuses und Freilegung der PA konnte man auch den PL Anschluss sehen. Sah auf den ersten Blick ok aus.

ICOM IC-735

Bei genaueren hinschauen konnte ich feststellen das die Verbindung von der Platine zum PL Anschluss gebrochen war. Na gut also die Platine muss raus.

Nach dem ausbau der Platine habe ich eine neue Verbindung eingelötet. Gut das die Kabel alle gesteckt waren. Aber einiges an Schrauben. Und nach dem alles wieder zusammengeschraubt ist, folgt ein kleiner Empfangstest.

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Nach dem zusammenbau, ein kleiner Test im 11 Meter Band

Mobiler/Portabler Hotspot

Mobiler Hotspot fĂŒr Digimods, Echolink FRN und Ă€hnliches

Damit ich auch im Urlaub oder von unterwegs aus einen eigenen HF-Zugang hab. Habe ich einen Portablen Hotspot kompakt und praktisch in einen Kunstoffkoffer untergebracht. Bis jetzt hatte ich immer meinen Laptop genutzt. Alles im Hotel oder am Urlaubsort zusammen gewuschelt. Das ging auch ganz gut aber so im Koffer ist es doch praktischer. Er lÀsst sich gut im Auto verstauen und im Hotelzimmer ist er auch unscheinbar in der Ecke gestellt.

Weitere Bilder und bissel Text dazu gibt es im Homemade Bereich.

Homemade Dipole

Home made Dipolantenne. Quasi 20 Meter Kabel auf ein Kunststoffrohr gewickelt;-) Ihr wisst was ich meine. Das ganze ist 1.15 Meter lang und hat 4 cm Durchmesser. Mechanische LĂ€nge ist Lamda Halbe fĂŒr’s 40 m (x VK fĂŒr Kupfer) Band. NatĂŒrlich muss ein Tuner dran. Ich hatte die Antenne als RX Antenne gedacht. Sie lĂ€sst sich durchaus auch zum Senden benutzen.

Beim spÀteren Test habe ich die Antenne in meiner Funkbude einfach hochkant in die Ecke gestellt und auch hier konnte ich mit der Antenne auf 40, 20, 10 Meter arbeiten. 80/160 Meter leider nicht. Aber sie stand auch nur in der Ecke.

Also werde ich die Antenne die Tage mal mit ins Auto packen und auf unserem Hausberg „der Haarstrang“ mal bissel testen. Der erste Empfangstest mit einen Handscanner AOR AR8000 ist im Video zu sehen.

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Beim Test auf dem Berg, werde ich auch bissel Material aufnehmen und hier einstellen.

RX mit der Antenne am TRX.

ich war zum Testen auf dem Berg, die Videos sind leider gelöscht worden. Ich hatte die glorreiche Idee mein DVD Camcorder zu nutzen. Das hat auch super geklappt. Leider ist es eine DVD-RW (löschbar & wiederbeschreibbar) gewesen und diese wurde ausversehen ( grrrrr ) Formatiert (gelöscht).

Also von Heimat QTH nochmal bissel getestet. Senderseitig mĂŒsste man den Dipol z.B. mit einer Gamma-Anpassung anpassen. Hiervon sehe ich aber erstmal ab, da der Wirkungsgrad viel zu klein ist. Auf Grund der GrĂ¶ĂŸe wĂ€re es auch nur eine Behelfsantenne fĂŒr KW. Und durch das tunen wird ne menge an Sendeleistung in Hitze umgewandelt. Was ja nicht wirklich sinnig ist. Nur fĂŒr welche mit wenig Platz. Da tendiere ich aber eher zu einer Loop-Antenne. Hier das Video vom Heimat QTH.

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